Solarthermie runter - PV erweitern, meine Idee was man mit der Steuerung machen - Bewertung von Euch

Forenregeln.

Hier zum Nachlesen, verstehen...

https://www.baunetzwissen.de/solar/fachwissen/pv-am-gebaeude/pv-in-ueberkopfverglasungen-165778

Natürlich muss man sich an keine Regeln halten und kann machen was und wie man will.

Sonst gilt, PV Aufdachmodule sind ungeeignet als Dach.

Warum wären z.B. Glas-Glas-Module ungeeignet?
Die Module werden i.d.R. bei der Aufdachmontage an 4 Punkten gehalten und liegen mit unteren Glas nirgends auf, haben also unter sich nichts, was zusätzliche Stabilität bringt. Und so halten die lange Zeit. Warum sollten die nicht halten, wenn ein paar Zentimeter darunter nun keine Dachziegel sind?

Na ja, die bräuchten eine teure Zulassungsprüfung, aber Glas/Glas Module sind eigentlich bruchsicher durch die einlaminierten PV Module...
Aber da hängt mehr dran, weil die als Dachhaut zählen und dann Bauprodukt gelten... Brennt da was ab, wird der Gutachter ungemütliche Fragen stellen.

Wennst eh schon zu viele Panels am Dach hast, kannst die zu 80-90V verschalten und auf nen 6-9 kW Heizstab (alle 3 parallel) direkt anschließen. Bringt so 800-1400W Wärme am Netz vorbei

Oder nimmst von den “schlechten” carport panels mehrere parallel und baust neinen Regler nach

die Garage steht zu weit vom Haus entfernt….

Oh schade. Grad die “schlechteren” Panels würde ich außen vor lassen, wenns streng legal bleiben soll. - Aber vielleicht kriegst ja ein 4x2,5 Kabel irgendwann noch unter, 2 Adern Temperatursensor und 2 Adern 0-95V zum heizen. Wirkungsgrad ist ja beim Überschuss verballern nich ganz so wichtig

ich habe nie gesagt was ich für Module verbaue…… also bitte nicht meinen Kopf zerbrechen.

Wenn Module auf dem Hausdach nicht abbrennen, warum dann auf einem Flachdach? Macht wenig Sinn.

Und Hagel machen die Module im Zweifel in jeder Ausrichtung kaputt. Dafür ist das extra versichert.

Und selbst wenn ist der Schaden nicht so hoch das man das nicht selber tragen könnte.

Also schließen wir das Thema was und warum ich das als Flachdach mache, das schaukelt sich sonst nur auf.

Überschuss ist dann genug da, ich denke mein Jahresverbrauch wird sich um die 350 kWh für ein Haus einpendeln. Mit 12 kWp hatte ich 550 kWh Verbrauch im Jahr. Und da hatte ich erst ab Oktober den großen Akku.

Nun noch die bereits um 35% reduzierten Gaskosten weiter reduzieren, dann bin ich schon glücklich.
Gasheizung ist seit heute komplett aus, auch WW.
Mein Kessel ist halt 22 Jahre alt, der hält über Nacht das Wasser nicht so gut warm.
Ich teste morgen früh mal:

  • Warmwasser reicht es zum duschen? Wenn nicht wird der Akku genutzt um das morgens nachzuheizen
  • Bad und Büro wird seit gestern schon aus dem Akku geheizt am frühen Morgen.

Vielleicht wird dann zum Jahresende noch ein weiterer 15 kWh Akku notwendig um das Gas zu reduzieren.
Alles immer mit deutlich begrenztem Budget. Garagenbau hat aber Prio.

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@Tagelöhner, der Wirkungsgrad ist absolut zu vernachlässigen. Da gebe ich Dir Recht. Die Anlage ist leider keine Erweiterung der bestehenden und somit mit noch weniger an Vergütung versehen.

Warum tauscht du nicht auf eine WP, >20Jahre Gas bringt extra % und die hat sicher auch ihre Zeit hinter sich. So lange es die Förderung in dieser Höhe noch gibt. Würde ich keine Minute zögern... noch dazu mit PV und Akku...

die Gasheizung funktioniert ja noch und ich habe eine zweite in Reserve. Und dann: es ist dafür 0,0€ Budget vorhanden. Sonst wäre das eine Überlegung wert.

Dazu fällt mir eine "Weisheit" Wenn Du einen Strick findest, hänge Dich auf"

Erklärte mir der Libanese (irgendwann frage ich) - als ich ein mit 25kg frankiertes Paket abgab:
"Du hast doch für 25kg bezahlt, musst Du mit Sand auffüllen oder so, was so rumliegt - bezahlt ist bezahlt..."

Wenn ich also einen Strick finde, muss ich den auch benutzen, dann hat der einen Nutzen und ich muss den nicht einmal bezahlen :rofl:

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Ich habe eine 30 jahre alte, sehr gut funktionierende öl-zentralheizung. Weil ich vor jahren die gunst der stunde genutzt habe und mir gleich zwei fast neue brenner gekauft habe, die wegen umstellung auf wärmepumpe sehr günstig verkauft wurden. Ich lasse die öl-zentralheizung auch, da wird nix verschrottet, auch wenn ich die nur noch für brauchwasser nutze. Weil ich mein haus wegen passabler PV Anlage auf split klimaanlagen umgestellt hae. Wenn du fragst, was du mit eigenem strom machen kannst, ist splitklimaanlagen meine Antwort. Bestell das aus Italien, das ist günstig. Im sommer kannst du damit auch kühlen.
Ich hab das auch stück für stück gemacht, so wie geld und zeit vorhanden war. Das geht in diesem Fall sehr gut.

@alter-hase daran dachte ich auch schon, ich werde das alles erst einmal aufbauen (Tiefbau beginnt in 14 Tagen für die Garage und dann mache ich den Hochbau alleine), ich hoffe das Dach im Juni drauf und Ende Sommer angeschlossen zu haben.
Dann schaue ich mal was denn in den Übergangsmonaten an Überschuss da ist und dann war schon der Plan mit Splittklima zu arbeiten. Erst einmal das Dachgeschoss mit einer 4 in 1. Da kann ich über den Dachboden gehen mit den Leitungen.
Das System möchte ich dann Modbusfähig haben, SG ready wird nicht reichen. Soll an Home Assistant abgeschlossen werden.

Hast Du bitte einen Link zu einem Lieferanten? Und eine Markenempfehlung, in Asien (Filmen) sieht man ja oft Mitsubishi.
Vielen Dank.

Mal der Stand heute früh:

  • Warmwasser 1h über Akku nachgeheizt
  • Bad und Büro mit IR aus Akku für 2:45 geheizt, beide Räume 24 Grad
  • aktuell habe ich noch 2 Akkus angeschlossen. meiner war auf 54% runter, der zweite auf 70%

heute Nacht teste ich das mit nur einem Akku. Momentan ist die Stromerzeugung bis 16:30 Uhr ausreichend um heizen zu können. Ab da lebe ich von der Wärme aus den Wänden :wink:

Hier im forum gibt es eine sehr grosse daikin split klima gemeinde.
Daikin Daikin
Ich habe meine auch von dagimarket. Daikin ist mit das beste auf dem markt. Ich habe überall ein faikout module rein gebaut. Das geht einfach und ist auch günstig. Damit sind alle geräte über wlan lokal in home Assistant, geht nicht über eine cloud.
Es gibt verschiedene gerätelinien, ich hab mich für 3,5 kw geräte entschieden, eines kostete 800 euro. Dazu kommt noch 100 euro kleinkram, leitungen, kabelkanel, faikout modul usw. Es gibt günstigere Anlagen, die sind aber auch nicht so gut. Das ist ne investition für 25 Jahre, das muss vernünftig gemacht werden.
Split klima in verbindung mit PV ist unschlagbar. Man ist fast autark, die nebenkosten strom und heizung sind super niedrig. Ich habe auch mit einer Anlage angefangen, diese einen Winter laufen lassen. Mit home assistant alles aufgenommen. Das hat mich überzeugt, jetzt habe ich 5 aussengeräte und 7 innengeräte. Die gesamtinvestition (pv und split klimaanlagen) sind in spätestens 7 jahren raus, drei jahre sind schon vorbei.

Mein split klima im EG hat in den letzten 24 stunden 6,8 kwh verbraucht, das war die einzige heizung im EG. Den strom dafür habe ich komplett aus eigener PV Anlage.

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vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht! Daikin sagt mir auch etwas. Ich werde mich damit mal beschäftigen.

Da kann man sich immer noch mit shellys helfen. Shelly an den SG ready kontakt und Ansteuerung über HA.

mit einem Shelly kann ich nur an und ausstellen. Das mache ich mit x Geräten schon. Mit Modbus kann ich die Leistung entsprechend dem verfügbarem Überschuss steuern. Viel besser.

Korrigiert mich wenn ich falsch liege.

Wenn dein Endgerät SG Ready Eingänge hat, kannst du mehr als nur An/Aus, es gibt je nach Anzahl der Eingänge bis zu 4 Betriebszustände die abgebildet werden können. Hier mal ein Beispiel von der LG BWWP.
Ob das nun einfacher ist als Modbus kommt auf den Anwendungsfall an, wenn es aber nur stumpf darum geht den "Turbo" einzuschalten ist ein Shelly in HA schneller und einfacher als die Modbus Kommunikation aufzubauen.

Bei WR, Ladegeräten oder einer LWWP wie die Avarma sieht das anders aus.

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