Für Selbstbauer mit reichlich Dachfläche kann es ggf. ja interessant sein, ne abgebaute und durch PV ersetzte ST für lau zu übernehmen und damit was zu machen.
Wenn man einen Pool heizen muß, dann ja. Sonst nicht.
Und selbst dann ist PV mit einer billigen Pool-WP wohl immer noch einfacher.
Oliver
Ist das nicht ein Paradoxon? ![]()
Ich unterstelle dem Selberbauer, dass der ja eigentlich alles voll macht oder zumindest die Südseite (ST auf Nord geht im Gegensatz zu PV definitiv nicht) schon voll ist.
Was ich mir vorstellen könnte im Verbindung mit Eispeicher:
Wenn man dem im Sommer regenerieren möchte, könnte man die ST einfach im Garten auf den Speicher stellen. Die Sonne steht ja dann so hoch, dass das fast immer funktionieren sollte.
Der Aufwand mit Rohren hält sich in Grenzen und man müsste nur einmal pro Jahr befüllen und ablassen, oder mit Glykol arbeiten.
DC-Umwälzpumpe und ein Solarmodul dazu würde sogar Stromkabel legen einsparen.
Ich hab da an Leute mit einem Dreiseiten(rest)hof oder sowas gedacht, bei denen selbst mit eAuto und was weiß ich der Strombedarf schon weitestgehend abgedeckt ist (wer will schon für 7.x ct/kWh einspeisen) aber noch Dach und Spieltrieb übrig ist. Klar, dürfte ne recht kleine Gruppe sein ...
Ich habe zb 300qm Dachfläche zur verfügung, davon sind 1/3 mit PV belegt und etwa 1/5 mit ST mehr brauch ich im Sommer nicht, im Winter bringt mir auf dem Dach die PV auf der Ostseite nichts da hier eine Verschattung vom nachbar haus ist ich hab das grundstück an einem Westhang die Südseite auf der garage wird vom eigenen Hausdach ab 13 uhr verschattet also aucb sub optimal was richtig viel bringt ist mein Süd zaun 75° und da komm ich auch gut mit nem Besen ran. Auf der Westdach Seite geht das gar nicht da das Dach hier 7 meter über dem Boden ist, und zum Thema Speicher ich habe 60kWh netto Wert 5500€ reines Material dazu ca 3 tage eigenbau zeit fertig.
Wo ich noch massiv Aufrüste ist an die Fassade den da hab ich imn Winter keinen Schnee drauf und die Anlage bringt sogar mehr leistung wenn Schnee liegt da hier nochmals eine Licht reflektion vom Boden kommt.
Ja die heutigen PV Anlagen sind effizenter und bringen mehr, aber warum soll ich noch mehr aufs Dach packen.
habe meine 6 kollektoren von viessmann (seit 2005) weg geschmissen (letztes jahr) und an die stelle PV Modulen montiert, bin jetzt glüklich und zufrieden ![]()
Weil der Umbau Spaß gemacht hat oder weil es sich auch wirklich gelohnt hat? ![]()
Hast du Zahlen?
negativ zu Kollektoren: in sommer 1000l pufferspeicher schon voll und kollektoren liegen auf dem dach umsonst, funktion nur mit direkte sonnenstrahlung, von winterzeiten rede ich gar nicht. an diese stelle liegen jetzt 16 PV Modulen /7kwp und funktionieren über ganzes jahr, auch wenn bewolkt ist
Ja, ist ja oft das Thema: Man kann nur einen kleinen Teil der thermischen Energie überhaupt nutzen. Im Winter haben viele gar nichts von. PV bringt elektrische Energie das ganze Jahr, die man für alles Mögliche nutzen kann.
7kWp bringen bei guter Ausrichtung 7000 kWh Strom. Verdrängt man damit auch nur 3000kWh Zukauf, hat man schon knapp 800 Euro gespart. Für die restlichen 4000 kWh bekommt man auch noch Einspeisevergütung.
Das lässt allerdings völlig außer Betracht, was Demontage der ST und Montage der PV gekostet haben. Wenn vorher noch keine PV vorhanden war (was Du in Deiner überschlägigen Rechnung ja voraussetzt), wird es vermutlich deutlich teurer gewesen sein als bei einer Erweiterung einer bestehenden Anlage.
Da @evgenij nichts weiter zum Austausch geschrieben hat, könnte man eine reine PV-Anlage ohne Speicher annehmen, für die die neuen Regeln seit dem 25.02.2025 gelten.
3000 kWh Eigenverbrauch bei einer solchen Anlage ist dann wohl eher utopisch. Nimmt man einen Musterhaushalt mit 3.500 kWh Jahresstromverbrauch, liegt man bei gleichmäßigen rund 10 kWh pro Tag. Davon entfallen ca. 70% auf den Tag und 30% auf die Nacht.
Über das Jahr gesehen sind es die Monate März bis September, die im Schnitt eine Tagesproduktion von über 7 kWh haben. Heißt also, von den 2.450 kWh Tagesverbrauch enfallen 7/12 = ca. 1.430 kWh auf die ertragreichen Monate. Die verbleibenden 1.020 kWh können wegen der unsicheren täglichen Ertragslage von Oktober bis Februar nur teilweise abgedeckt werden. Realistisch würde ich von einem Eigenverbrauch von maximal 2.000 kWh/a ausgehen.
Ca. 80% der Jahresleistung einer PV entfällt ebenfalls auf die Monate März bis September. Heißt also, in der Zeit, in der 1.430 kWh verbraucht werden können, werden 5.600 kWh produziert. Mit den neuen Regeln für PV-Anlagen kann der Überschuss aber nicht zu 100% eingespeist werden. Im Zweifel kommen 7 kW vom Dach, von denen aber nur 4,2 kW ins Netz dürfen. Über die Mittagszeit gibt es wegen des steigenden Anteils von regenerativer Energie im Netz in den Sommermonaten häufig mehr Strom, als benötigt wird. Dann sinkt die Einspeisevergütung auf Null.
Ohne nähere Angaben zur installierten Anlage kommt man, wenn ich ebenfalls 26,7 ct/kWh für den gekauften Strom ansetze, auf eine jährliche Ersparnis von 534 €. Für die von März bis September potenziell zur Einspeisung zur Verfügung stehenden 4.130 kWh werden möglicherweise 2000-3000 kWh tatsächlich vergütet. Macht pro Jahr nochmal 156,80 bis 235,20 €. Jährlicher Ertrag aus der PV total also bei 700 bis 750 €.
Wenn ein Batteriespeicher vorhanden wäre und der Verbrauch (wo möglich) in die Sonnenstunden gelegt würde, sähe die Rechnung natürlich ganz anders aus. Dann wären die Kosten allerdings auch ganz andere und unterm Strich tut sich überhaupt nichts, wenn man die Dauer bis zur Amortisierung betrachtet.
Ein 15kWh Speicher kostet 1500€. Der rentiert sich schnell.
Genauso schnell wie eine thermische Solaranlage ![]()
Oliver
habe nur Materialkosten gehabt, runter mit Kollektoren mit Hilfe meine 2 Große Söhne, Dach in Ordnung bringen, Schienen, Modulen drauf und gut ist, eins nach dem andere, nichts Besonderes, und ja, es fließt kein Strom nach draußen
, bleibt nichts übrig.
jawohl, und wenn man selber zusammen bauet, kostet höchstens 1000€ für 16kwh
, aber bald wierd bestimmt alles teuere was von china kommt
Ich bezog mich auf der o.g. Beispiel einer Anlage, bei der jeden Tag kontant 10kWh benötigt wird.
Na ja. Wozu zahlen ? Keiner braucht das, hier im forum haben die meisten das technische verständnis, dass brauchwasser solar nicht mehr gemacht werden sollte. Das bringt im winter überhaupt nix. Wie auch.
Selbst im sommer gibt es das problem, dass die sonne den speicher morgens nicht bedienen kann, wenn warmes wasser benötigt wird. Hab ich weiter oben schon geschrieben.
Freilich könnte ich entsprechend temperaturkurven hier rein posten. Die zwei personen, die das begeistert betreiben, die sollen damit glücklich werden. Die lassen sich auch von irgend "beweisen" nicht überzeugen. Man sollte sich von denen aber nicht aufs pferd heben lassen.
Warum denn die brauchwasser platten abbauen ? Man kann doch die Solarpanel oben drauf klemmen. Bei mir wäre das kein problem. Das ganze ist incl. Rohre bis in den keller funktionsfähig. Wenn was defekt geht, dann die steuerung mit pumpe oder die heizspirale im wassertank. Rohre und solarplatten brauchen nicht unbedingt demontiert werden. Meine meinung. Jetzt kommt der nächste mit dachlast etc. Gesunder menschenverstand gegen erbsenzählerei.
Ich vermute mal, dass ich in Deinen Augen einer der "begeisterten Betreiber" bin...
Das Prinzip eines Speichers ist Dir schon geläufig, oder? Wenn ich Dein Verständnis zu Grunde lege, hat PV im Sommer dasselbe Problem, weil die Sonne u.U. morgens die PV-Module nicht "bedienen" kann und deshalb Strom aus dem Netz bezogen werden muss.
Die zwei Personen haben, ganz anders als Du, ausreichend Nachweise geliefert, dass eine ST aus historischer Sicht ihre Berechtigung hat und selbst im Winter Erträge liefert. Dass diese nicht zur Autarkie reichen ist nicht anders als bei vielen PV-Anlagen auch. Winterautarkie = Fehlanzeige.
Hier wird niemand auf irgendein Pferd gehoben. Dass ST heute keine Alternative mehr zu PV ist, habe ich im Diskussionsverlauf mehrfach unterstrichen. Dass es Dir möglicherweise nicht gefällt, wenn die "Erfolgsgeschichten" von PV-Anlagen mal mit spitzem Bleistift nachgerechnet werden, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Du nennst es "gesunden Menschenverstand", jemand mit Sachverstand würde so etwas fahrlässig nennen. Da liegt dann das doppelte Gewicht auf derselben Unterkonstruktion, die Hinterlüftung (und damit Kühlung der PV-Module) durch Thermik findet nicht statt, Kabel liegen eingeklemmt zwischen PV und ST, ...
Aber der entscheidende Faktor bei diesem "Vorschlag" ist: der Formfaktor der Module ist unterschiedlich. Man hätte also (außer jeweils am linken und rechten Rand) gar keine Möglichkeit, PV-Module über ST-Modulen zu befestigen.
Leute, die ST ist da. Die ST bringt was. Wieviel ist irrelevant solange sie keine Kosten verursacht und damit in der Nutzung mehr kostet als sie erbringt. So ist es auch mit alten PV-Modulen. Wenn die noch was bringen: Super. Wenn man mehr Bedarf an Strom hat und dann auf Module mit mehr Leistung geht, warum nicht? Evtl. schmeißt man dann die alten Module auf ein Ost/West-Dach oder sogar Norddach. 200W sind besser als 0W.
Punkt.
Das ist eine schöne betriebswirtschaftliche Fragestellung, ob etwas irrelevant ist, wenn es keine Kosten verusacht oder ob es besser ist, etwas Neues zu installieren, weil einem sonst mögliche Gewinne entgehen. Aus dieser Sicht blockiert die ST dann die Gewinne bzw. die Lösung, mit der man mehr erwirtschaftet.
Wir bleiben dabei, dass man verschiedener Meinung bleiben darf.