Da sind im Rahmen der Sanierungsmaßnahme 11.000€ reingesteckt worden. Aber selbst die amortisieren sich nicht in einem angemessenen Zeitraum, wenn überhaupt irgendwann.
Rückblickend betrachtet passt der Konjunktiv nicht. Egal ob PV oder ST, es war bei EFHs immer eine idealistische Maßnahme. Und die damaligen Förderrichtlinien (über 10m² Kollektorfläche, Unterstützung von WW-Bereitung UND Raumheizung = 108 €/m²) hat einem zumindest das Gefühl gegeben, dass es nicht ganz so teuer ist und sich irgendwann rechnet.
Siehe oben. Manche haben es gemacht, weil sie mussten. Da ist dann die Frage, wenn ich muss, was mach ich dann am besten? Dass solche Rechnungen schnell mal nicht aufgehen wenn es um 10-20 Jahre geht mag sein. Bei meiner PV-Anlage kann ich auch überlegen. Dazu kommen aber so viele Fakten, unter Anderem auch Inflation, was war das Geld damals wert, und was heute. Sehr schwer. Wenn man aber muss…
Wir müssen im Zuge unseres Umbaus auch ganz viel nachweisen später. Ich bin gespannt darauf. Wir haben fast alles besser als im Energieausweis. Es ist besser als in der Wasserverordnung. Wir verbrauchen weniger als ausgerechnet wurde mit Dämmmaßnahmen. Aber keinen Nachweis dafür. Der Nachweis ist der tatsächliche Verbrauch. Wir werden sehen.
Eines ist klr zum Zeitpunkt der Anschaffung bei uns 2009 war die PV Welt noch nicht auf diesem effizens Level wie es heute ist auch die Module waren zu der Zeit einmal Teuer und zweitens mit zb 250 so mit das Stärkste was man bekommen konnte, Heute schaut die Welt anders aus, trotzdem schätze ich die relative Problemlosigkeit und vor ellem den sehr geringen Stromverbrauh des Systems gerad mit der Hocheffizenspumpe, klar wenn Speicher bzw Puffer voll knn man die Energie für einen Pool nutzen zb aber eben nicht anderweitig nutzen, da ist Stand heute die PV klar im Vorteil und vielfältiger.
Genau das ist es ja, mit der PV an so einem Tag wie heute ist zu 100% alles abgedeckt, Strom für Kochen, Wachen, Kondenstrockner, Heizen mit Split Klima und der Akku ist Rappelvoll und du redest von, die ST fängt an…
Tja wenn du es bis jetzt verstanden hättest das meine ANlage ja auf der Wstseite ausgerichtet ist beommt diese immer erst ab Mittag in die gänge aber ich sehe schon hier ist jede Diskussion darüber sinnlos man will die ST schleht machen und die PV bevorzugen ja in der jetzigen zeit ist das ok aber vor 167Jahren waren die PV Anlagen noch nicht soweit .
Niemand macht die schlecht. Sie ist da. Lass sie da solange sie keine Kosten erzeugt. Ich habe dir sogar verlinkt, dass du mit niedrigerer Temperatur in den Tanks vielleicht noch mehr rausholen könntest. Und heute war eben nicht gestern. Heute ist auch nicht morgen.
So verallgemeinern würde ich das nicht: "man will"
Ich finde es gut, wie Du das was Deine Anlage leistet in den historischen Kontext und Deine Gegebenheiten einbettest und Zahlen lieferst. Du hast genug Platz für PV und ST, hast mit 20qm ne Größe, daß es nicht nur für WW was bringen kann, hast ohnehin die Speicher im Keller und die Anlage zu einer Zeit aufgebaut, als man noch deutlich mehr Euros pro kWp bei der PV zahlen mußte, eher Vollspeisung angesagt war und zur Anmelderei noch der ganze Stress oder zumindest Arbeitsaufwand mit der Steuer dazu kam! Die Solarthermie war vermutlich auch damals schon auf dem gleichen Effizienzniveau wie heute.
Alles Dinge, die sich erfreulich in Sachen PV verbessert haben und heute in den meisten Fällen zu einer anderen Entscheidung führen würden, wenn man es neu macht oder nicht so gute Voraussetzungen hat, speziell was den Platz am Dach und im Keller angeht.
Was ein Unsinn, Deine PV mit einer 20 Jahre alten ST zu vergleichen. Meine ST hat heute 2,6 kWh Wärme im Puffer gespeichert und gleichzeitig noch die Heizung unterstützt. Mit einer Fläche, auf der ich vor 20 Jahren 1kWp PV hätte installieren können. Da wäre nichts mit Kochen, Waschen, Trocknen und Heizen aus eigener Produktion gewesen. Vom Speicher mal ganz zu schweigen. Den gab's vor 20 Jahren noch gar nicht, im Gegensatz zu einem Pufferspeicher für Heizung und WW.
Doch, indem man das umbaut zu einem Eisspeicherauflader. Dann reicht auch schon 1°C Flüssigkeitstemperatur um das wieder aufzutauen. Und im Sommer eben einen Pool beheizen.
Wenn ich sowas hätte, würde ich in Richtung Quelle für eine Sole-WP nachdenken. Ob ein Eisspeicher Sinn ergibt, hängt sicherlich von den Temperaturen vor Ort ab, kostet ja auch wieder reichlich Platz und Geld.
Es muss ja nicht der gesamte Energieinhalt sein. 1000l Wasser zu Eis sind ca. 93kWh. Damit ließe sich z.B. nachts überbrücken wenn es kühler draußen ist. Am Tag wird wieder aufgeladen.
Hallo in die Runde !
Ich hab mich mit dem Thema Eisspeicher noch nicht befasst aber ich hab von einem Freundesfreund gehört, der seinem Pool solange Wärme entzogen hat, bis der bis zum Grund gefroren war. Bei mir wären das fast 70m³, wenn man das mit einer ST kombinieren würde ?
Das wird ohne Wärmetauscherrohre nicht klappen. Wie will man die in den Pool bekommen? Ich halte das bei Pools auch ein wenig anders. Da sollte man versuchen, dass die keinen Schaden nehmen. Nur wenn du das nicht mehr als Pool nutzen wolltest wäre das ggf. sinnvoll.
Aber ja, theoretisch könntest du den Pool mit zwei Rohren dazu nutzen. Wenn der Pool 5°C hat kannst du daraus bis auf 2°C gehen, das sind dann 3K x 70 000l x 1,16 = 243kWh. Wenn du nun die ST in den Pool leitest, und von 2°C am Tag wieder auf 5°C aufheizen kannst (oder noch mehr) umso besser. Du kannst das auch aufheizen wenn es am Tag “wärmer” ist und einfach nur mit einer Pumpe + Radiator + Lüfter. Also draußen 10°C und das Wasser aus dem Pool in den Radiator und durchdrücken. Sollte dann wenige Watt benötigen um den Pool wieder aufzuladen.
Moment. Die überschrift dieses threads lautet "solarthermie funktioniert auch im winter"
Ausser dem thread ersteller sieht absolut niemand einen Ertrag oder Energieausbeute im winter.
Es geht auch nicht darum, zu vergleichen, wie viel ein pv Anlage damals gekostet hätte und ob das effizenter/besser gewesen wäre.
Der thread überschrift kann das argument entgegen gebracht werden , dass HEUTE eine pv Anlage weit besser ist.
Ein verweisen darauf, dass man aber vor x jahren auch mit pv Anlage nicht auf nen grünen zweig gekommen wäre, ist für mich off topic.
Ein vergleich heute von pv Anlage zu solarthermie dagegen ist für mich ok. Damit kann man es untermauern, dass solarthermie im winter keine erträge bringt.
Ich glaube es blieb bei einem einmaligen Experiment aber ich frag meinen Freund nächste Woche noch mal, wie das gelaufen ist und ob dabei etwas zerstört wurde. Den Gedanken daran hatte ich jeden Herbst, wenn das Poolwasser langsam abkühlte während die WP sich mit kalter Aussenluft plägt...
Tja wenn Wasser gefriert dehnt es sich aus wenn man also nen Pool in einen eisspeicher verwandeln möchte hat man danach nen undichten Pool selbst wenn man es schaffen würde ihn mittig abzukühlen irgendwann sprengt es fie Wände .
Darfst du ja auch nicht an Ertrag an Tag X vergleichen, sondern an der gesamten Wirtschaftlichkeit.
Vor ~20 Jahren hättest du die PV als Volleinspeiser gebaut und die hätte sich (beim passenden Inbetriebnahmezeitpunkt) gerechnet. Da gibts keinen Eigenverbrauch, sondern da nutzt man die Einspeisevergütung um seinen Netzbezug zu zahlen. (hat so mancher mit großer Dachfläche so auch mit Wärmepumpe umgesetzt)
Heute muss die Wirtschaftlichkeit mit möglichst hohem Eigenverbrauch erzielt werden. Und bei der Speicherpreisentwicklung der letzten Jahre beschränkt sich Eigenverbrauch nicht mehr nur auf Direktverbrauch.
Bei mir gabs die Solarthermie auch nur, weil der Zeitpunkt für PV-Volleinspeiser zu spät und für PV-Eigenverbrauchsanlagen zu früh war, während Solarthermie gefördert wurde.