Solarthermie funktioniert auch im Winter

Darin steckt ein kleiner Widerspruch. Die voranschreitende Elektrifizierung betrifft eher die ertragsarmen Monate. Der PV-Überschuss, den ich im Sommer billig einspeise, fehlt mir im Winter schon ohne elektrifizierte Heizung. Mein Bedarf an Strom aus dem Netz steigt also, obwohl die Jahresbilanz eigentlich viel positiver aussieht.
Das ist der Fluch der Statistik.
[Satire] Obwohl ich die 65% regenerative Energie fürs Heizen einhalte, heize ich unter ganz widrigen Umständen mit 100% Kohlestrom und einem deutlich höheren CO2-Ausstoß als hätte ich eine eigene Gasheizung [/Satire]

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Klar, daß Heizen findet im Winter statt, wo wir primär auf Wind als regenerative Quelle angewiesen sind. Aber Elektroautos werden ja auch ganzjährig Strom brauchen, Speicher für die Nacht wollen geladen werden, ggf. mal H2 wo es Sinn ergibt ...
Für 100% Kohlestrom im Winter müssen die Umstände aber schon sehr widrig sein und selbst dann wären wohl meine Splitklimas effizienter als die Gasheizung die dieses Jahr rausfliegt. Hab leider mit begrenztem Zeitaufwand noch keine Statistik gefunden, wo der Strom spezifisch für die Heizmonate anteilig her kommt. Würde mich so übers Jahr auftragen mal sehr interessieren.

Ich gestehe, mich 2014 noch freiwillig für ST statt PV entschieden zu haben. Ich kannte es von zuhause (mein Vater hatte sich schon in den 80/90ern damit beschäftigt, als es noch gar keine Hersteller gab und die Anlage wurde trotz 6 Wochen ohne einzigen Sonnenstrahl (Berge zwischen Sonne und Hausdach) montiert - vermutlich keine Wirtschaftlichkeitsrechnung) und fand die Idee gut.

Im 2013 kurz zuvor erworbenen Altbau aus den 60ern sollte die Ölheizung mit 6700L Tank u.a. aus Platzgründen ersetzt werden, eine LWWP kam aus damaliger (persönlicher) Sicht nicht in Frage. Bei Grundwasser in ca. 5m Tiefe wäre eine GWWP theoretisch ideal gewesen, diese sollte aber >50T EUR kosten. Also wurde es eine Gasheizung zu 1/4 der Kosten (inkl. weiteren Umbauten), um genügend Leistungs- und Temperaturreserven zu haben (mit heutigem Wissem ev. auch anders).

Ich wollte ST (kannte ich im Gegensatzu zu PV) aber auch nicht sinnlos Geld versenken, also habe ich durchaus eine Wirtschaftlichkeitsrechnung gemacht - da kamen bei 3% Gaspreissteigerung schon >20 Jahre Amortisationszeit (eingespartes Gas) raus. [Dann wurde Gas aber von den damals 5-6ct/kWh sogar billiger und ist erst jetzt auf dem damals prognostizierten Niveau]. Ich hatte damals damit gerechnet, dass Strom im gleichen Maß steigen würde und wollte die Abhängigkeit von externer Energie und damit Ungewissheit reduzieren. Wenn man mal z.B. auf einem Ölfeld in Afrika die überschüssiges Gas verbrennenden Fackeln live gesehen hat, prägt das zudem bzw. relativiert den eigenen Beitrag zur Umweltzerstörung. Sonnenenergie “kostet” die nächsten Jahrzehnte noch gleich viel, nämlich die Anfangs- und Wartungskosten. Je teuerer das Gas wird, desto mehr spare ich :). Der Pufferspeicher war außerdem eine Vorbereitung für einen wassergeführten Ofen.

Der Heizungsbauer hatte mir damals von ST abgeraten (“lohnt sich nie”) fand aber meine Einstellung gut, regenerative Energien zu nutzen.

Wie auch schon von anderen erwähnt, hat die hybride Wärmebereitstellung auch Vorteile und Redundanz kostet nun mal Geld. Nicht vorhandene Redundanz kann im Fehlerfall viel Geld und bestenfalls nur Komfort kosten. Für eine BWWP habe ich im Keller keinen Platz, bei Außenaufstellung stört mich im Sommer jetzt schon der Lärm der LWWP in der Nachbarschaft, obwohl ich in keiner extrem ruhigen Gegend wohne. Die ST höre ich nur im Heizungskeller.

Lange Reder kurzer Sinn: Wirtschaftlichkeit war und ist nicht das einzige Argument für ST.

Wie ist denn deine Einschätzung: Hat sich Solarthermie irgendwo auch mal gerechnet? Oder war das grundsätzlich eine Technologie, die sich unter realen Bedingungen in einem Einfamilienhaus nie rechnet?

Ich meine, vor 20-40 Jahren, als die Dinger viel installiert wurden, war ja Gas recht preisgünstig und Strom auch nicht sonderlich teuer. Hat sich da so eine Anlage jemals amortisiert? Also inkl. den Wartungskosten und Stromkosten für die Pumpe.

Das ist ein reines Gedankenspiel und mir ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens aller Faktoren weniger als gering ist, aber...

Wir haben die berühmt-berüchtigte Dunkelflaute, außerdem ist es saukalt. Die Reservekraftwerke liefern den Strom mit einer Effizienz (Wandlung thermischer in elektrische Energie, Leitungsverluste) von 33%. Es werden also 3 kWh Primärenergie (Kohle, Gas) für 1 kWh elektrische Energie verbrannt.
Läuft Dein lokaler elektrischer Wärmeerzeuger nun mit einem COP von 2,5 oder weniger (z.B. weil der elektrische Heizstab der LWWP ganz oder teilweise übernehmen muss), wäre die lokale Gasheizung vom CO2-Ausstoß tatsächlich günstiger.

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Das war bei mir auch so. Dann ging nach 5 jahren der grosse brauchwasserspeicher defekt. Kostete wieder tausende euro. Es war damals schon ein minusgeschäft, auch ohne das gegen die günstige pv Anlage von heute zu vergleichen. Bei mir läuft es noch so lange, bis ein defekt auftritt. Geld da rein stecken ist nicht. Dafür ist jetzt PV Anlage und split klimaanlagen super effizient.
Der monatliche verbrauch heizöl für brauchwsser ist 44 liter. Wenn man 4 monate annimmt, sind das 176 liter. Beim preis von 1 euro spart das bei mir keine 200 euro.

Welcher Speicher hält denn nur 5 Jahre?

Oliver

Bei mir (2 Personen) hatte ich 2025 von Jan-Apr + Sept-Dez einen Ertrag von ca. 1265kWh für die Heizungsunterstützung (anhand von Speichertemperaturen, d.h. was gleichzeitig in die unter der Woche erst nachmittags aktive Hausheizung geht, wird kaum erfasst, dafür wird vermutlich nicht alles als Heizenergie benötigt, das vom Dach kommt) und im gesamten Jahr 630kWh für WW. Bei 9ct/kWh Gas also 170EUR.

Prozentual sieht das besser aus - das Haus dürfte bei reiner Gasheizung ca. 12000kWh verbrauchen, sind also mehr als 15% Einsparung.

Das ist tatsächlich äußerst schwer zu beantworten. Wir haben damals die gesamte Heizungsanlage erneuert und in dem Zug eben auch ST installieren lassen. Alles in allem waren das damals schon ca. 35.000€. Jetzt müsste ich mich auf die Suche nach alten Unterlagen machen, um herauszufinden, wie viel von der Summe auf die ST-Module, die zugehörige Installation und die Mehrkosten für den größeren WW-Speicher entfällt.

Ich komme pro Jahr auf ca. 2 MWh tatsächlich genutztem ST-Ertrag. Über 20 Jahre betrachtet also auf 40 MWh. Meine ST-Pumpe ist 2025 rund 1064 Stunden gelaufen und hat dabei ca. 65 kWh verbraucht. Nehme ich das als repräsentativ für die letzten 20 Jahre, ergäbe sich folgende Rechnung:

Gaspreis 5,6 ct/kWh: 40.000 kWh * 0.056 €/kWh = 2.240 €
Strompreis 21 ct/kWh: 1.300 kWh * 0,21 €/kWh = 273 €
Ersparnis Gas: 1.967 € in 20 Jahren.

Bei 14 ct/kWh Gas und 35 ct/kWh Strom läge die Ersparnis bei 5.155 € in 20 Jahren. Amortisation der Einzelmaßnahme Fehlanzeige.

Natürlich muss man das zeitlich etwas einordnen. 2005 ist das Kyoto-Protokoll in Kraft getreten. Unter diesem Eindruck war der Wunsch, damals schon dem Klimawandel entgegen zu wirken, natürlich durch die äußeren Umstände stärker ausgeprägt als noch ein paar Jahre zuvor.

Nimmt man nun die Gesamtmaßnahme, hat uns der komplette Heizungstausch pro Jahr ca. 16.000 kWh gespart. Bei einem Gaspreis von 5,6 ct/kWh entspricht das etwa 17.920 € in 20 Jahren. Bei 14 ct/kWh wären es 44.800 €.

Hätte die alte Heizungsanlagen innerhalb der letzten 20 Jahre getauscht werden müssen? Sehr wahrscheinlich ja (war von 1984).
Berücksichtigt man nun die sogenannten "Sowieso-Kosten", ergibt sich nochmal eine andere Rechnung.

Wie gesagt, die Antwort auf Deine Frage ist nicht leicht. Als Einzelmaßnahme war ST wohl niemals auf Amortisation ausgelegt. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass damals beim Angebot ein stetig steigender Gaspreis prognostiziert und deshalb auch eine Amortisation innerhalb der Lebensdauer der Anlage errechnet wurde. Am Ende kam es anders, dafür mit einem heftigen Schlag. Und aktuell ist auch fraglich, ob die Bundesregierung bei der CO2-Bepreisung auf Kurs bleibt und das ganze nicht auch kippt wie das Neuzulassungsverbot von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

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Der CO2 Preis ist zwar mit 1,4ct/kWh Gas (2026) nennenswert, beim aktuellen Preis aber doch nur ein kleiner(er) Teil. Ob der Preis mit dem Zertifikatehandel tatsächlich so stark steigt wie in den Schreckensszenarien oft dargestelt, wage ich noch zu bezweifeln. Spätestens wenn die gewünschten Auswirkungen (hohe Kosten) eintretet, wird zurückgerudert - solange der Rest der Welt nicht mitmacht.

Das Neuzulassungsverbot ist alles andere als gekippt, es ist nur nicht mehr so grundsätzlich. Faktisch ist es zum Teil sogar schärfer geworden. In D mit dem hohen Firmenwagenanteil bei Neuzulassungen dürfte es noch spannend werden.

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Stimmt, "hocheffiziente" Verbrennungsmotoren sollen weiter zugelassen werden dürfen :roll_eyes:

Der Teil ist mir dann wohl entgangen... :thinking:

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Du hast Dich, wenn ich mich richtig erinnere, schon in einem anderen Thread als großer "Hater" der ST präsentiert. Damals ging es um Heizungsunterstützung. Ich hatte damals große Zweifel daran, dass Du überhaupt verstehst, wie ST funktioniert. Das belegt auch Deine sinnfreie Aussage bezüglich des Betriebs bei Frost. Du scheinst immer noch auf derselben, mir völlig schleierhaften, Mission zu sein.

Ich bin kein Hater. Mit einem Pool könnte sich das sogar heute noch lohnen wenn man es selber verlegt. Aber dazu nun deine eigene Aussage:

wie viel von der Summe auf die ST-Module, die zugehörige Installation und die Mehrkosten für den größeren WW-Speicher entfällt.

5000€ aufwärts realistisch? Einer musste auch aufs Dach, und die Verrohrung dahin, Pumpe etc.

Ersparnis Gas: 1.967 € in 20 Jahren.

Also hast du die ST in 50 Jahren amortisiert.

Für mich sind solche Zeiträume unsinnig und unplanbar. Für mich pers. sind aber auch Anschaffungskosten von 35 000€ für eine Heizungsanlage mit ST vollkommen unsinnig. Bei ca. 20KW Heizlast.

Ich würde das auch so bewerten: Rein finanziell wird sich ST in den meisten Fällen von Einfamilienhäusern nicht rechnen. Aber es gibt eben auch nicht nur finanzielle Beweggründe. Insofern kann es dann doch wieder Sinn machen.

Heutzutage macht ST aber immer weniger Sinn als Neuprojekt, da ist PV deutlich interessanter.

Nunja, die Reduzierung um 10% (100 auf 90) macht den Kohl nicht fett. Dafür nimmt die Verpflichtung zu “emmisionsfrei” (d.h. das Abgasrohr ist nicht am Auto) bei Firmenwagen ab 2030 weiter Gestalt an.

Ich bin kein Gegner von BEV, es gibt viele Vorteile, sehe aber auch die Nachteile Risiken.

Bevor es weiter zu OT wird, höre ich auf.

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Hatte ich geschrieben. Wenn du beispielsweise ein Haus mit mehreren Parteien hast, oder eben nen Pool, dann hast du bei mehreren Parteien meist auch mehr Warmwasserverbrauch. Da macht auch eine größere ST gegenüber PV Sinn, bei sowas muss auch immer die Zirkulation laufen. Im Sommer kann da eine ST wirklich was bringen, weil die mehr Wärme erbringt wie eine Wärmepumpe (mit PV betrieben, weil höherer Wirkungsgrad der ST). Und das schon “damals”. Also unsinnig nicht bei genug Bedarf.

Nur in so nem EFH oder ggf. bei 2 Parteien ist der Grundstock dann doch was teuer und erspart, wie man ja sieht, so wenig Energie, dass es kaum auffällt.

Ich halte es für ausgemacht, dass der co2 preis stark steigt. Für die industrie wird das nicht ganz so schlimm, es wird genug möglichkeiten geben, dagegen zu steuern oder es gibt viel "Nachlass". Weil die meisten Menschen nicht genug ausweichen können, muss diegrosse Masse den co2 preis bezahlen. So lange es noch viele fossile heizungen und Autos gibt, wird mit der co2-steuer sehr viel geld gemacht. Dazu kommt, dass der co2 preis auch weiter gegeben wird. Z.b. Transport-und fahrkosten werden an uns endkunden weiter gegeben. Hier im forum sind wir schon dabei, gut dagegen zu steuern. Wir lesen dann die nachrichten und schlagzeilen und lehnen uns entspannt zurück.

Bitte als Mod: Können wir die CO2 Thematik bitte hier rauslassen, geht doch zu weit und schnell vom Thema Solarthermie&Winter weg.

Ja bleibt bitte beim Thema, meine ausgangs situation war die alter Ölkessel noch ältere Scheitholzkessel 2007 das Haus gekauft im Winter 2008 alter Holzkessel durch gebrannt und kein Heizöl im Haus somit durfte ich zu der Zeit den Liter Heizöl für schmale 1,06€ kaufen was bei 1800l doch recht ins Geld ging, dann war gutter Rat teuer was machen WP waren noch nicht soweit bzw für mich nicht Interesannt Holz kannte ich also wurde es ein 30kwHolzkessel zuerst mit 2400l Puffer das ende vom Lied alle Nachts musste ich gegen 22 Uhr das letzte mal den kesse voll machen damit ich früh um 6 genug noch Wärme hatte. die ST war für den Sommer denn ich wollte da kein Holz Heizenfand ich unsinnig.

4 Jahre Später habe ich nochmals 3 800l Puffer dazu gekauft und selbst Instaliert kosten damals 2000€ gleich auch drauf geachtet das diese Puffer ne Solarwendel hatten, 2013 habe ich meine PV Anlage montieren lassen die grössten Module waren hier 250W Module zudem war hier die Entscheidung mit der Einspeisevergütung bis 10 kwp gab es 4 cent mehr gegenüber grösser10 kwp so wurden es nur 9 kwp bei mir ein Kostal mit 3 MPPT Tracker der Mittlerweile 110000kw sStrom erzeugt hat 2 Blitzeinschläge mit gemacht hat letzte Woche habe ich die berüchtigte Platine mit dem C4 Kondesator reparieren lassen und das Komboard weil es wieder ddefekt war Kosten 110€ Montage habe ich selbst gemacht. seit dem läuft er wieder zuverlässig.

Ja heute mit 500W Modulen die nur 50-60€ das stk Kosten wäre wohl die ST nicht mehr relevant letztes jahr kam dann der Versuch mit der gebrauchten WP und siehe da nun hatte ich auch im Winter von der ST bei Sonnentagen die bei uns im Allgäu doch öfters Vorkommen auch zumindest eine Unterstützung.

Heizen kostet immer egal mit was nur sind halt so kleine unschicklichkeiten des lebens dabei 2 schwre Unfälle Körperlich ist Hozmachen nur noch bedingt möglich, wenn ich heute die Menge an Holz kaufen müsste die ic sons selbst gemacht habe liege ich bei rund 2000€ ofenfertig und ich muss es dann immer noch in den Keller räumen (ca 15-18 Ster) heute macht das die WP für mich und die erweiterte PV Anlage Preislich mit dem zugekauften Strom liege ich bei ca 1500€ das ist OK für mich als Hobby lese ich alle meine Geräte aus und visualisiere sie für mich auch das kostet richtig Geld dazu 110 Shellys die alles mögliche Schalten auch das kostet geld hat aber auch Ersparnisse gebracht zb das die Rollos nun mit Sonnen Aufgang öffnen und Sonnenuntergang schliesen alleine diesen effekt kann ic auch an der WP messen das dadurch deutlich winiger Energie verbraucht wird.

Es is einfach das gesammt konzept, nun hab ich auch noch mit eine Wärmebildkamera geliehen und hab mal 1 Woche bei den tieen Temperturen mein Haus mal kontrolliert da gibt es doch einige Ecken die ich abändern werde um einfah noch Wärme und somit Kosten einzusparen,und auch das Haus auf zuwerten, den jeden € den ich da Investiere kann ich im gegenzug auf die nächsten 30 jahre auc einsparen somit ist es eine Win Win situation und der Wert des Hauses obwohl es ein gewisses alter hat steigt eher, weil es wird gewartet und immer wieder Instandgesetzt.

DIE ST Anlage ist ein Teil davon sie ist alt bezahlt und funktioniert ud sie braucht im Sommer minimal Strom und gibt uns Wärme für Warmwasser oder mal kühlere tage.

Den grössten Brocken den wir seit 2007 vor uns her schieben ist die haus Elektrik 70 Jahre gehen auch hier nicht Spurlos an einem Vorbei und Aktuell bereite ich alles Vor mache neue Unterverteilungen und Haupt verteiler Kästen so wie einen HAK Kasten und verdrahte hier alles was später auch durch einen Elektriker der mit im Boot ist abgenommen wird somit kann ich 90% der Arbeiten vormontieren Kabelverlegen Räume renovieren Elektrik und auch Datenkabel verlegen und das Haus so doch auf neueren Stand bringen mit so kleinen annhemlichkeiten wie lichtsteuerung übers Smartphone oder eben Abfragen meiner Wechselrichter , der Heizung, Wärmepumpe Wetterstation, Wasserenthärtung ect ect ect.

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Nachtrag zu:

Ich habe die alten Unterlagen mal rausgesucht. Danach haben die 5 ST-Module rund 2.500€ gekostet. Komplett lag das Material für den ST-Teil bei ca. 6.000 € netto. Dazu kommen Montagekosten von (grob rausgerechnet) 1.500€. Macht brutto 8.700€.
PV wäre damals wegen der Elektrik (Hausanschlusses Stand 1953) deutlich teurer geworden.

Wenn wir uns stattdessen für 5 PV-Module mit insgesamt 1 kWp entschieden hätten, wären wir (nach den Erkenntnissen von heute) bei einem Jahresertrag von ca. 700 kWh gelandet. Den hätten wir vermutlich auch vollständig selbst verbraucht und bei einem Strompreis von 0,21 €/kWh über 20 Jahre wäre die Ersparnis 2.940€.
Das ist rechnerisch zwar mehr als die Ersparnis durch die ST, amortisiert hätte sich eine PV-Anlage über 20 Jahre aber auch nicht. Selbst bei einer Volleinspeisung zu den damals gültigen 0,56 €/kWh wären die erzielbaren 7.840€ nicht kostendeckend.

Deshalb verweise ich mal die Annahme, dass PV damals die bessere Wahl gewesen wäre, ins Reich der Fantasie.

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Hat ja auch keiner geschrieben. Weder noch hätte sich gerechnet. Für 8700€ einen Teil des Hauses dämmen wäre sicher besser gewesen. Hätte,wäre,wenn. Es weiss ja jetzt ebenfalls keiner, was bei PV passiert.

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