Die liefern ohne direkte Sonne genauso wenig nutzbare Energie wie Flachkollektoren.
Oliver
Die liefern ohne direkte Sonne genauso wenig nutzbare Energie wie Flachkollektoren.
Oliver
Nach 15 Jahren habe ich meine Solarthermie rausgeschmissen, hatte Flachkollektoren von Vallant nach Westen ausgerichtet Neigung 38° Im Winter haben die nichts! produziert und auf das Jahr gerechnet habe ich damit ca 60€/ Jahr an Gas gespart. Hier war der Stromverbrauch noch nicht mitgerechnet. Wirtschaftlich eine Katastrophe. Hat mich über 10k gekostet und gebracht hat es nichts. (ca 1000€ in 15 Jahren) Nach 15 Jahren waren die Dinger undicht und der Hersteller hat sich kaputtgelacht weil nur 10J Garantie. Zwischendurch musst du die Dinger noch warten lassen, auch die Steuerung war 1x kaputt. Hätte ich das nicht selbst instandbesetzt, wäre es ein Fettes Minus Geschäft. Warum hatte ich den Schrott auf dem Dach? weil der Gesetzgeber beim Neubau in 2008 es so wollte
. Und wenn jemand erzählt, dass die Dinger im Winter was bringen, dann stimmt es nur bedingt, nur wenn es perfekt nach Süden ausgerichtet ist und nur an wenigen Tagen und der Stromverbrauch für die Pumpe ist meistens höher als die geerntete Energie. Aber das vergessen die Leute meistens… Ich würde jedem raten lieber eine PV Anlage zu installieren…
Früher war das ok, brauchwasser im sommer mit kollektoren zu erwärmen. Wobei da auch schon der klimagedanke gezählt hat, keine fossilen brennstoffe zu nutzen sondern die sonne. Ich habe das auch gemacht, obwohl sich das am ende als groschengrab heraus gestellt hat. In den hochglanzprospekten wurde schlicht weg alles schön gerechnet. Seis drum, das ist geschichte. Man kann im leben nicht immer alle entscheidungen richtig treffen.
Jetzt, wo es viel bessere alternativen wie pv Anlage = Solarstrom gibt, sollte man keine solarthermie mehr machen.
Wenn jemand schreibt, dass die sorarthermie auch im winter was bringt, gehört das für mich in die “laborkiste” wie wenn autohersteller mit x liter verbrauch werben . In der realität funktioniert das nicht. Kann ja sein, dass es ein haus mit bestimmtem Aufbau gibt wo man bischen was an ertrag hat. Der Ertrag mit solarpanel wäre aber auch da ein vielfaches höher. Ich kann auch schreiben :” ein 50 jahre alter VW Käfer fährt auch im winter". Sicher tut er das. Trotzdem sollten sich die menschen jetzt keinen 50jahre alten VW Käfer kaufen.
Vor allem ist ja außerhalb des Labortests "Winter", auch Frühling, Herbst und der Sommer.
Und selbst wenn ST im Winter besser als PV wäre, hätte man davon im Sommer nichts. Außer heißem Wasser. Viel heißem Wasser.
Nachtrag:
Wer das hat, sollte es behalten bis es sich nicht mehr lohnt da zu reparieren.
Oder Strom nötiger ist.
Fragt sich nur: Was dann?
PV liegt ja auch schon genügend auf dem Dach. Wirtschaftlichkeit einer Erweiterung über Eigenverbrauch daher nicht mehr gegeben.
Insel-Akku-Steckdose.
Und was mache ich damit?
Größte Steigerung an Eigenverbrauch bringt mehr derzeit vmtl. nur eine höhere Lade-/Entladeleistung des Speicher. 11kW sind mittlerweile nicht mehr zeitgemäß.
Nein ist sie nicht! Und das ist keine Labor Aussage, ich hatte es 15 Jahre lang betrieben. Im Winter bring die Nix, bzw mach sogar Miese, da die Anlage Strom frisst, ausmachen darf man die auch nicht, wenn es sehr kalt ist pumpt das Scheiss Ding die Wärme sogar hoch um die Kollektoren zu schützen. Und das wird natürlich in der Anlage nicht erfasst…
Mein Gegenüber Nachbar hat das ganze Dach mit den Dingern zugepflastert, während meine PV morgens schon ein Paar Hundert Watt produziert, sind die Thermie Paneele vom Nachbarn noch vereist… Ich werde Morgen ein Foto als Beweis machen
Hm bei mir bringt sie doch etwas, mag sein das es bei dir nicht funktioniert bei mir funktioniert sie und ich rechne auch nichts schön ich belege es mit Fakten siehe Grafik die ich hochgeladen habe.
ich verstehe nicht warum du so negativ aufgestellt bist und nicht sachlich bleibst, ob die ST mehr als eine PV bringt keine Ahnung ich hab genug Platz auf dem Dach sie funktioniert somit kostet sie mir fast nichts und was den stromverbrauch angeht der ist minimal durch die neue Pumpe und nein meine Anlage spült nicht die ST Module durch um die Anlage zuschützen kenne ich auch nicht so.
Ich nehme mal da steht Frust wegen der Anfangsinvestition und den versprochenen Erträgen im Winter mit, obwohl es keine gab. Das Zeug kostet.
Deine Erträge sind da, aber wären bestimmt transparenter wenn du alle dazugehörigen Daten hättest. Wärmemengenzähler (beide Richtungen) und Erfassung der Pumpenleistung über einen Monat und dann übers Jahr, damit man nachvollziehen kann wieviel überhaupt rein kommt.
Wir haben 2020 mit unserem Hauskauf eine Öl Brennwert Heizung mit Solarthermie aus 2008 übernommen. Es gab beim Kauf einen Initialcheck eines großen lokalen Heizungsbauers für die gesamte Heizungsanlage inkl Befüllung STH. Was soll ich sagen: nachdem ich nach einigen Monaten das Gefühl hatte, dass die STH gar nichts bringt und die Temperaturen in der Heizungssteuerung mir auch komisch vorkamen, bin ich aufs Dach gestiegen (traufhöhe 7m) und hab gesehen, dass der Temperaturfühler oben schon neben der Hülse liegt... Vermutlich seit der Dachsanierung 3 Jahre zuvor. Das war der Start meiner Odyssee mit der STH (gleichzeitig bin ich aber über die Zeit zum "Heizungsexperten" geworden
). Durch Stagnation hat die Flüssigkeit ausgeflockt, ich musste Reinigungsflüssigkeit durchlassen und seitdem mehrmals auffüllen. Dafür natürlich auch ne Pumpe kaufen und immer mal wieder Forstschutz.
Long Story short: die STH wurde Anfang 2024 mit Einbau einer BWWP dann stillgelegt und bis dahin waren sogar sie laufenden Kosten (ohne Fachbetrieb) ein Minusgeschäft. Im Sommer viel zu viel Warmwasser, im Winter und Übergangszeiten (fast) nichts.
Anfang 2025 hab ich (glücklicherweise) im Zuge der Installation einer großen PV auch die Kollektoren abgebaut. Hat 3 weitere PV Panels ermöglicht und ist optisch auch ein riesiger Fortschritt.
Warum erzähle ich das alles: wenn eine STH besteht, mit der man keinen Aufwand hat, kann man die schon weiter betreiben. In allen anderen Fällen: abbauen oder gar nicht erst installieren, zugunsten von PV. Und einer BWWP (Leistungsaufnahme zwischen 350 und 600W, also perfekt PV kompatibel). Dann muss die Ölheizung/LWWP ebenfalls im Sommer nicht laufen.
Das mache ich gerne für dich leider ist kein Wärmemengenzähler verbaut muss es auch nicht, seit 4 jahren werkelt eine Hocheffizenspumpe darin hier kann ich die werte mal ablesen was sie in einem jahr verbraucht hat, zudem wechsele ich ja auch den Volumenstrom im Winter sind es nur 300l im sommer meist 1200 l oder mehr da ich mit meinem 4800l Puffer genug Speicher habe komme ich nie an das viel zu viele Warmwasser dafür kann ich damit auch etwas kühlere tage mal abdecken, ich kann dir aber Sagen das was sie gekostet hat und den nutzen den sie mir bringt ist für mich ok.
Du kannst doch die Investitionen damals nicht kritisieren, nur weil PV heute deutlich günstiger ist.
Unsere ST wurde 2006 installiert. Damals lag die mittlere Leistung von PV-Modulen bei ca. 200W, die Kosten pro kWp bei 4.500 bis 6.000€. Statt 5 ST-Modulen hätten wir auch 5 PV-Module mit insgesamt 1 kWp installieren lassen können. Zusätzlich noch WR, Elektroinstallation, usw. Von den Kosten haben sich ST und PV also nicht viel gegeben.
Mit deutlich schlechterem Wirkungsgrad hätten PV-Module an einem klaren Wintertag vielleicht 50% der Sommerleistung gebracht. Im Vergleich oben also großzügig gerechnet 2,5 kWh bei 5 Stunden Sonnenschein.
2006 waren Gas- und Ölheizungen State of the Art. Elektrisch betriebene Komponenten zur Unterstützung der Heizungsanlage Mangelware bis Fehlanzeige. Wenn es etwas gab, dann lagen die Kosten deutlich über denen heutiger Komponenten.
Dass ST, bei voranschreitender Elektrifizierung, heute nicht mehr erste Wahl ist: geschenkt.
Macht das die damalige Entscheidung pro ST und kontra PV deshalb falsch? Bestimmt nicht!
War die Ersparnis durch ST damals vergleichbar mit der durch PV? Durchaus!
Wäre es sinnvoll, vorhandene ST durch PV zu ersetzen? Unter bestimmten Voraussetzungen vielleicht. Wirtschaftlich (wenn man nichts selbst machhen kann) wohl kaum, solange die ST klaglos funktioniert.
Ich kritisiere nicht die Investition sondern den mehr oder minder Zwang damals auf eine völlig unsinnige Technik. Sagen wir mal da hat jemand 5 ST-Module aufs Dach gebaut. Bei weniger Modulen ist die Hydraulik und der Klimbim inkl. Verlegung zu teuer. Also macht man direkt mehr. Dann hat man also im Sommer die Dinger kurz vorm Verdampfen, und im Winter betreibt man sie ggf. noch negativ wenn sie nicht platzen sollen wegen Frost. Das ist Lose-Lose.
Wirtschaftlich (wenn man nichts selbst machhen kann) wohl kaum, solange die ST klaglos funktioniert.
Nichts anderes schreibe ich. Besser als nix, weiter laufen lassen. Aber beim TE sind 20qm verbaut. Das sind dann schon 10 Module. Was dann passiert, siehe oben. Im Sommer fürn Pool, tolle Sache. Im Winter sinnfrei. Auch damals schon.
Hab noch oben vergessen zu erwähnen, Mit S Thermie bist du gezwungen einen Riesen Wasserspeicher zu installieren. Aufs Jahr gerechnet macht der Speicher so viel Verluste, dass du (ich) die nie im Leben einholen kann. Siehe das Video von Andreas mit der BWWP die gedämmt wurde…
Welcher Zwang und wieso "unsinnig"?
Im Hinblick auf CO2-Einsparung (damals hieß das allerdings noch "Minderverbrauch Gas") hat die Maßnahme durchaus ihre Berechtigung. Unser Heizfenster liegt dadurch von November bis Februar und nicht mehr bei September bis April.
Was ist da anders als bei PV? Wenn die Sonne knallt, der Speicher voll ist, wird für einen Spottpreis eingespeist. "Im Sommer zu viel, im Winter zu wenig" gilt für beide Systeme.
Wie kommst Du darauf, dass die Module im Winter bei zu niedrigen Temperaturen "beheizt" werden müssen? Ich habe in den letzten 20 Jahren keinen Leerlauf gesehen. Von lose-lose kann da keine Rede sein.
Was bei einem 4.800l Pufferspeicher nicht zu viel ist.
Immer noch dasselbe wie bei PV. Das ist ein unentschieden.
Du hast Dich, wenn ich mich richtig erinnere, schon in einem anderen Thread als großer "Hater" der ST präsentiert. Damals ging es um Heizungsunterstützung. Ich hatte damals große Zweifel daran, dass Du überhaupt verstehst, wie ST funktioniert. Das belegt auch Deine sinnfreie Aussage bezüglich des Betriebs bei Frost. Du scheinst immer noch auf derselben, mir völlig schleierhaften, Mission zu sein.
Womit willst Du Speicherverluste "einholen"? Macht sich irgendjemand einen Kopf über die Speicherverluste von PV-Akkus? Möchte sie jemand quantifizieren?
Damit nicht alles im luftleeren Raum stattfindet, hier die Speicherverluste meines 720l Pufferspeichers während der vergangenen 12 Monate:
Wobei, hier von "Verlusten" zu reden, ist nicht ganz korrekt. Schließlich landet die Speicherwärme im Gebäude. Ist also auch im Winter eher eine indirekte Heizungsunterstützung.
Bei mir war es leider Zwang, ohne hätten wir keine Baugenehmigung bekommen.
Man hat zwar gleichzeitig einen Kredit über 12k€ für 0,5% bekommen aber (was für ein Zufall) die ST Anlage hat auch genau 12k€ gekostet, dh. de Bauträger hat es voll ausgenutzt. Und der Verkäufer hat dir weis gemacht, dass die Anlage sich nach 10 Jahre amortisiert. Man war so jung (28j) und naiv und hat es so hingenommen.
Wann und wo gab es denn einen Zwang zur Solarthermie zum Erhalt einer Baugenehmigung?
Immer und überall wird die Förderung des Endverbrauchers von den Dienstleistern eingesteckt. Siehe die aktuellen Angebote für E-Fahrzeuge. Obwohl der Händler die Einkommensverhältnisse des Kunden nicht kennt, wird die noch nicht mal antragsfähige maximal mögliche Förderung schon eingepreist.
Ein guter Punkt, denke ich, in diesem Diskussionsfaden. Das Verhältnis von PV Leistung/Euro Investment zu ST Leistung/Euro Investment war damals, wie weiter oben geschrieben ja auch ein ganz anderes als heute.
Daß wir auch unsere PV Erträge im Sommer nicht komplett selber nutzen können, ist klar, aber den Strom kann man immerhin übers Netz weitergeben und die heutigen Überschüsse sind irgendwo auch die Grundlage für eine weitere Elektrifizierung etc. Auch das Verhältnis Überschuß/Eigennutzung ist bei PV günstiger.
Inzwischen wirds ja "gefühlt" weniger, aber mich hat es zumindest vor paar Jahren noch regelmäßig geärgert, wenn ich bei Neubauten irgendwelche Alibi-ST auf dem Dach gesehen habe, die dann wohl hilft ein bestimmtes KfW Level zu erreichen. Am besten noch hirnlos so platziert, daß ne künftige PV maximal eingeschränkt wird.
Mein Vati als PV Gegner (seit 1 1/2 Jahren hat er jetzt aber auch ein BKW auf der Garage, Geburtstagsgeschenk
nachdem ihm ein ehemaliger Meister von ihm von seiner vorgeschwärmt hat) hat sich so vor 6 Jahren leider auch noch so einen Mist aufs Dach schrauben lassen, als es neu eingedeckt wurde. Zwei ST-Module, schlanker, vermutlich grottenschlecht gedämmter 300 Liter Speicher mit Elektroheizstab für den Winter für zwei Personen ...