Wenn das aber alleine so da steht, könnte einer, der sich in dem Thema einlesen will glauben ST wäre die Lösung...
Ok, AT, die machen es wie die Deutschen auch immer mal gerne anders... aber habt ihr da nicht eh schon so günstige Preise bei Strom?
Und dann, noch ein zweites Heizsystem bauen??? Eisspeicher sind kritisch, sollte der zu klein dim. sein, gefriert alles Wasser, war es das mit deinem Speicher... wer schon mal vergessen hat das Wasserfass vor dem Winter zu leeren, weiß was ich meine. Eisspeicher ist schon nicht billig... htte mich vor 20 Jahren vor meinem Bau damit beschäftigt, sehr interessante Lösung... da muss aber alles passen.
Als ich die überschrift gelesen habe, habe ich an meine brauchwasser ST gedacht. Nicht an ST für heizungsunterstützung. Verständlicher weise war ich über die Aussage irritiert. Da die meisten ST für brauchwassererwärmung haben, geht es vielen anderen auch so. Mit provozieren hat das nix zu tun. Hat sich mittlerweile geklärt, es geht hier nicht um ST für brauchwassererwärmung.
Bei mir ist die temperatur unten im speicher 19 grad, also raumtemperatur. Erst wenn diese temperatur um 5 grad überschritten wird, schaltet ST zu. Es kommt 10 grad kaltes wasser rein, das steigt mit der zeit auf die 19 grad raumtemperatur. Morgens und abends wird das meiste warmwasser gezapft. Zu zeiten wo die ST nix bringt. Der speicher unten geht immer auf raumtemperatur bevor die ST eingreifen kann.
Im sommer reicht ST locker morgens zum duschen. Ich schalte die heizung aus, was dazu führen kann, dass auch mal ein tag duschen keine ganz heisse sache ist. Dann greift aber die ST um 10.00 ein und erhitzt maximal. Das ist für mich alles ok. Wegen der split klimaanlagen startet die ölheizung jetzt auch im winter nur wegen brauchwasser. Ich hab die ölheizung als backup. Es lohnt auch nicht, brauchwasser auf PV umzustellen, da ich den strom im winter bezahlen muss. Da geht es wie bei der ST. Die ölheizung ist da, sie funktioniert sehr gut. Günstiger geht es nicht als alles so wie es jetzt ist weiter zu betreiben. Ölheizung , PV und ST.
Sorry aber das muß jetzt sein .... Meist schlauer !
Btw in Ö haben wir eine Smartmeter Durchsetzung von 97% in D liegen wir bei ? 3% ?
In meiner Region gibt es auch keinen WP-Tarif und was besonders traurig ist, keine dynamischen Netzentgelte. Hier ist die Stromlobby leider noch zu etabliert und EEG feindlich !
Und damit es nicht ganz OT wird. Meine Dachfläche ist vollständig mit 450W Modulen belegt. Zusätzlich dazu habe ich ein 10m² "Vordach" aus Röhren-Kollektoren installiert, was vor 2 Jahren mit 1500€ gefördert "worden wäre". Leider ist in Ö für solche Förderungen KPC Kommunalkredit zuständig (Verfahren anhängig ). Meine ST ist aber noch nicht in Betrieb genommen und soll zumindest den Pool wärmen
Aus physikalischer Sicht sehe ich ja eigentlich gerne den Wirkungsgrad, der bei ST ja wesentlich höher liegt als bei PV und beiden Technologien ist gemeinsam, die gewonnene Energie nicht zu den Verbrauchszeiten zur Verfügung zu stellen.
Strom lässt sich ähnlich schlecht speichern wie Wärme - aber Strom wird eben auch im Sommer benötigt und lässt sich "verschenken/verkaufen" was mit thermischer Energie weniger funktioniert.
Aber ich denke rein "physikalisch" wäre ST zur Wärmegewinnung wesentlich effizienter als PV + WP. Aber ich will die emotional geführte Diskussion hier nich tnoch zusätzlich befeuern.
Das steht aber nicht alleine da. Du musst dir nur die ersten paar Sätze des Themas durchlesen, da definiert er genau, bei welchen Konditionen eine ST was erbringt.
Wir (in Österreich) haben günstige Strompreise die gerade politisch durchgedrückt werden weil die Energieversorger sich dumm und dusselig verdienen, anteilsmäßig fast alle dem Staat gehören und verquarzt der Eine dem Anderen. Da kommt dann eben auch sowas raus, dass ich meinen Strom nicht verschenken darf. Und warum?
Weil ich eine Einspeiselimitierung von 4KW habe. Diese gilt jedoch für meinen Einspeisezählpunkt. Sprich: Mehr darf von meinem Zähler nicht drüberlaufen. Ich könnte die CT-Messklemmen nicht bei uns, sondern in unserem Haus installieren und somit über unseren Einspeisezählpunkt bei Bedarf auch 8KW drüberschieben. Dann hätte der andere Haushalt hier im Haus unseren Strom und es würden immer noch nur 4KW ins Netz gehen. Die 4KW-Limitierung ist wegen der Netzbelastung. Aber das wird mir verweigert, man beziehe sich auf den Einspeisezählpunkt. Meine einzige Möglichkeit wäre es, beide Zähler zusammen zu legen. Dazu müsste ich den gesamten Zählerschrank neu machen LASSEN (als st. gepr. E-Techniker) weil das nur Unternehmen mit Schein des Netzbetreibers dürfen. Bw. ich darf ihn auch selber umbauen, es nimmt ihn mir nur niemand ab. Der Strom kostet also dann nur max. 10ct (+20% Steuer = 12ct) und die Netzgebühren belaufen sich auf 16ct die kWh bei 3000kWh Abnahme.
Eisspeicher sind kritisch, sollte der zu klein dim. sein, gefriert alles Wasser, war es das mit deinem Speicher
Das ist der Sinn des Eisspeichers. Deswegen heißt der so. Das Wasser soll gefrieren und die Kristallisationswärme entziehen. 1000l sind ca. 93kWh. Mit 2000l sind es demnach 186kWh. Damit kämen wir ca. 2 Tage weit ohne regenerieren. “Zweites Heizsystem”, wenn du sowieso schon eine bestehende Heizung hast kommt einfach nur parallel eine Wasser-Wasserwärmepumpe hinzu. Je nach AT wird dann das Wasser genommen. Und selbst bei niedrigen Temperaturen außen und wenig Sonne draußen kann dann eine ST liefern. Weil sie nur 1°C Wassertemperatur erbringen muss. Das wird kaum jemand hier im Forum oder woanders messen und erfassen, weil die meisten ST-Systeme ins Warmwasser oder in die Heizung pumpen, und daher viel höhere Temperaturen benötigen um Energie einzubringen. Und genau das ist hier Thema: Wie kann ich noch mehr rausholen. SO KÖNNTE man noch mehr rausholen. Indem der Temperaturhub gesenkt wird. Wieviel dann an kWh von 0°C Eis zu 1°C Wasser durch eine ST bei wieviel Kollektorfläche etc. pp. durchnudelt, das werden wir ggf. nie erfahren.
Bei mir ist die temperatur unten im speicher 19 grad, also raumtemperatur. Erst wenn diese temperatur um 5 grad überschritten wird, schaltet ST zu. Es kommt 10 grad kaltes wasser rein, das steigt mit der zeit auf die 19 grad raumtemperatur. Morgens und abends wird das meiste warmwasser gezapft. Zu zeiten wo die ST nix bringt. Der speicher unten geht immer auf raumtemperatur bevor die ST eingreifen kann.
Auch da sieht man: Die ST wird dann nichts bringen, weil die Temperatur sich wegen wenig Sonneneinstrahlung, niedrigen Außentemperaturen nicht so leicht erhöhen lässt. Auch weil das Wasser schon Raumtemperatur hat.
Jetzt bau das in einen ungeheizten Keller rein. 1000l Tank und der Keller hat 10°C, der Tankinhalt beträgt 10°C. Die ST erwärmt nun 10°C auf 20°C. Sind 11,6kWh eingespart. Von 90 Tagen im Kernwinter an 30 Tagen sind das 330kWh Wärme, die nicht anderweitig erwärmt werden müssen. Besser als nix. Genau um das “besser als nix” gehts hier doch.
Alle in deutschland leiden unter der stromlobby-besatzung ? Nein, in einem gallischem dorf haben alle noch ferarriszähler und schöne grosse PV Anlagen. Und die stromlobby bekommt das nicht hin, das gallische dorf zu besetzen. Da ist man im gallischen dorf aber froh, dass das nicht zu österreich gehört.
Ich hab das auf den titel bezogen, das dürfen auch die meisten so sehen. Stimmt, ich hätte das genauer durchlesen müssen. Oder der titel hätte genauer geschrieben werden können. Der ersteller hat auch nur an seine Anlage gedacht, nicht an die brauchwasser ST Anlagen. Jeder hat halt nur seine gegebenheiten im blick. Deshalb auch der globale titel.
Ich lasse die 6m2 ST auf dem dach. Wenn ich 20m2 ST hätte, wäre das eventuell was anderes. Es werden viele alte geräte (waschmaschine, trockner, gefrieschränke erc.) ersetzt, obwohl sie gut laufen. Weil das neue gerät viel besser ist. Das ist jedem selbst überlassen. Es soll sogar förderungen geben, alte funktionierende geräte raus zu schmeissen.
Bei meiner 6m2 ST lohnt das auch deshalb nicht, weil ich schon genug PV habe. Und zusätzliche 6m2 Solarpanel im winter auch nix bringen, was einen umbau rechtfertigen würde. Ich muss das dazu schreiben, weil sonst jeder meinen könnte, ich würde generell sagen, dass es sich nicht lohnt, ST durch PV zu ersetzen. Wer kein PV Anlage (und kein zusätzlichen platz auf dem dach) hat, nur ST, der könnte über einen Tausch nachdenken.
Er hatte es doch geschrieben. Ihm ging es auf den Sack dass ST verteufelt bzw. dass immer behauptet wird die bringe im Winter NICHTS. Und das stimmt so nicht. Je nach Anlage, je nachdem was damit gemacht wird (Heizung oder WW oder beides oder Pool im Sommer) HAT sie eine Berechtigung, je nach Hausgröße etc. pp. Als Beispiel nannte er seine Anlage um ein wenig zu provozieren. Auch das schreibt er. Man muss aber schon lesen (wollen). Und das gilt für jedes Thema. Wer nur einsteigt aufgrund eines Titels, der macht was falsch. Und ja, das ergibt sich immer aus diesem scrollen und Handy/Smartphone, so ist meine persönliche Vermutung. Ich sitze fast immer am PC beim schreiben hier, es ist wirklich extrem selten, dass ich das SPh nehme.
Schon aber es geht gar nicht um einen Tausch der ST sondern dass das was bringt, auch wenns wenig ist.
Überleg mal, ich spinn das weiter:
Da ist nun eine 40qm ST auf dem Dach, 80qm sind verfügbar, damit wird für ein MFH das Warmwasser im Sommer gemacht und erzeugt 20 000kWh. Nun wird das abgebaut weil man ja mit 40qm lieber mehr Strom herstellt. Der Strom verballert sich auf die paar Personen weg. Dafür muss nun was für Warmwasser zugekauft werden. Wärmepumpe? War ne gute Idee, im Sommer guter Wirkungsgrad weil hohe Außentemperaturen. Aber 70°C WW-Temperatur und Zirkulation. Am Ende ein Wirkungsgrad von COP2,5 und auch noch Strom-Zukauf. Auf einmal muss im Sommer auch noch Strom gekauft werden was vorher ganz locker von der ST geschafft wurde. Und die Haushalte müssen trotzdem Strom nachkaufen, weil 80qm für PV, also um die 20kwp für mehrere Haushalte dann doch nicht reicht…
Ja und nein, es sind ganz unterschiedliche Konstellationen verglichen worden. Meine ST bringt im Winter nix, andere bringen etwas. Wer 20.000l Speicher, mit WP Booster und NT Heizung hat und dann noch eine geographisch sonnige Lage mit guter Ausrichtung der ST hat, kann deutliche Erträge erzielen.
ST kann auch im Winter funktionieren, teils signifikant, u.U. auch lohnend, aber nur wenn..........
Das kann ich Dir sogar ganz genau sagen. Die fünf PV-Module, die bei mir oberhalb der ST angebracht und die auf Grund ihres steileren Winkels sogar im Vorteil gegenüber der ST sind, haben am 26.12.2025 brutto exakt 4,51 kWh produziert. Die ST hat (Grafik s.o.) brutto 13,5 kWh Wärme geliefert. Außentemperatur an dem Tag zwischen -1 und +3,5°C.
Im deutschen Strommix beträgt das CO2-Äquivalent ca. 350 g/kWh. Die PV hätte also knapp 1,6 kg CO2 eingespart. Die Verbrennung von Erdgas wird mit 200 g/kWh angegeben. Hätte ich also 13,5 kWh mit der Verbrennung von Erdgas (bei einem Wirkungsgrad von 100%) erzeugt, entspräche das 2,7 kg CO2.
Nicht berücksichtigt ist der Altersunterschied von 14 Jahren zwischen ST und PV. PV-Module Baujahr 2006 hätten an selber Stelle nur etwa die Hälfte des Ertrags meiner jetzigen Module gebracht.
Überrascht?
Das müsste man sich über 1 Monat anschauen und nicht an den wenigen Spitzentagen, wo die ST besonders hervorragend abschneidet.
Hast du Zahlen für Monat Dez und Jan, einmal mit Solarthermie und einmal hochgerechnet, was PV auf gleicher Fläche bringen würde? Das fände ich sehr spannend, gerade für Leute, die überlegen, ob sie sich eine neue Solarthermie installieren sollten oder besser PV.
Ich habe Optimierer an meinen PV-Modulen, wodurch ich minutengenau aufgelöst die Leistung jedes einzelnen PV-Moduls protokolliert habe. Deshalb kann ich das sogar ziemlich exakt beantworten.
Die relevanten PV-Module haben im Dezember brutto 49 kWh und im Januar 45,6 kWh gebracht. In Summe 94,6 kWh.
Die ST-Module haben im Dezember brutto 88,4 kWh und im Januar 101 kWh geliefert. In Summe 189,4 kWh.
Wie immer mit der Einschränkung, dass die ST keinen Wärmemengenzähler hat und der Ertrag aus Fließgeschwindigkeit der Solarflüssigkeit, Temperaturdifferenz zwischen ST Vor- und Rücklauf sowie Veränderung der Speichertemperatur ermittelt wurde.
Interessant, also ST energetisch auf gleicher Fläche dann Faktor 2 besser im Dez/Jan. Das ist doch schonmal ein interessanter Daumenwert.
Soweit ich es verstanden habe, gilt das aber nur für eine ST, die Heizungsunterstützung macht bei vermutlich niedriger Vorlauftemperatur. Bei reiner Warmwasserbereitung wäre es nicht so günstig, weil man da deutlich höhere Temperaturen bräuchte.
Das ist korrekt. Je niedriger die Speichertemperatur bzw. die benötigte Vorlauftemperatur, desto früher kann die Wärme vom Dach ins Haus gebracht werden.
Wenn ich den Heizungspuffer über Nacht möglichst weit runter bekomme, ist die Wahrscheinlichkeit, am nächsten Tag schon bei geringer Sonneneinstrahlung wieder "ernten" zu können, deutlich höher. Im Gegensatz zum Brauchwasser, wo ich eine Mindesttemperatur von 50°C plus X brauche, funktioniert die Heizungsunterstützung ja auch, wenn die Speichertemperatur unter VL-Soll liegt, die ST unter VL-Soll aber über Speicher.
Aber nicht, wenn alles Wasser gefriert. Das zerdrückt dir den Speicher... wie gesagt, hatte mich vor Jahren damit beschäftig.
Sehr weit hergeholt und mit unrealistischen Zahlen gespickt um deine Meinung zu untermauern??? 20kWp das sind locker im Sommer pro Tag 100kWh da brauchst nicht mal eine WP, selbst ein Heizstab bringt dir da genug WW für die Bewohner.
Nö, hätte erwartet die Stromverbräuche deiner Solarpumpen mit rein gerechet zu sehen... Ich weiß, selbst meine nachträglich verbaute HE Pumpe hat noch genug Leistung gezogen um die Wärme vom dach zu bringen. Je nach dem wie das System genaut ist, bei mir war wegen WT auch noch eine zweite Pumpe verbaut um die Abgabetemperatur zu steuern. Selbst eine WP die nur 3,5 COP liefert, erezugt mehr wärme als deine ST an dem Tag. Wenn du dann noch die Stromkosten abziehst für die notwendigen Pumpen bleibt halt noch weniger nutzbar über.
Das kommt auch noch dazu.
Jeder kann ja machen was er will, wer zu viel Geld hat, gerne machen, besser als nix. Aber wer Lösungen sucht, und das wrden mehr werden, die günstige Energie haben wollen, sollten besser die Finger von neuer ST lassen. Selbst als Holzheizer, da passte ST super zu, würde ich heute PV+WP machen für den Sommer.
Ja, bei der PV mit WP sind es dann 331 (COP3,5) mit 4, was mit aktuellen Wp realistischer Tagsüber ist sind es fast 400kWh also doppelt so gut wie ST...
Noch mal, wer hat, gerne weiter betreiben, war auch mit meiner ST zufrieden... aber Neu Finger weg oder selber bauen.
Leider geht meine Auswertesoftware der ST nicht mehr... könnte ja mal meine Daten aus der DB zur Verfügung stellen, wenn einer es noch besser analysieren mag von der ST. PV Produktion wäre sicher auch aus HA raus zu bekommen. ich habe meine Erfahrungen gemacht dazu.
Eine neue "Nebelkerze". Hättest Du gelesen, was ich geschrieben habe, wüsstest Du, dass der Stromverbrauch meiner Solarpumpe bereits enthalten ist. Was allerdings fehlt, sind der Stromverbrauch des WR und die Verluste durch den Hausakku.
Außerdem hast Du von mir eine Antwort auf Deine Frage nach der CO2-Bilanz bekommen. Die Diskussion jetzt wieder Richtung WP zu drehen, kann beim geneigten Leser dazu führen, dass er meint, Du hättest einen Punkt gemacht. Ist aber nicht so.
Lass uns doch etwas Linie in die Diskussion bringen. Obwohl der TE keinen Vergleich von ST mit irgendetwas angestrebt hat, was möchtest Du denn jetzt genau vergleichen?
CO2-Bilanz? Wärmeerzeuger? PV?
Hat irgendjemand, Stand heute, etwas anderes behauptet? Hat irgendjemand explizit empfohlen, jetzt noch auf ST zu setzen? Dir widerspricht aus heutiger Sicht doch niemand. Es geht hier um eine Bestandsanlage, die heute noch läuft und ihren Zweck erfüllt. Natürlich kann man abreißen und den heutigen Stand der Technik installieren. Aber wozu, wenn sich in der Jahresbilanz tatsächlich nur ein paar Prozentpunkte rausholen lassen?
Für eine Inselanlage, die ausschließlich die WP mit Strom versorgt, stimmt das. Tatsächlich weißt auch Du, dass im Winter der Zukauf von elektrischer Energie (mit wenigen Ausnahmen) den Löwenanteil der Heizkosten ausmacht. Da vollbringt PV mit WP auch keine Wunder.
Siehst Du, dass ist genau das Problem. Du hast Deine Erfahrungen gemacht und diese subjektiv abgespeichert. Die objektivierbaren Daten hast Du nicht mehr vor Augen. Ob Du sie Dir unter den hier angesprochenen Gesichtspunkten überhaupt mal angesehen hast, weißt ebenfalls nur Du selbst.
Es ist vergeblich Dir mit Daten und Auswertungen zu kommen, wenn Deine subjektiven Erfahrungen (die weder mess- noch zählbar sind) dagegen sprechen. Je nach persönlichem "Sturheitsgrad" wird die Gegenwehr dann auch immer heftiger und vielleicht auch ein bisschen unsachlich.
Zur Hydraulikverschaltung habe ich ein interessantes Thema auf einer webseite gefunden sucht mal nch ib-burghardt com unter wärmeerzeuger/solarthermie.Keine Produkte, nur Beschreibung einer Hydraulik, besonders für Heimwerker geeignet!
Es geht nicht um Wunder, es geht um die Betrachtung über das ganze Jahr hinaus. Da sehe ich nun mal PV gegenüber der ST im Vorteil. Auch mit ST musst du zukaufen im Winter, du lenkst ab.
Ich habe es anhand der Zahlen von der ST mit den Zahlen heute PV für mich als Erfahrung verbucht. Meine Zahlen dazu habe ich oben schon mal geschrieben...
Nö, da fehlt nix, denn die sind schon mit drin, wenn ich Erzeugung, Verbrauch und Einspeisung nenne, ist das alles mit drin. Aber wie können in deinen 189,4 kWh mit ST der Strom mit drin sein oder abgezogen?
CO2 Bilanz wird sehr schwer das alles als Privater zu ermitteln. Sehe aber ST wie auch PV CO2 sparender an als irgend was zu verbrennen. Was ich Vergleichen kann ist die Wärmeerzeugung und was das alles Kostet. Das ist wohl auch für >80% der ST/PV/WP/... Nutzer entscheidendes Kriterium darin zu investieren. Wennn damit CO2 gespart wird, super, aber es gibt nur ganz wenige, die Investieren um CO2 zu reduzieren ohne einen Hintergedanken der Wirtschaftlichkeit.
Weil, wenn man bei ST nicht alles DIY machen kann, die Kosten den Nutzen auffressen. Und Wartung bei ST wird immer bleiben... wenn dann noch eine Pumpe ausfällt, bei deren Preisen, Gute Nacht.
Das kann man doch super sehen bei der Analge, die ST und PV etwa gleiche Anzahl live hat. Die Werte habe ich doch oben denke ich mal Wärmeleistung St und PV+WP vorgerechnet.
Dabei gehe ich auch davon aus, die ST ist in m² einen kleinen ticken größer als die PV Module. Denn ST Kollektoren wurden in größeren Abmessungen verbaut.
Stellst mich hier irgend wie als Feind der ST hin, bin ich doch gar nicht, habe ich mehrfach gesagt. Wirtschaftlich ist ST halt heute unterlegen. Zumal es ja >15m² Anlagen bedarf um im Winter nennenswerte Erträge nutzbar zu machen. Gerade bei alten Anlagen, die noch normale Pumpen haben, meine hatte 110W für das 40m² Solarfeld, dann holt man nur 200W runter... dazu die Wärmetauscherverluste bis das im Puffer ankommt. Nur mal so eine HE Pumpe zu verbauen bringt auch nix bei den Preisen.
Meine Bedenken vor der Umstellung sind nach einem Jahr weg und die Realität zeigt mir, es war genau richtig diesen Schritt zu gehen. Selbst der Aufwand Rückbau der Indachanlage und Ziegel besorgen und verlegen hat sich gelohnt. Wirtschaftlich gesehen nach 10-11 Jahren Invest raus und ab da spart es bares Geld.