Exakt! Aber es darf auch gerne ein kleiner WR - also Micro sein (es sei denn das steht für MPPT).
Schade.
Ich habe gestern tatsächlich eine interessante Konversation hier im Forum gefunden. Man kann den Hoymiles wohl zur Nulleinspeisung nutzen, allerdings ist das nur bei 48V Akkusystemen wirklich brauchbar, weil bei 24V die eingestellte Leistung nicht gehalten wird. Auch muss beim Anschluss des Akkus an die beiden Eingänge des HMs penibel darauf geachtet werden, dass die Leitungswiderstände identisch sind.
Wie gut ist es bei deinem Programm möglich, die Regelung des HM zu implementieren. Wäre dann über openDTU und MQTT (wenn ich nicht komplett auf dem Holzweg bin). Bin zwar mit Wireless nicht ganz happy, aber der HM kann das nicht anders.
Darüber hinaus wäre auch interessant, wie man einen Victron Laderegler integrieren kann. Es gibt einen Fork von openDTU, bei dem die Kommunikationsschnittstelle VE.direct von Victron bereits integriert ist. Alle Informationen werden dann zentral von der openDTU Instanz per MQTT (oder HTTP) bereitgestellt. Wenn man deinen Regelungsalgorithmus damit füttern könnte, wäre das ziemlich gut.
Im Prinzip bräuchte man ein weiteres Tool, was die Informationen über MQTT abholt und im bisherigen Format ablegt und eben die Steuerung des HM via MQTT.
[quote data-userid="15692" data-postid="116005"]Wie gut ist es bei deinem Programm möglich, die Regelung des HM zu implementieren.
Darüber hinaus wäre auch interessant, wie man einen Victron Laderegler integrieren kann. [/quote]
Mein script ist im kompletten Quellcode veröffentlicht, da kannst du beliebig alles dran ein und umbauen.
Ein paar Seiten weiter vorne ging es schon mal um Victron Regler. Inzwischen weiß ich aber, das mein eSmart3 die vorhandene Anlage gut bewerkstelligt, deshalb werde ich nicht erweitern. (Nachtrag: die Nächste Erweiterung führte zum 2. eSmart3. Nachtrag 2: der 3. MPPT Regler wird ein Victron)
Ich würde die Victron Geräte direkt über eine serielle Verbindung anschließen und auslesen, ganz so wie es mit dem eSmart3 gemacht wird.
Zum HM-x und xDTU etc. kann ich auch nur schreiben: ich würde nur den wirklich wesentlichen Code übernehmen und alles überflüssige weglassen, also wirklich nur die Leistungsvorgaben senden.
MQTT nur zum "schreiben" einsetzen, wenn nötig. Es zeigt sich immer wieder, das schlanker Code ohne viel Überbau stabiler ist.
Wenn mir einer einen HM-x spendet, implementiere ich das gerne. Vermutlich ist eine Parallelschaltung zu den soyosource Invertern aber nicht sinnvoll, müsste man testen.
Der Weg ist: Die relevanten Code-Teil isolieren, testen und integrieren.
Ich weiß. Nur bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, mal genauer drüber zu schauen. Steht noch an.
Würde ich auch so machen. Die Erweiterung von der openDTU von helgeerbe (https://github.com/helgeerbe/OpenDTU-OnBattery) vereint den seriellen Anschluss des Victron Ladereglers mit der 2.4GHz Schnittstelle des HMxxx. Theoretisch könnte man sogar den Regelalgorithmus direkt da mit implementieren.
Eigentlich wollte ich einen RaspberryPi als Zentrale nehmen, also zum Einlesen der Informationen von der openDTU Instanz (über MQTT) und senden der Zielleistung für den HM (auch MQTT). Mir fehlt das Wissen, wie ich Deinen Algorithmus direkt in das Image von openDTU einpflegen kann. Darüber hinaus wäre ein Raspi auch für die Remote Steuerung nötig, da ich einen VPN Zugang zu dem Netzwerk brauche.[quote data-userid="6567" data-postid="116194"]
Wenn mir einer einen HM-x spendet, implementiere ich das gerne. Vermutlich ist eine Parallelschaltung zu den soyosource Invertern aber nicht sinnvoll, müsste man testen.
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Ich werde mir demnächst einen holen und ein bisschen damit rumspielen. Habe vor, erstmal ohne Speicher eine Nulleinspeisung zu realisieren. Der Zähler in der UVK wird bald eingebaut, sodass ich ja den WR schon entsprechend ansteuern kann. Die überflüssige Energie wird dann zwar nicht gespeichert, aber was solls
Ob es sinnvoll ist, hängt ja von deinen Gegebenheiten ab. Funktionieren sollte es ganz grundsätzlich aber schon.
Werde ich mich bei Gelegenheit mal drum kümmern. Bin sogar relativ zuversichtlich.
Den Hoymiles habe ich mal vermessen um die Eignung für ein solches System zu untersuchen. (Batt bzw, Netzteil-> Hoymiles). Bin jetzt nicht mehr allzuweit davon weg das auch komplett in Betrieb zu nehmen.
Würde ich auf dem Raspi mit Influxdb machen. Wahrscheinlich werde ich direkt den Raspi mit ner SSD ausrüsten, um dem leidlichen SD-Karten-Problem direkt zu entgehen.
Hat schon mal jemand seinen Energieverbrauch im Haus geloggt? Wenn ich z.B. einen Geschirrspüler, einen Elektroherd, eine Kochplatte einschalte, dann wird die Leistung nicht kontinuierlich abgenommen, sondern mit einem Bimetallschalter ein und ausgeschaltet. Wie soll da irgendeine träge Regelung mit xx Sekunden Totzeit nachkommen?
In der Zeit, wo die Kochplatte durch das Bimetall ausgeschaltet ist, jage ich die Solarenergie ins Netz. Das passiert im xx Sekundenabstand.
Wie ist die (Abweichung von der) Linearität der Regelung: wenn man z.B. 100 W anfordert, was kommt raus? Über den ganzen Leistungsbereich.
Gibt es eine Untergrenze- oder Obergrenze für die Regelung? Wie ist der Wirkungsgrad über den ganzen Bereich?
Welchen Leerlaufverbrauch hat das Gerät.
Wie verhält sich der MPPT am Akku.
Welcher Strom fließt beim "Kaltstart"
Wie stehts um den Dauerbetrieb und Volllast? Hitze?
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Die Regelung ist schnell. Ich würde bei beiden Geräten auf unter 1s tippen. Das habe ich nicht gemessen sehe ich aber am Ansprechverhalten des Messgeräts. Das Problem bei der Regelung liegt hier eher darin das die MQTT Nachrichten nur alle paar Sekunden kommen. D.h. das Feedback begrenzt die Sache etwas.
Was ich weiß:
Das Netzteil regelt gut, der Fehler liegt typisch bei 100-200mA (ich habe bisher nur den Strom gesteuert). Das basiert auf meinen Beobachtungen. Messergebnisse dazu habe ich nicht gemacht.
Der Regelfehler beim Wechselrichter waren da so 20W max. Das muss man sich dann aber nochmal ansehen was da der Zähler misst. Steht in den initialen Messungen die ich verlinkt hatte.
im Grunde offen. Ich werde initial das Huawei Netzteil vermutlich von 150W - 2400W betreiben. Der Wirkungsgrad wird mir bei weniger Leistung zu schlecht. Die obere Leistung richtet sich nach der Temperatur.
Der Wechselrichter hatte ich von 150W - 1500W vorgesehen.
Huawei Netzteil 35mA, Victron 10mA, den Inverter haben andere mal gemessen.
Time will tell :-)
Der Inverter steht auf 150W Limit. Sprich 3A. Beim Netzteil ist die Spannung so niedrig eingestellt das da kein Strom fliest.
Wechselrichter kommt bei 1.5kw auf 70°. Das Netzteil lief bisher auch nur bei 1.5kw und hat da auch 70° erreicht (Temperatur der Abluft wird da gemessen). Das war der Stand nach einer Stunde Betrieb bei dieser Leistung.
Eine perfekte 0-Einspeisung ist nicht möglich, da hast du Recht. Das liegt zum einen an der angesprochenen Totzeit und zum Anderen aber auch an der Steuerung und Umsetzung der Geräte. Meines Wissens setzen die Wechselrichter auch nicht sofort die eingestellte Leistung, da sie laut Spezifikation eine Leistungsrampe fahren müssen.
Hier gilt es dann, einen geeigneten Regelalgorithmus zu entwickeln. Oftmals reicht es, einfach den Wert am Zähler auf die Stellgröße am WR zu addieren (50W Bezug am Smartmeter heißt, dass der WR 50W mehr Leistung generieren soll). So einen Algorithmus nennt man übrigens P-Regler, oder Regler mit P-Glied (das P steht für Proportional). Meistens reicht das schon aus, um den Stromzähler in einem kleinen Bereich um 0W zu halten. Unter bestimmten Umständen kann so eine Regelung aber zu Schwingungsverhalten führen (wenn die Totzeit zu groß ist zum Beispiel). Da muss man dann mit anderen Regelgliedern gegenhalten. In der Regelungstheorie spricht man dann von I- und D-Gliedern.
Damit hat man aber immer noch nicht Sorge getragen, dass der schlagartige Verbrauchsanstieg durch die Kontaktierung des Bimetalls sofort geregelt werden kann. Wenn man es übertreiben will, kann man hierfür versuchen, den Verbrauch ein paar Sekunden vorausschauend zu schätzen. Dafür gibt es dann diverse Schätzalgorithmen, sowohl Intelligenzbasiert (KI, Neuronale Netze), als auch statistischer Natur (AR, Gaußprozesse). E-t0m hat hier wohl auch mal einige Versuche gewagt.
Während meiner Zeit als Student habe ich einen Schätzalgorithmus für den Stromverbrauch für Versorgungskraftwerke entwickelt. Mich interessiert es schon sehr, ob man den auch in abgewandelter Form für eine Waschmaschine oder Herd verwenden kann
Ich glaube, den Schätzomaten zu entwickeln, wird noch eine Weile dauern. Die Taktzeiten liegen zwischen 10 sec und 2 Minuten. Den Wechselrichter schnell umparametrieren, wird nicht nötig sein. Aber das AC Ladegerät, welches bei mir als Zusatz zum MPT-Solarlader arbeitet, müßte ich schon schnell ein und ausschalten. Weiß noch nicht, wie (ist ein Hanmatec Labornetzteil mit Modbusschnittstelle).
Mein Aufbau: 2 Solarmodule, 2x Hoymiles 400. 1x Solarmodul+ Victron Laderegler. Der Laderegler allein mit 1 Solarmodul schafft es nicht, den Akku voll zu laden. Deshalb das Labornetzteil zum Laden mit der sonst ins Netz gespeisten Elektroenergie...
Da muss ich mich anschließen. Bevor ich bei mir ein Projekt angehe, logge ich im Vorfeld auch schon eine Weile relevante Daten. Nur so ist man überhaupt in der Lage, relevante Informationen für die Lösung zu bekommen. Und auch nur so findet man Unregelmäßigkeiten im Betrieb heraus.
Werde ich sehr gerne zu Verfügung stellen, sobald ich was habe. Bestelle im April alle Materialien und beginne die Konstruktion. Leider braucht mein Balkon eine individuelle Unterkonstruktion, die ich erst noch entwickeln musste.
Wie schon weiter oben erwähnt, habe ich noch ein paar PV-Module hinzugefügt und wollte beobachten, wie der eSmart3 (60A) Laderegler damit klar kommt.
Inzwischen wurden Spitzen bis zu 2,65 kW erreicht. Länger andauernde Leistung um die 2,1 kW.
Bisher gab es damit keine Probleme, abgesehen davon, wenn die beiden Soyos auch unter Volllast liefen.
Dann wurde die Luft im Schaltschrank offenbar so warm, dass der eSmart3 die Wärme nicht mehr ausreichend los wurde. (die Abluft-Führung ist leider nicht optimal)
Deshalb wurde die Einschalt-Schwelle der Schaltschranklüftung gesenkt.
Normalerweise wird der eSmart3 nicht wärmer als 40°C, dann läuft der interne Lüfter an.
vielen Dank für die tolle Lösung. Da der Volkszähler tadellos läuft wollte ich mich nun an die weitere Umsetzung machen. So wie ich das verstanden habe, setzt der ESmart 60A das Limit der PV Anlage auf max. 3,12kWp. Gibt es eine Möglichkeit die Anlage "doppelt" mit je 2,5kWp an einem Zähler zu betreiben?
Danke für deine Antwort. Naja mit 2 soyos könnte das auf Dauer wohl immermal wieder knapp werden. Dann also zunächst erst mal nur die einfache Ausführung!?