Sinkende Eigentumsquote verantwortlich für Handlungsspielraum bei regionalen Klimafragen?

Stimmt schon. Und vor allem Strom verkaufen, billiger aber immer noch etwas teurer als das was man bekommt wenn man es einspeisen würde?

Dann müsstest Du erstmal Gewinn definieren. Bleibt am Monatsende ein Plus? Wie ist die Rendite nach einem Jahr? Nach 20 Jahren?

Im Moment hast du mittel- und langfristig eine gute Rendite. Du darfst nicht Berg, das dass oft finanzierte Objekt irgendwann dir gehört.

Die Verhältnisse werden sich bald ändern, aber das ist ist ein anderes Thema.

Worauf genau willst du hinaus? Habe ich nicht verstanden. Erklär doch bitte mal.

Mieterstrom kann auch sein das ich mich irre und das so nicht geht. Vermieter installiert eine Anlage und verkauft seinen Strom an die Mieter (ohne Netzentgelt). Das sollte doch ein WINWIN sein.

Zumindest vor zehn Jahren galt folgendes:

Bei fast 25 Prozent der Immobilienanlagen beträgt die Rendite null Prozent, den Vermietern bringt ihr Wohneigentum gar nichts, hat das Wirtschaftsforschungsinstitut herausgefunden. Bei 8,5 Prozent ist die Bruttorendite sogar negativ. Von den etwa sieben Millionen Haus- und Wohnungseigentümern, die ihre Immobilie als Kapitalanlage nutzen, verdienen damit rund drei Millionen am Ende des Tages kein Geld. Fast 21 Prozent der Vermieter bringt ihre Immobilie gerade einmal null bis zwei Prozent ein. Zieht man die Inflation ab, bleibt nicht allzu viel übrig. Nur 18 Prozent der Eigentümer können mit einer Verzinsung von 5 Prozent und mehr eine ordentliche Rendite erzielen.

„Geht man von einer durchschnittlichen Inflation von jährlich zwei Prozent aus, liegen die Renditen von mehr als 50 Prozent der Immobilieninvestitionen unterhalb der Inflationsgrenze“, sagt Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender der Wertgrund Immobilien AG, die die Studie beim DIW in Auftrag gegeben hat. Dabei sei der überwiegende Teil der niedrigen und negativen Renditen auf vermietete Eigentumswohnungen zurückzuführen. Die Vermieter unterschätzten oft, wie stark Instandhaltung, Kosten beim Mieterwechsel oder Leerstand die Erträge drücken können.

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zu a) Dazu muss man aber auch konsequent die Miete erhöhen, und genau davor scheuen sich viele private Vermieter (aus verschiedenen Gründen)

b) Das gehört schon von Anfang an einem selbst, falls du damit meinst, dass irgendwann der Kredit abgezahlt ist, ja, aber dann ist häufig eben auch Sanierung angesagt.

https://www.focus.de/finanzen/die-sparsamen-deutschen-fehlanzeige-sie-haben-einfach-kein-geld-mehr_b634518f-ab40-4b38-82fd-3587bb156686.html?fbclid=IwY2xjawPEaRNleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBJbWxHeTlMZXNZc2tTSG1Ec3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHn50-4MHygmTdCNVGsYENVNZgz21Y2Tlq_597eNKacAMIHgwhxP_5Rox7VXU_aem_MU-a0mTHpwDBZ-Xqhw3pDA

Es wird nicht gespart, weil: Kein Geld da.

Und nicht, wie schon so oft bei dem Thema, zu faul oder zu konsumfreudig.

Und warum ist kein Geld da?

Höhere (oder gleich) Ausgaben wie Einnahmen.

Was macht man dagegen?

Mehr Arbeiten, besser bezahlten Job suchen oder Ausgaben reduzieren. Kurzum, zu faul oder nicht angemessen konsumfreudig.

Selbst mit kleinem Einkommen kann man was zurücklegen, wenn man will und bereit ist, sich einzuschränken. Es gibt eben kein Recht auf Wohlstand, erarbeitet durch Andere.

Und selbstverständlich kommt da selten ein Eigenheim bei raus - denn das bedeutet sowohl viel arbeiten (erwirtschaften) als auch Verzicht auf Konsum.

Jetzt in der Rezession werden das nur wenige schaffen.

1/3 hat keine Möglichkeiten zu sparen. Und die sollen laut dir… sparen.
Oder mehr arbeiten gehen.

„Wir erleben eine zutiefst unsoziale Inflation“, sagt der DIW-Präsident. Lebensmittelpreise seien in fünf Jahren um fast 40 Prozent gestiegen – ein Problem vor allem für Haushalte, die den Großteil ihres Einkommens für Grundbedürfnisse ausgeben. -Zitat aus dem Beitrag des Focus

Ich weiss nicht wo die dann noch sparen sollen.

denn das bedeutet sowohl viel arbeiten (erwirtschaften) als auch Verzicht auf Konsum.

Nunja, theoretisch kannst du dir auch ein Eigenheim kaufen, das finanzieren, und den Kredit dann von einem Mieter bezahlen lassen (oder Amt). Nach einige Zeit ist der Kredit abbezahlt und das Eigenheim gehört dir. Bezahlt hat es dann aber der Mieter oder der Steuerzahler. Da sind wir bei der Aussage von dir: “Es gibt eben kein Recht auf Wohlstand, erarbeitet durch Andere”

Doch den gibt es. Die Frage die sich mir stellt ist, wieso sollte man einem Vermieter die Miete bezahlen aus Steuergeldern, wenn das nachhaltig nicht dafür sorgt, dass die Zahlungen irgendwann beglichen sind? Da wäre es doch sogar sinnvoller, es demjenigen für sein Eigenheim zu lassen. Denn wenn das Eigenheim bezahlt ist, benötigt er keine so hohe Zahlung mehr, nurmehr für die laufenden Kosten.

Eine Eigentumsquote nahe 100% wäre also viel günstiger.

Behauptung/Hörensagen.

Einfach mal das netflix-Abo kündigen, Zigaretten und Feierabendbier weglassen, kein Kino oder Restaurantbesuch.

Ist das zumutbar? Ich denke schon, wenn das auf anderer Leute Arbeit beruht. Denn irgendwo muß das Geld ja herkommen.

Ich schau mir die Praxis an, lebe selbstbestimmt mit wenig Einkommen und lege auch jetzt noch was zurück.

Wo sollen da die 1/3 herkommen? Schau dich doch einfach mal um.

Falsch. Ein Eigenheim wird weder vermietet noch vom Amt bezahlt.

Und Mieten vom Amt für eine fremdvermietete Immobilie - wer Miete vom Amt bezieht, macht sowieso was falsch. Arbeiten geht der eher nicht, eine übermäßig teure Immobilie würde auch nicht vom Amt bezahlt (nicht für den Normalbürger). Und selbstverständlich will ein Vermieter seine Immobilie durch Mieteinnahmen refinanzieren. Und ein bisschen Gewinn machen. Warum sollte er es sonst tun? Aus sozialen Gewissen heraus? Macht doch auch keiner, der seine PV durch Steuergeld refinanziert.

Ich kann mich nicht umschauen. Ich bin in Österreich. Als ich noch in Deutschland war konnte ich den Leuten nicht aufs Konto gucken. Oder in die Geldbörse.

Ein Eigenheim wird weder vermietet noch vom Amt bezahlt.

Wenn du in einem Haus eine Wohnung vermieten willst, dann geht das.

wer Miete vom Amt bezieht, macht sowieso was falsch.

Ich verstehe. Danke für deine Ansicht.

Warum sollte er es sonst tun? Aus sozialen Gewissen heraus? Macht doch auch keiner, der seine PV durch Steuergeld refinanziert.

Das war nicht meine Frage. Meine Frage war, warum der Steuerzahler dem Vermieter seine Immobilie mitfinanzieren muss, um Leuten ihre Mietwohnung zu bezahlen und nicht stattdessen Eigenheime fördert, sodass es von Amts wegen gar nicht erst mehr dazu kommt, dass die Miete bezahlt werden muss. Millionen Menschen die keine Miete mehr bezahlen müssen wäre sicher billiger als sie zu bezahlen.

Du fragtest, warum man es ihnen finanzieren sollte. Wieso sollte man es den Vermietern finanzieren?

Sollte man nicht. Aber dem Vermieter ist egal, von wem er sein Geld bekommt.

Wenn die Verwaltung (aus Steuermitteln) selber baut und diese Wohnungen günstiger als der private Vermieter anbietet - Problem gelöst.

Aber selbst mit fremden Geld (Steuermittel) kann die Verwaltung nicht billiger bauen - da ist es viel einfacher, den Privatvermietern die Mieten zu deckeln (egal, ob das in deren Kalkulation passt) oder gleich zu enteignen.

Na und? Erstens wird es in Österreich auch “Arme” geben, die sich ein Eigenheim wünschen und nicht leisten können, bei denen du dich umschauen könntest. Z.B. im Bekanntenkreis.

Wenn du es aber auf Deutschland eingrenzen willst - warum diskutierst du emotional über etwas, was du nur aus Drittquellen hast? Ich wohne mitten in Deutschland auf dem Land, weit weg von den Speckgürteln - und meine Wahrnehmung ist eine andere. Zwar knappsen viele am Geld, aber ein Verzicht ist nicht erkennbar. Bei den Mittelalten nicht und bei den Jüngeren erst recht nicht.

Das wäre die Ansicht fast jedens, wenn du ihnen mehr von ihrem Einkommen lassen würdest mit der Erwartung, das Mehr dann bitte den Tagträumern (aka Faulen) für ihr Nichtstun zu geben. Und nein, es sind nicht alles sitzengelassene Alleinerziehende ohne Familie.

Du bist frei, jemand Fremden freiwillig seine Bleibe und sein Leben zu finanzieren. Machst du das? Alles andere sind nur leere Worte.

Bis dahin kritisiere nicht diejenigen, die das nicht wollen und nur über mehr Abgaben zwangsweise tun müssen.

Du bist frei, jemand Fremden freiwillig seine Bleibe und sein Leben zu finanzieren. Machst du das? Alles andere sind nur leere Worte.

Bis dahin kritisiere nicht diejenigen, die das nicht wollen und nur über mehr Abgaben zwangsweise tun müssen.

Wir zahlen jenen die Miete mit, die die Miete nicht zahlen können. Mir ist es gleich, ob ich diese Miete bezahlen würde, oder mit demselben Geld dafür sorgen könnte, dass derjenige keine Miete mehr zahlt. Den Vorteil der sich daraus ergibt, hatte ich erwähnt. Es ergibt keinen Sinn, das Vermietern zu geben, da das an der Mietsituation nichts ändert. Ferner muss man jenen Mietern für immer geben. Finde ich nicht gut.

Will mich an der Diskussion nicht groß beteiligen, aber fände es gut, wenn bei uns in D der Anteil der Genossenschaftswohnung deutlich höher wäre, wo Menschen auch mit kleinerem Einkommen über ihre Anteile in kleinen Schritten Immoblieneigentum erwerben können. Wien ist da ja echt vorbildlich, für ganz Österreich meinte die Google KI 24% kommunale und gemeinnützige Wohnungen für Ö und 5% Genossenschaftswohnungen für D (kann ihr leider keine vergleichbaren Zahlen entlocken …)

diese ganzen auswüchse sind doch politisch so gewollt
und da die meisten das gewählt haben so bekommen sie eben genau das.

nicht gut?
dann nächstes mal vielleicht anders wählen?

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Ich denke nicht, dass das irgend eine Partei auf dem Radar hat. Warum auch?

Mußt du ja nicht gut finden.

Dann denkt dir die ganzen privaten Vermieter weg. Die bauen nicht, behalten dafür ihr Geld und machen sich einen schönen Lenz. Oder kloppen ihre Wohnungen kaputt. Wer nochmal baut Wohnungen für jene, die das weder finanziell selbst können nocht sich überhaupt eine Miete leisten können. Ach ne, die sollen ja Wohnungen auf eigenes Risiko mit vorgeschossenem Geld bauen und dann idealerweise auf Mieteinnahmen verzichten. Oder einfach nur noch privat ohne Staatsgeld vermieten.

Ich habe immer noch nicht verstanden, wie du mit deinem Geld dafür sorgen willst, daß andere keine Miete zahlen müssen. Sie dauersubventionieren, d.h. sozialer Wohnungsbau mit Steuergeld und dann die laufenden Kosten zusätzlich tragen?

Was ist eigentlich der Unterschied, vielen privaten Vermietern die Miete für eine Wohnung zu zahlen oder vielen Genossenschaftlern die Dividende für viele Wohnungen zu zahlen. Sind Genossenschaftler die großen Wohltäter? Nein, sie wollen Rendite. Nachdem meist die Bürokratie schon ihre Hand aufgehalten hat.

Der private Investor hat allein aus Eigeninteresse meist ein besseres Verhältnis von Ressourcenverbrauch zu Invest. Und kann damit die Miete klein halten. Und in der Tat, im ländlichen Raum sind hohe Mieten gar nicht zu erzielen, obwohl die Baukosten ähnlich hoch sind. In der Stadt hast du sowieso weniger PV.

Wie hoch war noch mal der Bedarf an zusätzlichen Wohnungen in Berlin, exemplarisch für Deutschland? Und wieviel hat die öffentliche Hand geschaffen? Aber sicher, der private Investor ist schuld.

Zurück zum Thema: es ging um Eigentum und PV, das bedeutet zwangsläufig privat. Oder soll die öffentliche Hand jetzt Einzelhäuser bauen und diese sozialverträglich vermieten oder am besten noch kostenlos anbieten bzw. dauersubventionieren, damit dann mehr PV darauf installiert wird. Von welchem Geld?

Abgesehen davon, viele zieht es in die Stadt. Und da sind Eigenheime Mangelware. Erst recht zu kleinen Mieten.

Normalerweise sind die Bewohner auch die Genossenschaftler (ja, gibt auch Gegenbeispiele wie die Gewoba hier in Bremen) und die Dividenden irgendwo bei bescheidenen 3% ...

Ok, eine Genossenschaft baut 100 Wohnungen, hat dafür (nach deiner Aussage) 100 Genossenschaftler. Dann bezahlt jeder seine Wohnung selbst. Wofür brauche ich dann die Genossenschaft. Ginge doch auch eine Eigentümergemeinschaft. Und warum soll ich mich in Abhängigkeit von 99 Anderen begeben? Weil ein ein Mehrwohnungshaus (in der Stadt) günstiger als ein Eigenheim ist?

Ist es nicht eher so, daß viele kleine Einlagen ohne Wohnung haben? Ich bin auch genossenschaftlicher Anteilseigner meiner Bank, aber vom Eigentum einer Filiale meilenweit entfernt.

Dann bleibe ich doch lieber in meinem Eigenheim im ländlichen Raum und mach mir meine PV wie ich es will. Stress durch Miteigentümer oder Genossenschaftlern ist doch schon bei BKWs vorprogrammiert.

Ne, glaub ich kaum, auch da muß das Geld irgendwo herkommen.

Wenn Du im ländlichen Raum ein Eigenheim hast oder wie wir halt in der Stadt ein RMH, macht es natürlich keinen Sinn, einer Wohngenossenschaft beizutreten. Deren Vorteil ist halt, daß man gemeinsam manche Dinge besser machen kann als alleine. Klar kannst Du Dir auch von irgendeinem Bauträger ne neue ETW kaufen und bezahlst dann dessen Rendite, vermutlich noch einen für Dich nutzlosen Makler, den Notar und die erstmal vom Bauträger ausgewählte mehr oder weniger qualifizierte Hausverwaltung. Bei ner älteren Bestandsimmobilie fällt der Bauträger weg, OK. Und Du mußt bei dem eingesetzten Fremdkapital alleine der Bank gegenüber treten und entsprechende Sicherheiten haben. Da ist eine Genossenschaft deutlich besser dran. Zaubern kann die natürlich auch nicht und muß bei einer Neugründung auch mit einem höheren Fremdkapitalanteil arbeiten und dieses verzinsen. In einem angespannten Wohnungsmarkt bekommt man da auch nicht gleich ein Wohnrecht, aber nach einer gewissen Zeit wohl doch, da es da ja auch ne gewisse Flukuation gibt (hab da keine eigene Erfahrung mit). In der Konstruktion gibts aber halt niemand, der eine Gewinnabsicht hat oder da ne Verzinsung bekommt (Anteilseigner ohne Wohnrecht) die höher wäre als was man auch für ein Festgeld bekommen könnte. Eine Eigentümergemeinschaft ohne genossenschaftliche Struktur ist im Prinzip natürlich auch möglich. Sowas gabs so vor 25 Jahren, als wir in Leipzig wohnten im Bereich der Sanierung alter Häuser, die man gemeinschaftlich gekauft und saniert hat (war glaube ich durch einen von der Stadt geförderten Verein koordiniert). Hatte bei uns damals als wir auf der Suche waren, leider nicht so richtig gepaßt von den Objekten her, so daß wir uns ne ETW gekauft hatten und dann ein Jahr später leider Vermieter wurden, da wir beruflich umziehen mußten ...