Hey, welche Settings hast du den in deinem NEEY eingestellt? Deine Settings fürs Seplos sehen ja sehr gut aus, Danke dafür!
Aktueller Stand, allerdings hab ich mittlerweile die “Startup DifVol” auf 0,020 V gesetzt:
Und, ich weiß nicht wofür der NEEY die Info braucht, den “Soc(Ah) entsprechend der verwendeten/verbauten Zellen anpassen.
Danke!
Bin gerade dabei die Kapazität anzulernen! Welchen max Strom ist empfehlenswert für Laden, Enladen und zum Schluss wieder vollladen. Hab jetzt mit 10A voll geladen, zum Schluss noch weiter runter und jetzt mit 15 A entladen das 2. mal auch nur mit 10A laden oder kann man das dann wieder normal machen?
Wie macht ihr euer Topbalancing im Normalbetrieb? Und wie oft?
Was möchtest du da denn anlernen? Und welchen Zweck soll das haben?
Gar nicht, das macht der Balancer immer dann wenn die entsprechenden Parameter (siehe oben) erreicht werden. Theoretisch in den Sommermonaten jeden Tag wenn man seinen Speicher jeden Tag auf 100% lädt - was prinzipiell ja gar nicht nötig ist.
Kann jemand mal bitte die Einstellungen für die Max.-Werte (max. cell voltage, max. batt. voltage, max. charge current etc.) und die Minimum-Werte vom Seplos 3.0 in dieser mobile App posten? Einfach als Screenshot bitte und ggf. mit kurzer Erklärung, wenn die Abkürzungen nicht selbsterklärend sind.
Ich nutze bisher ein JK-BMS und finde die Settings dort sehr plausibel und nachvollziehbar. Ich vermute, dass man die gleichen Werte im Seplos BMS auch irgendwo wiederfindet?
Wie funktionert das mit der 100% SoC-Einstellung beim Seplos? Beim JK gibt man einen Spannungswert (der Zellen oder des ges. Akkus) vor, bei dem dann automat. auf 100% SoC kalibriert wird. Ich nehme an, die SoC-Messwerte zwischen 0 und 100% sind mehr oder weniger ungenau (wie beim JK auch), da die Shuntmessung des Stroms nicht hinreichend genau ist, insbes. bei hochfrequenten Strompeaks.
Ich liebäugele mit einem nkon-Akku (vermutlich das Eco-Modell mit 16 kWh), das hat standardmässig das Seplos BMS 3.0 verbaut und möchte es an einen Deye 15kW-Hybrid-WR hängen. M.W. kann man im Deye ein geeignetes BMS-Protokoll einstellen, weiß jetzt auswendig aber nicht genau wie das heißt. Oder man steuert die Laderegelung nur über den Deye, das sollte auch funktionieren.
Für sachdienliche Hinweise dazu bin ich sehr dankbar! ![]()
Hat hier niemand das Seplos v.3 im Einsatz?
Seid doch so nett… ![]()
https://www.youtube.com/results?search_query=seplos+v3
aus der Erinnerung meine ich das Jens von Meine Energiewende da etwas zu gemacht hat.
Aber auch andere sind vielleicht dabei, die das gesuchte liefern.
Du meinst das TopBalancing zu Beginn, also alle parallel geschaltet?
Da musst Du schauen wie hoch die max Spannung ist, und diese dann einstellen. Den max Strom wirst Du bei 16 Zellen vermutlich nicht erreichen können. Die Stromstärke geht ja immer weiter runter je voller die Zellen werden. 10A ist doch OK.
Dann lässt man sie voll ein paar Tage stehen, damit sie sich untereinander ausgleichen können. Die Einen entladen sie dann, die anderen bauen sie ins Gehäuse ein und schalten sie dann seriell um sie in Betrieb zu nehmen.
Habe aber auch schon davon gehört, dass welche das TopBalancing gar nicht machen, sondern sie direkt ins Gehäuse einbauen.
Kannst ja auch Bottom Balancing machen und sie alle komplett entladen.
Das Balancing macht das BMS automatisch über die einzelnen dünnen Käbelchen.
Puh, wo soll man da anfangen, eigentlich ist hier in dem Faden schon alles relativ genau beschrieben.
Wenn der Akku über einen sehr langen Zeitraum (Winter) keine 100% erreicht driftet jede SOC Erkennung irgendwann davon - auch die des Smart-Shunt. Grundsätzlich, wenn regelmäßig kalibriert, ist die SOC Anzeige des Seplos V3 relativ genau. Ganz gleich was jetzt der ein oder andere grundsätzlich von SOC Ermitlung hält. Dazu habe ich hier im Forum schon mal Grafiken gepostet:
ca. 90 Tage aus Herbst, Vergleich SOC Ermittlung Smart-Shunt und Seplos BMS:
ca. 90 Tage aus Sommer / Spätsommer:
BMS und Smart-Shunt liegen also nicht allzuweit auseinander. Wo zwangsläufig eine Fehlermittlung stattfinden wird ist bei sehr niedrigen Entladeströmen ich meine unterhalb von 1,5A. Dieser Entladestrom liegt unterhalb der vom Hersteller angegeben Messtoleranz.
Leider nicht so schön gelöst, ist aber hier im Faden weiter oben alles beschrieben.
Danke schon mal!
Was mir noch fehlt ist die Info zum 100% SoC-’Schalter’.
Beim JK-BMS gibt es eine Einstellung (Parameter) wo man die Batt.-Gesamtspannung angibt, aber der der SoC-Wert dann auf 100% gesetzt wird, also z.B. bei Erreichen von 55,2V werden 100% SoC angesetzt (3,45V/Zelle). Oder gibt es da beim Seplos einen fix hinterlegten Wert?
Man kann sich natürlich darüber streiten, ab welcher Zellenspannung beim LFP die 100% erreicht werden. Nach der bekannten Nordkyn-Studie ist dies ja schon bei 3,37V der Fall. Sicherheitshalber gehen viele hier etwas höher, weil ja i.d.R. noch ein (kleiner) Ladestrom fließt, also 3,4 … 3,45V.
Höher möchte ich ohnehin nicht laden. Alles über 3,5V ist völlig unnötiger Stress für die Zellen (meine Meinung).
P.S. Danke @HF_SPSler, wir haben uns gerade überschnitten mit den Posts…
Dann muß ich oben nochmal suchen gehen, hatte auf die Schnelle dazu nichts geunden.
Gibt ja auch einige Dokus bei Seplos: BMS Specification - Seplos Technology
P.S2.: alles durchsucht (hier und in den manuals von Seplos): keine Info, wie und wo die 100% SoC gesetzt werden. Eigenartig…
Obacht: Die 3,37V beziehen sich auf einen Mindestladestrom von 0,05C. D.h. bei 314Ah Zellen gilt der Akku als voll wenn Ladespannung 16x3,37V & Ladestrom <= 0,05C x 314Ah (15,7A) erreicht ist. Keine Ladesteuerung in BMS oder MPPT oder HybridWR gibt das m.W.n. her. Das ist nirgends out of the Box implementiert.
Dazu gibt es ein paar Videos von der Offgrid-Garage, ich kann nur sagen, ich schaffe es nicht auf 100%, max. 99,9% da bleibt das System dann hängen. Das liegt daran das Seplos die Kalibrierung auf 100% absolut bschi**en umgesetzt hat:
Ich hab das aber anders gelöst. Bei mir liest das Node-Red auf dem VenusOS (GX Device bei Victron) den Smart-Shunt aus und setzt die Ladeschlussspannung 90- oder 60min nach erreichen der 100% SOC am Smart-Shunt herab.
Hier ist der Flow:
Ich bin auch tatsächlich etwas überrascht, dass ja mittlerweile einige Akkus mit Seplos BMS im Einsatz sind, sich aber noch kaum einer Gedanken darüber gemacht hat wie man das Laden beendet ohne dass der Akku im Sommer massiv überladen wird. Naja, oder es hat hier noch keiner eine andere Lösung als die mit dem Node-Red gepostet ![]()
Bzw. ich hatte noch was vergessen. Man könnte natürlich auch einfach 16x3,37V als Ladeschlussspannung einstellen und man wäre immer auf der sicheren Seite. Allerdings wird dann niemals zielführend balanciert werden können.
Danke Dir! Muss ich mir bei Offgrid-Garage mal anschauen.
Schon merkwürdig, das in den manuals dazu gar nichts steht - scheint also einen fest eingestellen Spannungswert zu geben?
Das ist so nicht ganz richtig. Die Datenblätter sprechen von diesem Mindestladestrom bei einer Ladeschlußspannung von 3,65V (m.E. viel zu hoch).
Die 3,37V beziehen sich auf die Ruhe-Spannung, also absolut kein Strom (weder Laden noch entladen). Wenn man eine LFP-Zelle, die z.B. bis 3,5V geladen wurde, nach 24h nochmal mißt, dann liegt die Spannung oft bei 3,4V oder leicht darunter. Das ist der ‘Wohlfühlbereich’ bei 100%.
Man kann also bedenkenlos bis 3,4V laden, muß aber nicht viel höher gehen. In der sog. Bulk-Phase, wenn man also ‘volle Pulle’ laden will, kann man die Ladeschlußspannung deutlich höher ansetzen (bis 3,5V oder eben sogar 3,65V) bei einem Mindestladestrom von 0,05C, tlw. auch 0,03C.
Habe mir das Video angesehen:
Da scheinen ja einige ‘Ladeparameter’ in der Firmware fest vorgegeben zu sein?
M.E. ist das ein ‘Fehler’ den Seplos da macht: das Lademanagement und die Ladeparameter sollten eigentlich vom Laderegler (oder hier Hybrid-WR) gesteuert werden. Es ist die Aufgabe des BMS die kritischen Parameter des Akkus zu überwachen, nicht mehr und nicht weniger. Viele BMS versuchen immer ‘intelligenter’ zu werden und übernehmen Aufgaben des Ladereglers.
In meinem Victron MPPT-Laderegler kann ich alle Parameter für die Bulk-, Absorption- und Floatphase selbst festlegen, sowohl was Spannung als auch Ladestrom angeht. Sogar einen sog. Schweifstrom kann man festlegen, das wären praktisch diese 0,05 oder 0,03C, die in den DBs angegeben werden. Damit bestimmt man den Übergang von der Absorptions- zur Floatphase.
Wenn die BMS jetzt hier mit eigener Logik, die auch noch in der FW fest verdrahtet ist, ‘reinpfuschen’ kann das übel ausgehen. Es scheint mir aber, dass die FW-Logik auch auf die einstellbaren Parameter zugreift und diese als Basiswerte für die Logik heranzieht (z.B. zur SoC-Berechnung). Damit kann man dann hintenrum die verschiedenen Ladephasen in etwa nachbilden.
Optimal scheint mir das hier aber nicht gelöst… ![]()


