Seplos BMS im Winter

Da habe ich mich auf was eingelassen mit dem Seplos BMS. Hätte ich nicht gedacht, dass ich damit solche Probleme haben werde.

Habe derzeit einen SOC von 9,5%, 10.3% und 11,2% bei einer Spannung von 46,1V. SI zeigt Batteriefehler und macht nix mehr, selbst bei deaktivierten Alarmen (Seplos Battery monitor zeigt keine Einträge). Ich bin hier echt am verzweifeln.

Hat hier jemand eine Idee?

@werbungspam benutzt du die Parameter welche du als letztes gepostet hast, oder sind diese nochmal mit deiner Lösung geändert?

Gruß

Alex

Das seplos braucht das auch nicht.

Und die Verwendung der soc Werte außerhalb zerstört eh das Sicherheitskonzept eines BMS.

Wer sich Regel will, soll hat der (Victron) Shunt nehmen.

So wie du sagst, schalten kann/sollte man damit nicht, aber das BMS selber schert sich einen feuchten um den SOC, sondern nutzt die Spannungen um Entscheidungen zu treffen. Das wollte ich damit sagen.

Hab nach dem rumprobieren am 24. den SOC extra so gesetzt, dass ich relativ bald nochmal in die Zwangsladung rein komme.

Passt und funktioniert. :grinning:

Das meiste davon nutze ich noch. Habe eigentlich nur Änderungen bei den Werten gemacht die ich für die "SOC Akku leer" Kalibrierung brauche.

Bei 46V würde der SI bei mir aufgrund diverser Meldungen vom Seplos auch auf Störung gehen. Schau dass du die Störungen im Seplos weg bekommst (auch wenn da nix steht, evtl BMS mal neu starten) und dann den SOC so setzen dass der SI eine Zwangsladung macht oder alternativ die "Eigenverbrauchserhöhung" im SI deaktivieren. Dann lädt er auch mit Vollgas aus'm Netz.

Mal ein Update von mir:
Heute ist mein Akku an der unteren Grenze unter 3.1V Zellspannung gekommen und hat dann auf 8.4% SOC kalibriert. Der SI ist dann in den Ersatzstrom bereich gekommen und wollte mit Pnenn laden. Siehe rote Linie.

Da scheinbar der SOC wieder "falsch" war, und er meinte er hat genug reserve zum entladen, ist er bei 2.5kW entladung ausgestiegen weil die Zellspannung unter 3.1V gekommen ist.
Die Parameter scheinen erstmal zu passen.

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Am besten setzt man morgens, mittags und abends den SOC von Hand auf den richtigen Wert. Dann kann die automatische Regelung auch alles richtig machen.

@carolus Bitte halte dich raus wenn du nichts konstruktives beitragen kannst.

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@meisterq der SI sollte nicht wegen dem SOC laden sondern nur wegen der Anforderung des Seplos!

wie sind deine Einstellungen im Sunny Island bezüglich der nutzungsbereiche?
hast du inzwischen die Firmware 16.6 auf dem Seplos?

habe die Einstellung vom Seplos jetzt an 4.4-12 / 6.0-11 12 und 13 getestet funktioniert bei allen

meine Einstellungen im Sunny Island mit Ersatzstrom:

Minimale Breite des Ersatzstrombereichs: 9%

Untere Grenze des Tiefenentladeschutzbereichs vor Abschaltung: 5%

Minimale Breite Tiefenentladeschutzbereichs: 2%

Breite des Bereichs zur Erhaltung Des Batterieladezustands: 4%

Minimale Breite des Eigenverbrauchsbereichs: 80%

Saisonbetrieb AUS

Möglich das es ginge... Aber mein Island und mein SHM haben ne Testfirmware drauf. Daher hat das Laden nicht geklappt.
Ich vermute, dass wenn ich die normale Firmware drauf hätte, es gehen würde.
Kann ich aktuell aber nicht testen.
Im neuen Jahr werde ich das noch mal nachtesten

Also, ich habe mal die Einstellungen von @Orbitson übernommen und die Anlage wieder in Betrieb genommen. Remain Capacity Alarm im Seplos ist auf 15% gesetzt deshalb sollte, wie das @werbungspam herausgefunden hat, es auch mit dem Laden funktionieren.
Falls irgend etwas schief laufen würde und die Spannung der Zellen würden zu sehr in Keller fallen, wie kann ich den SI dazu zwingen, manuell zu laden? Reicht das wirklich die Minimale Breite des Eigenverbrauchsbereichs auf zB 50% zu setzen? Würde er dann manuell anfangen zu laden?

Soweit wie erhofft!

Mit den folgenden Einstellungen (von @Orbitson) im SI:

  • Minimale Breite des Ersatzstrombereichs: 9%
  • Untere Grenze des Tiefenentladeschutzbereichs vor Abschaltung: 5%
  • Minimale Breite Tiefenentladeschutzbereichs: 2%
  • Breite des Bereichs zur Erhaltung Des Batterieladezustands: 4%
  • Minimale Breite des Eigenverbrauchsbereichs: 80%
  • Saisonbetrieb AUS
Bedeutet 100-20% Eigenverbrauch, 20-16% Ladezustandserhaltung, Tiefentladung bis 14% Und dann im Seplos:
  • alarm-Monomer low voltage: 3,100V
  • recovery Monomer low voltage: 3,200V
  • remain Capacity alarm: 15%
  • alarm Monomer low Voltage: aus
  • automatic activation charge: an
  • manual activation charging: aus

@mikim :+1:

man kann den Si über die Eigenverbrauchsbereich % zum Laden zwingen. Oder im Sunny Portal ein Zeitfenster zum Laden ein geben damit ignoriert er alles und lädt mit dem dort eingegebenen Wert. Sehr nützlich falls mal ein Balancing gemacht werden muss.

habe nun schon einige male getestet nicht der SOC zwingt den SI zum Laden sondern das Seplos bis erreichen der 3,2V.

Das heisst, erreicht eine Zelle alarm-Monomer low voltage wird eine Meldung an SI gesendet, welche diesen dazu veranlasst zu laden? Also nicht der Fall, dass der SOC auf ca. 2/3 vom eingestellten remain Capacity alarm wert gesetzt wird? Sollte die Meldung vom BMS and SI dann nicht in der Ereignisliste des SI aufgeführt sein? Ich sehe kein entsprechendes Ereignis.
(Das mit dem manuellen Laden über Sunny Portal funktioniert wunderbar, vielen Dank!)

Das Nachladen bis 3,2V mit den Einstellungen und Parametern von Orbitson funktioniert bei mir auch. Was mir noch nicht ganz klar ist, was welche Rolle der SOC in der Regelung spielt. Was passiert beim erreichen des remain capacity alarm? Was macht der SI in dem Fall?

Das der SOC auf 2/3 des eingestellten Wertes(Kapazität Warnung) springt ist Seplos bedingt… warum wieso das müsst ihr dann wohl Seplos fragen. Finde es aber jetzt nicht schlimm da dadurch ein kleiner Puffer entsteht….
Bei nur einem Pack am Sunny Island lädt er dann auch SOC gesteuert je nachdem wie ihr eure Grenzwerte gesetzt habt. Bei mehreren Packs sieht das anders aus. Besonders wenn die Zellen mitunter 10AH unterschiedliche Kapazität haben da ist die Packspannung noch hoch aber eine Zelle zum Beispiel schon ziemlich leer.

und bevor jetzt wieder gemeckert wird… habe bei einem meiner Packs Zellen Verbaut mit 331AH und 2 Zellen haben leider nur 322AH das merkt man dann schon… ist mir aber recht egal bei dem Preis!

2 Rundzellen bei nkon kaufen, 15 Ah, 10 Euro je Stück. Je eine zur Zelle Parallel schalten und über 330 Ah freuen.

Folgendes habe ich unterdessen herausgefunden:

  • Seplos BMS: SOC Wert welcher bei Fehler neu kalibriert wird:
    • monomer low voltage alarm Wert x Zellen Anzahl was dann 0% SOC entspricht
    • monomer high voltage alarm Wert x Zellen Anzahl was dann 100% SOC entspricht
    • der zu dem Zeitpunkt des Fehlers aktuelle total voltage des Packs
    • Beispiel in meinem Fall: 3.1V x 16 cells = 49.6V := 0% SOC, 3.5V x 16 = 56V := 100% SOC, Total voltage war 50.2V welches dann mit y = mx+q ausgerechnet 9.375% ergeben hat und bei mir ist der SOC Wert auch auf 9% gefallen. Die Anwort von Seplos war nicht ganz klar (ob zell spannungen oder total benutzt werden und wie), ich kam dann durch herausprobieren auf die obige Herleitung: "SOC is calculated based on the current integral system. If there is an error in SOC, it is calibrated based on the voltage during low voltage alarm and overvoltage alarm. Why? Because when the battery and inverter are in standby, they will also consume current. But the current threshold detected by our bms is 0.5A. Then the SOC will not be consumed, and the battery voltage will drop again, so the SOC will be inconsistent and the voltage will be consistent when connected in parallel, but in the end his SOC will still be consistent."
  • SI: Geladen wird mit PNenn bis Ladezustandserhaltungsbereich (PVRes) erreicht wird und dann noch mit 25% PNenn bis zur Hälfte des Ladezustandserhaltungsbereiches (PVRes) Das habe ich von der SI Betriebsanleitung. War gut, dass ich mir die wieder mal angeschaut habe :-).

    Laut Betriebsanleitung sollten wir den Tiefenentladeschutzbereich (BatRes) nur bei einem Ausfall des öff. Netz erreichen. Vielleicht sollten wird deshalb schauen, dass der SOC bei Fehler auf die untere Grenze des Ladezustandserhaltungsbereich (PVRes) gesetzt wird. Dann wird schonender Geladen bis zur Hälfte des Ladezustandserhaltungsbereich (PVRes). Was ich jedoch nicht weiss ist, ob der Wert auf oder unter die Grenze des Ladezustandserhaltungsbereich (PVRes) fallen muss, damit Laden getriggert wird. Falls jemand mal Zeit hat das zu testen...

Ich hatte das nun gestern.
Zelle 10 hat 3.10V erreicht. Dann hat sich der SOC auf 8.4% kalibriert.
Das hat den SI dann mit Pnenn Laden lassen.
Ab 15% SOC hat er dann auf 800W runter gedreht. So wie es sein soll.
Ich meine mich zu erinnern, dass das BMS eine Ladung anfordern sollte (Weiß nicht mehr wer oben seine Einstellungen gepostet hat mit den mehreren Akkus) Ich habe es 1:1 so konfiguriert.
Im Endeffekt ist es mir egal ob er auf BatRes oder PVRes fällt, Hauptsache der Soc bleibt einigermaßen kalibriert und der SI geht nicht aus.

Was auch interessant ist nun:
Bei ca. 83% hat der Island seine Ladeleistung auf 500W gedrosselt.

Das ging dann ca. 1 1/2 Stunden so, bis er den SOC auf 100% kalibriert hat.

Wenn ich mir die Zellen so anschaue, muss ich glaube ich noch mal Hand anlegen, oder den Neey Balancer im Oberen Bereich noch mal arbeiten lassen.

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Moin, mein BMS Batterie hat heute Nacht zu gut Strom leergefegt, ich habe 46,14 Volt und hier hat der BMS zu gemacht, " Remaning Capacity Protection "
Jetzt versuche den BMS wieder zum laufen zu bekommen, wie gehe ich am besten vor.? Remaning Capacity Protection auf 45,5 Volt setzen?
Reset bringt, BMS nichts will nicht starten, gibt die Batterie nicht frei.

aber laden muss doch gehen? nur die entladung sollte gestoppt werden.