Sammelthread - Erfahrungen zum Heizen mit Klima Splitanlagen

Ich habe mehrere daikin siesta 3,5 kw Anlagen. Die sind mit wandhaltung aufgestellt. Ich hab empfohlene gummipuffer gekauft, teuer waren die nicht. Die split klimaanlagen laufen auch nur auf höchstens 50 prozent leistung (demandfaktor). Es gibt null belästigende geräusch probleme, bei keiner Anlage. Man hört es, wenn man direkt daneben steht. Die strasse ist mindestens 5 m entfernt. Da ist jedes vorbei fahrende Auto viel lauter.

Nachtrag:

Ich habe hinter der split klimaanlage jeweils eine scheife der kühlkreislaufleitungen gelegt. Erst mal um reserve zu haben, falls ich die bördel neu machen muss. Vielleicht trägt das alles auch zu weniger lärm bei, wenn das aussengerät so gut es geht “entkoppelt" ist.

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So ist das bei mir auch

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Es sind wirklich nur rein die Windgeräusche. Es dröhnt nichts, es vibriert nichts, es überträgt sich nichts auf die Wand.(Wandhalterung Natursteinsockel) Sie laufen auch Beide maximal auf mittlerer Leistung. Der Lüfter dreht selbst in Phasen mit geringster Leistungsaufnahme (Vivax 240W/MHI500W) volle Pulle. Es beginnt so ab 1-2°C Außentemperatur und erst bei etwa -7°C drehen sie wieder eine Stufe langsamer.
Mein Verdacht, beide Hersteller versuchen damit das Enteisen so weit es geht hinaus zu zögern. Mit zunehmender Vereisung wird es dann sogar noch etwas Lauter, die Luft beginnt dann zusätzlich förmlich zu wummern.
Tagsüber alles auch kein Problem, da ist in einiger Entfernung lauterer Straßenverkehr und man nimmt es garnicht so wahr. Ab 20.00Uhr herrscht aber Totenstille und als Raucher geht man gern mal vor die Tür und bekommt dann schon ein ungutes Gefühl was denn die Nachbarn so denken.

Und um mal auf die Gummifüße einzugehen, der Installateur der MHI hat dringend davon abgeraten, er installiert nur noch starr nach einigem Lehrgeld meinte er.
Ich muss ihm Recht geben. Die Vivax stand auf schönen dicken Gummifüßen und übertrug ein leichtes Brummen um die 1000w auf die Wand und im Herbst vibrierte auch immer mal irgendwo das Gehäuse im Bereich um 500Watt. Ich habe dann auf Starr umgebaut und seither ist Ruhe.

Ein Grund das Rauchen aufzugeben :rofl:

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Also ich denke, dass ist wie so oft:

Es kommt darauf an…

Ich hatte meine 1. Anlage direkt auf Beton montiert und nur die billigen Gummi verwendet, die der billigen Wandhalterung beilagen:

Die Schrauben führen hier durch das Gerät und die Halterung, als kann nichts abreißen.

Das hat so gut funktioniert, dass ich es beim 2. Gerät auch so gemacht habe. Das ist aber direkt an die Holzfassade bzw. die Holzkonstruktion dahinter geschraubt. Hier nehme ich manchmal so eine Art “tieffrequentes Grummeln” wahr in bestimmten Teilen vom Haus. Das ist kaum merklich, aber es zeigt: Es kommt darauf an… Vermutlich werde ich das gar nicht ändern - oder doch, wer weiß. Aber selbst identische Geräte können abhängig vom Aufstellort hier unterschiedlich reagieren.

@win Du hattest Recht - hätte ich ev. doch direkt andere Gummipuffer nehmen sollen…

Holzfassade ist natürlich wieder so eine Sache. Da ist dann die Fassade des schwächste Glied und im Endeffekt auch noch eine Art Resonanzkörper.
Wie du schon schreibst, es kommt am Ende immer drauf an.

Hi Docwelby. Die Fenster sollten immer der kälteste Platz im Raum sein, damit -wenn es passiert- Feuchtigkeit dort kondensiert. Im schlimmsten Fall ist nach dem Fenstertausch die Wand der kälteste Platz, es kondensiert dort und Du hast Schimmel. Also pass auf, ob Dreifachverglasung das richtige ist.

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bei mir auch

ich habe 17cm kalksandstein und darauf 14cm holzbalken mit steinwolle darauf hinterlüftete fassade

die halterung der splitklima habe ich in die 14cm holzbalken verschraubt und die klima mit den beiligenden gummifüßen montiert.
wenn es nachts komplett still ist und die klima fast am anschlag arbeitet höre ich es auch ganz leicht.
stört mich jetzt nicht, könnte aber leute geben denen das auf den s... geht

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Das hat lediglich einen Kontrolleffekt, das man es sieht. Ganz egal, welche Fenster man drin hat, wenn es irgendwo sonst eine Ecke im Raum gibt, die kalt genug ist, wird es genauso weiter dort kondensieren. Das bisschen Kondensation am Fenster verändert nahezu nichts an der Luftfeuchte.

Ja, durchaus möglich, dass man versucht, diese Strategie zu fahren.

Ich denke, da hat er falsche Schlüsse gezogen. Ich denke auch, es kommt sehr drauf an. Wir haben hier eine gemauerte Wand, da war die Übertragung fürchterlich, wir brauchten da unbedingt weicher Puffer.

Ich finde es aber interessant, dass es in manchen Situationen auch ganz ohne Puffer problemlos funktioniert. Gerade in Situationen, wo Absturzgefahr besteht, ist feste Verschraubung oder zumindest Durchgangsschrauben mit leichter Pufferung die deutlich sichere Variante, so braucht man keine zusätzliche Absturzsicherung.

Das finde ich zusätzlich interessant, dass es mit Gummifüßen stärker brummte und ohne sich gar nichts überträgt. Physikalisch erklärbar ist das für mich erstmal nicht. Es werden so ja definitiv mehr Vibrationen von der Anlage ins Gebäude geleitet.

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Ich bediene mich daher auf dem eher unbeheizten Dachboden eines einfachen Tricks.
Die KI möglichst genau mit Werten füttern was man für Gegebenheiten hat.
Wände, Fenster usw.

Und die KI daraus dann die Oberflächentemperaturen bestimmen lassen.
Dann an temperaturstabilen Tagen mit dem Infrarotthermometer losziehen und messen, ob die Werte die ausgespuckt wurden stimmen. Um eine Rückkontrolle zu machen ob die Dämmwerte korrekt sind.

Dann hab ich ne Automation in Home-Assistant gebaut die mir Anhand Innentemperatur und Luftfeuchte sowie der Außentemperatur und der daraus resuliterenden Oberflächentemperatur eine simulierte Oberflächenfeuchtigkeit der kältesten Stelle im Raum liefert.
(Wenn man es noch genauer haben wollen würde könnte man auch noch mit Temperaturdurchschnitten von Außen der letzten 6-12-24h arbeiten um die Trägheit der Wände auch noch mitzunehmen, das hab ich jetzt nicht gemacht)

Und anhand des simulierten Wertes steuere ich dann den Luftentfeuchter und habe aktuell eine Hysterese zwischen 77-80% Oberflächenfeuchte an der kältesten Stelle eingestellt.
(Ist die Fensterlaibung, wäre es ne Wand würde ich lieber noch ein paar % weniger nehmen)

Und unter 12°C nutze ich die Klimaanlage in dem Raum zusätzlich weil der Luftentfeuchter ab 12°C nicht mehr abtauen muss und es von den Gesamtkosten günstiger ist etwas zu Heizen um den Luftentfeuchter in ein besseres Betriebsfenster zu bringen.

Wo wir dann wieder bei Erfahrungen zum Heizen mit Split-Klimaanlagen wären.
Man kann da wirklich die absolut bescheuertsten Dinge anstellen :rofl:

Ich hatte es vorher nur nach Raumluftfeuchte gemacht bis mir irgendwann dann die Idee kam… dass das doch besser gehen muss.
Lediglich unter 0,5°C Außentemperatur hab ich noch keine Lösung (da ist alles deaktiviert) weil der Ablauf des Luftentfeuchters durch den Kondensatablauf der Klimaanlage nach draußen aufs Dach führt und zufrieren könnte. Aber so oft friert es hier zum Glück nicht.

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Genau so machen wir es auch. Ab 12 Grad wirds eng in Sachen Entfeuchtung.

Interessante Idee mit der KI...

Meine Anlage steht auf Big Foots auf der Betongarage und bei bestimmten Drehzahlbereichen hört man das schon deutlich in der Garage

Danke für den Rat. Wir werden uns auf zeitgemäße Doppelverglasung mit K-Wert 0,35 statt 1,00 beschränken, um im Winter die Sonne als Wärmequelle zu nutzen (Dreifachverglasung hält mehr Infrarot ab).

Einer der Vorteile der Klimaanlage ist die bessere Luftzirkulation, da bilden sich nicht so leicht Kältetaschen.

Hi, ich mache seit dem 25.12. auch so gut es geht einen Vergleich Klimaanlage vs. Gasheizung. Was den Verbrauch angeht liegen wir bei 133 kWh pro Tag = 14,14 € pro Tag rein für das Gas, Vorlauftemperatur 55 °C (von gestern auf heute wo es nachts hier im Westen für ein paar Stunden recht warm war, waren es 100 kWh).

Für diese 14,14 € hätte ich 47,7 kWh Strom kaufen können. Selbst an dem Tag mit dem höchsten Gesamtverbrauch haben wir inklusive allem (da lief testweise auch noch ein kleiner Heizlüfter bei meiner Tochter im Zimmer) 44,3 kWh Strom verbraucht. An den kältesten Tagen im Dezember hatten wir im Schnitt einen Gesamtverbrauch an Strom von 24,5 kWh pro Tag, was an reinen Stromkosten (ohne zu berücksichtigen, dass ja auch noch ein bisschen vom Dach kam) 7,25€ gekostet hätte. Der Unterschied ist schon eine Hausnummer und an guten Tagen kommt dann ja auch noch was vom Dach.

Im Wohn-/Eßzimmer sind angenehme 21,5 - 22 °C, Flur, Küche und Bad 19 (EG ohne Türen), die nicht genutzten Räume im 1. und 2. OG (inkl. Schlafzimmer) sind bei 15,5 °C.

Wir empfinden die Wärme ebenfalls ganz anders, schon angenehmer, und genießen die Strahlungswärme unserer sehr großen, dreilagigen Heizkörper (wovon einer deckenhoch an einer Wand in der Mitte des EG hängt und im Flur hängt auch so ein Teil), auch die Fußkälte ist weg.

Auch wenn uns die Geräusche der beiden Splitklimas nie gestört haben, fällt es dann doch auf, wenn sie aus sind.

Was noch positiv auffiel, war wie schnell auch die Gasheizung zwei Räume im DG warm hatte, da hatte ich gedacht das das deutlich länger dauert…, wobei die Splitklima das noch schneller kann. Komischerweise den Gasverbrauch nicht wesentlich verändert.

Da hier für die kommenden Nächte -8/-9 Grad angekündigt sind, werde ich die Gasheizung noch laufen lassen und dann wieder auf Splitklima umstellen.

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Genauso machen wir das jetzt auch.

Sowas gibt es? Bei 2fach Thermofenster kenne ich nur Werte >0,8.

Oder ist das eine Vakuumverglasung?

Was nutzt ihr für eine Verschattung im Sommer?
Markise oder Rollo oder ähnliches?

Ich würde gleich 3fach verglast nehmen, aber die sind auf jedenfall etwas dunkler.

Richtig lüften muß man bei neuen, dadurch dichteren Fenstern, auf jeden Fall.

Du hast recht. Mein Gedächtnis hat mir einen Streich gespielt: Wir haben noch luftgefüllte Fenster mit einem K-Wert um 3,5 und kommen mit Kryptonfenster auf etwa 1.0.

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Verschattung teils mit Außenjalousien, teils mit Rollladen. Die alten Rahmen werden durch neues Glas allein nicht dichter. Unsere Klimaanlage lüftet auch. Dreifachverglsung wird womöglich für die Rahmen bezüglich Dicke und Gewicht zum Problem. Außerdem sollten wie bereits angemerkt die Fenster schlechter isolieren als die Wände.

Das ist ein immer wieder geteilter Irrtum. Bekommt man nicht aus den Köpfen.

Die Wände wissen nichts davon, welche Fenster eingebaut sind, die funktionieren immer genauso von der Physik.

Einzig einen Grund gibt es: Wenn man zuvor sehr undichte Fenster hatte und nun sehr dichte neue Fenster einbaut, gibts weniger Luftaustausch und wer dann nicht regelmäßig lüftet, hat schnell deutlich mehr Luftfeuchte im Haus. Das wird dann zum Problem.

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