Ich wollte auch gerne noch kurz meine Erfahrungen für den ersten Winter mit den Splitklimageräten mitteilen.
Wir haben in allen Räumen ein Innengerät, außer Bad & Gästeklo. Da hängt jeweils ein Infrarotmodul.
Im Wohnzimmer steht noch ein Kaminofen. Der war definitiv weniger an als mit der Ölheizung vorher.
Durch eine offene Bauweise wird die Küche einigermaßen mit erwärmt. Ggf. würde ich da auf Dauer auch nochmal für die richtig kalten Tage eine Infrarotheizung etc. installieren.
Temperaturen in den Räumen waren im Winter je nach Raum zwischen 21 & 22 Grad.
Im Wohnzimmer lief die Anlage nachts abgesenkt durch. In den anderen Räumen waren Sie im „Standby“ und haben nur geheizt, wenn die Temperatur zu weit gefallen ist.
Stromverbrauch über den kompletten Winter waren 3280kWh. Bei aktuellen Stromtarif (33,5 Cent pro kWh) sind das somit knapp 1100€ Kosten. Dafür haben wir 1800l Heizöl gespart. Das sind beim Preis zu dem ich getankt habe (1,10€ pro Liter) 880€ Ersparnis.
Warmwasser haben wir weiterhin mit der Ölheizung gemacht. Sobald das Öl im Tank leer ist (sollte noch 2-3 Jahre reichen für WW) wird noch eine Brauchwasserwärmepumpe installiert.
Bei der obigen Ersparnis habe ich unsere 15,5kWp PV-Anlage noch gar nicht mit eingerechnet. Damit fällt die Ersparnis von Klimaanlage zu Ölheizung noch deutlich höher aus.
Wir sind nach dem ersten Winter sehr zufrieden mit der Lösung.
Ich steuere die Klimaanlagen mit Home Assistant. Ich habe für mich sehr gut funktionierende Automatisierungen erstellt mit denen die Anlage für mich super regelt, die Solltemperatur im Raum auf die Wunschtemperatur nachgeregelt wird & die Takte auf ein minimalstes reduziert.
Falls an der weiteren Ausführung dazu jemand mehr Interesse hat kann ich das gerne nochmal genauer erläutern.
So, das war es dann erstmal von mir zu unserem ersten Winter, nur mit Splitklimaanlage (und minimal Infrarot)
Viele Grüße,
Daniel

