Das habe ich vor kurzem installiert.
Da soll (laut Datenblatt - keine Ahnung ob es dann wirklich so ist) der Pdesignh bei 4,1kW liegen, bei gleicher Nennheizleistung.
Aber das neue Gerät (SCM41) wird ja wahrscheinlich irgendwelche Vorteile/Verbesserungen haben.
ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich benötige etwas Hilfe bei der Entscheidung für richtige Split Klima.
Ich möchte ein ca. 20 qm Büroanbau, gedämmt (100erSteinwolle) beheizen, und suche ein passendes Gerät. Als besondere Herausforderung, das Innengerät soll so leise wie möglich sein.
Als Zweites ist ein ca. 16qm Bad untern Dach zu heizen, da ist die Herausforderung die hohe Decke (Dachschrägen). Hier wäre ein Badezimmer geeignetes Innengerät interessant.
Kann mir da jemand mit seinen Erfahrungen helfen? Wichtig wäre noch, gute Haltbarkeit. Der Preis ist da dann an Zweiter Stelle. ?
Für den Büroanbau reicht bei der Dämmung eine 20er oder 25er Anlage.
Daikin Perfera sind sehr leise, die Daikin Comfora auch (etwas weniger effizient), aber beide nicht wirklich störend
Ich habe eine Comfora schon seit drei Jahren im Arbeitszimmer und ich merke, dass sie an ist, wenn der Lüfter angeht, aber wenn der Computer Lüfter normal läuft sind das ungefähr die gleichen Geräusche.
Die Emura oder Ururu/Sarara von Daikin sind nominal noch besser in der Effizienz, von der nominalen Lautstärke nach Datenblatt aber geich mit den Perfera Geräten.
Alle haben 19dB als Minimum im Heiz- oder Kühlbetrieb, das ist so das Minimum, was ich bisher gefunden habe, bei Daikin hast ud die Gewähr, das das auch nicht nach kurzer Zeit anfängt zu rappeln oder klappern, was ich von Nutzer mit anderen (sehr günstigen) Anlagen hier schon des öfteren gelesen habe.
Mitsubishi Heavy Industries, soll auch recht leise und zuverlässig sein, das ist aber nur Wissen aus Beiträgen hier im Forum.
Für das Bad sollte von der Größe her auch eine 25er reichen, wobei da sicher bei den schrägen Wänden und der möglichen Feuchtigkeit eine Klima evtl. nicht das passende sein kann.
Für das Bad kommt es auf die Nutzung an.
Wenn das nur für zweimal 1-2h am Tag warm sein soll, dann wären Infrarotheizungen oder ggf. ein zeitgesteuerter Heizlüfter die bessere Wahl.
Wenn es kontinuierlich warm sein soll, dann die Klima mit ggf. intensiverer Wartung wegen der Feuchtigkeit im Bad.
Die Aufstellung des Außengerätes mit kurzen Leitungen nach innen kann für das Bad unterm Dach auch eine Herausforderung und ein höherer Kostenfaktor sein.
So eine erste Beobachtung von heute mit meiner Multisplit kann ich teilen.
Sehr spannend, vielleicht hat jemand hier ähnliche Beobachtungen bei anderen Anlagen gemacht.
Die Multisplit lief gestern bei drei angeschalteten Innengeräten so im Schnitt mit 200-250W durch - AT ca. 6°C Heiztemperatur 18°C.
Heute später vormittag folgendes Bild, AT 12-13°C Heiztemperatur 18°C - Verbrauch ca. 350W.
Und jetzt kommts: Erhöhung der Heiztemperatur auf 20°C hat den Verbrauch wieder auf 200-250W abgesenkt, obwohl erstmal alle drei Innengeräte geheizt haben.
Ich habe den Verdacht, dass bei zu geringer Differenz zwischen Außen- und Heiztemperatur (vermutlich kleiner 8K) die Anlage deutlich ineffizient wird.
Ich habe das gleiche heute nachmittag wieder beobachten können, als ich die Innengeräte wegen beginnenden Regens auf die Dauereinstellung mit 18°C zurückgestellt habe, ging die Leistungaufnahme wieder auf die 350W hoch.
Da hab ich gleich wieder sogar auf 22°C Heiztemperatur gestellt und bis jetzt pendelt sie zwischen 200 und 250W und alle drei Inengeräte geben Warmluft ab.
Seltsames Verhalten, aber mir soll's recht sein, es ist wärmer in den Räumen und ich verbrauche weniger.
Herzliche Grüße
@sro Erstmal deine Frage ergibt sich sofort, wenn man die notwendige Heizlast betrachtet. :thumbup:
Die Frage habe ich mir auch gestellt, bevor ich tiefer in die Welt der Klimanlagen eingetaucht bin, geht das nicht auch kleiner (günstiger).
Antwort: Das kommt darauf an.
Was will er mit der Anlage machen, ist es nur zum Heizen oder soll im Sommer auch Abwärme von Computern oder anderen Wärmeerzeugern wegbringen?
Wie ist die Wärmeeinstrahlung und die Wärmespeicherung des Gebäudes?
Das sind Fragen, die aus der Ferne schlecht zu beantworten sind, daher meine offene Einschätzung zu 20er oder 25er Anlagen.
Weiterhin ist 20er oder 25er eine offene Frage, wenn man sich die Effizienz und die Kosten der Anlage anschaut, sind die leicht größeren Anlagen nur geringfügig teurer, dafür oftmals effizienter. Auf die Lebensdauer der Anlage gerechnet ist die größere (bei den kleinen Anlagen) oftmal die günstigere. (30€ mehr Investition dafür 100€ weniger Energiekosten auf 10Jahre)
Ich zum Beispiel habe mich für 20er statt 15er Innengeräte für zwei der Räume bei meiner Multisplit entschieden, weil die Heizleistung und Effizienz der 20er besser war als mit den 15er Geräten. (Zumindest nach Datenblatt des Herstellers)
Kleinere als 20er Anlagen habe ich übrigens im Single-Split Bereich bisher nicht gesehen.
Wäre schön, wenn es kleiner Anlagen mit entsprechender Effizenz gäbe, ist wohl derzeit leider nicht Industriestandard oder erhältlich.
Also ich habe mal den Verbrauch der Gasheizung der letzten 3 Jahre vom November gemittelt. Durschnittsverbrauch 1800 kWh, macht bei 10 Cent/kWh dann 180€.
Die Hochrechnung für November mit Splitklima, wobei ich da noch teste, wie, was wo, wann besser ist… Verbrauch liegt wohl bei 270kWh Strom, das sind dann bei 30Cent/kWh = 81€.
Damit bin ich doch zufrieden.
Wenn du mit deinem Gas auch Warmwasser gemacht hast, müsstest du dafür noch einen Teil von den 1800kWh Gas abziehen.
Zusätzlich hat deine Heizung auch Verluste (Schornstein, Abwärme & co) die du auch noch abziehen musst. Das können bei alten Heizungen gerne mal 20% sein.
Als Beispiel:
1800kWh - bspw. 350kwh warmwasser
= 1450kwh *0,8
= 1160 / 270kWh
Dann wärst Du bei 4,3.
Meistens ändert sich ja auch das Heizverhalten, da man Räume punktueller wärmt. Daher ist das wahrscheinlich wirklich alles sehr überschlägig betrachtet?
Nein, WW ist außen vor, geht nicht über Heizung sondern DLE.
Und die Heizung war exakt auf Haus und Wärmebedarf thermisch abgeglichen, hat nur 20° Raumtemperatur produziert, geheizt wurde das ganze Haus damit, wenn auch 2 Räume nur auf 18°…, diese 2 Räume werden mit der Splitklima nun nicht mehr geheizt.
Wie schon geschrieben wurde: 1800kWh Gas ist nicht 1800kWh Wärme. Da gehen mindestens 20% verloren. Und dann heizt du mit der Gasheizung Bereiche im Haus, die du jetzt nicht mehr heizt.
Aber SCOPs von 5-7 sind im Sep-November durchaus erreichbar.
Naja, die 2 Räume hätten den Verbrauch der Heizung nicht gemindert, wenn ich sie garnicht geheizt hätte.
Und besonders repräsentativ sind die 270 kWh auch nicht. Habe einiges probiert, mit verschiedenen Raumtemperaturen und „I feel“ Taste (läuft Temperaturmessung über Fernbedienung), da gab es Tage, die den Verbrauch ordentlich hochgetrieben haben. 24/7 Betrieb/Abschaltung…
Na ja, heute werde ich wohl so bei 13kWh landen, bei Temperaturen 1°-4° und 24h Betrieb. Die Gasheizung hätte da 90 kWh genommen. Wenn ich davon 20% Verlust abziehe, lande ich heute bei 5,5, finde ich ok.
Spricht es für zuviel Wumms der Splitklima, wenn ich 17° einstelle, aber 20° habe?
Das ist einfach nur ein Regelungsirrtum der Klima...
Zu viel Wumms würde bedeuten, dass du von 15°C auf 35°C in 15min hochheizt, der Hersteller aber 30min Hochheizzeit bei definierten Außentemperaturen angibt.
Das mit den 17° zu 20°C ist davon abhängig, wo der Temperaturfühler sitzt und wie die Regelung intern eingestellt (Hysterese etc.) ist.
Wenn du zusätzlich noch solare Einstrahlung in den Raum hast, ist der zur Zeit tagsüber meist wärmer als eingestellt und die Klime regelt das im Heizbetrieb nicht aus.
Eine Hystherese scheint es nur im „I feel“ Betrieb zu geben, da läuft es über Raumtemperatur, gut zu beobachten 2° drunter an, 2° drüber aus…Für mich völlig unbrauchbar.
Ich will 20°, möglichst gleichbleibend. Das funktioniert auch mit 17°, Raumtemperatur ist immer 20°-20,3°.
Nur aus mir unerfindlichen Gründen meint sie 1-2 mal am Tag plötzlich eine Stunde Pause einlegen zu müssen…Ich habe bisher nicht herausgefunden warum. Dann muss ich die Temperatur um 2°-3° erhöhen, damit sie heizt und nach 20 min gehe ich dann zurück auf 17°…dann läuft es wieder.
Die Heizphasen liegen immer zwischen 20-40min. „Aus“ Phasen zwischen 5-10 Minuten. Einen Rhythmus konnte ich da noch nicht ausmachen.
Ich hatte mit höheren Raumtemperaturen auch schon Phasen mit 7min an und 2 min aus…
@broccoli Ja, aus der Regelung werde ich auch nicht so schlau.
Vor und am letzten Wochenende hat meine Multisplit wunderbar durchgeheizt bei 18°C Einstellung, so mit 200-250W und als es draußen wärmer wurde mit 350W (war schon etwas widersinnig), aber durchgehend gelaufen.
Jetzt meint sie Takten wär die tollste Erfindung des Jahres und hat deutlich höhere Ausblastemperaturen und auch eine Leistungsaufnahme zwischen 1000 und 1400W und dann wieder 10-15min nix.
Das kann nicht effizient sein, aber leider weiss ich auch noch nicht, wie ich sie wieder zum Durchlaufen bekomme #&!$%#$% nochmal.
Die ältere Singlesplit ist da deutlich einfacher.
Die fängt an mit 700-900W je nach Außentemp heizt 15min, geht dann aus und dann pendelt sie sich so auf 200-250W ein und hält die Temperatur.
Bei der Single-Split habe ich 22° eingestellt und die bringt sie auch recht kontinuierlich.
Es müsste ein Programm auswählbar sein mit "niedrigster kontinuierliche Leistungsaufnahme" für die innen angestrebte Temperatur bei niedrigster mögliche Ausblastemperatur am Innengerät für diese Leistungskombination.
Das bekommen die aber bisher wohl nicht hin.
Wie groß ist denn der Raum, in dem du die 17° halten willst und wie ist die Luftverteilung?
Vielleicht braucht die warme Luft zu lange, bis sie weider beim Innengerät ist und die kalte Wand steuert mehr die Temperatur, als die Warmluft.
BTW: 2°C Differenz zwischen eingestellter und Raumtemperatur sind im Bereich der Regelgenauigkeit der Anlagen.
Da fällt mir noch was ein.
Ich habe auch Thermometer (sogar vom selben Hersteller), die um a. 2°C unterschiedlich anzeigen, selbst wenn sie direkt nebeneinader liegen.
Also auch da mal schauen.
Nee, ich will keine 17° halten. Ich will eine Raumtemperatur von 20°, dafür muss ich am Innengerät eine Temperatur von 17° einstellen, sonst wird es viel zu warm. Und wenn die Katze auf mir liegt noch mehr?…
Der Wohnraum unten ist offen, ca 45m². Innengerät 4kW Heizleistung.
Was allerdings super ist bei mir, oben wird automatisch mitgeheizt?, das Innengerät (2,8 kW für 30m²) bläst ohne Leistungsaufnahme auch warme Luft.
Du hast mich falsch verstanden. Das obere Innengerät scheint keine Wärmeanforderung zu haben, es wird nebenher mitgespeist, von der Heizanforderung des größeren Innengerätes an das Aussengerät. Hätte das obere auch Wärmeanforderung wäre der Verbrauch höher, ich weiß ja wo der liegt, wenn beide eine Anforderung haben. Ich habe nämlich zu Beginn Bedarfsheizen oben gemacht.