Hallo @Ulli
Gear Shift Funktion (50, 75 oder 100%) hast du beim Heizen angewählt?
Ich dachte die geht dann tiefer?
Hallo @Ulli
Gear Shift Funktion (50, 75 oder 100%) hast du beim Heizen angewählt?
Ich dachte die geht dann tiefer?
Hallo @ted
Gear Shift hat fürs Heizen keine Funktion, ist nur für Kühlen. Hatte ich beim Kühlen auch nicht eingestellt. Die 55 Watt schafft die Klima beim Kühlen auch so, wie beschrieben. Gear Shift ist dann wohl eher, wie die Bedarfssteuerung bei Daikin.
Ah, ok. Also wie die Eco Funktion bei meinen Dimstal's, die läuft leider auch nur im Kühlbetrieb.
Danke
Meine Daikin 2MXM68 zieht sich bei meinen ersten Versuchen echt erschreckend viel Strom. Ich hab sie jetzt immer Abends für 3 Stunden laufen lassen. Bedarfssteuerung 60%. Lüfter auf Stufe 2. Verbrauch 3,1 KWh. Und das bei 13-16 Grad Außentemperatur. Da wird mir Angst und Bange vor dem Winter.
@mrraymon stell mal auf 40% runter. Bei 60% war der Verbrauch bei mir auch wesentlich höher. Wenns kälter wird geh in 5% Schritten hoch bis sie genug Leistung hat um das Zimmer zu erwärmen.
Hallo
Das wäre aber auch ein möglicher Grund. Gerade am Anfang muss das Gerät mit viel Power arbeiten, um einen ausgekühlten Raum und dessen Inhalt auf die gewünschte Temperatur bringen. Und das bei dir jeden Abend aufs Neue. Aufwärmen für 3 Stunden, abkühlen für 21 Stunden. Das ist nicht optimal.
Dann lieber die Temperatur etwas herunter regeln (Nachtabsenkung) und das Gerät durchlaufen lassen.
Dann muss sie zwar nicht so viel Wärme in die Substanz pro Zeit pumpen, aber der Gesamtverbrauch steigt. Jedes Grad durchschnittliche Temperaturerhöhung im Haus erhöht die Verluste nach draußen.
Die Leistung, wie die Maschine reinpowert, kann man viel über die Soll-Temperatureinstellung beeinflussen. Wenn unser Wohnzimmer z.B. auf 16 Grad ausgekühlt ist, dann stelle ich die Zieltemperatur auf 17-18 Grad. Bei unserer Anlage führen 1-2 Grad mehr zu eher wenig Heizleistung. Würde ich gleich auf 21 Grad stellen, würde die lospowern.
Und Bedarfssteuerung auf 40% stellen.
Wichtig ist, immer 2 Effekte zu unterscheiden:
Es kostet deutlich mehr Energie, einen Raum jeden Tag aufs Neue komplett aufzuheizen, als diesen bei einer abgesenkten Temperatur zu halten. Der GEsamtverbrauch sollte sich nach ein paar Tagen (Aufheizphase) deutlich geringer einpegeln.
Es sei denn, man wohnt in einer Höhle....
Das ist meine Erfahrung
@mrraymon Wie weit wärst Du denn mit einem 1kW Heizlüfter für drei Stunden gekommen?
Das ist ein Trugschluss, der gerne geteilt wird. So ist es physikalisch leider nicht. Einzig der Verlust nach draußen ist entscheidend, das ist der eigentliche Wärmeverbrauch. Dieser Verlust hängt direkt mit der Temperaturdifferenz Innen zu Außen zusammen. Jedes höhere Temperaturniveau im Haus erzeugt mehr Verluste.
Ein Haus, was man ständig auf 21 Grad hält, muss mehr Verluste haben, als ein Haus, was nur auf 19 Grad gehalten wird.
Deshalb bleibt es die effizienteste Art zu heizen, wenn man mit jedem Grad geizt, was man irgendwo noch einsparen kann. Also nur bedarfsweise heizen und nur dort, wo man sich gerade aufhält.
Weil dies aus anderen Gründen oft nicht uneingeschränkt möglich und sinnvoll ist, muss man einen Kompromiss finden.
Man meint oft, dass das Aufheizen wahnsinnig viel Energie verbraucht. In Wirklichkeit werden damit die Wandspeicher mit Wärme aufgefüllt, die noch lange nicht verloren ist. Und man sieht eben nicht die vielen Stunden, die man nicht permanent geheizt hat und wo man jede Menge zuvor eingespart hat.
Ganz genau. Diese Denkweise kommt meiner Meinung nach von der Öl- und Gasheizungsbranche (Mafia), eher eine Marketingaussage.
Das macht aus meiner Sicht nur bei einer Brennwertheizung begrenzt Sinn, weil diese auch die Abgasverluste nutzt. Sind nach der Nacht die Räume ausgekühlt, muss stark geheizt werden. Dann wird die Vorlauftemperatur erhöht und es kann weniger Energie über das Abgas zurückgewonnen werden.
Gar keinen Sinn macht es bei dünnen, schlecht gedämmten Wänden, die in der Nacht vollständig auskühlen. Da spart man richtig, wenn die Heizung nachts aus ist. Stichwort Höhle von @Chris N
Für alle anderen Bauten gilt, je besser gedämmt, desto weniger Verluste.
Bei Wärmepumpen, wie den Split Klimageräten, steigt die Effizienz direkt mit der Außentemperatur. Von daher sollten die Geräte, wo es machbar ist, nachts aus sein. Dabei sollte man aber beim Aufheizen im effizienten etwa unteren 2/3 Leistungsbereich bleiben und nicht auf Teufel komm raus aufheizen, wenn es länger als einige Minuten braucht. Da stellt sich dann die Frage, was wichtiger ist, Komfort oder Kosten.
Kompromiss ist da tatsächlich das Stichwort. Wenn ich zb. mit meinen teilweise 80cm dicken Bruchsteinmauern nachts nicht abgesenkt weiter heizen würde bleibt irgendwann der Komfort auf der Strecke. Denn irgendwann ist das Mauerwerk dann so ausgekühlt das ich zb. meine Gasheizung mit deutlich höherem Vorlauf zum wiederaufheizen fahren musste. Das ist jetzt mit Splitklima nicht viel anders. Aber da ich mein Haus seit über 20 Jahren kenne weiß ich ziemlich genau wie weit ich nachts absenken kann ohne großen Komfortverlust.
Aber ich gehe mal davon aus das ich jetzt mit Splitklima weiter absenken kann als mit meiner im Vergleich sehr viel trägeren Gasheizung. Da liegt also auch noch einiges an Einsparpotential das es noch zu fassen gilt. ![]()
Ich denke auch, dass eine Abschaltung nachts Energiekosten spart. Keine Frage.
Dazu hatte Ich auch mal einen Bericht gelesen & stimme @win mit seiner Aussage voll zu.
Was aber den Komfort betrifft. Ich merke, dass die ersten Stunden morgens zwar im Wohnzimmer 22 Grad (wir haben kleine Kinder) Lufttemperatur im Raum sind.
Diese fühlen sich aber weniger warm an, als die 22 Grad nachmittags. Vermutlich weil die Wände, Gegenstände & co eben morgens noch kühl sind.
Das heißt um den gleichen Komfort zu haben, müsste ich wahrscheinlich morgens auf eine höhere Lufttemperatur heizen.
Das ist dann wahrscheinlich relativ schwer auszurechnen, was energetisch sinnvoller oder günstiger ist.
Wir machen es aktuell so, dass wir gegen 20Uhr die Klimaanlagen ausschalten & dann ein bisschen Holz in den Kamin im Wohnzimmer legen.
Dadurch kühlt es nachts nicht so extrem aus. Wie sich das dann bei kalten Temperaturen im Winter verhält ist abzuwarten.
Ggf. lassen wir dann die Klimaanlage nachts auch auf einer abgesenkten Temperatur durchlaufen.
Da ich aber die Werte (Raumtemperaturen, Verbräuche etc.) alle erfasse lässt sich das dann wahrscheinlich gut auswerten.
Hab eine Stylish 3,5 im schlecht gedämmten Altbau ca. 90 qm. Bisher läufts ganz gut finde ich ![]()
Bei mir sieht es nach einem Jahr so aus > Die Klimaanlage läuft 24/7 von 0 - 4 Uhr 20 Grad und Lüfter Geräuscharm 4 -5 Uhr 22 Grad Lüfter Geräuscharm 5 - 24 Uhr Lüfter Auto das ganze immer auf vertikal Schwenken und Bedarfsteuerung Auto
Im Herbst und Winter läuft automatisch von 20 bis 22 Uhr der Pellet Ofen fürs Warmwasser und Schlafzimmer und weil der Ofen im Wohnzimmer steht wirds dort auch kuschelig .. Im Dez und Jan auch etwas länger.
Die PV Anlage liefert min. 50% des eingestzen Jahresverbrauchs .. Genau weis ich das aber nicht :-/
Bezüglich der Nachtabschaltung und wie lange man die Anlage am Besten laufen lässt, habe ich mir mal die Mühe gemacht und für eine Wetterstation im Rhein-Main Gebiet vom DWD der letzten 3 Jahre, die jeweiligen Tagesmitteltemperaturen gegenüber der Stündlichen Mitteltemperaturen gestellt.
Was ich relativ erstaunlich fand, ist dass es in den kalten Morgenstunden im Schnitt nur 1.5 Grad unter dem Tagesmittel liegt. Am extremsten Tag aber auch 8 Grad unter dem Tagesmittel! In Grau hinterlegt ist eine Standardabweichung, also knapp 70% aller Werte über alle Tage (in dem Zeitraum) würden in den grauen Bereich fallen.
Leider passen die Ergebnisse so gar nicht zu unserem Rhythmus :D. Vielleicht hilft es aber jemand weiter in seiner Optimierung.
Nach unserer Erfahrung aus dem letzten Winter: Wenn es richtig kalt ist, müssen wir durchheizen, weil sonst alles zu stark auskühlt und die Leistung der Anlage es nicht mehr schafft, alles wieder hinreichend schnell aufzuheizen. Oder anders herum: Die Anlage würde sehr ineffizient sein, wenn sie stark hochdrehen muss. Aber das sind in der Regel ja nur wenige Tage, wo es unter -5 Grad ist.
Heize seit letztem Jahr mit Klimasplit. Um eine Einschätzung zu bekommen wie effektiv das ist bzw. wie sich der Unterschied zum Gas verhält habe ich die Verbräuche für eine komplette Heizperiode in einer Exeltabelle festgehalten.
Verbräuche für eine komplette Heizperiode in einer Exeltabelle festgehalten.
Und, kannst du was zu den Daten sagen? Also mal so ein paar Eckpunkte, bei welcher Temperatur wie hoch der Stromverbrauch und der Gasverbrauch war? Nur, um mal eine kleine Vorstellung davon zu bekommen.
Hab mal meine Daten vom letzten Jahr rausgesucht. Wir hatten einen Tag vergleichsweise mit Gas geheizt. Dabei die Temperatur auf gleichem Level gehalten, wie mit Split-Klima. War im Dezember, draußen waren es etwa -2 bis -4 Grad.
Verbrauch Gas: 12 m³ pro Tag, also etwa 128 kWh. Bei 10ct/kWh sind das 12,80 Euro.
Verbrauch Strom mit Split-Klima: 17 kWh. Bei 33ct/kWh sind das 5,61 Euro.
Der große Effizienzknick bei Split-Klima ist um den Nullpunkt herum. Die war also schon im deutlich ineffizienteren Bereich. Ob -3 oder -10 macht nicht mehr so viel Unterschied. Insofern werden die Ergebnisse auch bei -10 Grad noch deutlich günstiger für die Split-Klima ausfallen. Das hat uns als Ergebnis gereicht, um den Rest des Jahres weiter ausschließlich mit Split-Klima zu heizen. Die Endabrechnung hat es auch bestätigt, so günstig sind wir noch nie durch den Winter gekommen.
Die Daten sind sehr umfangreich und natürlich nur für mein Objekt.
Wenn ich einfach mal zwei Werte für eine Aussentemperatur von 1 Grad nehme waren es 16.6 KW für Strom und 69 KW für Gas (SCOP 4,15)
Gemittelt kam dann letztendlich SCOP 4.0 bei +1 Grad heraus.
Zum Objekt kann ich noch folgendes hinzufügen
Bungalow Bj. 66, Brennwert, Fenster zweifach (20 Jahre alt, inkl- aktiv genutzte Rollladen), Dezentrale Belüftung mit Wärmerückgewinnung, Raumtemp. 20 bis 21 Grad mit Nachtabsenkung 18 Grad.
Für mich war es nur wichtig die Werte zu ermitteln für mein Objekt. Das ging nur im direkten vergleich mit der Gastherme. Wird bei jedem anders sein....