Stimmt, die Gasheizung hat bei uns im Winter etwa 200 kWh Strom verbraucht. Das ist schon nicht unerheblich. Gasheizung ganz abmelden wollen wir aber noch nicht, wir brauchen noch die Backupmöglichkeit.
Wie habt ihr alle es eigentlich mit der Installationsort und dem ableiten des Abtauwassers gemacht? Da kommen im Winter ja schon ein paar Liter zusammen.
Ich hätte die Möglichkeit das Auengerät bei uns direkt an die Wand auf der Terrasse, auf die Waschbetonplatten, zu stellen Die ist aber 2m überdacht und ist so nur ganz selten Regen ausgesetzt, daher weiß ich nicht genau wie gut die Kellerabdichtung noch ist, wenn es da versickert. Ein paar mal im Herbst/Winter Schlagregen dürfte ja was anderes sein als mehrmals täglich, für mehrere Monate Tauwasser.
Alternativ: an das Ende der Terrasse so dass es in den Garten ablaufen kann, wären dann aber 5m Kältemittelleitungen die gelegt werden müssen.
Hat da schon jemand Erfahrungen?
die klima steht bei mir ca 50cm überm boden
im boden an der wand habe ich ein ht50 rohr mit gefälle verlegt das 2m weiter vom haus in ne kleine mit der schaufel ausgehobene und mit schotter gefüllte sickergrube abgeleitet wird.
unterirdisch damit im winter so wenig wie möglich einfriert
ja da kommt schon einiges zusammen hatte mal behelfsmäßig nen 12l eimer druntergestellt und musste den alle paar tage ausleeren im winter
Hallo zusammen, ich bräuchte mal eure Einschätzung. Ich würde gerne das Daikin 3MXM40A Multisplit Außengerät verwenden und daran 2x das FTXM25R Innengerät sowie 1x das FTXM35R Innengerät betreiben. Wäre dies technisch möglich?
In Summe werden immer nur zwei der drei Innengeräte parallel verwendet. Laut dem technischen Data Book von Daikin ist die Kombination nicht erwähnt, ich gehe allerdings davon aus, das Daikin die Verwendung aller drei Innengeräte gleichzeitig kalkuliert. Es wird einfach vom nominalen Heizwert ( 4KW ) ausgegangen und dieser wird auf alle 3 Geräte verteilt. Es dürfte doch aber kein Problem sein grössere Innengeräte zu verbauen wenn ich diese dann unterschiedlich einsetze? dann wäre die Heizlast im Zweifel eben nicht ausgewogen. Oder habe ich hier einen Denkfehler?
Mehrheitlich wird ja hier wohl Mitsubishi und Daikin eingesetzt. Wie ist denn die Erfahrung hier mit Fujitsu?
Gleichwertig oder ggf. sogar besser (nur teurer) oder eher "schlechter".
Evtl. würde ich über Vitamin-B eines Mitarbeiters nämlich günstiger an Fujitsu dran kommen ?
@bobber69 Hallo Bobber,
Die Kombination, die du verwenden möchtest funktioniert nach Daikin Unterlagen mit dem 3MXM40 so nicht.
Der Maximale Index für Innengeräte beim 3MXM40 ist 70, das findest du auch irgendwo in den Unterlagen.
Das Maximum sind dann 2x35er oder zwei 25er und ein 20er Innengerät um auf die 70 zu kommen.
Für eine Indexsumme größer als 70 musst du das nächst größere Außengerät verwenden, das wäre dann das 3MXM52, das hat einen Index von 85, da würde die von dir gewünschte Kombination (2x25+35=85) funktionieren.
Die Kombi siehst du dann auch in Tabelle zur 3MXM52 in dem Dokument weiter unten, das ist das selbe Dokument aus dem du die oben zitierte Tabelle gefunden hast.
3MXM-Technische Daten.pdf
Herzliche Grüße
Besser mit sicherheit nicht. Daikin ist Marktführer dicht gefolt von Mitsubishi. Ich gehe sogar soweit dass sich die beiden technisch nicht viel geben, nur die App und deren Ansteuerung ist bei Daikin besser. Aber da scheiden sich die Geister.
Die Fujitsus die ich mir angesehen haben waren in derselben Leistungsklasse allesamt teuer mit schlechterem Scope ...
@Eclipse danke für deine Antwort. Kannst du mir erklären was es mit diesem Index auf sich hat? Laut Data Book kann ich am selben Gerät ja z.b. auch 2x das 35er Innengerät betreiben.Mein Plan wäre ja z.b. auch das 35er Innengerät zusammen mit dem 25er Innengerät zu betreiben. Das dritte 25er Innengerät wäre zu diesem Zeitpunkt ausgeschaltet.
Das Außengerät kann maximal 5,1 KW Heizleistung darstellen, ist es da nicht egal wie diese auf die Innengeräte verteilt wird? Rein logisch betrachtet finde ich nichts was dagegen spricht. Natürlich würde ich meine gewünschten Geräte nicht zusammen auf voller Leistung betreiben können, weil das Außengerät diese Leistung nicht bereitstellen kann. Aber funktionieren müsste es doch? bitte berichtigt mich wenn ich einen Denkfehler habe.
Eine gewisse Kommunikation scheint es ja zwischen Innengeräten und dem Außengerät zu geben. Wenn Du hier eine Kombination anschließt, die Daikin nicht freigegeben hat, läufst Du also Gefahr, dass das Außengerät das erkennt und in einen Fehlerzustand geht. Natürlich würde es technisch mit der Einschränkung gehen, dass an den einzelnen Innengeräten weniger Leistung zur Verfügung steht. Aber Daikin verbietet die Kombi wahrscheinlich genau wegen dieser Einschränkung. Kunden sind ja oft unwissend und reklamieren dann, weil sie doch alle drei Geräte gleichzeitig anschalten und die "versprochene" Leistung nicht ankommt.
Da bist du leider vollständig den Vorgaben des Herstellers ausgeliefert mit seinen Vorstellungen. Wenn der nicht will, dass man bestimmte Kombinationen macht, dann geht es vermutlich nicht. Wie schon gesagt wurde, gibt es eine digitale Kommunikation zwischen AG und IG und wenn die Konfiguration nicht stimmt, könnte es sein, dass der Betrieb ganz verhindert wird.
Warum das Hersteller machen, kann viele Gründe haben. Man will z.B. größere Anlagen verkaufen, weil die mehr Geld einbringen. Oder man will keinen Imageverlust, weil die Anlage nicht so läuft, wie Kunden das erwarten.
Ob der Hersteller nicht spezifizierte Kombinationen wirklich sperrt, ist mir nicht bekannt.
Danke für eure Einschätzung. Die Kommunikation ist natürlich ein guter Punkt den ich nicht auf dem Schirm hatte. Dann muss ich wohl in den sauren Apfel beißen bevor ich mir technische Probleme ins Haus hole.
@bobber69 Es kann auch sein, dass die verbauten Komponenten nicht passend spielen.
Bei meiner 3MXM40 Anlage habe ich beobachtet, dass wenn ein Innengerät aus ist, die Anlage 100W mehr verbraucht, egal ob das Innengerät Leistung braucht oder nicht.
Da kann es noch mehr Ausschlußkriterien für die nicht gelisteten Kombis geben.
Ein weiterer Punkt, den ich sehe, was ist mit Garantie?
Wenn die Anlage mit dieser Kombi kaputt geht, wird der Hersteller die Garantie verweigern, da das Gerät außerhalb der Spezifikation betrieben wurde.
Das 3MXM52 Außengerät ist nur 100-130€ teurer, das wäre mir den möglichen Ärger nicht wert.
Was du auch schauen musst, die Kombi mit 3MXM40 und den Innengeräten musst du dir einzeln zusammenstellen (das verkauft dir keiner als Set), das ist in der Regel teurer als ein Set der 3MXM52 mit den passenden Innengeräten.
Herzliche Grüße
@Eclipse da hast du wohl Recht. Das ist es dann nicht wert. Preislich wäre ich mit dem 3MXM52 (2163€) zur 3MXM40 (1748€) allerdings 415€ teurer gewesen. Zumindest bei Shopclima wo ich bestelle. Dort sind die Preise allerdings insgesamt deutlich günstiger als in Deutschland. Bei meiner ersten Split Klima für die beiden Wohnzimmer habe ich überdimensioniert um dort auch bei tiefen Temperaturen eine gewisse Wärme gewährleisten zu können. Bei den drei nun geplanten Räumen kommt es allerdings nicht darauf an 21-22 Grad zu erreichen. Dort reichen 19-20 Grad aus und es werden auch nur 2 der 3 Innengeräte parallel laufen. Ich denke das passt dann schon.
Ich habe nun vergangene Woche die 3MXM40 in Verbindung mit 2x FTXM25R + 1x FTXM20R bestellt und laut Dachser wird morgen schon angeliefert. Verbauen werde ich das ganze dann wenn ich mal Luft habe oder dann spätestens Ende des Sommers damit ich für die Übergangszeit gewappnet bin. Die Preise werden wohl nicht besser werden und die Verfügbarkeit sieht bei einigen Geräten auch nicht mehr so gut aus. Es herrscht eben doch eine große Sorge und ein großes Umdenken in der Bevölkerung. Mit den zwei Multis und insgesamt 5 Innengeräten sollte ich dann aber recht gut aufgestellt sein und die Ölheizung muss hoffentlich nur kurzzeitig einspringen.
Parallel denke ich über eine Erweiterung der PV Anlage nach aber das ist in Deutschland auch alles nicht so einfach dank der tollen Bürokratie.
Hallo zusammen,
hat denn jemand Erfahrungswerte für den Verbrauch etc. gesammelt, wenn die Öl-/Gasheizung trotzdem parallel weiterläuft & nur einzelne Stränge/Heizkörper abgestellt werden für Räume/Ebenen in denen Klimageräte hängen?
Dadurch könnten ggf. Wohn-/Kellerräume & das Bad, in denen keine Klimaanlage verbaut ist weiter leicht mitgeheizt werden & kühlen nicht so stark aus.
Grundlage ist bei uns folgende:
Wir haben ein Haus von 1978. Neue Fenster haben wir bereits einbauen lassen.
Dach ist neu gedämmt. Fassade ist Poroton 30cm ohne zusätzliche Fassadendämmung.
Wohnfläche ca. 145qm. Heizlast habe ich berechnet. Liegt im Durchschnitt bei ca. 70 W/m2
Wir haben ein QuattroSplit Außengerät von Midea mit 4 Innengeräten.
1 Innengerät im Wohnzimmer & jeweils ein Innengerät in Schlafzimmer & zwei Kinderzimmern.
Der Wohn/Essbereich ca. 50qm und offen gestaltet zu Küche & Treppenhaus.
Im Wohnzimmer ist auch ein Kamin vorhanden.
Im September bekommen wir eine PV-Anlage 14,7kwp - vorerst ohne Speicher.
Daher kommt jetzt natürlich auch die Frage auf, ob wir das nicht verbinden könnten & somit mit der Klima heizen/mitheizen-
Mich würde daher interessieren wie es wäre die beiden Kellerräume (ist ein Wohnkeller) und das Bad im OG ggf. weiter mit der Ölheizung warm zu halten.
Vielleicht hat jemand schon ähnliches versucht & hat ein Paar Erfahrungswerte gesammelt.
Vielen Dank,
Gruß Daniel
Das ist alles recht voraussehbar: Jede kWh Wärme, die du mit Gas/Öl in den Raum bringst, braucht die Split-Klima nicht zu machen. Mitunter sind Gas/Ölheizungen aber bei niedriger Last etwas ineffizienter und die Verluste im Haus hast du natürlich auch - also Wärme, wo du sie gar nicht willst, z.B. Heizungskeller oder Rohrverluste in Bereichen, wo du normal nicht heizen würdest.
Ich denke aber, das wird alles problemlos in Kombination laufen, kannst du so machen.
Mein Haus ist von 1972. Fenster wurden vor ca. 25 Jahren erneuert. Habe mir letzten Herbst 2 Klima-Split Geräte von Mitsubishi gekauft. Für den Wohn- und Ess Bereich (ca 45 qm) eine 5 kW und eine Duo-Split Anlage mit 2x 2,5 kW für 2 kleinere Zimmer (18 + 12 qm). Die restlichen Räume habe ich weniger beheizt. Mein Fazit fiel sehr positiv aus. Habe knapp 1.000 kWh an Strom von Oktober bis Mai benötigt. Den Ölverbrauch (Warmwasser und die restlichen Räume) habe ich auf ca 35-40% herunter gedrückt. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Habe beschlossen noch eine weitere Klimaanlage installieren zu lassen.
Danke schonmal für die beiden Rückmeldungen.
Das klingt gut.
Ich werde es dann auf jeden Fall ab Herbst mal ausprobieren so viel wie es geht zu unterstützen/ zu ersetzen.
Wenn dann hier weiterhin die Werte von allen geteilt werden, bin ich gerne auch dabei.
Gruß Daniel
Hier nun auch mein Bericht zur ersten Heizsaison mit einer Mitsubishi Split Klima SRK25ZSX-W + SRC25ZSX-W
Dachgeschoss-Wohnung im Gebäude von 1968 beheizte Fläche: ca. 50qm
Zwischensparrendämmung Dach
Holzfenster aus den 80ern (nicht sonderlich dicht)
2 Wochen Heizpause wegen Urlaub.
Einstellungen Anlage:
18 Grad
Mo-Do. in der Früh eine Stunde und ab von 15:30 - 22:00 Uhr. Zwischen den Zeiten Frostschutzprogramm / ECO
Fr, Sa, So -> von 07:00 - 22:00 Uhr durchgängig 18 Grad. Nach 22:00 Uhr Frostschutzprogramm / ECO
Lüfter automatisch
Zu ca. 95% lief die Anlage mit diesem Setup
An ca. 10 Tagen wurde mit Öl und einem Heizkörper zu geheizt.
Ziel war es im ersten Jahr den Verbrauch um das maximal Mögliche/Erträgliche zu drücken.
Wir mussten nie frieren, aber es war auch nie mollig warm.
Sollte es das einmal werden, musste eben kurz mit dem Holzofen zu geheizt werden. Bis auf die 10 Tage war die Ölheizung aus!
Es wäre garantiert auch ohne Ölheizung gegangen, aber hier wäre dann der Stromverbrauch wahrscheinlich unverhältnismäßig hoch gewesen.
Ich bin schon mit hohen Erwartungen an die Sache rangegangen, aber die gemessenen Verbrauchswerte (Shelly) übertrafen diese um Weiten.
~618kWh Strom!
Das sind umgerechnet keine 100 Liter Heizöl für eine komplette Saison.
Selbst mit zeitweiser Wohlfühltemperatur wären das wahrscheinlich unter 1000kWh gewesen und das bei den nicht perfekten Gegebenheiten im Bezug auf Dämmung.
Positive Punkte:
-
Ganz klar die Ersparnis
-
Die Möglichkeit extrem Bedarfsgerecht heizen zu können
Negative Punkte:
-
Raumübergreifendes heizen funktioniert nur bedingt über offene Türe
-
Anlage taktet in der Übergangszeit extrem -> Werde hier den Fühler noch isolieren. Viel besser wäre aber die Möglichkeit, dass die Anlage ohne Temp-Regler arbeitet und z.B. auf 20% Inverter-Leistung eingestellt werden könnte. Selbst ein Daikin-Fachmann konnte mir nicht sagen, warum das kein Hersteller im Heizbetrieb anbietet. Seine letzte Vermutung war gewollte Obsoleszenz.
-
Man hört die Lüftung / Das war uns aber natürlich klar
-
WLAN Funktion nur nachträglich möglich -> meine nächste Anlage hat definitiv WLAN
Fazit:
Trotz dem Aufwand und der vielen Zweifel, war die Entscheidung auf Split-Klima umzurüsten eine der besten im Jahr 2022.
Es gibt bestimmt noch Optimierungspotenzial, aber grundsätzlich bin ich sehr zufrieden.
Nächstes Jahr darf Sie dann etwas mehr heizen, da ich nun weiß, was im Extremfall möglich wäre.
@photovoltmike Das sind doch prima Werte. Wir haben ähnliche Erfahrungen mit 2 MHI Anlagen gemacht. Allerdings bei uns noch die etwas schlechtere A++ Anlage.
Übrigens: MHI hat seit 2023 umgestellt, die Anlagen haben jetzt werksmäßig WLAN-Adapter verbaut.
Siehe hier:
Ich hätte es auch gerne, dass man den Kompressor manuell einstellen könnte und die ganze Regelung weglässt. Macht aber leider kein Hersteller. Das schnelle Takten haben wir aber durch Isolierung des Sensors vollständig wegbekommen. Jetzt nur noch etwa 2 Takte pro Stunde. Das ist vollkommen ok und kostet auch kaum Effizienz.
Hier mal mein Erfahrungsbericht im Altbau:


