Sammelthread - Erfahrungen zum Heizen mit Klima Splitanlagen

Der Dame kann geholfen werden

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In Japan sind beheizte Toilettenbrillen deshalb weit verbreitet. Die heizen nämlich auch oft nur das Wohnzimmer mit einer Split-Klima und den Rest nicht. Vielleicht findest du was in die Richtung.

Wer hat denn mal IR Heizplatten für solche Nebenräume probiert?

Durch die Strahlungswärme müsste dann auch sowas wie Klobrille schnell annehmbar warm werden? ?

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@win seit ich vor Jahren mal in Japan gearbeitet habe sind solche Klobrillen auf allen Klos montiert.

da ist nicht nur die Sitzfläche geheizt, eine „Unterbodenwaschanlage“ mit warmen Wasser ist auch gleich mit dabei. ?

Zu Anfang habe meine Frauen gepienzt, seit es durch Corona einen Klopapier-Engpass war das alles kein Thema mehr. Heute möchte diese Klo‘s keiner mehr missen.

vielleicht liegst ja auch daran dass die Dinger eine „Massage Modus“ haben {green}:sweaty:

Wir haben eine 300 Watt IR-Platte. Nutzen wir für die ungeheizte Küche ab und zu mal. Aber ist schon sehr enttäuschend, was da ankommt. Eine Klobrille wird man damit auch eher nicht aufheizen, würde zu lange dauern. Die brauchen ja schon 5 Minuten, bis die warm sind. Da ist ein Heizlüfter im Bad deutlich effizienter, weil er in kurzer Zeit die gesamte Luft aufgewärmt hat.

Toilettenbrille: Für erste Tests könnte man sowas probieren:

https://www.amazon.de/Livtribe-Heizung-Aufkleber-AC100-240-wasserdicht/dp/B07TK9VSQ7

Also das mit der Klobrillenerwärmung sind ja nette Ideen. Aber tatsächlich nicht ernst gemeint von mir. Da muss man(n) (Frau auch) einfach drüber stehen und sich dran gewöhnen. Das bekomme ich auch noch verkauft irgendwie.

Sich generell an ein kaltes Bad zu gewöhnen wird argumentativ schon schwieriger ... zumindest solange die Außentemperturen noch so niedrig sind :slight_smile:

Wenn, dann gleich eine japanische Toilette. Das ist genial.

Hier meine Verbrauchswerte vom Januar.

Muss dazu schreiben das ich dazu übergegangen bin an der Anlage 24/7 bei 22,5 Grad zu fahren!

Alles auf Automatik mit Steamer und ständiger vertikaler Ventilation. Das Ganze auf Eco Betrieb.

Der Ablaufschlauch vom Außen Gerät ist ab .. somit gab es auch keine Probleme mehr mit Vereisung.

Die Schlafzimmer Tür ist bei Temperaturen unter 0 Grad Tagsüber geschlossen dann heize ich es zusätzlich abends kurzzeitig mit dem Pellet Ofen auf was auch beim Fernsehen im Wohnzimmer dann kuscheliger ist. Temperaturen von 24 Grad bei unter 0 Grad Außen mit der Klima Anlage sind zwar möglich .. aber der Stromverbrauch steigt dann unverhältnismäßige an.

Bisher bin ich insgesamt zufrieden mit der Lösung und ich denke das bleibt auch erstmal so. Der Pellet Verbrauch ist incl. Warmwasser um ca. ¾ reduziert!

Es sieht so aus als würde ich für den gesamten Winter mit weniger als 1 Tonne Pellets durch kommen .. vorher waren es im Schnitt ca. 4 Tonnen im Jahr.

Verbrauch Januar bei uns mit 2 Split-Klimageräten: 156,6 kWh. Im Dezember waren es 193 kWh.

Insgesamt sind wir jetzt seit September bei 434 kWh angekommen. Im letzten Jahr waren wir zu dieser Zeit bei 510 m³ Gas. Allerdings ist das nicht nur der Split-Klima zuzuschreiben, wir heizen derzeit wirklich sehr viel sparsamer. Temperaturen je nach Tageszeit und Situation 16-19 Grad. Und nur bedarfsweise, wenn jemand im Raum ist.

Das sind Spitzenwerte. Darf ich fragen wieviel qm Du heizt mit wievielen Klimaanlagen und wie der Dämmstatus Deines Hauses ist?

@nitpicker Sammelthread - Erfahrungen zum Heizen mit Klima Splitanlagen - #122 von zx6r - Heizen, Kühlen, Klima - Akkudoktor Forum

Ich schreibe mal den Beitrag vom Januar (Verbrauch bis Dezember) fort.

Verbrauch Januar: 250,9 kWh

Durchschnittlich eingestellte Temperatur: 22° im Wohn-Esszimmer, 21° im Kinderzimmer

Servus in die Runde, da schreib ich auch mal meine ersten rudimentären Erfahrungen mit meiner neu installierten Multisplit Anlage.

In 100% Eigenleistung wurde Ende November letzten Jahres eine Mitsubishi MXZ-3HA50 mit 3 Innengeräten (1x3,5kW, 2x2,5kW) installiert. Nachdem sie von nem Klimamännl in Betrieb genommen wurde (hat doch glatt bei der Dichtigkeitsprüfung nen nicht 100% angezogene Überwurfmutter gefunden - Asche auf mein Haupt) läuft sie und beheizt:

1x3,5kW - Wohn/ Essbereich (52m²)
1x2,5kW - Arbeitszimmer im Keller (16m²)
1x2,5kW - Schlafzimmer im Keller (20m²)

Das EFH hat noch deutlich mehr Zimmer und wird (noch) mit Öl beheizt und hat nen ungefähren Energiebdarf von 100kWh/m²a.

Was ich bisher sagen kann:

Wohn/ Essbereich schafft die Anlage bei 0°C Außentempertur nicht mehr über 20 Grad zu heizen und ich muss einen Heizkörper mit zur Unterstützung aufdrehen.
Arbeitszimmer im Keller wird innerhalb weniger Minuten warm und ich kann super drin arbeiten, da der Lüfter eigentlich immer im minimalen Modus arbeitet und damit nicht zu hören ist. Schlafzimmer haben wir bisher nicht genutzt, da reicht die Restwärme des Hauses, die in das Zimmer kriecht. Dieses Innengerät ist eher für den Sommer notwendig zum Kühlen.

Das Außengerät wird bei unter 0°C ziemlich laut und man hört es im angrenzenden Innenraum brummen. Kann man sich dran gewöhnen, ist mir allerdings schon recht laut. Da werde ich mir bestimmt noch was nächstes Jahr hinsichtlich Aufhängung einfallen lassen (wollen :wink: ). Bei etwa -5°C habe ich die Anlage ausgeschalten weil mir dann vom Gefühl her der Stromverbrauch zu hoch wurde. COP bei der Temperatur gemessen habe ich allerdings nicht, das ist reine Gefühlssache.

Stromverbrauch kann ich keine repräsentative Aussage treffen durch vieles AN/AUS sein, denn gerade im Dezember war die Anlage für über 2 Wochen aus und explizit messe ich den Verbrauch nicht. Allerdings kann ich jetzt schon sagen, das unser Ölverbrauch signifikant niedriger ist ggü. dem Vorjahr obwohl wir eine größere Heizlast gehabt haben - das ist schon mal als deutlich positiv zu bewerten.

Ich plane dieses Jahr noch eine 2. Anlage zu errichten habe mich aber noch nicht entschieden was es für eine wird - 4 Innengeräte brauche ich für kleine Zimmer, wenn da jemand einen guten Vorschlag hat bin ich immer offen für und falls jemand Fragen zu meiner Anlage hat - immer her damit :wink:

Grüße

@jabbawocky

Das ist eine interessante Gerätezusammenstellung, die du da gewählt hast.
Hast du vorher eine Heizlastberechnung für die Räume gemacht?

Die jetzt beobachteten Ergebnisse für den Wohn-/Essbereich wären mit einer Heizlastberechnung m.E. vorhersehbar gewesen.
3,5kW für 52m² bei 100kWh/m²/a Energiebedarf, das kann nicht reichen, wenn es draußen deutlich unter 0°C geht.
(Ich habe auch ein Haus mit Energieeffizienz D und einen Wohn/-Essbereich unter 40m² und da hätte ein 35er Innengerät gerade so gereicht)
Für den 16m² Raum hätte wohl auch ein 15er oder 20er Innengerät ausgereicht.
Für das Schlafzimmer im Keller ist vermutlich auch ein 20er Innengerät ausreichend, insbesondere, da im Sommer Kellerräume i.A. nicht so stark aufheizen, wie Dachräume und im Winter ein reiner Schlafraum auch mit 16-18°C noch als wohltemperiert empfunden werden kann.

Falls du oder jemand anders eine solche Anlage neu planen sollte würde ich bei gleichem Außengerät eher die folgende Kombination empfehlen:

  • Für den 52m² Raum ein 50er Innengerät oder zwei Innengeräte die in Summe 50-60 ergeben.
  • Für den Arbeitsraum mit 16m² ein 15er oder 20er Gerät
  • Für das Schlafzimmer ein 20er Gerät oder evtl. auch ein 15er. (Heizlast bei NAT und 15°C Raumtemperatur als Entscheidungsbasis)

Das wäre dann für das Außengerät ein Index von 80-100, den es zu füttern hätte.

Ich habe leider keine technischen Unterlagen von Mitsubishi für die erlaubten Gerätekombinationen im Netz gefunden.

Bei Daikin wäre eine 15,20,50 oder 15,15,50 Kombination mit einem 3MXM52 Außengerät möglich.

Wenn du den Ölbrenner irgendwann dauerhaft abschalten willst, brauchst du für den Wohn-/Essraum sicher noch eine zweite Heizquelle oder eine bessere Wärmedämmung.
Eine zusätzliche 20er oder 25er Singlesplit könnte hier helfen, welche auch in der Übergangszeit, wenn es draußen nicht so kalt ist, alleine laufen könnte.

Herzliche Grüße

Wir heizen seit dem 14.01 nun auch das ganze Haus mit Klimaanlagen von Daikin.

Im EG wird der Wohn Essbereich (etwa 50m2) mit einer 42er Single-Split befeuert. Zwei weitere Räume im EG haben jeweils eine 2.5er Single-Split Anlage bekommen. Hintergrund war der, dass ich geplant habe bedarfsweise zu heizen um somit gewisse Räume einzeln zu temperieren oder eben auch nicht.

Im Dachgeschoss erwärmt dann eine Multisplit mit zwei Innengeräten die Kinderzimmer, einen Vorraum und ein kleines Bad.

Der Verbauch liegt seit dem 14.01 bei 304,5 kWh. Unisolierter Altbau, müsste auch Energieeffizienz D entsprechen. Ich bin aber aktuell in der Testphase und probiere alles aus um die Anlagen kennen zu lernen.

Den Energieverbauch überwache ich jeweils mit einem Shelly EM. Ich habe mir die Erfahrungsberichte hier im Forum durchgelesen und muss leider feststellen dass der einzige Parameter der sich nennenswert auf den Energieverbrauch auswirkt die Temperatur selbst ist. Alle anderen Sachen wie hohe Lüfterstufe etc. machen sich nicht signifikant bemerkbar.

Ich denke in ein paar Wochen bin ich schlauer was den optimalen Betrieb angeht. Fakt ist aber: Die Split-Klimas können die Öl-Zentralheizung sehr gut ersetzen bei Temperaturen bis -5°C. Darunter auch, ob es dann noch (energetisch) Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt ...

Anbei meine Werte für den Januar

Das sehe ich ganz anders. Klar ist natürlich, dass die Zimmertemperatur, die man erreichen will, einen großen Einfluss hat. Doppelte Temperaturdifferenz Innen zu Außen = doppelte Verluste nach außen. Diese Verluste sind natürlich bei schlecht oder nicht gedämmten Häusern besonders hoch. In diesen Bereich gehört auch, das 24/7 heizen deutlich mehr verbraucht, als bedarfsweises heizen, weil die Verluste nach draußen damit höher sind.

Dann hat aber die Art, wie man die Split-Klima betreibt, sehr große Auswirkungen auf den zu erreichenden COP. Das lässt sich direkt auch in Tabellen nachlesen. Es macht einen riesen Unterschied, ob der Wärmetauscher am Innengerät 28 Grad oder 50 Grad warm ist. Das ist die Physik der Wärmepumpen, dass die Effizienz sinkt, je höher der Temperaturhub ist.

Wenn man einen Raum auf eine bestimmte Temperatur beheizen will, sehe ich den wichtigsten Parameter in der Wärmetauscher-Temperatur oder einfacher zu messen die Auswurftemperatur der Luft am Innengerät. Ich achte fast durchweg darauf, dass diese unter 35 Grad bleibt, oft ist sie nur bei 30 Grad. 40-50 Grad können wir fast immer vermeiden.

Ich häng mal eine Tabelle an, wo man sehr schön sieht, wie bei hoher Kompressorleistung der COP sinkt. Beispiel 20 Grad innen und 2 Grad außen. Bei Nennleistung hat die einen COP von 5,04, bei Maximalleistung einen COP von nur 3,32. Da gehts um 50% Unterschied!

Ich weiß, Du gehörst in diesem Thread auch zu denen die die meiste Erfahrungen haben und von denen ich das meiste Wissen aufsaugen konnte.

Ich spreche gerade von dem Bereich wenn die Auswurf Temperatur bei ca. 30°C liegt. Dort macht es - laut dem Shelly EM der mit Messzangen misst - keinen signifikanten Unterschied ob Lüfterstufe 1 oder 5. Der Verbrauch - auch über 30 min verglichen - bleibt hier relativ konstant. Reduziert man hingegen die Zieltemperatur reagiert die Steuerung innerhalb von wenigen Sekunden sinkt deutlich (logisch). Diesen Effekt hatte ich mir ansich auch von den Lüfterstufen erhofft nachdem was ich hier gelesen habe.

Diesen Zustand habe ich allerdings nur im eingeschwungenen, wohl temperierten Raum festgestellt. Das ganze muss ich allerdings auch noch testen wenn die Anlage morgens hochfährt, hatte bisher nur nicht die musse noch früher aufzustehen. Werde ich wohl am WE machen :slight_smile:

Und jetzt komme ich win vermutlich zuvor {green}:wink: aber hier hinkt der Vergleich. Du hast Recht, dass es in der Leistungaufnahme keinen signifikanten Unterschied macht. Aber in der Leistungsabgabe (also Wärmeleistung) einen enormen! Und da der cop sich aus dem Quotienten aus Wärmeleistungsabgabe und elektrischer Leistungaufnahme berechnet, steigt der cop mit hoher Lüfterstufe innen immer! Man kann es nur nicht so einfach auf einen Blick sehen/messen, wie die elektrische Leistung. Oder andersrum: bei gleicher Wärmeleistung könnte bei höherer Lüfterstufe innen mit deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen am Wärmetauscher gearbeitet werden, was wiederum den elektrischen Leistungsbedarf reduzieren würde. Ist physikalisch/technisch alles leicht nachvollziehbar, man hat beim drüber nachdenken immer nur die Schwierigkeit, dass die Menge der Wärmeabgabe nicht so leicht "greifbar" ist...

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Danke für die Erklärung. Die Argumentation ist in der Tat schlüssig und nachvollziehbar. Jetzt weiß ich wo mein Denkfehler lag :slight_smile: