Hat einige Konfigurationsparameter, die man an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Jetzt im Sommer, wenn der Akku eh die meiste Zeit voll ist, gehe ich Richtung "speise lieber etwas zu viel ein, dafür weniger Netzbezug". Im Winter, wenn absehbar kaum PV-Leistung zustande kommt, wähle ich einen Bereich, in dem ich möglichst nichts ins Netz verschenke.
Abgesehen von großen Verbrauchern (Herd, Spülmaschine, Waschmaschine, ...) komme ich letztendlich gemittelt auf +/- 1-3 Wh/h am Zähler, je nach Konfiguration.
@eenemeenemuu Sehr cool, regelst du immer sofort nach, wenn eine Abweichung besteht, oder hast du da ein Intervall definiert? Mein nodered script läuft alle 5 sec.
Hat jemand Erfahrung in welcher Frequenz man den Hoymiles nachregeln kann?
Aktuell verwende ich etwas andere Werte und regle alle 3 Sekunden nach (aber nur, wenn der Wert außerhalb der Parameter ist).
Meiner Erfahrung nach kann man den Hoymiles jede Sekunde nachregeln - vielleicht auch öfter, aber schneller kann ich mit dem Shelly 3EM eh nicht messen. Persönlich würde ich aber nicht tiefer als 2 Sekunden gehen.
@galileo1234 Ich habe es vor ein paar Beiträgen schon mal geschrieben. Ich regle max. alle 10 sec. nach. Bei 5 sec. hatte ich das Problem, dass sich die Regelung aufschwingt. Der Hoymiles verändert seine Ausgangsleistung zwar sehr schnell nachdem er das Kommando bekommen hat, jedoch nähert er sich dem Limit langsam an. Ich bekomme meinen Wert von Stromzähler alle 5 sec. Und damit passt es ganz gut. Wenn allerdings die Abweichung kleiner 20W ist, regle ich gar nicht nach. Bisher bin ich recht zufrieden damit.
sehr cooles Projekt, hab gerade einen Kumpel gefragt und der hat noch ne Pi zum testen für mich. Es gibt aber bei mir ein ganz anders Problem. Ich hab einen HM-800 und nutze beide Eingänge. Schau dir mal die PDF an die ich anhänge. Dort habe ich mal manuell die Sollwerte immer um 20 Watt erhöht und am Shelly 1 PM der in der Einspeiseleitung sitzt abgelesen. Was hast du für einen Hoymiles am Start und hat jemand das gleiche Phänomen bei sich beobachten können ?
@stromsparer_1 Ich habe einen HM400 (rückblickend betrachtet hätte auch ein HM300 für mein 24V-System ausgereicht). Mein HM400 ist zwischen 60W und 200W ziemlich genau, produziert ca. 2W mehr als eingestellt und schwankt gelegentlich wenige Watt nach oben oder unten. Ich hatte kurz auch einen HM600 in Betrieb, diesen jedoch recht schnell wieder außer Betrieb genommen, da er zum einen die Leistung im von mir benötigten Bereich überhaupt nicht stabil halten konnte und das kürzlich (erneut) beschriebene Problem mit der unterschiedlichen Leistungsaufnahme an den beiden Eingängen.
@stromsparer_1 Ich hab als Obergrenze 200W eingestellt. Da produziert er gemessen 211W. Bei 215W sind es schon 250W - das wird mir dann zu unkontrollierbar, bzw. müsste ich in der Software noch so eine Art Übersetzungstabelle einbauen, die das eingestellte Limit mit dem realen Wert anpasst. Was der HM400 an einem 24V-System in der Realität maximal schafft habe ich nicht versucht (und möchte ich auch nicht). Rückblickend betrachtet wäre ein 48V-System ideal gewesen. Naja, danach ist man immer schlauer ?
@uwest : Die Grenze eines HM-300 liegt bei 330-335W (AC-seitig gemessen!). Dabei zeigt die DTU ca. 240-243W an, was also falsch ist.
Es wurde lange angenommen das die HMs bei ihrem Max-Strom abriegeln, das tun sie aber nicht. Meiner zieht je nach Eingangsspannung (25-27V) bis zu 13A (gemessen). Was die DTU in dem Moment (DC-seitig) anzeigt weiß ich nicht mehr. Da die Werte eh falsch sind, war mir das aber auch egal.
Rückfrage an alle HM-400 Betreiber: Mich würde sehr interessieren wie die 400er sich verhalten wenn man kein Limit einstellt. Ich erwarte ca. 440W AC-seitig bei ca. 17A DC-seitig. Kommt das hin?
Danke für eure Rückmeldung, wenn es bei den Hoymiles mit nur einem Eingang auch nicht besser ist lass ich das bei meinem 800er. Die Leistung bei 11 A auf einem und 10 A auf dem anderen String und einer Spannung von etwa 26 V macht 546 Watt erreiche ich ja, also werde ich wohl mit den Schwankungen leben müssen. Hab gerade nochmal das Skript im iobroker auf alle 15 Sekunden gestellt, mal sehen ob es besser wird.
Ja, so in etwa 17-18A hatte ich ganz am Anfang mal mit der Stromzange (Chinagerät) gemessen, wenn ich mich richtig erinnere. Hab den Versuch dann relativ schnell abgebrochen, weil mir das etwas zu viel erschien
ich nochmal meine Frage, macht ein Stepup Wandler Sinn um den Hoymiles besser zu steuern ? Hat damit jemand Versuche gemacht oder sogar sowas am Start ?
@stromsparer_1
Ich hab Erfahrungen mit einem Step-Up am Hoymiles.
a)
ein 1200W Step-Up (dieses rote Teil von ebay, Amazon, Ali etc.)
Ich persönlich kann davon nur abraten, er regelt (wenn man das so bezeichnen darf) hektisch und nicht nachvollziehbar
b)
ein DPH5005
Bei mir pusht er die Akku-Spannung von 40V auf 50V, damit gehts dann in einen HM-300 an dessen DC-Eingang. Was sind die Nachteile?
kostet 60EUR
wieder ein Teil mehr
Wirkungsgrad 90-95%
kleiner Lüfter, hört man summen Was sind die Vorteile?
startet soft, d.h. er regelt in etwa 2s seinen Stromfluss auf 5A hoch (ich hab bei mir 50V bei 5A über das Display eingestellt)
keine Vorladung (pre-charge) des HM-300 nötig (da Strombegrenzung und Softstart)
galvanische Trennung zw. In und Out Wann braucht man einen Step-Up?
Bei Akku-Spannungen unter 30V (z.B. 8s bei LiFePO) würde ich einen empfehlen.
Damit wird die eingestellte Leistung auch definiert und konstant erreicht.
Gute Step-Ups mit ordentlich Leistung gibt es z.B. von MeanWell oder Victron.
So ab 30V kommt der Hoymiles im Regelbetrieb (gilt nicht für den DC-Anschaltevorgang) nicht an seine Strombelastbarkeitsgrenze.
Er wird seine (im Falle des HM-300) max. Leistung von 300-330W über Strom und Spannung erreichen.
Hier braucht es also keinen Step-Up.
Beim Zuschalten der DC (ohne Step-Up) muss man aber stets sicherstellen, dass Stromspitzen vermieden werden, also die Kondensatoren im HM "vorgeladen" werden oder eine Einschaltstrombegrenzung verbaut ist.
Am Besten man lässt den HM einfach permanent an der DC, schaltet ihn nur über die AC Seite und regelt die Ausgangsleistung über eine open oder Ahoy DTU.
Das MPPT ist bei vom Akku gespeisten Hoymiles eigentlich kein Thema - da alles konstant abläuft.
Vorzugsweise sollte man (wenn es sich einrichten lässt) eine möglichst hohe Spannung verwenden (bringt geringere Verluste und somit auch niedrigere WR Temperaturen).
Moin, ich danke dir für deinen Erfahrungsbericht. Genau das hatte ich mir auch schon gedacht, bei 24-28 V arbeitet der Hoymiles nicht optimal. Den von dir verwendeten Step-Up kann ich nicht verwenden weil 5 A zu wenig für mich sind aber zum testen werde ich mir mal einen 1800 W Step Up beim Chinamann bestellen um zu testen bei welcher Spannung sich der Hoymiles wohlfühlt. Ich werde berichten.
Komischerweise verkauft basba.de genau solche Sets, bei denen 48V-Pylontechs über DC/DC-Converter auf 24-28V gebracht werden und dann einen HM600 versorgen. Ich hatte mich letztes Jahr dort mal erkundigt, mir wurde versichert, dass das System stabil läuft.
Begründet wurde das immer damit, dass der dann außerhalb des MPPT-Bereichs laufen würde. Der Inverter versucht dann nicht mittels Strom/Spannungsänderungen den optimalen Betriebspunkt es PV-Panels zu finden. Eigentlich optimal für den Betrieb mit Akku.
Eigene Versuche haben aber gezeigt:
HM600 mit 48V-Pylontech-Akku läuft am besten direkt am Akku. Wenn man mal von den unterschiedlichen Eingangsströmen auf beiden Kanälen absieht, die aber sicherlich Hoymiles-interne Gründe haben.
Ich hatte versucht mit einem Victron DC/DC-Converter (genauso wie basba) den Spannungsbereich auf 24-28V zu legen : das hat nicht wirklich funktioniert, der HM600 hat extrem geschwankt, sich teilw. auch kurzzeitig abgeschaltet usw. Eigentlich dachte ich, außerhalb des MPPT-Bereichs (29V-48V) sollte das stabil laufen. Hat nicht funktioniert.
Nächster Versuch mit einem Victron DC/DC-Converter, der den Spannungsbereich auf ca. 55V legt (oberhalb MPPT-Bereich, aber niedrigerer Strom). Gleiches Verhalten wie mit dem anderen Converter. Unstabil, extrem geschwankt und hat sich auch mal abschaltet. Also auch unbrauchbar.
Ich dachte eigentlich, ein nicht ganz günstiges Markenprodukt sollte besser gehen, als die Billigvariante von AliExpress. Dem war aber nicht so.
Das waren meine Erfahrungen und Tests, letztendlich betreibe ich jetzt einen HM400 (nur ein Eingang) direkt am 48V-Pylontech. Läuft sauber und problemlos.