Sammelthema: Erfahrungsaustausch Betreiber Hoymiles Mikrowechselrichter an Akku

@timmetamme Ich kann dir dazu nicht fundiert antworten.

Ich hatte noch ein altes Steckernetzteil mit 30V und vielleicht ein paar Hundert Milliampere herumliegen, was ich für den Zweck nutze.

Ich würde versuchen Pi * Daumen die Akkuspannung zu treffen (und dabei natürlich innerhalb der Spezifikationen des Wechselrichters bleiben!). Ansonsten gilt für das Vorhaben: je weniger Strom desto besser, oder? :wink:

@timmetamme das Netzteil muss zudem eine Strombegrenzung haben, sonst kollabiert es. Die einfachste und beste Lösung bleibt: Trenn das Kabel zwischen Batterie und HM auf, schleife einen DC Sicherungsautomat 20A ein und parallel ein beliebiger LSS mit 10 Ohm 10W Widerstand (bei 1pol Schalter Minus dazubrücken), schalte zunächst nur den LSS (Strom geht über Widerstand an HM und lädt vor), nach ein paar Sekunden dann den DC Automaten einschalten (Strom geht nun am Widerstand vorbei, ab da kann der LSS auch wieder ausgeschaltet werden).

Alles schwierig. Habe als Netzteil ein HLG 600H 51AB das macht 54 Volt 11,3 A ( wobei ich das noch dimmen kann auf ca 6A) würde das gehen. Wie sieht es dann mit einen Halogenleuchte 230 Volt 42Watt als Quasi Widerstand aus? Würde das gehen?

@timmetamme Halte ich für unnötig kompliziert und ineffizient.

@mola ich habe dem HM1200 ein kleines Modul rechts laufen ( für Vorladen) und schalte über den Victron 100/20 auf der gleichen Seite gleicher Elko den Akku bei hohem Ladezustand dazu…

@djtoll das finde ich schon viele besser als ständig hin und her zu Düsen.

Aber eine Steuerung über usb/wlan mit/ohne Victron Os auf iobroker etc. wäre halt schon geschmeidig.

wer kennt hier einen günstigen Lösungsansatz ?

Hallo zusammen,

da ein Wechselrichter beim Anstecken am Akku aufgrund der leeren Elkos einen ähnlichen "Funken" verursacht wie im Pedelecbereich (Getreu dem Motto je größer die Akkuspannung, desto WUMS) macht es vielleicht Sinn sich mal diese Schaltung näher anzusehen:

Die Schaltung begrenzt beim Einstecken den Strom und stammt aus dem Pedelecforum:

Es gibt sicher noch ein paar andere Spielvarianten. Ich hab mir inzwischen durch die Verwendung von XT90-S Stecker / -buchse zwischen Akku und HM-300 beholfen, aber die Schaltung ist sicher auch ein möglicher Lösungsansatz.

Edit: Ich denke es ist klar, dass der Wechselrichter da angeklemmt wird wo "Motor" in der Schaltung steht. ?

LG,

Holgi

@holgib das ist echt interessante und (zu) einfache Schaltung.

Elektrotechniker unter uns, korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege:

1M und 470k ist Spannungsteiler um von 60V auf 20V zu kommen, damit die Gatespannung am MOSFET nicht 20V überschreitet.

4,7µF dient dazu, eine Einschaltpause zu machen zu erzeugen.

D.h. aber, "MOTOR" Seite muss zuerst angeschlossen werden, und erst dann "Akku".

Das Teil begrenzt aber nicht wirklich den Strom, sondern verhindert Funkenbildung.

Oder wird der MOSFET nur teils durchschalten und so quasi "Strombegrenzung" realisieren?

@holgib Ein einfacher Step-Up Converter mit Strombegrenzung tut es doch auch, oder?

Vielleicht war die Bezeichnung "Strombegrenzung" nicht korrekt, aber diese Schaltung wird im Forum öfters benutzt um den Einsteckfunken zu verhindern und anstelle dessen die Elkos im Kontroller langsam aufzuladen. Die Schaltung ist natürlich primär für den Pedelecbereich dimensioniert, wo Spannungen von 36V bis 52V üblich sind (10S / 13S / 14S um mal in der Zellkonfiguration zu sprechen). Das ist meines Wissens nach für den Solarbereich auch keine so üblichen Spannungen wenn man mal von Hochvolt Hausbatterien absieht. Und ja, der "Motor" respektive Wechselrichter muss natürlich zuerst angeschlossen werden respektive die Schaltung würde fix am Wechselrichter angeklemmt bleiben. Ist ja nicht so ne riesen Schaltung. Die kann man auch "freiluftverdrahtet" aufbauen und Einschrumpfen.

@tomu Sicher, aber in Relation von zwei Widerständen, nem Kondensator und einem MOSFET von einem "einfachen" StepUp zu sprechen ist schon interessant.
Ich wollte nur die Schaltung mal als Idee teilen. Kann jeder umsetzen wie er mag. Mein StepUp mit Strombegrenzung ist kläglich am nachgeschalteten MPPT-Tracker des HM-300 gescheitert. ?

Meine Elektronikerlehre liegt schon ein bisschen zurück, aber aus meiner Sicht ergibt sich durchaus eine "Strombegrenzung" in dem Sinne, dass die Kombi auf 1 MOhm Widerstand und 4.7 uF Elko ein RC-Glied darstellt. Die Spannung am MOSFET steigt am Gate langsam an, was bedeutet, dass das Ding nicht schlagartig komplett die Masse durchschaltet. Somit ist der MOSFET ein variabler Widerstand zwischen Motor / Controller / Wechselrichter der den maximalen Stromfluß initial begrenzt. Sobald der Elko voll ist, steuert der Spannungsteiler den FET völlig auf. Der Spannungsverlust über den FET dürfte extrem gering im Bereich von ein paar Milivolt liegen.

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@holgib hm, stimmt, C wird ja nicht von 0 auf 100% sofort geladen, sondern langsam. Dieser Rechner Rechner für RC-Glied und Zeitkonstante spukt 23s Ladezeit aus...

Ich bin gar kein Elektrotechniker, deswegen war ich mir nicht sicher.

Die paar Bauteile könnte man wirklich probieren. Nur den C bitte mit mind. 25V, eher 50V nehmen.

P.S. dieser Rechner Verlustleistung im MOSFET Taschenrechner | Berechnen Sie Verlustleistung im MOSFET geht von nur 0,36W Verlusten bei 12A aus. nice

Das halte ich für übertrieben. Wir sprechen ja eigentlich von einem Elko parallel zu einem Spannungsteiler 2:1. Eigentlich sieht der Elko nur ein Drittel der eigentlich Eingangsspannung, aber ja. Eine höhere Spannungsfestigkeit dürfte nicht wehtun.

Und der mosfetmuss auch den Strom des WR aushalten können.

Das ganze ist tatsächlich keine Regelung, sondern nur eine einschaltstromstossbegrenzung.

@holgib ich habe gelernt, dass bei Elkos nur ca. 80% der Nennspannung genutzt werden soll.

Bei ca. 60V Akkus (also 16S LiFePo4 bis zu 58,4V) liegen am Elko ca. 20V. D.h. 25V wäre schon mal ein guter Anfang.

Da würde ich je nach Mosfet den Spannungsteiler ändern, 20 V am Gate ist für viele Mosfet schon grenzwertig.

@carolus in der Schaltung verwendete Mosfet IRFB3006 kann 20 V am Gate.
bei 58,4V (16x3,65V) wären es 18,7V. Also im grünen Bereich

Ich habe nie behauptet dass es eine Regelung ist ?

Ich denke Id Max mit 195A wird für die meisten Haus und Hof HM-Wechselrichter noch ausreichen. Selbst wenn man da nen 600W WR dranhängt.
Im "Pedelecbereich" ist diese Schaltung auch durchaus mal 15-25 A Dauerstrom ausgesetzt und raucht meines Wissens nach nicht ab.

Da würde ich je nach Mosfet den Spannungsteiler ändern, 20 V am Gate ist für viele Mosfet schon grenzwertig.