@myfredsolar Wenn du den Wechselrichter DC-seitig dauerhaft mit dem Akku verbunden lässt, brauchst du dich nur einmal um den Einschaltstrom zu kümmern. Die Einspeiseleistung kannst du ja auf 0 setzen, wenn du sie nicht brauchst.
@myfredsolar
Anzustreben ist:
a)
ein selbstgebauter 48V Akku
> Grade-A Zellen von z.B. nkon
> ein BMS an das du mit all seinen Parametern rankommst UND diese modifizieren kannst
> flexible Busbars
> ....
> DIN Schiene an der ein DC Leitungsschutzschalter (16A oder 20A) zw. Akku und HM hängt
> Hoymiles direkt an den Akku, einmalig initial die Kondensatoren "pre-chargen"
> Hoymiles über die DTU auf deine 200W begrenzen
> über eine AC Zeitschaltuhr die Nachteinspeisung starten/stoppen
b)
was fertiges nehmen, etwas Geld sparen
Anm.: 48V Akkus sind kompatibler mit den HM, aber teurer als die 8s LiFePO's
> 24V LiFePO4 fertig Akku (reicht für die 200W Nachteinspeisung, aber Achtung: du wirst mit der Zeit auch "zu anderen Zeiten" einspeisen wollen)
> DIN Schiene an der ein DC Leitungsschutzschalter (16A oder 20A) zw. Akku und HM hängt
> Hoymiles direkt an den Akku, einmalig initial die Kondensatoren "pre-chargen"
> Hoymiles über die DTU auf deine 200W begrenzen
> über eine AC Zeitschaltuhr die Nachteinspeisung starten/stoppen
b1)
Wie b) aber du schaltest DC-seitig zwischen Akku und HM. Der HM bleibt dauernd am AC Netz.
Den Einschaltstrom (es liegen beim HM je 4 2700µF Kondensatoren parallel am Eingang) kannst du mit einem inrush current limiter in Schach halten.
Z.B. der hier für bis zu 30Vdc (wie er das macht, das ist schön im Datenblatt zu sehen) https://www.bicker.de/be-dceb10a_dc_einschaltstrombegrenzung_10-30vdc_10a_open_frame?nbnet=0#
Nachteil: Das Ding kostet 47EUR
Danke für eure schnellen Antworten und sorry wenn ich mich als Dau oute
Also hört sich an, als wenn 24V reicht aber 48V besser wären. Damit lässt sich leben Das Ganze wird sich vermutlich eher nie rechnen aber nen bisserl Hobby und Spaß ist ja auch dabei - daher darfs auch nen Euro mehr kosten. Wichtig ist, dass es zuverlässig funktioniert da ich öfter mal nicht da bin und das Frauchen dann alleine ist. Daher läuft ihr Software-Seitig im Smart Home auch alles auf ner Cluster-Lösung (da kommen die 200W für die Nacht her)
Generell habe ich nicht vor, den HM regelmäßig vom DC oder AC zu trennen aber grad wenn mal ne Sicherung fliegt oder wieder mal Stromausfall ist, sollte das Ganze zuverlässig wieder anlaufen. Mehr als Nachteinspeisung wird auch nicht nötig werden, da tagsüber 2 BKWs (ja ich weiss....) werkeln und Tagsüber eine gute Abdeckung bringen. Die BKWs stehen allerdings sehr weit auseinander und haben unterschiedliche Ausrichtungen, daher auch das Laden des Akkus über 220V. Von der Überschussleistung habe ich halt ca. 3KW über 5h-6 wo beide BKWs produzieren.
Wenn ich jetzt auch 48V gehe, würde ich wohl so bei 5KW landen. Schadet das den Akkus wenn die nicht voll geladen werden können?
Da ich zwar "elektrisch" so einiges auf die Reihe bekomme aber bei Elektronik (wie Wiederstände und Schaltungen) wohl ein Komplett-Versager bin, hört sich die "incrush" Lösung sehr interessant an. Schau ich mir auf alle Fälle mal an. Bei der Sicherung generell würden also 10A reichen? Ich hatte mir da solche automatischen Sicherungen mit 100A angeschaut - dachte die passen besser zum BMS.
Wenn ich auf 48V gehe - bräuchte ich dann immer noch nen Einschaltstrombegrenzer?
Hallo zusammen,
auch ich plane einen kleinen Speicher zur Nachteinspeisung.
Kurz zu meinem aktuellen Setup:
9,9kWp PV-Anlage mit Fronius Wechselrichter (Symo 10.0-3-M).
Grundlast (auch in der Nacht) von ca. 280-300W.
Folgendes habe ich mir nun vorgestellt, nachdem ich hier auch einige gelesen habe:
Wechselrichter (Hoymiles HM-300) ständig in Betrieb und über Tag mittels AhoyDTU auf 0 regeln
Nach Sonnenuntergang auf fixe 200-250W regeln und ins Hausnetz einspeisen
Batterie (LiFePo4 24V 100AH, vermutlich von Wulills) direkt an Wechselrichter anschließen - Sicherung dazwischen? Leitungsschutzschalter dazwischen? Irgendwas anderes dazwischen?
Batterieladegerät über Shelly Plug S anschalten, sobald über Tag PV-Überschuss produziert wird
Gesteuert werden soll alles über Home Assistant. Dort habe ich auch die Echtzeit-Daten zu meiner PV-Anlage und kann entsprechend den AhoyDTU ansteuern.
Meine Fragen hierzu an die Experten:
Geht das grundsätzlich so?
Welches Batterieladegerät würdet ihr empfehlen?
Wechselrichter und AhoyDTU habe ich bereits hier liegen, würde es also auch gerne damit realisieren, da ich es sowieso schon habe. Würde dann nur noch Batterie und Ladegerät benötigen.
Habe es mir durchgelesen, aber ist leider nicht so wie bei mir. Bei mir will/kann ich keine PC Module an die Batterie hängen. Ich will die Batterie ausschließlich über dein Ladegeräte "on-demand" laden, sobald ich genug PC Strom über meine Anlage erzeuge. Dann würde ich den Shelly plug anschalten, damit das Ladegerät anspringt und direkt die Batterie läd. Ist die Sonne weg, schaltet sich der Shelly Plug wieder aus.
Ideal wäre es, wenn ich das Ladegerät auch noch dynamisch regeln könnte. Ist aber kein muss und ich könnte z.B. auch sagen, sobald mehr als 500W Überschuss vorhanden sind, soll der Plug schalten.
@tomu dann werde ich präziser: der im Link genanter AC Ladegerät kann gesteuert werden. OpenDTU hat dafür eine Funktion. OpenDTU kann auch deinen Hoymiles regeln, je nach Leistung die dein Stromzähler liefert. Alles in einem. Einen Victron oder extra Module brauchst du eigentlich nicht, diesen Fall haben wir aber noch nicht wirklich getestet, da ist dein Feedback gerne willkommen.
Ich habe gerade mal den Victron per User Interface abgeschaltet. Da läuft der Hoymiles weiter (geregelt durch den Stromverbrauch).
Was (gegenwärtig) nicht geht ist das openDTU dem Überschuss entsprechend das AC Netzteil regelt. Das muss von außen per MQTT Kommando kommen. Und ich würde/werde wohl auch nicht unter 150W gehen. Darunter ist (mir) der Wirkungsgrad zu schlecht.
Hätte man im Moment nicht eh genug Strom wäre es reizvoll gewesen das eben anzuschalten. Der Strompreis bei Tibber lag heute Nacht bei 14ct.
Aber um das mal noch klar zu sagen: Dein Fall sollte gehen. Ist das schöne an einer modularen Lösung.
ich werde nix mit Einschaltstrombegrenzung machen. Der HM600 soll möglichst nie abschalten. Die Akku werden in jedem Fall erst auf den Eingang des Wechselrichters zugeschaltet, wenn die regulären Panel ne Minute den Eingang versorgt haben.
Durch Home Assistant habe ich mehr als genug Daten, um sicher zu stellen, dass die Akku nur zuschalten, wenn nix passieren kann, ergo die Eingangskondensatoren schon geladen sind.
Jedes Bauteil kann zu Fehlern führen, kaputt gehen oder zu heiss werden (Brandgefahr)
Deshalb halte ich es für viel besser , keine BMS und Einschaltstrombegrenzer einzubauen. Wenn man iwo Sicherungen als Schutz einbaut, der Sicherung nen Hilfskontakt gönnen und den in Home Assistant oder ner anderen übergeordneten Regelung auswerten. Meldung aufs Samrtphone und den Wechselrichter ggf. abschalten.
Ich habe mir schottky Dioden bestellt, 45V 30A. Bei einem 400W panel. Wenn ich dann noch 3 Dioden parallel schalte, was kann dan noch böses passieren ? Spannung vom Akku zu den Panel ist damit unterbunden.
Einzig der HM600 könnte kurzzeitig verwirrt sein, wenn Akku zu- und abgeschaltet wird. Ich hoffe, dass ich durch "try and error" ne gute programmierung finden werde. Immerhin kann ich den HM600 vor Akku schalten in ein sicheres Geflide bringen, so dass das schalten des Akku net juckt.
Es gibt hier mehrere sehr gute Projekte, jedes macht Sinn. Die Kunst ist ,es die ganzen Beiträge dahin gehen zu sortieren und die für sich selbst am besten geeignete Lösung heraus zu suchen. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht, das trifft hier für neue Leute schnell zu.
Nun hat der Akku aber keine direkte Schnittstelle zum auslesen der Zustandswerte und hier schwimme ich schon wieder!
[/quote] Ich habe ein Älteres Tablet/Smartphone in die Bluetooth - Reichweite vom BMS gelegt und Teamviewer (Host) da drauf installiert. Dieses Tablet kann per Bluetooth immer auf das BMS zugreifen. Jetzt auf einem Anderen Endgerät (PC, Notebook, Smartphone etc.) auch Teamviewer (oder evtl. auch andere Remote Software) installieren ... und schon kannst du von überall auf der Welt in dein BMS und alles checken {green}:sweaty:
Puh...hab jetzt alles gelesen aber eine Frage bleibt. Was genau muss ich machen wenn ich einen 48V50Ah Akku zum erstenmal an einen Hm600 anschließe? Es geht mir hier um das Vorladen der Kondensatoren.
@timmetamme Manche setzen einen Widerstand dazwischen. Ich persönlich lade sie mit einem Netzteil vor und schalte nach ein paar Sekunden den Akku dazu.
@timmetamme Ich habe noch Leitungsschutzschalter dazwischen, da komme ich problemlos an die Kontakte ran.
Alternativ könnte man sich bestimmt auch andere Lösungen basteln (z. B. mit Y-Steckern) oder Akku und Wechselrichter erst verbinden, wenn die Kondensatoren bereits geladen sind (während das Netzteil den Wechselrichter weiterhin mit Strom versorgt).