Ich habe ja die Einschränkung des wirtschaflich Sinnvollen gemacht.
Bei doppelter PV rechnet sich das vielleicht noch und ich habe in meiner Simulation 50% Süd-Module drin, die laut PVGIS im Winter einen deutlich besseren Ertrag als die Süd-West Module liefern.
Die Salzwasserbatterie hat einen schlechteren Wirkungsgrad, dafür hat sie eine geringere Selbst-Entladung.
Die gesamte Technologie ist für mich noch zu unausgegoren, um verlässliche Aussagen zu machen.
Wenn jemand den Enthusiasmus aufbringt autark zu werden, kann die Salzwasserbatterie in der entsprechenden Größe eine Alternative zur Wasserstoffspeicherung sein, denn auch hier brauche ich genug PV-Leistung, um den Wirkungsgrad von 30-50% dieser Speichertechnologie aufzufangen.
Wasserstoff => ein spannendes Thema und ist in meinen Augen auch interessant! keine Frage, aber nicht im privaten Bereich! Meine anfängliche Euphorie für die Heimanwendung ist weg.
Ein Elektrolyseur sollte 24/7 laufen, um die begrenzte Lebensdauer wirtschaftlich zu sein. Nur so kann man die Abwärme (Verluste durch schlechten Wirkungsgrad) auch noch sinnvoll nutzen.
Im privaten Umfeld läuft der nur wenige h am Tag und die Speichermengen sind begrenzt um die Energie vom Sommer in den Winter mitzunehmen!
Rechne es mal aus, wie viele m³ für Tanklager man für so ein Vorhaben benötigt.
Deswegen sollten wir hier bei der Salzwasserbatterie bleiben
Auch wenn ich bei 0,02kW/Liter einige m³ im Keller verbauen müsste um die Energie vom Sommer mit in den Winter zu bringen.
Eine Kombination aus Salzwasser und Redox-Flow finde ich aktuell am spannendsten
Den Batteriekasten habe ich im CAD Gezeichnet, die Maße der PVC Platten festgelegt, und werde , wenn diese geliefert werden Heizluftverschweißen. So entstehen dann Batterieboxen für meinen Keller. Die Boxen haben eine ein 1Mann Größe, und sollen nicht über 20 Kilogramm wiegen/pro Box.
Was mich bei dem ganzen Projekt etwas stört, das ich nur max. 1,23 Volt pro platte bekomme mit Blaubeersalz. Das andere ist mir noch zu Teuer ( 1 Gramm 100 Euro bei 2,6 Volt) Aber wenn der Batteriekasten gefüllt ist, schaue ich mal welches Volumen benötigt wird. Ausrechnen und Praktisch befüllen ist ja bekanntlich zweierlei.
Die Batterien sollen nur für die Grundversorgung sein pro Tag. Bei uns liegen in 24 Stunden 1,8 KW an Verbrauch an ( Radiowecker, Tiefkühltruhe, Kaffeemaschine,Kühlschrank, Waschmaschine....etc.) Bei Versuche habe ich festgestellt, das dieses bis zum Herd ( 230 Volt 2 KW ) geht. Ab dann geht es nicht mehr schnell genug aus den Platten raus. Dieses kann man aber umgehen, das die Fläche der Platten größer wird. Dieses geht im Verhältnis zur Plattengröße bis zu 6 KW. Dann fangen die Batterien an zu Blubbern ( Gasen aus ) Das sollte/muss Vermieden werden.
Endlich mal einer der auch wirklich zugreift wie es sich hier anhört!
Ich bin auch grad am Recherchieren wie so ein Akku genau aufgebaut ist und wie man den einfach nachbauen kann. Nachdem es ja von GREENROCK/BlueSky aus Frankenburg nix mehr gibt bleibt nur noch der Selbstbau.
Welche Dimension und Material wirst du als Elektroden verwenden? (Kupfer/Zink/Nirogeflecht mit Carbonbeschichtung/Mangan)
vorab: Ich werde mir mit Sicherheit in absehbarer Zukunft eine "Salzwasserbatterie" bauen. (Zuvor habe ich jedoch noch eine Reihe anderer Projekte abzuschliessen.)
Bevor ich aber damit anfange, tauche ich erst mal tief in die Theorie ein, bevor ich auch nur die ersten Praxisschritte unternehme.
Mal eben im Keller etwas Salzbrühe anzurühren bringt nichts.
Link entfernt
Hier findet ihr den Ausgangspunkt, bereits mit skalierbaren Modellen um sie direkt mit dem 3D-Drucker anfertigen zu können.
die Kunststoffboxen ( Plattenzuschnitte ) sind angekommen, und werden nach und nach Verschweißt. die Grundplatten CU Folie und Alufolie sind auch angekommen. Meine Persönlichen Maße sind 150 x 250 mm. Einen Raspi Aufbau zum Verlustmessen ist auch vorhanden. Die einzelnen Platten ( Folien ) werden nun aufgeraut ( Spülschwamm )
entfettet um dann mit Grafit Vernetzt zu werden. Das Grafit habe ich mit Riesin für einen 3 D Drucker Flexible genommen. Dieses gemischt/ untergerührt und mit einer UV Lampe ausgehärtet ging ohne Probleme. Wichtig ist hier eine einigermaßen gleiche Stärke zu bekommen ( Rakel ) . Die Aluplatte bekommt eine Weiße Oxidschicht,mit Riesin aufgetragen. Beide Platten mit einem großen Teefilterpapier getrennt( dazwischen ) . Zur Zeit bin ich beim Messen mit dem Raspi.
Lustig ist der unterschied Kochsalz zu Glaubersalz zu Backpulver mit Wasser. Die Volt zahl ist eigentlich immer die selbe ca. 1,23 Volt. Aber die Ampere Zahl ist deutlich unterschiedlich zu Fläche.
Bis jetzt habe ich erstaunliches gemessen. Kochsalz langsames Laden und entladen. Glaubersalz schnelleres Laden, langsames entladen. Backpulver schnelleres Laden und entladen.
Beim Backpulver sollte man aufpassen, das kein Brei entsteht ( zu viel auf 1 Liter Wasser ) gibt ne Sauerei.
Die ganze Batterie sollte später dann auf 48 Volt ausgerichtet werden, gestapelt um so ne menge Ampere zu bringen.
Was noch parallel gebaut wird sind Kondensatoren. Hintergrund ist bei voller Sonnen Einstrahlung kann die Salzbatterie dieses nicht so schnell Speichern- Eine Notlösung wäre eine Bleibatterie für 48 Volt. Wollte ich aber nicht , da diese wieder ne Säure hat. Ergo selber bauen. Anleitung gibbet im Netz. Oder aber auch Hochleistung Kondensatoren aus China mit einer menge an F. Problem gleichbleibende Qualität zu bekommen. Also selber Kneten und macht Spaß. Auch hier gilt für 48 Volt. Aber Achtung hier sollte man wissen was man so da macht. Bei 48 Volt und einer Menge Ampere geht schon was. So ein Kondensator entlädt sich schlagartig bei Kurzschluss.
Ich sag mal so: Das Leben hat gut 4 Milliarden Jahre lang geübt, sich in wässrigen (Salz-) Lösungen zu etablieren. Da ist Brei noch dein kleinstes Problem
Nimmst Du da tatsächlich Backpulver (von irgendeinem bestimmten Hersteller) oder ist das einfach Natron?
Ich frage, weil bei Backpulver je nach Hersteller die Zusammensetzung unterschiedlich sein kann. Bei Natron ist das meines Wissens anders.
ja habe ich aus der Küche entwendet, und fehlte später im Kuchen.
Welches Mittel Reagiert mit CU und Alu am wenigsten. Gelesen habe ich ne ganze menge darüber. Die Zusammenstellung der Platten zueinander ergibt leider ein anderes Bild.
Natron und Glaubersalz sind in die engere Wahl gekommen, da bei Blubbern der Batterien diese Stoffe sich halten.
Dann mal was zum Link weiter oben....mit dem selber Drucken. Empfinde ich als gut, nur selber Drucken gibt auch ne schöne Sauerei.
Selbst beim besten Druck, wird es nach ca. 4 Wochen undicht. Meine Versuche haben ergeben Platten zurecht sägen und Fräsen. Das geht, und Funktioniert auch richtig gut.
Was mich aber stört....noch sind die beiden Pumpen, und die Tanks. Die Pumpen haben sich nach kurzer Zeit Zerlegt, die Tanks benötigen eine Doppelwand....bei uns wegen Wasserschutz Gebiet. Deswegen Salzwasser und einer einfachen Batterie bei mir. Weniger Probleme
Die Membranen für solch ein Speicher benötigen schon auch 150 x 250 mm als Fläche um ansprechende Leistung zu bringen, was aber machbar wäre fürs selber bauen.
Why Salt Water may be the Future of Batteries. ... There’s no shortage of solutions to the world’s need for renewable energy storage, but there is a shortage of accessible and cheap resources to use for those solutions. Lithium and vanadium aren't limitless, so what about regular, run-of-the-mill salt? Redox flow batteries, or RFBs, can exploit the abundance of elements like sodium and iron. One U.S. company already has salt water batteries ready to go, with at least two others developing iron flow variations built to effectively run on rust. They promise to last longer and be far cheaper than the competition. So, what happens if we go with the flow?
...für alle die sich (auf amerkanisch) DA einlesen wollen
interessantes Thema. Wäre schon nett man könnte sich sowas zuhause einfach Zusammenbasteln. Hier habe ich was im kleinen gefunden, mit lade / entlade Test:
Leider nur im kleinen mit Marmeladengläsern und Bleistiftminen.
Hier noch eine interessante Beschreibung:
"Die "Salzwasserbatterie" wird im Englischen als Aqueous Hybrid Ion (AHI) Battery bezeichnet. Die Kathode besteht aus Lithium-Manganoxid, die Anode aus Kohlenstoff ("activated carbon"), der Separator aus Baumwollvlies und der Elektrolyt aus Salzwasser auf Basis von Natrium-Sulfat."
Leider bin ich "nur" Elektroniker. Im Chemieunterricht wurde zwar mal das Thema Batterie Zellen/Spannungen durchgenommen und anhand der Elemententafel geschaut, was da so möglich ist. Diese Grundlage fehlt mir hier bei dieser Diskussion.
Wenn man nach im englischen sucht findet man die eine oder andere wissenschaftliche Publikation die auch in die Tiefe geht: z.B.:
Hier ist eine sehr interessante Tabelle:
type
material
synthesis
electrolyte
electrochemical performance
ref
LTMO
P2-Na2/3Fe1/2Mn1/2O2
solid state
1 M NaClO4in PC + FEC
190 mAh g–1 (12 mA g–1, 1.5–4.3 V), 79% (30 cycles), 1C = 260 mA g–1
Und dann die Frage wie weit kann man das mit Leistungseinbußen auch im Hobby Keller umsetzten: Gbit es ein Metall von der Rolle (Alu, Kupfer, ...) welches sich in großen Flächen z.B. Galvanisch beschichtet werden kann. Oder ggf. über ein Lack beschichten. Also was in großen Mengen einfach umgesetzt werde kann.
Das gleiche natürlich für die Anode.
Und dann die Frage wie bekommt man das ganze auf einen größeren / günstigen Aufbau?
z.B. ein kleines Maischefass 60L als Gehäuse (PE), ein Drainagefließ / Trennvlies aus dem Gartenbau (PP)
Hat schon jemand eine Zelle im kleinen Aufgebaut und mal getestet?
Kleiner Nachtrag, hier hat wohl schon jemand was gebaut:
I have been playing around with sodium-ion battery'sas well , very similar to the salt battery's I have buried in the ground inside 90mm stormwater pipes with carbon anode + Manganese cathode rolled over stainless steel mesh collectoras I am not too concerned with storage space or capacity , can always post hole drill more holes and sink more pipes into the ground think it was only ~$100 per cell to makethey do seem to have pretty good charge / discharge cycles and have not noticed a capacity change over the last few years , tho mine are under light loads 1kw 30A 48v solar charger running 100w air pumps 24/7 and 26x banks
Magnesiumsulfat-Lösung (Epsom salz) oder besser Natriumsulfat-Lösung (Glaubersalz) (siehe oben)
Werde mal schauen ob ich mir auch wie oben mal im Marmeladenglas was zusammenbasteln und ein paar Messungen anstelle.
to getGraphene seems to be the go to electrode these days Low grade ~$75 / kg High Grade ~$300 /kgand apparently mine that was made from carbon powder are now over a decade old first one made in 2009 last one built 2013I believe the newer ones had fluorine added
Sehe ich das richtig das hier Graphitpulver gemixed mit "Fluorine" verwendet wurde? Das naheliegendste wäre hier Fluoride ?Salz? - was gibt es hier, womit man gefahrlos arbeiten kann?
Ich versuche dies gerade im Rahmen meiner Maturaarbeit und stosse schon gegen einige Hindernisse. Dies kann sein, da ich sonst noch unerfahren bin, Arbeiten zu schreiben oder da mir das nötige Wissen in der Physik und Chemie fehlt. Ich habe es jedoch geschafft, dass die "richtige" Reaktion (Redox) abläuft, jedoch bin ich an einem Punkt, bei welchem die Leistung der Batterie noch weit ungenügend ist (1,5V), um beispielsweise ein Handy zu laden.
Ich habe bis jetzt mit Zink und Kupfer als Elektroden gearbeitet und als Elektrolyt eine Natriumchlorid und Kaliumchlorid Lösung genutzt. Ich habe zwar herausgefunden, dass sich Manganoxid als Kathode besser eignet als Kupfer, da dieses mit der Zeit korrodiert. Ich versuche gerade mit Benzotriazol das Kupfer vor der Korrosion zu schützen. Ich muss noch warten, wegen einem laufenden Experiment, ob dies funktioniert.
Ich habe zudem Parallel-Schaltung und Serien-Schaltung versucht, was keinen grossen unterschied zeigt.
Hätte jemand einen Vorschlag, wie die Batterie die Spannung V und Kraft A länger speichern kann? Ich habe nach Manganoxid nachgefragt, gibt es jedoch im Schullabor nicht.