Finde das Thema mit dem Salzwasser Akku auch interessant.
Für die Anode und Katode sollten für den Anfang vielleicht einfache Materialien gewählt werden für erste Tests. Das versalzen der Suppe habe ich auch schon woanders gehört.
Hier ist ein kleines Raspberry PI Projekt wo für die Anode und Katode einfach nur Bleichstiftminen mit Taschentüchern umwickelt.
https://www.raspberry-pi-geek.de/ausgaben/rpg/2021/08/salzwasser-akku-selbst-gebaut/
Da es in dem Projekt hauptsächlich um die PI Programmierung und die Elektronik darum geht wird hier nicht so viel auf die Chemie drauf eingegangen.
Ein Elektrodenmaterial das sich am Besten aufrollen lässt (dünnes Blecht) könnte es einfach machen das ganze erst mal in ein einfaches Glas mit Deckel zu packen. Alternativ auch dünne Blechplatten zum Stapel vielleicht.
Man muss halt aufpassen das man auch einen Akku und keinen Elektrolyseur baut.
Hat den schon einer bei den Elektroden was erreichen können?
...In dem Video geht es ihm glaub nicht wirklich um Effizienz sondern nur um die einfachste Möglichkeit darzustellen.
Es gibt einen Chemiker in England Robert Murray Smith der Supercaps selber herstellt.
https://www.youtube.com/watch?v=FUw6cZTR9yM
...hierbei ist wichtig das die Selbstentladung so gering wie möglich ist.
...
einen perfekten Seperator im Hobbybereich zu finden ist sicher hierfür die höchste Herausforderung. ABER...
Können wir uns andere Effekte ggf. nütlich machen?
Die Idee alte Öltanks zu verwenden... Sorry, wäre genial ;-)
Spinne das mal weiter. Ich stelle mir einen "Ladereaktor" vor in dem Strom zugeführt werden muss. Jetzt wird sicherlich das Elektrolyt sich verändern, auf eine Seite wandern Elektronen hin / bzw. weg. Wenn ich nun idealerweise durch Eigenschaften der geladenen Seite / entladenden Seite die Flüssigkeit in einem Tank zirkulieren lassen könnte, würde man die Selbstentladung mittels Ventil minimieren können.
Leider bin ich kein Chemiker, so dass ich die möglichen Eigenschaften der möglichen Elektrolyte geladen / Ungeladen kenne... ggf. könnte man Wärme nutzen, ähnlich einem Dutchtub https://weltevree.eu/de/blog/Wie-funktioniert-der-naturliche-Zirkulation-des-Dutchtub-Original
dann hätte man entsprechend der benötigten Spannung mehrere Einspeise / Entnahme Reaktoren aber nur zwei große Tanks. Einen für das + geladenen und einen für das - geladene Elektrolyt.
Ist das Volumen im Reaktor sehr gering , sollte die Selbstentladung zu vernachlässigen sein.
Gibt wahrscheinlich 1000 Gründe, warum das nicht klappen kann, aber wäre dennoch genial, wenn doch :P
Hallo Allerseits!
Endlich finde ich mal etwas zu Redox Flow. Ich habe schon viel davon gehört, aber noch nie von etwas konkretem. Und den Ansatz von XXXX finde ich genau richtig: Kann man das nicht selber bauen?
Nun habe ich noch etwas anderes gefunden: Ein Video vom Fraunhofer Institut: https://www.youtube.com/watch?v=RXGtxiX2ZM8.
Und ohne direkten Verweis aber einfach durch googeln die Firma https://www.volterion.com. Leider wird auch dort nur "gelabert", von konkreten Produkten ist keine Rede. Aber ich habe denen eine Anfrage geschrieben und werde hier berichten, was dabei heraus kommt.
VG Markus
Neuste Erkenntnisse: Die Firma https://www.prolux-solutions.com/ verkauft Redox-Flow Batterien. Alle Informationen auf deren Website. Günstig ist das aber nicht...
Die Technologie ist schon interessant, doch finde ich, sind auf der Seite relativ wenig Infos zu finden.
Gibt es für die Batterie schon einen Preis?
Wenn ich mit dem Büro-Computer die Seite öffenn will, werde ich vom Sicherheitssystem geblockt....
Neuste Erkenntnisse: Die Firma https://www.prolux-solutions.com/ verkauft Redox-Flow Batterien. Alle Informationen auf deren Website. Günstig ist das aber nicht...6kWh sind zwar ein Anfang aber nicht viel... aber ein realistscher Faktor. 50L pro kWh (2x150Liter => 6kWh).
Zum Wirkungsgrad wurde leider nichts geschrieben... aufgrund von Pumpen dürfte der Gesamtwirkungsgrad nur bei 80% liegen.
Redox Flow finde ich genial für Lanzeitspeicherung da die Selbstentladung minimal ist... aber dann müssten da auch bei 1.000kWh schlappe 50m³, wenn man 80% Wirkungsgrad annimmt 60m³ Elektrolyt im Keller untergebracht werden...
Mit Salzwasser sicher überschaubar aber mit einem Vanadium Elektrolyt???
also Eigenbau elektrisiert mich auch.
Habe im Keller 36m3 Edelstahlsilo
wenn ich das nutzen könnte wäre ja mega.
Na den kanns du isolieren und im Sommer mit PV-Strom erhitzen und im Winter mit heizen
Hallo
Mich interessiert das Thema auch.
Wie ist denn der aktuelle Stand? Schon jemand etwas in die Praxis umgesetzt, oder nur trockene Theorie und Träumerei?
Komme aus der Nähe von Augsburg und für einen direkten Austausch sowie Umsetzungen direkt dabei.
Gruß Tobias
Sorry, hier liegen alle auf der blauen Droge. Zugedröhnt.
Ein chemischer Betrieb in NRW den ich gut kenne hat das Glaubersalz in tonnenweise als Abfallprodukt. Es wird entsorgt.
Auch mich interessiert die Salzwasserbatterie.
Wahrscheinlich wären die großen Abfallmengen quasi umsonst zu bekommen.
Ich bin auch gerne bei der Entwicklung dabei.
Bei Bluerock oder anderen hatte ich mal im Netz den Hersteller der Pole gesehen.
Hier noch ein Link zu einem Forschungszentrum.
https://www.eon.de/de/eonerleben/solarspeicher-alternative--batterie-aus-salz-und-wasser.html
@karsten Hallo Karsten,
habe jetzt gerade deinen Beitrag vom April 2022 (Selbstbau eines Salzwasserakkus) gelesen. Ich hätte großes Interesse, dass auch auszuprobieren. Ein bischen Geld in die Hand zu nehmen schockt mich ebenfalls nicht. Anfangsbedenken habe ich keine. Wenn es nicht funktioniert, werden wir das ja dann merken. Bist du mit dem Projekt weitergekommen? Ich wohne im Landkreis Oldenburg, PLZ 27801. Freue mich auf eine Antwort.
Tja, da haben wohl einige großes Interesse, aber die Thread-Erstellende und Ursprungs-Ideengebende scheinen aufgegeben zu haben…
Auch ich hätte Interesse an so einem Projekt, schon auch, weil ich dem OpenSource-Gedanken sehr verbunden bin, aber hauptsächlich, weil es scheinbar unmöglich scheint, als Durchschnittsmensch an etwas anderes als Lithium-basierte Akkusysteme für PV-Speicherung zu kommen. Dabei wären für mich weder Preis noch Platz die wichtigsten Kriterien, sondern Temperaturunempfindlichkeit - ich würde meinen Stromspeicher gerne in meiner unisolierten und unbeheizten Garage unterbringen. Konfliktfreiheit und Umweltverträglichkeit sind für mich auch nicht unwichtig.
Wenn ich das richtig überblicke, hat der einzige Anbieter von Salzwasser-Akkus, die BlueSky Energy GmbH mit Ihrer GreenRock-Batterie, Ende letzten Jahres den Löffel abgegeben. Innov Ernergy stellt einen Nachfolger der sogenannten "Zebra-Batterie" her, also kein Salzwasserakku, aber immerhin konfliktfrei und umweltfreundlich(er als LiIon). Schön: Doch wie komm ich da ran? Alle scheinen auf den NaIon Akku zu warten, der aber noch mehrere Jahre braucht, bis ich ihn dann (zu einem angemessenen Preis) erwerben kann.
Wo sind jetzt die Experimentierfreudigen? Könnte man nicht mal damit anfangen, welche Flüssigkeit (Salz, Glaubersalz, [younameit]) in welcher Konzentration die Energie am besten speichert? Oder ist das dann wieder abhängig von Anode und Kathode?
Ich bin Leider nur Elektr(on)iker.
Zum Umweltgedanken komme ich nur auf Idee Lfp. Habe 70kWh. Das Sind nur. 0,3m3 Raumvolumen. Diese hängen über dem Kopf. Nehmen keinen Raum ein. Das Lithium hat einen Wasservebrauch von 1-2kilo Rindfleisch. Der absolute Gesamtwirkungsgrad liegt 90-91%. Von der Solarzelle bis Nachts in den Toaster.
Hatte vorher 1,6Tonnen isoliert in der Garage vergraben. So hat er zwar Null Platz gebraucht. Aber der hervorragend haltbare Bleiakku hat nunmal nur 75% Gesamtwirkungsgrad. Das Nur wenn ich von von meinen Solarladeregler gut 98% Wirkungsgrad habe, vom Bleiakku rein 10% Verlust, 10% raus und dann 96% bei den Wechselrichtern.
Jetzt ist Lfp und die Solarladeregler drin in Haus und es wesentlich Wärmer. Auch könnte Das Solarfeld 10% kleiner ausfallen. Beton ist einer der Schädlichsten Dinge hinsichtlich Co2 Fußabdruck. Ein Akku muss also zwingend rein, Fläche muss man bei Neubau dazuplanen. So ein Greenrock ist also das denkbar schlechteste was es an Akkutechnologie gibt. Da wird enorm Platz verschenkt und Wärme verpustet. Aussenfläche verschendet.
Habe eine echte Inselanlage und nicht zu großes Haus.
Ja, gut: Bei 70kWh macht sich der Platz natürlich irgendwann bemerkbar. Ich bräuchte halt nur maximal 10kWh.
@mitscherdinger
Normalerweise würden mir 5kwh reichen, sollte ich aber mittels Redox Flow eine Salzwasserspeicherung realisieren können, wären eher 100+kwh als Langzeitspeicher interessant! Wenn ich die Energie vom Sommer mit in den Winter nehmen könnte, wäre ich komplett autark.
Die einzige bisher mir bekannte Lösung hierfür wäre Wasserstoff, aber diese ist für mich nicht bezahlbar.
Leider ist die Speicherdichte im Salzwasser (was ich bisher lesen konnte) nicht so gut, dass auch der gesamte Heizöl-Raum nicht ausreichend wäre um meine Idee in die Praxis umzusetzen.
Was bringen dir 100KWh Speicher im Winter, der ist in ein paar Tagen leer.
Da hast du nichts gewonnen. Von Autark bist du mit 100KWh weit weg.
Ich müsste ca. 3500KWh vom Sommer für den Winter speichern.
Im Winter brauche ich nur das Delta aus dem Akku, was die PV nicht bringt.
Ich habe mit PVGIS Daten von 2019 mal eine Simulation gefahren.
Eckdaten Verbrauch:
Winter 36kWh/Tag (Hausstrom, LWPP, Klimas und Warmwasser)
Sommer 16kWh/Tag (Hausstrom, Warmwasser und Kühlung)
PV: ca. 24kWp Batterie 11kWh Brutto / 9kWh netto => ca. 2400kWh Zukauf im Winter bei ca. 18000kWh Einspeisung.
Bei doppelter PV-Leistung und fünffacher Batteriegröße verändert sich das auf folgende Werte.
PV: 48kWp Batterie 55kWh Brutto / 45kWh Netto => ca. 340kWh Zukauf und ca. 41000kWh Einspeisung.
Wenn die Batterie mit 110kWh dimensioniert wird, dann geht der Zukauf von Strom gegen 0.
Bei dieser Konstellation stellt sich nur die Frage des wirtschaftlich Sinnvollen.
Fazit: Wer Autarkie will und den Platz für die PV und das nötige Kleingeld hat, der kann auch im Winter ohne zugekauften Strom leben und das Haus warm haben.
Also eine 100kWh Salzwasserbatterie mit der entsprechenden PV ist also durchaus zu überlegen, sofern die Verbräuche passen.
Herzliche Grüße