Da scheinen aber einige Zusammen hange noch nicht klar zu sein….
Wie kommt es denn, dass man mit mit passiven Elementen wie Kondensator oder Spule Blindleistung erzeugen kann , oder auch verbrauchen, ohne dass die Warm werden ( abgesehen von Verlustwärme)?
PS: und mit der Frequenz hat das wirklich nichts zu tun, nichtmal indirekt….
da es sich in der Regel um Synchronmaschine handelt, ist die Drehzahl fest mit der Frequenz gekoppelt, und so ein 500-2000MVA Generatorchen beugt sich dem Europäischen Verbundnetz
Und so wie stefan schreibt, hängt jeder generator an einem Verbund von 120 anderen, die synchron (geht nicht anders) ein hartes Netz definieren. Und jeder einzelne Generator hängt nicht dran, sondern drin.
Und die spannende frage ist jetzt: was bringt die frequenz zum Steigen?
Das ist genauso wie beim einzelnen Generator: wenn die (Gesamt)Leistung der antreibenden Turbine(n) höher ist als als alle Last(en).
Die muss erstmal erzeugt werden, richtig. Dann wird sie aber nicht verbraucht sondern kapazitiv oder induktiv zwischengespeichert und zeitversetzt wieder freigesetzt (im Prinzip so).
Da aber beim Transfer von Blindleistung echter Strom fließt und die Übertragungselemente (Leitungen Trafos usw.) leider alle verlustbehaftet sind entsteht dabei auch echte Verlustleistung. Dadurch werden die Übertragungselemente zusätzlich belastet und können entsprechend weniger Wirkleistung transportieren.