Ich verstehe es nicht und brauche mal ein wenig Input. Eigentlich gehört dass hier ja in die Kategorie Energiewende, aber da darf ich keine Themen erstellen:
Legende de rotierenden Massen zur Netzstabilität oder Warum wir 50Hz nicht halten können.
Es gilt der Einergieerhaltungssatz
Turbine und Generator sind nur Schwungmassenspeicher (rotierende Massen)
Damit wäre Große Last im Netz -> Entladung -> niedrigere Rotationsgeschwindigkeit-> niedrigere Frequenz
Niedrige Last -> Aufladung -> höhere Rotationsgeschwindigkeit -> höhere Frequenz
Also wie wenn ich im Bergland versuche genau 50km/h zu fahren. Die Trägheit treibt mich weiter aber die Geschwindigkeit ändert sich und ich muss steuernd reagieren ( bremes/ beschleunigen)
Elektrik ( PV und Speicher ) hat keinen Einfluss auf die Frequenz nur die Leistung
Kann mir jemand sagen wo ich gedanklich falsch abbiege. Oder gäbe es wirklich ohne konventionelle Kraftwerk keine Schwankung der Frequenz?
erstmal herzlich willkommen im Forum! Ich denke auch gerne an die schönen Jahre 2000-2004 zurück, die ich in Leipzig leben durfte.
@win Magst Du Rolf ggf. dafür freischalten? Eine technische Diskussionsfaden zum Zweck der Frequenzstabilisierung aber auch bewußten Korrelation von Frequenz und Energiebilanz wäre ja vielleicht ganz sinnvoll.
Äh, nein, die liefern natürlich auch noch Leistung ins Netz.Kurzfristige Lastschwankungen im Netz werden durch die Trägheit der rotierenden Massen gestützt. Reicht die gesamte Generatorleistung aber längerfristig nicht aus, werden die Generatoren immer langsamer, bis das Netz dann irgendwann abschaltet.
Die „rotierenden Massen“ müssen aber nicht unbedingt wirklich klassische Generatoren und Turbinen sein. Es gibt auch Batteriespeicher, die als Massenträgheitsreserve eingesetzt werden können, und dann den gleichen Stützeffekt haben.
Das sehe ich genau anders herum. Wandler haben immer eine eigene Zeitbasis, schon alleine um fen Sinusverlauf generieren zu können. Bei wechselrichtern erzeugt der WR auch die Frequenz, bei Einspeisern wird die Frequenz angepasst, ab da muss man in Phasenwinkeln denken, um Das Thema einspeisen erfassen zu können.
Ich hab da leider auch nicht mal Halbwissen, denke der Wikipedia Artikel Regelleistung (Stromnetz) – Wikipedia ist ganz gut. Bei rotierenden Generatoren (Turbine mit ihrer Masse auch dazu denken) stelle ich es mir so vor, dass die einfach schneller rotieren, wenn sie ihre Leistung nicht ins Netz abgeben können und umgekehrt. Bleibt allerdings die Frage, wie genau man hier auf ein Frequenznormal stabilisiert um die Zielvorgabe für das längerfristige Mittel von 50 Hz zu erreichen. Inzwischen ist das wohl alles auch über Leistungselektronik mit Akkus realisierbar und letztlich nur eine Frage, wer bei der Frequenz das Sagen hat und wer sich nur mit seiner Leistungsabgabe daran orientiert.
Hast Du nen Link? Finde nichts im Kontext Frequenz und Netzgenerierung nur einen länglichen Faden zu Speicher versus Netzausbau und konventionelle Kraftwerke wo es eher um die Leistung geht.
Nein. Sämtliche real existierenden Generatoren sind im Vergleich zur gesamten Leistung im Netz so klein, daß die stur mit Netzfrequenz rotieren, egal, was kommt.
Nein, stur mit Netzfrequenz bedeutet stur mit Netzfrequenz, egal wie hoch die auch ist. Die Generatoren können nicht anders, die müssen synchron zum Netz laufen.
Schon der Gedanke bist leider falsch. Das ist ein komplexer zusammenhang zwischen Phasenwinkel, drehzahl und Strom.
Indem man die Drehzahl reguliert, in einem Regelkreis, der - auf lange sicht gesehen -halbwellen genau die Frequenz auf “,Mittelwert” 50 Hz regelt. Merkt man daran, das alte nichtelektronische Uhten/wecker nie langfrisig falsch gehen.
Ich habe mich gedanklich durch das Problem hindurchgequält.
Das ist leider so komplex, dass man das nicht in drei Zeilen darstellen kann. Im ergebnis kann ich aber sagen, dass Wandler sehr wohl einen Beitrag zur frequenstabilisierung leisten können.. und zwar sogar deutlich besser steuerbar als mit rotierenden Erzeugern.
Hab mal eben in den Wikiartikel geschaut. Scheint nach meinem Verständnis wohl so zu sein, das z.B. die Erbringer von Primärregelleistung die Ist-Frequenz mit der Sollfrequenz vergleichen und dementsprechend die Leistung auf der Minutenebene ändern. Die höheren Ebenen dann entsprechend langsamer. Unterhalb von 10 mHz auf kurzen Zeitskalen soll sich die abgegebene Leistung aber wohl durch die Trägheit der Generatoren/Turbinen ändern, wenn die Frequenz schwankt.
Das hab ich auch so mitgenommen, daß man das inzwischen auch mit Leistungselektronik und natürlich entsprechend Leistung im Hintergrund realisieren kann.
Das Hinterlistige ist dabei, das Leistung Strom mal Spannung ist. Die Frequenz ist in der Formel für Leistung garnicht dabei.
Ich habe eben mal die Kette vom Erzeuger bis zum Verbraucher hin durch gedacht. Sehr lustig. Sollten wir mal gemeinsam machen, in einem extra Faden. Zum beispiel Feuer, Dampfkessel , Dampfturbine, Synchrongenerator, Übertragung, Verbraucher.
Und dann annehmen, das der Verbrauche ein Glühbirne oder ein Synchronmotor ist.
Und dann erklären, wie man die Frequenz regelt.
Herrlich, das ist besser als ne Schachpartie. Schlägt jede Demenz in die Flucht
Das Problem ist halt, daß die Stabilisierungsenergie der rotatorischen Massen kostenlos im System steckt, während alle anderen Varianten extra dafür eingerichtet und bereitgehalten werden müssen.
Das meine ich mit keinen Einfluss auf die Netzfrequenz, er passt sich einfach an und schiebt den Strom ins Netz. Aber er verändert dabei doch nicht die Frequenz an sich, oder?
Er könnte ja auch sturr mit 50 Hz is Netz einspeisen, würde damit die 50Hz stabilisieren und braucht halt “nur” einen Synchronisationspunkt.