Aber ein Lobbyist rettet keine Leben. Seine Aufgabe ist es die Politik dahingehend zu beeinflussen Entscheidungen zu Gunsten seines Arbeitgebers zu treffen.
Ich habe 20jahre in der Lebensmittelindustrie als Produktionsleiter gearbeitet und mir ist kein einziges gesetz "zum Schutze des Verbrauchers" bekannt das nicht in Wirklichkeit darauf abzielt sich der klein und mittelständischen Produzenten zu entledigen.Das ist Fakt und lässt sich problemlos belegen. Ein Lobbyist ist die Gesellschaftlich akzeptierte Variante eines Mafiosi.
Ich kann's auch nur immer wieder betonen: cui bono? Wem nützt es?
Bei den allermeisten politischen Entscheidungen habe ich inzwischen das "Gefühl" ( {green}:crazy: ) dass sie nicht dazu gedacht sind, im Interesse des Volkes oder des Bürgers zu wirken. Im Gegenteil geht es doch immer mehr um Ausbeutung und Umverteilung von unten nach oben...
Ist aber nur (ein ganz kleiner Teil) meine Meinung...
Vermutlich ist die Relaisproblematik bei Deye nur die Spitze des Eisbergs… Die BnetzA hat von ja außerdem von EMV-Unverträglichkeiten berichtet. Fakt ist, dass einige WR für Balkonkraftwerke eine äußerst mangelhaft Funkentstörung aufweisen und Funkdienste wie z.B. den Amateurfunk auf den Kurzwellenbändern extrem stören, wie z.B. der Deye SUN600 G3. Die Taktik der Hersteller ist leider nicht neu, zuerst werden den Laboren gut entstörte und normkonforme Muster für die Prüfung präsentiert, die nachher für die Serie profitoptimiert werden. Hier wären gerade Großhändler gut beraten, im Rahmen ihrer QS, die Einhaltung der Normen stichprobenartig zu prüfen.
Hi,
dass das Gerät nicht dem zertifizierten Stand entspricht, ist keine Frage.
Was die elektrische Sicherheit angeht (ein Totschlagargument in jeder Hinsicht), da ist es für mich aber auch keine Frage, dass hier die Abschaltung des Wechselrichters das einzige wesentliche Kriterium ist.
Das Gerät muss im Fehlerfall (z.B. beim Abziehen des Netzsteckers) binnen kürzester Zeit und mit hoher Zuverlässigkeit ausschalten. "Einfehlersicherheit" heißt, dass ein Fehler im Gerät an egal welcher Stelle die Abschaltung nicht verhindern darf.
Für mich ist völlig plausibel, dass die Einfehlersicherheit, die sich durch Verwendung der elektronischen Abschaltfunktion in Kombination mit einem mechanischen Relais ergibt, auch problemlos dadurch ergibt, dass die Elektronik die Wechselrichterfunktion /selbst/ (d.h. die Transistorbrücke) deaktiviert, und dass eine zweite Elektronik davon unabhängig die Spannungsversorgung des Wechselrichters (d.h. die /Versorgung/ des Signalteils der Transistorbrücke) deaktiviert.
In Verbindung mit einer galvanischen Trennung durch die ebenfalls verbauten Transformatoren, sofern vorhanden, ist somit eine Redundanz bzw. eine Einfehlersicherheit in jedem Fall gegeben.
Denn ein Transformator ist nicht nur galvanisch getrennt, er ist auch passiv sicher, d.h. ohne eine elektronische Ansteuerung wird ein Transformator niemals in der Lage sein, Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln.
Die Ansteuerung ist redundant abgeschaltet => Der Wechselrichterausgang ist spannungsrei, das Gerät ist sicher.
Soviel zur Technik.
Was die VDE Anwendungsregel AR-N 4105 [1] betrifft:
Hier ist für mich völlig klar, dass die Sicherheit einseitig aus Seiten der Verteilnetzbetreiber betrachtet wird:
-> Diese Norm kommt ohne demokratische Legitimation in Normungsgremine zustande (dort gilt: "man kennt sich")
-> Der Text der Norm wird mit der Urheberrechtskeule und mit einem Kaufpreis von rd. 150 Euro vor interessierten Teilen der Zivilbevölkerung "geschützt": Wer die Norm frei verteilt, wird abgemahnt.
-> Die Verteilnetzbetreiber (Inhaber eines natürlichen Monopols) erklären den Inhalt dieser technischen Anwendungsregel einseitig zur verpflichtenden Anforderung.
Kurz gesagt: Eine Mitsprache der breiten Zivilbevölkerung ist nicht vorgesehen, und einer möglichst weiten Verbreitung und Anwendung dieser Regeln wird regelrecht bekämpft (strafbewehrte Abmahnung bei Verbreitung des Textes).
==> Wer will, dass Sicherheitsregeln legitim und akzeptiert sind, darf sich so nicht aufführen
==> Wer sich so überheblich aufführt wie der VDE, hat in Wahrheit andere Ziele
[1] VDE Anwendungsregel AR-N 4105 beim VDE-Verlag:
Hallo Dr. Backe...
ich wäre vorsichtig hier DEYE an den Pranger zu stellen.
Wenn es sich hier tatsächlich um Geräte handelt die grau importiert worden sind....
dann haben die jenigen das Problem verursacht die aus Geiz bei Alibaba oder sonst wo eingekauft haben.....selber schuld. DEYE ist keine Garagenfirma und ich halte es für eine Vorverurteilung hier das Problem zu suchen. Ich würde hier den Ball flach halten. Ich denke das DEYE sicherlich die Serialnumbers tracked. Wenn die Geräte Grau improtiert worden sind liegt das ganze Dilemma leider an den Inverkehrbringer die im Ausland gekauft haben.
Hallo Dr. Backe...
ich wäre vorsichtig hier DEYE an den Pranger zu stellen.
Wenn es sich hier tatsächlich um Geräte handelt die grau importiert worden sind....
dann haben die jenigen das Problem verursacht die aus Geiz bei Alibaba oder sonst wo eingekauft haben.....selber schuld. DEYE ist keine Garagenfirma und ich halte es für eine Vorverurteilung hier das Problem zu suchen. Ich würde hier den Ball flach halten. Ich denke das DEYE sicherlich die Serialnumbers tracked. Wenn die Geräte Grauimprotiert worden sind liegt das ganze Dilemma leider an den Inverkehrbringer die im Ausland gekauft haben....Hausgmachtes Problem würde ich sagen den Geiz ist ja leider geil
Hallo Rene,
leider muss ich dir hier voll zustimmen! Ich habe schon zu dem Video geschrieben der Distri ist vollumfänglich dafür zuständig was er importiert. Das ist kein Thema der Zertifizierung Die Prüfinstitute machen perse keinen Schmuh. Ich vermute das der Typ von Inverter wegen EMV mit einer Spule modifiziert worden ist und aus Platzproblemen das Relais "geopfert" wurde.
Wenn es Grauimporte sind ...sorry dann wird jetzt eine Welle gemacht und der "Inverkehrbringer" ist vollumfänglich für diese "Kacke" verantwortlich. Da habe ich kein Mitleid. Das fällt bei mir unter Profitgier und Dummheit. Ob ein Relais verbaut worden ist Ja oder nein lässt sich nicht erkennen. Der Hersteller wird das an Hand der Seriennummer tracken können. Ich wäre hier maximal vorsichtig DEYE in diesem Fall die Schuld zu geben. Das sind alles keine Garagenfirmen sondern hochprofessionell arbeitende Firmen die sich vollumfänglich an Normen etc. halten. Viele haben irgendwie einen falschen Eindruck von chinesischen Herstellern. Ich war oft genug in Asien und habe mir diese Firmen angeschaut. Die haben uns deutsche Hersteller schon lange in Sachen Quality und Produktion überholt. Leider ist das ein Hausgemachtes Problem ....denn es ist ja sexy Geld ist geil....
Viele Grüße
Ich verspüre minimale Schadenfreude; Händler, die sich mit der asiatischen Handelskultur nicht auskennen und in Goldgräberstimmung derlei komplexe Geräte vertreiben, haben mal wieder bekommen, was sie verdienen...
Galvanische Lösung: Schukostecker mit Schalter dran ausm Baumarkt- € 3,50 ( aus China :o) )Nicht im Sinne des Erfinders, aber "same same, but different".
Was ist mit den Leuten die Microwechselrichter mit 1000W aufwärts gekauft haben. Die darf man zwar nicht als Balkonkraftwerk betreiben, da zuviel Leistung, aber als normale angemeldete Anlage sehr wohl. Der Anschluß darf dabei ja trotzdem als Schuko-Stecker Variante erfolgen.
also da ist ein Relais drin das an der Netzseite die 230V AC für die Magnetspule bekommt und die Phase evtl. auch den Neutralleiter weiter zu je einem NO Schaltkontakt leitet von denen es zum WR geht.
das ist alles , mehr braucht es nicht
Fällt der Strom aus wird das Relais auch stromlos und fällt ab, weil der WR ja auch tut und immer getan hat, die Sicherheit haben die "illegalen" ja immer gehabt und die vorgeschriebene Abschaltzeit sogar unterboten.
Also jetzt gibt es die galvanische Trennen evtl. sogar zweipolig, kostet 3 ct. mehr und gut ist.
Ein tatsächlich gefährlicher WR würde mit dem Relais nicht abgeschaltet werden können, weil bei Stromausfall das Relais vom WR aktiv gehalten wird, aber für diese Dinger (die es vermutlich nicht mal ich China gibt) ist das Nachrüst-Relais ja nicht gedacht.
kein Quatsch, seht so in dem Schreiben von Deye, ob das nötig wäre steht auf einem anderen Blatt.
Quatsch (um mal bei dem Tonfall zu bleiben) ist hingegen die anschließende Beschreibung wie die Abschaltung laufen soll, das geht so nicht, wenn das Relais einmal geschlossen ist wird das nicht mehr abfallen, da der Wechselrichter die Spannung zum halten des Relais bereitstellt, auch wenn der Stecker gezogen wird. Es geht ja um den Fehlerfall, der Wechselrichter schaltet selber nicht ab.
Dieses Gerät besteht im Wesentlichen aus Relay und
einem drahtlosen Steuersystem, d
Was ist also ein "drahtloses Steuersystem" ?
Wenn das Relais wie Du meinst nur durch AC-Seite,also dem Strom aus dem Hausnetz aktiviert wird dann zieht das auch nachts Strom wenn der WR ausgeschaltet ist.
Kann ja nicht die Lösung sein. Das Relais darf/sollte ja erst anziehen/schalten wenn sich der WR über Leistung an DC einschaltet.
Ich sehe noch das (durchaus lösbare) Problem, daß mindestens die Bedienungsanleitung des µWRs so angepaßt werden muß, daß ein µWR zur Einhaltung der VDE-Norm das Anbauen des Relais' und die richtige Konfiguration für den Betrieb vorschreibt. Hält sich der Endkunde dran, sehe ich jetzt eigentlich kein sehr großes Problem mehr. Wenn die BNetzA jetzt auch noch nickt, wäre der Rechtsfrieden für die Geräte mit 600-800 VA wieder hergestellt. Die Geräte, die leistungsmäßig darüber liegen, bräuchten das Käschtle vermutlich aber noch je nach deren Zertifikat.
[quote data-userid="9895" data-postid="140724"]Was ist also ein "drahtloses Steuersystem" ?[/quote]Heißt WLAN. Das bedeutet, wenn der WR meint, abschalten zu müssen, versendet er über WLAN "AUS!" und der WLAN-Relaiswachhund läßt los. Doch, doch, das ginge schon. Aber dazu wird man die Firmware des µWRs ändern müssen (Update), aber das geht schon, das kann man machen.