[quote data-userid="9895" data-postid="140115"]Es ist unwahrscheinlich das sich ein Richter darauf einlässt das man vor seinen Augen ein WR aufschraubt,die Vergussmasse rauspopelt und ein Bauteil sucht von dem er weder optisch noch technisch beurteilen kann ob das der "Kasus Knaxus" ist.
Das geht rechtssicher nur über Gutachter.[/quote]Wollen wir wetten, daß man bei dieser Dimension sehr, sehr schnell einen passenden Gutachter findet, für den das schnell verdientes Geld wäre? Dennoch bin ich mir sicher, daß ein Kläger, der nicht völlig auf den Kopf gefallen ist, recht problemlos dem Vorsitzenden das Corpus Delicti zusammen mit einem Vergleichsmodell auf den Tisch legen und die Funktionsweise erklären könnte. Außerdem gibt es ja auch bei den Richtern den einen oder anderen klugen Kopf.
[quote data-userid="14465" data-postid="140116"]"Dank" des geänderten Gewährleistungsrecht steht der Händler 24 Monate ab Kaufdatum für alle Mängel gerade.… Bei Paketangeboten müsste sogar das ganze Paket rückabgewickelt werden.[/quote]Das sehe ich nicht ganz so. Dem Händler musst Du erst einmal den Möglichkeit geben nachzubessern. Bei Paketlösungen könnte es sein, das er Dir neue Wechselrichter gibt und gut. Bei dem Verdacht das das Relais fehlt, kannst DU ihm den WR auf den Tisch legen, aber wenn er Dir nachweisen kann, das dort ein Relais drin ist (klicken des Relais), dann kannst Du ihm eine Entschädigung wegen des Testen zahlen.
{green}:hi:
Aber lass uns mal konstruktiv an Lösungsmöglichkeit denken: Es gibt doch auch WR mit externem Relais für den NA-Schutz. Wenn jetzt ein Deye 300 über den Betterianschluss an einer Schaltsteckdose mit den Netz verbinde, so als Adapter Betteri auf Schuko und diese dann mit dem eingebauten Funkmodul des Deye paare, dann könnte der Deye die Steckdose anweisen den Schalter zu öffnen oder zu schließen. Merkt die Steckdose, das das Funksignal weg ist, oder kein Strom mehr fließ, macht sie selbständig das Relais auf. Wie sieht ihr das, könnte das eine Lösung sein?
[quote data-userid="14695" data-postid="140128"]Merkt die Steckdose, das der Funksignal weg ist, oder kein Strom mehr fließ, macht sie selbständig das Relais auf. Wie sieht ihr das, könnte das eine Lösung sein?[/quote]Erinnert mich stark an diese Personenschutzzwischenstecker. Das Öffnen ist nicht mal so sehr ein Problem, aber wenn der Strom seitens des Netzes wiederkömmt, dann schließt der Zwischenstecker mangels Energie nicht mehr. Das heißt, da muß dann ein Mensch ran, der dann eine Taste drückt.
Das ist weder nach der letzten Änderung so, noch war das vorher so. Der Händler steht und stand auch vorher nur für alle Fehler gerade, die bereits bei der Auslieferung vorhanden waren, und das schon seit ewigen Zeiten für 24 Monate.
Da das im Falle des fehlenden Relais allerdings ja völlig unstrittig ist, muß er halt gewährleisten.
Völlig egal. Er ist derjenige, der die Gwährleistung geben muß, nicht der Hersteller.
Man könnte schon ein relais mit den 230 VAC schalten, die vom netz kommen und am wechselrichter anliegen. Dieses relais trennt den eingang am wechselrichter. Wenn nur panel angeschlossen sind und keine akku gibts auch stromtechnisch keine probleme.
Falls das stimmt, dass nur 20 prozent der bkw angemeldet sind, bekommen auch nur 20 prozent eine aufforderung, das bkw still zu legen. Wenns denn soweit kommen sollte.
Alle anderen machen auf scholz, die wissen von nix.
Ich habe meine bkw fest verdrahtet, zumindest ein stromschlag über die kontakte schukostecker ist bei mir nicht möglich. Die wechselrichter schalten aber auch alle über die software ab, es gibt (meine Meinung) kein grund übereilt jetzt und sofort alles auf links zu drehen.
Die stromlobby wird diese steilvorlage natürlich sofort so gut es geht nutzen um gegen die bkw vorzugehen.
Das es externe Relais gibt ändert nichts daran, daß die ausgeliefert WR nicht dem Zertifikat entsprechen und damit unzulässig sind.
Ob man sich als Kunde darauf einlässt, das ein unzulässiger WR mit einem externen Relais dann zulässig ?
Den Händler zur Nachbesserung auffordern ist dem Kunden freigestellt, kann mir aber nicht vorstellen wie das laufen soll. Soll der Händler die Drossel auslöten und dafür ein Relais einsetzten?
Ersatzlieferung stelle ich mir auch so gut wie unmöglich vor, wie schnell sollen hunderttausende WR ausgetauscht werden? Neben den laufenden Neuverkäufen.
In der Regel sind zwei bis drei Wochen eine für den Kunden zumutbare Frist, welcher Händler hat soviele zugelassene Geräte auf Lager?
Alleine die anfallenden Portokosten für Hin- und Rücksendung werden in die Millionen gehen.
[quote data-userid="9025" data-postid="140143"]Man könnte schon ein relais mit den 230 VAC schalten, die vom netz kommen und am wechselrichter anliegen. Dieses relais trennt den eingang am wechselrichter.[/quote]Wie soll das funktionieren? Dein ext. Relais weiß doch nicht, ob es die Spannung vom Netz oder vom µWR bekommt. Die einzige Möglichkeit, die bestünde, wäre, daß dieses Relais von einem anderen Außenleiter gesteuert wird, aber wenn dann der Nachbar... usw.
Außerdem müßte dieses ext. Relais dann fest in die Zuleitung verbaut werden, also nicht steckbar und am besten mit selbstschweißendem Klebeband mit der Leitung verbunden. Ja, irgendwie mit Gebastel sicherlich möglich, nur wie soll das funktionieren? Wer soll das anbauen und der BNetzA, wenn er das Einschreiben bekommt, erklären, daß er das jetzt mit einer Selbstbaulösung fixiert hat? Kinners, ich fürchte, als Massenlösung wird das nichts.
Ein schütz, 230 V Steuerspannung. Das einschaltet wenn Netzspannung vorhanden ist. Stell dir vor du machst eine Lampe direkt an die Phase , ohne Schalter. Die schaltet dann direkt ein und aus, automatisch ?
Das ist auch nur theoretisch gemeint, das ist praktisch weniger geeignet. Funktionieren würde es aber.
Das Relais bzw. Schütz ist es egal von wo die Spannung kommt. Netz weg - Wechselrichter schaltet ab - schütz fällt ab.
Außer natürlich die Software würde nicht abschalten. Ne echte doppelte Sicherheit ist das nicht, das stimmt. Wie genau wird das im wechselrichter verdrahtet? Dass das Relais abschaltet wenn das Netz weg ist, wo da doch auch die 230 V vom Wechselrichter parallel auf den Netzleitungen liegen.
[quote data-userid="9025" data-postid="140151"]Das Relais bzw. Schütz ist es egal von wo die Spannung kommt. Netz weg - Wechselrichter schaltet ab - schütz fällt ab.[/quote]Genau, dem Schütz ist das egal. Das heißt, es schaltet, ab, wenn auch der µWR nichts mehr liefert. Aber wenn der nichts mehr liefert, ei joh, dann brauchst auch das Schütz nimmer. ?
Der Witz ist doch, daß eine Abschaltung erfolgt, wenn der µWR noch liefert, obwohl der Stinker das gar nimmer soll. ?
Die billigen China Teile die an dem anderen Video getestet wurden, haben doch eh keine Zertifikate, nur die Funktion der Abschaltung was jeder YTber testen kann.
IMO schalten die natürlich selbständig ab, sobald netzseitig die Spannung weg ist und lassen sich nicht vom WR foppen. Ist für Großanlagen (ab 30 kVA) übrigens Pflicht als externe Lösung. Gibt's auch als kleine externe Lösung längst zu kaufen (zB von Enphase, die das schon immer extern regeln - IQ Relay (einphasig) | Enphase) und mit solchen Relais (plus etwas Steuerelektronik) in Boxen könnten auch Deye etc die Sache kitten denke ich bzw den Händlern eine Nachbesserungsmöglichkeit verschaffen...
Nur wenn der Kunde akzeptiert, eine externe Box zusätzlich anbauen zu müssen. Übernimmt Deye die Kosten für den Elektriker der das montiert und die Funktion bestätigt. Wie lange dauert es, bis wa dann dafür ein gültiges Zwrtifikat gibt? Zahl Deye den Nutzungsausfall bis dahin?
Denke die Kosten übersteigen den Preis eines neuen, zulässigen WR bei weitem. Eventuell kamm Deye die gebrauchten ja noch woanders verkaufen. Dann verdient hauptsächlich DHL und Co.
Der o.g. geposteten Nachricht von Deye nach sieht man kein technisches Problem, ist nur bei einem Regelverstoß ertappt worden. Denke im Moment laufen Gespräche ob man nicht die Regel anpassen kann. Hoffe die beiden damit auf Granit.
Hat schon jemand Kontakt mit seinem Verkäufer dazu aufgenommen ober kommt das heute?
Ich bin etwas überrascht, wieviele Deye hier noch verteidigen, versuchen zu rechtfertigen und aus der Nummer rauslassen wollen.
Sie sind mit der Hand in der Kasse erwischt worden. Und noch ist garnicht raus was auf der EMV Seite noch kommen wirst.
Kompletter Rückruf bis zum Endverbraucher ist für mich das einzig sinnvolle.
[quote data-userid="8143" data-postid="140178"]In den Weiten des Internet geistert inzwischen dieses Schreiben von Deye herum[/quote]Ach, so ist das also: "eventuelle Mißverständnisse". Also die haben Nerven! Mehr sage ich dazu nicht, aber wenn ich Händler wäre, dann könnte ich jetzt jähzornig werden. ? ? ?
Alleine diese Frechheit, bei der Zertifizierung des Prototyps das Relais anzugeben, dann in der Produktion nicht einzubauen, dem Holger Laudeley dann eine Schnullerversion mit eingebautem Relais, welches aber gar nicht funktioniert, zuzusenden und dann von "eventuellen Mißverständnissen" zu sprechen, das schlägt dem Faß den Boden aus! Ich bin nicht die BNetzA, aber wenn ich der zuständige BNetzA-Mitarbeiter wäre, dann...! Aber das glaubt Ihr aber!
Na mit der Aussage von dem Fake Relais wäre ich mal vorsichtig bis das verifiziert ist. Halte das für Recht unwahrscheinlich. Warum sollte deye das machen? Für wahrscheinlicher halte ich die möglichkeit das deye bewusst ein Relais verbaut hat das akustisch unauffällig ist.
[quote data-userid="15281" data-postid="140221"]Für wahrscheinlicher halte ich die möglichkeit das deye bewusst ein Relais verbaut hat das akustisch unauffällig ist.[/quote]Ach, und warum dann die ganzen Entschuldigungsschreiben, wenn doch angeblich alles in Ordnung ist? Nicht sehr wahrscheinlich, gell?
Ich denke, man sollte den Ball flach halten. Es ist wohl wieder ein typisch deutsches Problem. Wenn ich richtig informiert bin, wird das Trennrelais wohl nur in Deutschland und Österreich gefordert. Der Rest der Welt kommt wohl ohne aus. Ja, wir Deutschen - wir brauchen halt die totale Sicherheit. Deshalb immer Gürtel und Hosenträger!!
Ist zwar etwas sehr ot, erinner mich aber an die Psittakose-VO (Verordnung zur Eindämmung der Papageienkrankheit) in Deutschland und Österreich. Da wurden über Jahrzehnte Sittiche und Papageien mit Fußringen traktiert, die sie schnell mal ein Bein oder einen Fuß bzw. das Leben kosten konnten, ganz zu schweigen von dem Fass, dass bei einer Infektion von behördlicher Seite aufgemacht wurde. Und dann stellte man fest, dass der Rest der Weltbevölkerung wohl auch ohne Verordnung nicht von der Papageienkrankheit dahin gerafft wurde - und schon war sie weg! (Oktober 2012). Vielleicht ist das ja auch die Zukunft des Trenn-Relais und des Wielandsteckers. Die Todesfälle durch das Fehlen selbiger im Rest der Welt sind wohl auch überschaubar.
Es gibt in der Welt sogar Elektroinstallationen ohne LS-Schalter und ohne FI/RCD. Auch da verunglücken jetzt nicht täglich hundert Leute. Trotzdem geht davon halt eine Gefahr aus und die Mortalitätsrate ist da halt deutlich höher als hier.