#RelaisGate

Anscheinend ist Anker da auch irgendwie mit verwickelt (vermutlich bei Deye zugekauft und umgelabelt).

Die tauschen jetzt alle Geräte aus.

https://www.heise.de/news/RelaisGate-Anker-tauscht-600-Watt-Wechselrichter-aus-9220922.html

Oliver

Anker ist NEP und NEP ist auch betroffen, aber völlig unabhängig von Deye. Es gibt noch weitere Wechselrichter, die von betroffen sind. Wird alles noch in den nächsten Wochen auf den Tisch kommen, die schauen bei den Dingern jetzt sehr genau hin.

https://www.researchgate.net/publication/323775630_A_Reliability_Assessment_Method_for_High_Speed_Train_Electromagnetic_Relays
Wenn es dir zu viel Text ist, schau einfach nach: Figure 10. The life prediction curve of the relay at each temperature stress level.
Völliger Nonsens sind eher gefühlte Faustformeln und "Haben wir immer schon so gemacht" und "Trennung mit Relais ist auf der sicheren Seite".
Wir sind im Jahre 2023, nicht 1945!

Hm. Hat sich seitdem an der Physik etwas geändert?

Oliver

Ist dir das nicht selbst zu doof? Ich habe oben den Link und auch die Angabe Figure 10. Wer hindert dich eigentlich, da reinzschauen? Ich finde solches Gemotze einfach arrogent, aber eben nicht intelligent. Was verstehst du denn von Physik? Wseo bringst du so ein bescheuertes Argument, gerade in der Physik hätte sich seit 1945 nichts geändert.
Mann, das ist voll gaga!i

Sag mal, gehts noch ? Wie führst du dich hier auf ? - C.

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Es gibt durchaus auch Hersteller vom Mikrowechselrichtern in Deutschland!

Wie sich die Wertschöpfungskette bei der Produktion über den Globus verteilt, weiß ich natürlich nicht (die Platinen werden wohl kaum in D geätzt werden...), aber zumindest die Entwicklung findet in Deutschland statt.

Da wäre einerseits die Firma AE Conversion , die Mikrowechselrichter mit 315 und 500 Watt Leistung anbietet. Die gibt's schon einige Zeit.

Und andererseits kommt gerade ein Start-Up neu in den Markt, die Firma Solarnative , die bald Mikrowechselrichter in Stangen-Bauform anbieten wird. Diese Firma hatte auf der Intersolar-Messe in München im Juni einen rieeeeeesen Messestand, bestimmt 10m x 10m groß. Gute 100 m² Standplatz dürften kaum unter 35 k€ Standgebühr zu haben gewesen sein, weshalb ich mich schon frage, woher die als Start-Up so viel Kohle haben.

@Anmen, in diesem Ton reden wir hier nicht miteinander. Wenn der Andere deiner Meinung Nach Unrecht hat dann berichtige ihn, Stelle das richtige dar, aber verunglimpfe ihn nicht.

Hier herrscht Meinungsfreiheit, auch wenn Sie falsch ist , und Beleidigungsverbot .

Bitte entschärfe deinen Ton in der Post über dieser.

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Und was genau sagt das Diagramm jetzt über die Lebensdauer eines NA-Relais in einem Balkonkraftwerks-Wechselrichter?
Das würde ich jetzt wirklich mal von dir erklärt bekommen, nur für den Fall, daß mein Verständnis der dort gezeigten Daten falsch sein sollte.

Oliver

Ob hier Beleidigungsverbot herrscht, hast du nicht zu entscheiden. Hiermit erhälst du eine Verwarnung.

Nimm deinen Ton zurück, und zwar sofort und rückwirkend. Solche Pöbeleien wollen wir hier nicht haben. Deine Fachwissen UND deine Meinung ist willkommen, aber du hast die der Anderen insoweit zu respektieren, dass du weder Pöbelst noch persönlich wirst. - C.

Ich bin mir nicht mal sicher dass Deye die Elektronik wirklich selbst entwickelt hat oder selbst herstellt oder auch nur zukauft und somit alle Mikrowechselrichter-„Hersteller“ aus ein und dem Napf fressen. In dem Fall werden noch mehr schlechte Nachrichten zu erwarten sein.

Zumindest bei Hoymiles scheint es ja zu klicken. Das heißt zwar nicht, dass die nicht vielleicht auch das identische Platinenlayout hernehmen wie Deye, aber wenn sie es tun, dann wird zumindest das Relais bestückt.

Komplett autark vom China-Design ist mal wohl nur mit den beiden oben genannten Mikrowechselrichtern "Made in Germany". Zumindest bei dem von Solarnative ist allein aufgrund der Bauform klar, dass da nicht die Platine von Deye drin sein kann, weil die passt da definitiv nicht rein :slight_smile:

Wäre ich Chinese, würde ich den "Deutschen" nen kleinen Lautsprecher reinbasteln, der alle halbe Stunde "klickt" ?

@carolus

Ubertreibs mal nicht als "Moderator"...

Kritik an Moderationen hat per PN zu erfolgen, nicht auf dem Board. - C.

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Also um etwas Sachlichkeit einzubringen:

  • Nach unseren Messungen sind Anker ungleich nep. Scheinbar ist aber das Gehäuse gleich. Anker verhält sich aber sehr positiv. Das ganze kam freiwillig, ohne großen Druck unsererseits.

  • Nicht nur deye ist betroffen, leider haben die Medien hier absoluten Mist gebaut und den Fokus verloren. Montag werde ich mich dazu äußern und auch zu einigen weiteren Infos von TÜV & BNetzA. Zudem wird es darum gehen, zu erörtern: was ist schief gelaufen und wie können wir es zukünftig besser machen

  • laut deye ist das Relais entscheidend was die Haltbarkeit angeht, bei hohen Temperaturen und fortgeschrittenen Alter, scheinen die dort hohe Rücklauf Quoten zu befürchten

  • Montag gibt es dann auch Messungen zum betroffenen deye WR von Prof. Krauter

  • Die Physik hat sich seid 1945 unfassbar weiterentwickelt. (Nicht zu ernst nehmen) bitte streitet euch nicht, man kann solche Dinge doch auch sachlich klären.

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@benni die Prüflabore des TÜV oder des VDE in Chine haben mittlerweile Röntgen-Geräte um auch in geschlossene Gehäuse oder vergossene Baugruppen reinschauen zu können.

Bis vor ein paar Jahren musste man zusätzlich zu den Prüfmustern noch unvergessene Geräte mitliefern.

Da gabs aber öfter mal ‚Missverständnisse‘ und Antragsteller die beim VDE durchgefallen sind haben es dann beim TÜV Labor nochmal versucht. Gerade für EMV Messungen war der TÜV beliebt ?

Seit X-Ray so günstig gewordenes kann sich das jedes Labor leisten und Tricks wie deine Lautsprecheridee wird heute keiner mehr durchwirken.

Das hattte meine kleine Firma schon etwa 2014.

Das finde ich auch. Und ich denke mal, dass Andreas den Thread eröffnet hat, um zu informieren. Und eben nicht, um Streitigkeiten herauf zu beschwören.

Also was soll das?? Informationen zum Thema sind willkommen, Meinungen natürlich auch.

Ansichten wie "Nur ICH habe recht" eher weniger. Wäre schön, wenn das hier etwas sachlicher bleiben könnte.

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Der Satz von Anmen ist aus dem Zusammenhang gerissen. Der Kommentar von oliverso zeigt, dass er nicht verstanden hat, was Anmen damit sagt.

Gleichwohl muss man gelassen bleiben wenn man irgend Kommentare zu eigenen Post bekommt. Da arbeite ich auch immer dran ?.

Meiner Erfahrung nach sind Kondensatoren die Schwachstellen in der Elektronik, nicht ein Relais.

Wenn was defekt geht dann sind es Kondensatoren. Die trocknen aus. Wenn ein gerät defekt ist und man im Internet danach sucht, kommt meist, tausche Kondensator x und y aus, dann geht's wieder. Hab ich auch selbst schon mehrmals bei verschiedenen defekten gemacht . Würde mich net wundern, wenn in paar Jahren solche Reparaturanleitungen für Wechselrichter im Internet zu finden sind .

Die Aussage, dass das Relais eine zu kurze Lebensdauer hat und deswegen Probleme bei der Garantieleistung auftreten können, erstaunt mich. Da doch im wechselrichter einiges an Kondensatoren verbaut sein dürften.

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Ja, danke für alles. Ein schönes Leben noch.

Genau so sehe ich das auch. Für mich kann das nicht der wirkliche Grund sein. Was soll an einem Relais auch relevant altern? Die Spule ist aus Kupfer, altert nicht. Der Lackdraht ist mit einem sehr widerstandfähigen PU-Lack beschichtet. Wenn man sieht, wie heiß mitunter Elektromotoren mit Lackdraht werden und wie viele Jahre die halten, hab ich da überhaupt keine Befürchtungen. Dieser Lackdraht verbrennt auch erst bei 300-400 Grad, weiß man, wenn man mal diesen gelötet hat. Kurzum, da ist bei 60-80 Grad nichts zu erwarten. Und Kontakte sind aus irgendwelchen Metallen, die altern doch auch nicht relevant von 60-80 Grad. Selbst wenn die Oxidation dadurch schneller gehen würde, nimmt man eben ein passendes Kontaktmaterial, was wenig anfällig für Oxidation ist.

Ich hatte schon Relais auf meinem Tisch, die waren 60 Jahre alt und hatten schon ein langes Leben in Vermittlungsanlagen hinter sich. Dutzende davon, die alle problemlos funktionierten.

Hingegen hatte ich schon zahlreiche Geräte, wo nach 3-5 Jahren die Elkos kaputt waren. Die altern extrem schnell, wenn man erstmal Temperaturen über 50 Grad hat. Das wundert mich bei den Wechselrichtern sowieso, wie das >10 Jahre funktionieren soll, wenn die im Sommer bis 70 Grad warm werden.

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@win
Da stimme ich dir komplett zu. Kondensatoren, also eher Elkos sind die Schwachstelle jeder Schaltung. Selbst wenn du das Geld in die Hand nimmst und 105°C Tantal-Kondensatoren nimmst, ist das Ende der Schaltung absehbar. Das kann 10 Jahre gut gehen, muss es aber nicht. Da Schaltungen mit der heissen Nadel gestrickt werden, sind es immer noch die Becher-Elkos. Die verlieren Kapazität und schon schwingt es nicht mehr im Oszillator. Bekannt, gehasst, aber auch ein einfacher Ansatz, später einen Fehler zu reparieren.
Gestorbene Relais kenne ich eigentlich nicht. Wenn ja, dann hat ein anderer Fehler die Spule ins Jenseits gebracht. Tote Kontakte kenne ich nur aus der Fernmeldetechnik der 60er Jahre, wenn Heb-Dreh-Wähler, oder eine einfache "Klacker"-Vermittlungsstelle ihr Problem hatte. Dafür gab es es Schleifpapier am Stäbchen und die Welt war wieder gut.
Aus der Radio-Fernsehtechnik kennen vielleicht die alten Hasen( 50+) noch die Schaltnetzteile von Philips. Da starb ein (blauer) geschlitzter Kondensator primär im Schaltnetzteil und erzeugte einen kleinen "Schneehaufen". Da gab es auch ein Relais, das starb nie !!!
Soweit zu den Bauteilen ...

Da ich meinen DEYE Sun600-G3-EU über Amazon-Marketplace bezogen habe, habe ich heute die Rückabwicklung aufgrund falschen Produktversprechens durchgeführt. Gab überhaupt kein Problem, denen sei die Sache schon bekannt.
Ich warte also nicht mehr auf ein NA-Schutz-Relais, sondern hoffe dass mein Hoymiles nicht auch betroffen ist. Sonst habe ich Kirschen gegen Zitronen getauscht.
Euch allen eine gute Nacht!

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