#RelaisGate

Der VDE bezieht Stellung. Sowohl zum (nicht) Weiterbetrieb betroffener WR, wie auch zur (un)Zulässigkeit der Nachrüstung eines externen Relais:

https://www.heise.de/news/DeyeGate-VDE-sieht-Voraussetzungen-fuer-Betriebserlaubnis-nicht-mehr-erfuellt-9219668.html

Da qird die Luft nicht eng, da ist schon ein Vakuum scheint mir.

Der VDE hat da allerdings nicht mal eine beratende Funktion.
Oder anders gesagt, dessen Meinung spielt keine Rolle.

Oliver

Das fragst du mich?
Ich habe mir mal den Aktienkurs von Deye und von Hoymiles angesehen und dann noch von Anker dingsda. Fazit: Das ist seit Mitte April beängstigend. Ningbo Deye geht seitdem (nach einem Rückgang ähnlich Hoymiles) seitwärts. Es ist aber keine allgemeine Absatzschwäche, zumal die teuren Edelgeräte gut gehen. Ich habe keine Idee, was da passiert. Möglicherweise wurde der Verdacht zuerst offiziell unter der Decke gehalten, aber auf den falschen WR gelenkt. Da kennen sich Techniker ja nicht aus mit solchen Manipulationen. Wer etwas anderes weiß ...? Aber wenn es so wäre, wäre es völlig verständlich, dass man da mal öffentlich den Namen nennt. Die andere Frage ist aber, wieso es bei beiden seit September nach unten geht. Wir verstehen sowas nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere nicht nur Wechselrichter in Massen im Depot hat.
Bei der Gelegenheit habe ich entdeckt, dass ich mich irre. Es gibt in Deutschland einen Hersteller von Wechselrichtern, nur eben nicht (soweit ich sehen kann) von µWR, sondern von String WR, östlich von Kassel. Ob die die Geräte herstellen, oder am Ende nur den Namen draufkleben, weiß ich nicht, aber es ist gar nicht so, dass alles in chinesischer Hand ist.

Dafür erzählen sie aber auch tolle Geschichten:
"Externes steckbares Relais genügt nicht

An die Normerfüllung durch die von Deye vorgeschlagene zusätzlichen Relais-Box zweifelt der VDE: "Das Nachrüsten eines 'externen Relais' ist nicht ohne Weiteres möglich. Es müsste schon ein vollwertiger 'zentraler NA-Schutz' sein, der auch alle entsprechenden Anforderungen erfüllt. Eine Lösung, wo der Verbraucher selbstständig den NA-Schutz integrieren und lösen kann, entspricht nicht den Anforderungen der geltenden internationalen und nationalen Normen"."

Wenn VDE-AS-N4105 internen oder externen NA-Schutz zulässt, und nur für Erzeuger mit >30kVA den externen verpflichtend vorschreibt. wäre nach allen Regeln der Logik ein externer IMMER zulässig. Wenn ein NA-Schutzschalter in einer Schalttafel verbaut ist, könnte der "Verbraucher" mit einem Schraubenzieher den auch selbständig lösen. Er darf es aber nicht. Also hier wird etwas, was bei Anlagen im 100kVA-Bereich stillscheigend hingenommen werden muss, bei Mikroanlagen prötzlich zum Problem stilisiert. Das ist eine im Ganzen - freundlich ausgedrückt - überkritische Grundeinstellung, scheint mir.
Wenn der "Verbraucher" instruiert ist, dass der WR ohne das externe Kästchen keine Zulassung hat, mit aber schon, was befürchtet der VDE dann?

Das dürfte SMA Solar in Niestetal sein. Die Werkshalle hat locker ein paar Hektar. Ist riesig und gut von der A7 aus Richtung Göttingen zu sehen.
Ob die jetzt die Platinen im fernen Osten fertigen? Keine Ahnung!

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Nein, im Gegenteil. Ich repräsentiere hier den Bürger, der an einer Demokratisierung der Stromerzeugung, anstelle unüberwindlicher Monopolmacht, interessiert ist. Ich sehe folgende empörende Situation:
Während ein Wirtschafts-und Klimaministerium (also der Staat Bundesrepublik Deutschland) laut über eine Solarpflicht nachdenkt, wird selbst der Minimalversuch (BKW) der freien Bürgers und Souveräns von dem selben Staat mit bürokratischen Hindernissen und unklaren, bzw. wegen fehlender Spezifik der Regeln für 600W, UNANGEMESSENEN Gängelungen zu verhindern versucht. Da man nur auf den Bürger, der "Verbraucher" genannt wird, obwohl er "Erzeuger" sein möchte, genügend unproportionalen Druck ausüben kann, macht man das aus ausgiebig. Und ein privater Verein (VDE) maßt sich die Kompetenz des Gesetzgebers an, stellt sich damit also in den gleichen Rang, wie der Bundestag, oder sogar noch darüber. Weiterhin kann jeder Pömpel reinreden und der selbe Staat, der "Solarpflicht" laut denkt, ist nicht willens, den "Verbraucher" davor zu schützen, dass jeder Strolch ihm in den Vorgarten sch##en kann.

Nein, im Gegenteil. Ich repräsentiere hier den Bürger, ...

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Nein, das tust Du in meinem Fall nicht!
Wir leben, zum Glück, in einem Staat mit Normen und Gesetzen. Die regeln nun Mal das Leben untereinander. Wenn sich ein Hersteller über diese Gesetze hinweg setzt, dann muss er auch mit den Konsequenzen rechnen. Ob es ein Auto-Konzern ist, der Abschalteinrichtungen einbaut, oder ein Chinese, der sich das Relais spart. Beides geht nach hinten los. Das ist keine Politik, sondern einfach ein Fehlverhalten um Normen pro Forma nicht einzuhalten.
Wir als Endverbraucher sind die Opfer in der Kette, und ja, dafür haben wir Normen und Gesetze um uns zu schützen. Und dem ist gut so.
Ob Gesetze sinnvoll sind? Das ist nicht unsere Aufgabe, sie dienen für einen funktionierenden Staat, und der soll uns schützen!
Gibt es die Forderung nach einem NA-Schutz, dann gibt es halt eine Forderung nach einem NA-Schutz. Das habe ich nicht zu hinterfragen. Es ist eine Norm an welche sich der Hersteller halten muss. Sinnvoll, oder nicht, das ist in diesem Fall total egal. Es gibt halt Normen.
Beispiel: In Arizona ist der Besitzt von mehr mal zwei Dildos verboten. Sinnvoll, oder nicht? Egal, Gesetz ist Gesetz. #DildoGate ???
Fakt ist, dass ich ein Produkt gekauft habe, dass nicht den Eigenschaften entspricht, die ich erworben habe. Hier greift die Gewährleistung. Und schon wieder greift ein Gesetz, nämlich der Verbraucherschutz!
Rede nicht immer dem Hersteller das beste Verhalten zu, wenn er willentlich, genauso wie andere Industrien, Gesetze und Normen missachtet haben und dann mit den Konsequenzen rechnen müssen.
Das Ding ist nicht konform und gehört damit außer Betrieb. Es ist nur noch die Frage der Rückabwicklung bis der Zwischenhändler insolvent ist. Chancen in China den eingenen Regress geltend zu machen, sehe ich eher nicht.
LG,
Wilm

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@oliverso Natürlich hat der VDE keine beratende Rolle.

  1. Ist er bis dato wohl noch nicht von der BNA angefragt worden (wird auch nicht nötig sein da die Anforderungen kristallklar sind)

  2. ist der VDE eine Normgebende Stelle in DE. Es gibt keine Produktnorm für elektrische oder elektromechanische Produkte an der der VDE nicht beteiligt ist.

  3. für elektrische Anlagen und elektrische Betriebsmittel hat der VDE Richtlinienkompetenz.
    Deswegen sind die VDE Richtlinien in DE, OE und CH von den Regulierungsbehörden als solche anerkannt und müssen nicht durch den endlos langen Abstimmungs- und Reviewprozess für EN bei der CENELEC in Brüssel.

Also nur mal so zum Thema welche Rolle die „Meinung“ des VDE als normgebende Stelle haben hat…..

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@anmen da du dich so sehr als selbsternannter Repräsentant der Bürger gerierst kann ich dir nur sagen dass du mich NICHT vertrittst.

Es ist schon erstaunlich dass du schon nach 5 Tagen Mitgliedschaft so laute Fanboy-Reden schwingst.
38 Beiträge in 5 Tagen. Wow! Das sind fast 10 Postings pro Tag und alle zum Thema Deye.

Da drängt sich mit der Verdacht auf dass deine Aktivitäten möglicherweise durch finanzielle Interessen begründet sein könnten…

Dagegen wäre nicht mal was zu sagen wenn du dich dazu bekennen würdest. Dann könnten alle anderen Leser deine Aussagen besser einordnen.

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Jede Zertifizierung muss ja auch irgendwie anhand der eingesendeten Muster dokumentiert werden. Sind diese Messberichte auch öffentlich zugänglich oder aufgrund möglichem Patentschutz geheim?

Das Prüfinstitut dürfte wohl die untersuchten Muster nicht rausrücken, wenn sie denn jemals existierten... oder könnte eine Behörde aus der EU die untersuchten Muster einfordern?

Hat jemand die vorgesehenen Pinabstände und Bauraum mit dem Hongfa Relais abgeglichen, oder ist das sowieso genormt und daher schon plausibel, dass es passen würde - abgesehen von der Spule? Wenn Spule und Relais verbaut sind, könnte es evtl. Wechselwirkungen gegeben haben, die zum stillschweigenden Wegfall des Relais führten?

@dachvolt Prüf- und Zertifizierungsaufträge sind Geschäftsbeziehung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Da kann eine Prüfstelle die Dokumente nicht einfach veröffentlichen.
Eine Herausgabe von Dokumenten an Dritte geht aller Wahrscheinlichkeit nach nur an Ermittlungsbehörden wenn diese mit einem richterlichen Beschluss kommen.

Ich kann mir auch nicht vorstellen das der VDE oder TÜV Rückstellmuster einlagert, da reicht eine Photodokumentation in den Untersuchungsberichten aus. Zumal zu den Prüfungstermin müssen ja auch R&D Unterlagen wie Schaltpläne und Stücklisten eingereicht werden.

Wenn der Antragsteller Pläne einreicht auf denen Ei Relais eingezeichnet ist ist das die Grundlage der Zulassung und niemand muss nachträglich beweisen können das tatsächlich kein Relais verbaut war oder ähnlich.

Aus meiner Sicht ist das passiert was tagtäglich bei der Entwicklung von Produkten geschieht.

Und jetzt noch eine kurze Geschichte aus dem wahren Leben:

Ein Produkt wird auf eine bestimmte Performance oder eine bestimmte Anforderung hin entwickelt, getestet und zertifiziert - und dann fällt einem Marketingmenschen auf das es sich mit mehr Leistung oder in einem anderen Markt als geplant viel besser verkaufen würde.

flugs werden ein paar Bauteile geändert und siehe da es funktioniert! Das Marketing drängt die Geräte auszuliefern weil das Geschäft so schön brummt und das ja auch für für die Provision der Bussinessleute und den Aktienkurs ist.

Bis jemand merkt das da ein Bauteil auf Kante genäht ist und es deutlich wärmer wird als es soll (und damit schneller ausfällt) und das sich ohne umfangreiches Redesign des gesamten Gerätes nicht auch nicht beheben lässt.
….. vielleicht ist auch nur ein Lieferant eines bestimmten Bauteils ausgefallen oder es wurde abgekündigt und es gibt keinen vollwertigen Ersatz bei gleichen Formfaktor und Pinning.

Dann werden ganz schnell bohrende Fragen an R&D gestellt von Leuten die zwar nix von der Technik und Produktnormen verstehen, dafür aber um so mehr vom verkaufen. Wenn diese Leute in der richtigen Position sind werden dann Dinge getan oder für „good enough“ erklärt denen ein verantwortungsvoller Ingenieur nie zustimmen würde.
Da man aber auch ihm eine „Erfolgsbeteiligung“ ins Gehalt geschrieben hat, die ohne sein OK zu dem halbweichem Design deutlich kleiner ausfällt ist an der Stelle die Sache gelaufen. Persönliche Haftung hat er ja nicht und das Argument dass andere ja genauso handeln genügen als interne Rechtfertigung.

Diese „erhöhte Zugänglichkeit für business needs“ ist es dann gerne auch ein Kriterium für Beförderung aus dem Ingenieurs-Fußvolk zum Manager.

Wenn’s darum geht teure Bauteile durch billigere zu ersetzt passiert genau das selbe - auch bei den Produkten die ihr tagtäglich in der Hand habt, ihr wisst es halt nur nicht weiß nicht immer gleich auffällt. Manchmal ist es nur die Lebensdauer die leidet und das Produkt nicht so performt wie das Vorgängerprodukt der selben Marke.

So - das war mal ein kein Auszug aus dem Märchenbuch für Businessmanager.
So geschieht es tagtäglich wenn Gewinn und Shareholdervalue gefährdet sind.

Willkommen in der Realität ?

Der VDE ist ein privater Verein, der in manchen Bereichen als normgebende Stelle dient, und mehr nicht. Das die Geräte die Norm nicht erfüllen, hat der nun auch nochmal von sich gegeben. Das kann und darf der. Folgen hat das keine.

Ob dem Gerät die Betriebserlaubnis entzogen wird, ob es Rückrufe geben wird, ob das Zusatzrelais genehmigt wird, usw. ist alleine die Sache der BNA.

Oliver

Ob das Zusatzrelais genehmigt wird hat nicht die BNA zu entscheiden, das entscheidet eine zertifizierende Stelle anhand der von der VDE herausgegebenen Kriterien.
Und wenn die VDE jetzt bereits äussert, das ein externes Relais nicht ihren Kriterien entspricht ist das eine gewichtige Aussage.
Im übrigen hat die BNA bereits am 14.7. Deye zu einer Information an alle Kunden über die Sperre des Gerätes verpflichtet.

@grumpy_badger Der VDE wird einen Teufel tun und gegen die eigenen VDE-Richtlinien etwas "genehmigen"(kann er auch nicht da er keine Behörde ist). Eine Ausnahmegenehmigung könnte nur die BNA erteilen. Da die BNA aber eine Behörde ohne tiefer gehende technische Kompetenz ist, wird diese auch nur auf der Basis eines Gutachtens einer für solche Sachverhalte qualifizierten Stellen entscheiden. Und jetzt ratet mal wer diese qualifizierte Stelle für solche Gutachten ist! - Es ist in erster Linie die normgebende Stelle - also der VDE weil eben ein Zusammenschluss von Experten die wiederum nichts anderes tun als Experten-'Meinungen' zu integrieren. Dazu gibt es die divers besetzte Fachausschüsse zu den einzelnen Themenbereichen.
Unter 'divers' subsummiere ich alle Arten von (Industrie) Lobbyisten.

Vor diesem Hintergrund ist es VOLLKOMMEN EGAL ob der VDE "privat" ist oder nicht!

Das ist doch gar nicht so. Die Bundesnetzagentur schreibt Dir und hunderttausend Bürgern einen Brief, dass sie ihre Anlage nicht weiter betreiben dürfen. Du und ich und jeder andere "Verbraucher" muss die Konsequenzen tragen. Sie ZERSTÖREN damit die Investitionen der Bürger. Das ist feindliches Verhalten. Nicht der Hersteller des WR zerstört unsere Investitionen, sondern unser Staat. Dir wird zwar die Möglichkeit gegeben, dass du auf eigene Kosten und eigene Verantwortung gegen den Hersteller klagen könntest, aber der Staat selbst tritt nicht aktiv für Dich ein, sondern GEGEN DICH.
Wenn jeder Beteiligte nur seine Pflichten tun würde, statt seine Befugnisse über die Grenzen zu strapazieren, wäre die Situation so:
Der Importeur, der noch solche Geräte auf Lager hat, darf sie noch verkaufen, weil die STAATLICHE Produktüberwachung und der ZOLL geschlafen haben und erst durch Youtuber aufgeweckt werden mussten. Die Betreiber der bereits verbauten WR dürfen ihre Anlagen weiter betreiben, weil die reale "Gefährdung" nach Maßgabe aller Umstände verschwindend klein ist, denn die Abschaltung ist durch intensive Tests nachgewiesen worden oder kann durch Prüfinstanzen jederzeit nachgewiesen werden. Die halten sich aber an der fehlenden Trennung auf und wollen deshalb die sichere Abschaltung nicht mehr bestätigen. Die erneute Inverkehrbringung/Import solcher Geräte muss aber untersagt werden. Das wäre die einzige Konsequenz, wenn jeder Beteiligte GENAU seine Pflicht erfüllen würde.
Wenn nicht jeder (außer dem Bürger, der am Ende den Schaden hat), nur seine AUFGABEN ERFÜLLEN WÜRDE, statt wiilkürlich den Despoten zu spielen, wären wir gar nicht an diesem Punkt.
Und nochwas. Die Bundesnetzagentur erfüllt seit Anfang an ihre Grundbestimmung nicht, die Stromerzeugung zu demokratisieren. Sie sind weiterhin nur Verteidiger des Monopols bzw. Oligopols. Es ist nur eine reine Oligarchenveranstaltung, die aber selbst massiv die Hände aufhält. Und wir dulden das seit vielen Jahren, auch du!

Selbstverständlich ist es die BNA, die DIR den Betrieb verbietet.

Absolut richtig. Sie hat damit keine Weisungsbefügnis. Allenfalls für ihre Mitglieder kann sich aus der Satzung, die ein Mitglied anerkennen muß, eine Weisungsbefugnis ergeben.

@anmen Und womit tut der Staat das nicht für Dich? Mit Recht!

Weil Du kein Dreijähriger bist, der noch angeleitet werden musst, sondern hoffentlich erwachsen genug, um Deinen Krempel selber zu regeln. Möchte das Geschrei hören, wenn so eine "Fürsorge"prinzip greifen würde. Bevormundung, Ich will das nicht, Bäh, warum?

Sicher stimmt das alles. Aber vielleicht nicht in dem konkreten Fall. Im konkreten Fall ist das Relais weiterhin am Markt verfügbar. Es kostet nicht die Welt. Aber es erfüllt nicht die erwartete Produktlebensdauer. Der Ersatz durch ein baugleiches Relais, das in dem zu erwartenden Temperaturbereich die erwartete MTBF hat, ist entweder nicht verfügbar oder unverhältnismäßig teuer. Das leigt daran, dass es dort schon der State of the art ist. Daraus ergibt sich, dass das Trennrelais in der geforderten Garantiezeit des WR mit Wahrscheinlichkeit ausfallen wird. Die Trennung durch ein Trennrelais, im Gegensatz zur Abschaltung durch die Funktion des Controllers mit der Software, die im VDE-AR-N4105 definiert ist, ist ausdrücklich KEIN Unfall- und Personenschutz, sondern ein NETZ- und ANLAGENSCHUTZ. Der Fakt, dass es aber von allen Seiten als Unfall- und Personenschutz umgedeutet wird und darauf Zertifikate von privaten Dritten erstellt werden und andere Hersteller die geforderten Relais auch einbauen, obwohl ihre sichere Funktion über die Produkt-Lebensdauer nahezu ausgeschlossen ist, ergibt nun eine Situation, in der es für den Schaltungsentwickler nach Maßgabe seiner kompletten Fachkompetenz nicht möglich ist, die Vorgaben in der Gesamtheit zu erfüllen. Davon müssen wir ausgehen. Das ist primär keine Marketing-Entscheidung, auch wenn jetzt die Großkopferten der Firma im Zickzack laufen.

Völlige Verdrehung der Sachlage.