Da steht tatsächlich, daß sich das Rate-Limit nicht auf den Inverter direkt, sondern auf AC-In bezieht, zumindest in Mode 3.
Das kann man schon so lesen, daß der Multi die 400W/s-Rampe für über AC-In ins oder aus dem Netz fließende Leistung berücksichtigt, aber die Lasten an AC-out unmittelbar ausregelt.
das stimmt wohl. Was mich wundert ist die Begründung, die hier heißt es gäbe Probleme mit zu langen und zu dünnen Kabeln… das ist doch Unfug. Welcher Elektriker baut das Ding so ein?
LIest man die da weiter verlinkten Artikel von Victron, geht es dabei wohl nicht um das Kabelstück vom Umrichter zum Zählerkasten, sondern um das Netz draußen. Andere Länder, andere Netze...
ich klink mich mal ein, mein multi 3000 regelt sofort hoch wenn Last anliegt und der Akku gebraucht wird, fällt die Last ab, braucht er eine "Ewigkeit" um zu reagieren und schiebt derweil munter die fehlende Last ins Netz.
Nach einiger Zeit tackert er dann runter und alles ist ok.
Habe nirgends die Einstellung der Reaktionszeit finden können oder kann man die nicht einstellen?
@stocki1 Ewigkeit oder 400 W pro Sekunde? Das ist die Vorgabe an die sich Victron halten muss, um die Zertifikate bei dem Gridcode zu erhalten. Wenn es langsamer ist, reagiert Dein Zähler zu langsam (Update-Interval).
das stimmt so nicht. Die 400W sind kein Teil des gridcodes sondern sind hardcoded im ESS Agenten zu finden. Im changelog dazu von victron heißt es das damit ein ausschwingen und zu dünne Leitungen kompensiert werden sollen. Nachzulesen im ESS agent changelog.
das ganze spielt sich so innerhalb von 30 s ab wo auch gleich mal kurzzeitig 1000 Watt ins Netz geballert werden.
Hintergrund ist daß ich auf der Suche nach Verlust war da der Zähler pro Woche 1 kW Einspeisung angezeigt hat, und dafür muß ein 600Watt BKW ganz schön strampeln!
Fündig geworden bin ich bei der Verzögerung des Anspringen des "Runterregelkreises", es geht nicht um die 400W Schritte, die macht er WENN er angesprungen ist.
Ggfs solltest Du auch mal schauen, welche Lasten/ Verbraucher du einsetzt.. gerade Induktions-Herdplatten, Bügeleisen und Co. produzieren entsprechende Lastspitzen, wo die Ausregelung es generell schwer hat.. Auf was steht denn der GridPoint bei Dir?
Was Du mal testen könntest, wenn du diese statische Last "gezielt" abschaltest und parallel im RemoteUI schaust, wie lange es braucht, dass der ET340 die Laständerung überträgt.. um ggfs. eine Fehlkonfiguration des Gridmeters auszuschließen.
genau so habe ich es gemacht und beobachtet und beschrieben und danach die Frage gestellt.
Das Wegschalten der Last wird innerhalb einer Sekunde in der Remote-Konsole abgezeigt, zeitgleich erfolgt das Umschalten von Akku-Entladung in Netzeinspeisung für die Dauer von ca. 5 Sekunden, dann erst springt der Regelkreis zum Runterregeln an aber nicht 400W Schritten sondern gemächlich bis er in ca. 30 Sekunden den eingestellten Wert erreicht hat.