Rechnet sich Speicher am BKW? [abgetrennt]

Es frustet mich. Es frustet mich aber auch das 800W Limit. Meiner Meinung nach muss es 2 Limits geben.
1x800W im vereinfachten Verfahren für Privatpersonen.
3x800W im vereinfachten Verfahren für Elektriker nur mit Meldung.

Und dann bräuchten wir (bin zu wenig bewandert dafür, also bitte Nachsicht!) kleine Wechselrichter mit maximal 3x800W Ausgangsleistung AC und eben insgesamt 6KW (weil man wohl 2000W Module bei BKW anschließen darf) mit Akku. Selbst beim Kochen sind das dann 2,4KW über 3 Phasen und kann was. DLE ist irrelevant, bei 18-25KW.... Aber auch Warmwasser über Boiler oder BWWP, Zusatzheizungen.

Alles möglich, aber alles nicht gewollt. Und das nicht gewollt, das nervt mich.

Wenn sich der Bedarf bei Privatpersonen so geändert hat, dann muss der Netzbetreiber das BEWEISEN. Bisher haben wir da zu wenig Daten, er gibt sie weder in Deutschland, noch in Österreich raus. Also sollen wir ihm glauben.....

Bevor ich dran ging ein "BKW" zu realisieren, habe ich zuerst einen Shelly 3EM installiert und meinen Energiebedarf analysiert. Die Werte wurden in einem System wie ioBroker oder Home Assistant gesammelt und grafisch dargestellt. So konnte ich sehen wann welcher Bedarf entsteht.


Dann habe ich mal über Tools mir die PV Leistung für einen Tag (21.06.) erstellt.

Durch abzählen der Kästchen (sehr grob und ungenau) sah ich, daß bei einer 600 W Einspeisung ich nur ca. 1,4 kWh bei 3,6 kWh Leistung der Module selbst nutzen kann. 2,3 kWh verschwinden im öffentlichen Netz ohne eine Gegenleistung. Das störte mich irgendwie ziemlich. Mit den gezahlten Preisen und dem prognostizierten Ertrag, machte sich dies nach ca. 9 Jahren bezahlt. Egal, mein Strom wird von mir genutzt!
Somit stand für mich fest, daß ein "BKW" einen Speicher und eine "Nulleinspeisung" benötigt. Damals waren die Komponenten ziemlich teuer und es gab keine Rundum-Sorglos Fertigpakete.
Bei der Hauseinspeisebegenzung verstehe ich, daß die Sicherheitsbedenken erfolgt. Was ich jedoch nicht verstehe, daß man diese nicht für jede Phase zuläßt. Ein Elektriker (verpflichtend) könnte für jede Phase einen Einspeisestecker mit Sicherung installieren. Da stöpselt man dan seine Einspeisung an. Hätte ich gerne, zumal mein Trucki-Stick 3 Lumentree kaskadieren kann. Dementsprechend auch mehr PV-Fläche zulassen. Und um die Netzbetreiber zu beruhigen müßte eine Nulleinspeisung vorgeschrieben sein.
Und bei mir könnten sich die EVU nur darüber beschweren, daß mein Bezug verringert, aber nicht Null wird. Durchlauferhitzer und Sauerstoff-Gerät sorgen schon für einen beständigen recht hohen Bedarf.

Genau, da steckt auch eine ordentliche Portion Psychologie drin, warum Menschen einen Speicher kaufen. Für viele ist das schwer erträglich, ständig so viel Energie zu verschenken, wo man ein paar Stunden später den wieder teuer zukaufen muss. Man will unbedingt mehr von seinem selbst erzeugten Strom nutzen. Dafür ist man dann auch bereit, Lösungen zu kaufen, die sich eher schlecht rechnen.

Es ist aber emotional gesehen auch ein Zugewinn: Der Kauf schmerzt einmal kurz von den Kosten her. Aber dann macht ein Speicher täglich Freude über die nächsten 10-15 Jahre. Das ist durchaus ein Deal, den man aus psychologisch-emotionaler Sicht nachvollziehen kann, auch wenn es lange dauert, bis es sich auch amortisiert.

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Deine überlegung ist ein holzweg. Du kannst nicht einfach von den 35 cent iwas abziehen, mit dem du dann weiter rechnest. Fakt ist, dass du für jede kwh 35 cent bezahlen musst. Jede kwh, die du wegen dem speicher nicht kaufen musst, spart dir 35 cent.
Dass der speicher von oktober bis februar keinen beachtenswerten Nutzen hat sehe ich auch so. Gesparten strom wird es nur von März bis september geben. Grob gerechnet ist das der grundverbrauch von 18.00 abends bis 8.00 morgens. Das sind 14 stunden. Bei 100 W macht es jeden tag 1,4 kwh, also 49 Cent. April bis september sind 6x30 Tage = 180 Tage. Macht 90 euro gesparte kosten. Das ist nur eine grobe berechnung. Der Akku gleicht auch Wolken aus, liefert also auch dann strom, wenn gerade keine Sonne scheint. Natürlich kommt es auf den eigenen verbrauch an. Je höher der grundverbrauch, desto eher hat der Akku das Geld wieder rein geholt.

Am besten einen Akku kaufen, der mehr als 800 W von den Solarpanel holen kann. So kann man tagsüber waschmaschine oder spülmaschine mit vollen 800 W unterstützen und hat am ende des tages trotzdem einen vollen akkuspeicher für die nacht.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Siehe meine überlegungen oben.
Ein aufwendige nulleinspeisung halte ich nicht für nötig. Jedes mal, wenn man waschmaschine, trockner oder spülmaschine einschaltet, gibt man per App die vollen 600 W frei. So werden über die laufzeit der grossverbraucher konstant 600 W beigesteuert. Wenn man von 2 stunden laufzeit ausgeht, sind das gesparte 1,2 kwh , nur für 1x grossverbraucher unterstützen. Ein grundverbrauch von 100 W über 24 stunden macht nochmal 2,4 kwh. Wie man da auf nur 1,4 kwh kommt ?
Das ist reine gewöhnungssache, wenn man nen grossverbraucher einschaltet, in der App den Akku auf max zu schalten. Eventuell auf dem smartphone ein wecker setzen, damit man den Akku wieder drosselt. Oder ein hinweis an waschmaschine und trockner. ==> Akkuleistung setzen .

Da kommt die von @win erwähnte Psychologie ins Spiel. Mein damaliger Versorger hat mich ganz schön über den Tisch gezogen. Ich besaß die Frechheit eine Abrechnung zu bemängeln, als Strafe hat für jeden Brief den ich schrieb den Energiebezug neu berechnet. Jedesmal 500 kWh mehr.
Ich hab dann schnellsten den Versorger gewechselt. Da aber alle Nachbarn bei dem sind, habe ich dem nicht gegönnt, daß der meine kWh den Nachbar für 36ct andreht. Der kriegt von mir nicht mal das schwarze unter den Fingenägeln.
Was die Großverbraucher angeht, so arbeiten die meist nur kurzfristig. Mit einer App schnell mal 600 W freigeben und nach 5 min wieder nicht, ist zuviel Aufwand und bringt nicht viel an Einsparung. Die von den Kleingeräten verursachten Schwankungen (auch wenn es nur 50 - 100 W sind), bringen da über den Tag schon mehr.

Das Diagramm bezog sich Sonnenschein ohne Akku. Damit war mir klar, daß ich einen Akku will.

Ich habs nachgeguckt. Die waschmaschine läuft 20 minuten auf 2.000 W . Man kann also nur 20 minuten 800 W sparen. Der trockner läuft 2 stunden mit 500 bis 700 W . Da spart man komplett den strom. Man kann aber auch den Akkuspeicher beim kochen hoch setzen.
Dass das viel Arbeit ist sehe ich nicht so. Jeder von und drückt pro Tag mehrere stunden auf Smartphone und Tablet rum. Aber mal schnell in der App den Akku hoch und runter stellen , das ist zu viel. Dafür auf whatsapp irgend zeugs weiter leiten, da ist zeit genug vorhanden. Ich meine das im allgemeinen, nicht persönlich jemanden bestimmtes.

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Kannst ja die Mikrowelle nehmen. Oder einen Schnellkochtopf und kleinste Stufe. Oder nen Reiskocher. Oder.....

Also irgendwo hörts dann auch auf!

Jede einsparbare WH ist relevant.

2kW x 1/3h = 666Wh
Das reicht fürs Schleudern und Kaltwäsche, mit kleinem Fassungsvermögen. Ich habe es nicht gemessen, aber 666Wh kommt mir eher als untere Grenze, Minimum vor.

Es erscheint mir befremdlich 24/7 die Leistung eines WR mit Speicher händisch zu verstellen.

Ich zeige mich da "verwundert" und verstehe diesen Ansatz eher gar nicht

Dafur hat man doch dieses Zeugs, das funktioniert, dafür kauft man den Schmonz.

Da ist der SAX SMART. Anschließen, einschalten, fertig. Es muss nichts eingestellt werden, einschalten und fertig. Der Zähler steht....

Dieses Verhalten unterstellte ich bisweilen jedem anderen System ebenso, also frage ich mal nach.

Da Victron hier gern gehypt wird und der SAX als so teuer, frage ich dann einmal. Was kostet ein BKW Speicher mit Victron für effektiv 5kWh nutzbare Energie. Welche Komponenten, welche Preise, Installationsaufwand, Einstellungsarbeiten, Folgearbeiten, Gewährleistungdauer usw.

Das müsste ja im Vergleich die Hälfte kosten und viel einfacher in der Installation/Inbetriebnahme sein.

Der Sax ist teuer. Ein 15kWh NV-Speicher kostet ca. 2000€ als Fertiglösung. Jetzt noch einen passenden Wechselrichter dazu. Was kostet der SAX? Eben.

Ich mach das so, die waschmaschine wird nur eingeschaltet, wenn mittags gut die sonne scheint. Nenn es 24/7 , meinetwegen. Bei dir läuft fernseher, licht etc. alles 24/7 durch. Das ist verständlich, warum soll man das alles 24/7 ein- und ausschalten.

Man kann auch die grundlast höher einstellen. In vielen apps kann man zeiten einstellen. Es ist möglich von 11.00 bis 13.00 ne höhere Abgabe einzustellen weil man da immer in der küche verschiedene Geräte einschaltet.

Das ist meine Meinung, wie man mit einfachen Mitteln mehr Eigenverbrauch hin bekommt. Muss ja keiner machen. Man braucht überhaupt kein BKW zu kaufen, oder man kauft was teueres mit jede menge elektronischen Schnick Schnack, bei dem man nix mehr selbst machen braucht. Was sich wie rechnet und was man für einen Aufwand hat muss jeder selbst entscheiden.

Es ging doch um BKW. Beim BKW darf ich nur 800W in mein Stromnetz. Wenn ich jetzt nen Akku hab oder Wechselrichter, bei dem ich mehr als 800W einstelle, umgehe ich das und könnte einen Schadensfall generieren. Es sei denn ich wäre eine Insel.

Ich selbst habe eine grosse PV Inselanlage. Da muss ich nix einstellen. Ggf. Muss ich stromkreise auf normalnetz umschalten, wenn die Inselanlage das aktuell nicht schafft. Trotzdem wird die waschmaschine nur eingeschaltet, wenn diese direkt von den Solarpanel versorgt werden kann und es nicht über den Akku geht. Für mich ist dies keine grosse Arbeit, darauf zu achten.

Ich kenne auch jemanden, der hat ein 800 W BKW mit 2 kw speicher und 4x 410 W Solarpanel. Wer zur miete wohnt, oder nur ne eigentumswohnung hat, kein keine grosse PV Anlage machen.

Hier geht es um 800 W BKW mit oder ohne Speicher. Mit einem günstigen speicher kann man in der App zeiten einstellen, wie viel der speicher wann abgibt. Das reicht meiner meinung nach aus, eine teure nulleinspeisung kann eine so kleine Anlage eh nicht leisten. Wie viele waschmaschinen ladungen hat man die woche, wie oft wird die Spülmaschine eingeschaltet. Wenn man das in sonnige Zeiten verlegt und dabei die Akkuleistung manuell hoch stellt hat man mehr eigenverbrauch ohne grosse Arbeit. Wem das zu viel ist, der braucht nicht rum heulen, weil sein BKW paar kwh Strom ins Netz abgibt.

Einfache Einstellung, ohne Regelgetöns.
Dauerabgabe der Grundlast, Akku so groß wählen um ihn mit dieser Grundlast bis zum nächsten Tag leer zu bekommen.
Wenn voll geht die Produktion direkt ins Netz, entweder ich nutze diese dann durch gezieltes einschalten von Verbrauchern oder ich lasse sie ungenutzt ins Netz.
Mit dem System ist meine Grundlast an 200 Tagen im Jahr gedeckt. Der Rest ist Bonus.
Als Beispiel 200x24hx120W macht 576 kw/h. Bei ca. 30cent über 170 € weniger auf der Abrechnung.
Mit 2kw/h Speicher, 4Modulen und Wechselrichter eine überschaubare Zeit bis das raus ist.
Nutzung bei vollem Akku beschleunigt nur noch.

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Der Sax ist als Speicher für ein BKW viel zu teuer! Keine Ahnung welche Zielgruppe der Hersteller im Auge hat oder wie er den Nutzen für einen Privathaushalt berechnet.

Wo liegt eine (meine) sinnvolle Preisgrenze?
10 Jahre Nutzung * 200 Tage/Jahr * 3kWh verschiebbare Leistung /Tag * 0,21EUR/kWh (Wunschpreis je kWh) = 1.260 EUR

Was kommt hier in die Nähe?

a. Marstek Venus E, 5,12 kWh AC gekoppelt für EUR 1700,--
b. Marstek Jupiter E, 5,12 kWh DC gekoppelt für EUR 1.400,--
c. 2 x Hoymiles MS-A2 mit je 2,24 kWh für ges. 2.000 EUR, AC gekoppelt
d. 2x Growatt NOAH 2000 mit je 2,05 kWh für ges. 1.200 EUR, DC gekoppelt.

Alle 4 Versionen sind "Industrieware", "Plug and Play", und sie "reden" mit einem Shelly 3EM und versprechen dynamische Nulleinspeisung. Dieses Feature dürfte die Voraussetzung dafür sein, dass man an den benannten 200 Tagen im Jahr bei vorhandenem BKW mit 2kWp tatsächlich 3kWh PV Strom verschieben kann.

Was bleibt?
Wieviel Vertrauen hat man zu den Anbietern (10 Jahre Nutzungsdauer) und wie betriebssicher sind die Teile.....

Habe ich preiswerte Alternativen übersehen?

Beste Grüße

Zumindest gibts noch die üblichen Verdächtigen, die aber preislich grenzwertig sind: Anker und Zendure. Da kommts drauf an, wieviel Speicher man braucht.

Anker Solarbank2 mit 1,6kWh kostet um 750 Euro. Zweiter Akku dazu nochmal 450 Euro. Wäre mit 1200 Euro also noch im Rahmen und 3,2kWh reichen für viele, um die Nacht zu überbrücken im Grundverbrauch.

Mit dem geringen Wirkungsgrad üblicher WR reduziert sich die nutzbare Akkugröße. Das haben doch vermutlich schon alle mit so Kram bemerkt - vermute ich ???

Pauschal würde ich da 30% von der Kapazität abziehen - oder den Akku halt mindestens 30% größer ansetzen.

Kann mal jemand so ein Victronding mit Preis benennen - das sei ja so günstig und einfach. Komisch das es nicht auf der Liste zu finden ist .....

Kannste auch selber googeln, z.B.
Multiplus 2 48/3000 GX : < 600,-
Pylontech US5000 : < 1000,-
Kabel, Stromschiene, Sicherung, evtl Energiemeter, etc : < 400,-

einphasig.

Ist halt kein Anschließen und Wohlfühlen.

Enercab bietet vorkonfiguriertes Victronsystem in obiger Größe unter dem Namen SolaStore Blue für 2855,- an.

@vavuum

Hallo Vavuum,
für deine Hinweise auf den SAX Speicher bin ich dir dankbar, ohne hätte ich von dessen Existenz nichts gewusst. Nun finde ich allerdings, dass du nicht stets und ständig dieses Produkt loben musst. Bei mir bewirkt es das Gegenteil von Interesse.

Deine Aussagen, die üblichen WR hätten geringe Wirkungsgrade, teile ich nicht. Mein "billig" HMS 800 ist ein Produkt < 100 € und schafft 95%. Die LFP Akkus werden mit 93-94% Wirkungsgrad angegeben (nur Verhältnis von eingelagerter und entnehmbarer Energie). Ein üblicher PV Laderegler für Niedervolt schafft auch um die 95% PV zu Akku Spannung.

Deine Aussagen zu Viktron irritieren mich. Victron stellt keine BKW her und hat auch keine dazu passenden WR. Die Firma kommt aus den Niederlanden und hat sich im maritimen Kreis und bei Campern einen Namen gemacht. Laderregler (MMPT) sind hochpreisig, aber robust und sie sind gut dokumentiert. WR bieten sie als Inselwechselrichter und als Hybrid´s an. Es gibt keine HV Akkus und auch keine WR von Viktron, die mit HV Akku´s zusammen arbeiten. Ein BKW nur aus "Viktron" Produkten zu erstellen und als 800W BKW in das Stammregister einzutragen, dürfte wohl nicht möglich sein.

Nur noch eine Frage zu dem SAX, den du als deutsches Produkt lobst. Weiß du, welche Halbleiter verbaut sind und woher sie kommen? Welche Zellen aus wessen Produktion verbaut die Firma?

Meine Erfahrungen mit Hersteller aus China sind i.d.R. gut. Ohne deren hohen Produktionsmengen und günstigen Preise wäre die deutsche Energiewenden wohl mehr als doppelt so teuer. Es gibt - wie bei uns - auch in China gut und weniger gute Anbieter. Marken wie Deye haben eine Ruf zu verlieren. Als bekannt wurde, dass beim Sun600 das in Deutschland vorgeschriebene Trennrelais fehlte, hat die Firma gleich reagiert und jeder Kunde bekam auf einfache Anforderung einen Adapter geliefert, der das Relais enthält. Das ging sehr schnell und das trotz der langen Reise für den Adapter. Ob es bei jedem europäischen Hersteller ähnlich schnell und unbürokratisch gehen würde, wage ich zu bezweifeln.

Die Frage, ob sich ein Akku rechnet, mag man allein unter BWL Gesichtspunkten beurteilen, doch sind unsere Bedigungen sehr unterschiedlich und der BWLer fragt auch etwas anders: wie lange dauert es bis ich das Investment wieder zurück habe und wie lange wird die Anlage darüber hinaus noch produzieren? Doch was die Lebendauer der Bauteile angeht, haben wir bei den neuen Geräten keine Erfahrung, egal ob SAX, Akku (zellen) und Co. Und damit kommt die Frage nach Ersatzteilen und Reparaturmöglichkeiten auf. Auch da besteht m.A. ein großer Mangel an Erfahrungen.

Andreas macht sein Ding aus Überzeugung, gute Beiträge zum Klimaschutz und der Energiewende zu liefern. Dies machen viele Foristen wohl genau so. Es macht ein gutes Gewissen und solange es Hobby ist, stellt sich die Frage nach Rendite nicht. Die preiswertesten Lösungen sind immer noch DIY, doch das liegt nicht jedem und Gewährleistung gibt es nicht (nur auf die einzelnen Bauteile). Es gibt auch keine Support, wenn was nicht klappt. Ob es das bei den BKW Akku Komplett Sets dann geben, werden wir hier gewiss zu lesen bekommen, wenn es soweit ist.

L.G.

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Hallo JayHa,

ein BKW ist das aber nicht. Das Werbe Video macht klar, dass man einen BKW WR braucht. Der Multiplus ist eine UVS und spannt ein 230V Netz auf, wenn aus dem öffentlichen Netz kein Strom mehr kommt. Das kann man natürlich auch anders nutzen, doch netzsynchron einspeisen ist dort nicht vorgesehen. Also quasi eine große Ecoflow, nur nicht mobil.
L.G.

Deine 21 cent "wunschpreis sind ein grober Fehler. Das hast du übersehen. Man muss mit den realen kosten rechnen. Aktuell ist real 32 cent pro kwh , keine 21 Cent.

Gut, die neue koalition will kein klimageld bezahlen, dafür den strom etwas billiger machen. Ob das von 32 cwnt auf 21 runter geht ? Nur durch reduzierung der Stromsteuer ? Und nächstes jahr wird wieder enorm CO2 Sreuer drauf gehauen !

Wenn du mit 32 cent statt 21 cent rechnen würdest, was ja die realen eingesparten kosten darstellt, rechnen sich umsomehr BKW Anlagen mit Akkuspeicher.