wenn aber immer geweint wird, was nicht geht oder was mit Aufwand verbunden ist. Will halt der Deutsche nicht machen.
Einfach machen ohne nachfragen. Mein Speicher wird sich in ca. 5 Jahren rentiert haben.
Das ist doch aber kein Widerspruch zu dem, was er schrieb: Jedes BKW, jeder Kleinspeicher hilft.
Das Gegenteil wäre doch, dass er schädlich ist, das sehe ich nicht. Er ist hilfreich. Und noch dazu von staatlicher Seite kostenlos. Oder sagen wir mal, mit kleiner Förderung von 19% Mehrwertsteuererlass.
Ich mache das über Home Assistant. Was ich nicht unterscheiden kann, ist wieviel sich der WR aus dem Akku holt und wieviel er direkt über LR holt.
Am Laderegler sehe ich wieviel Ah in das System eingespesit wurden und am WR wieviel kWh ins Haus gingen.
Mein Beispiel.
Ich habe eine WP, aktuell einen Stromverbrauch von 7.000 kWh/a für HHS und WP Strom, und einen 35kW Netzanschluss mit 3x65A. Ich habe ( noch) kein BEV und seit Nov 2024 ein 1,7kWp BKW.
Ich habe noch einen Tibber Vertrag, ein IMsys und eine Shelly 3EM.
Am 18.2.2024 hatte ich einen maximalen Tages-Netzbezug von 50,5 kWh. Das entspricht 2,1 kW Dauerleistung über 24 h. PV Strom war faktisch nicht vorhanden.
In der Zeit von 18:00 bis 21:00 an diesem Tag hatte ich einen Netzbezug in Höhe von 12 kWh, also 3h lang 4kW Anschlussleistung. Das ist ein Faktor 2.
Selbst an diesem Tag wäre mein Netzanschluss rechnerisch locker mit den garantierten 4,2kW für StVE ausgenommen.
Aktuell rechnen Netzbetreiber mit Gleichzeitigkeitsfaktoren und unternehmen nichts, aber auch rein gar nichts, um durch Lastverschiebung durch das bestehende Netz das Doppelte bis dreifache durchleiten zu können.
Vielleicht könnten VNB ja Mal in Erwägung ziehen, einen Hausanschluss "I-Home" so zu denken, als sei der ein Landanschluss einer Yacht mit anhängendem Inselnetz und Speicher? Dann wären Haushalte resilient und die Anforderungen an Stromnetze auch kriegstauglich und der Netzausbau wäre weniger aufwändig. Wenn jemand einen 24 kW DLE betreiben möchte, bitteschön gern, dann sieht er aber selbst dafür die Kurzzeitige Netzlast über seinen WR abzudecken.
Die Preisanreize für stundengenaue Abrechnung, die heute angeboten werden empfinde ich als Witz und Beruhigungspille und selbst wenn man in Eigenregie einen I- Home "Landanschluss" umsetzen wollte - so etwas gibt es nicht auf dem Markt und die Hürden seitens der VNB sind hoch.
Wenn man das Haus als Yacht denkt, dann lassen sich auch PV und BEV gedanklich leichter unterbringen und dann wird auch ein Schuh daraus alle Möglichkeiten zu nutzen Strom dezentral zu erzeugen.
Ich wechsle wieder auf einen Festvertrag weil der kommerzielle Ertrag meines eigengenutzen PV Stroms so höher ist und mein Ziel für 2025 ist es mit dem BKW den Jahresverbrauch mit BEV auf 5.900 kWh zu drücken. Für mich gilt das aktuelle Angebot als ungenügend. Das ist eine 6 auf dem Zeugnis!
Die Energiewende wird wohl an den Wittigs und ähnlichen Bürokraten in mehr als 800 VNB scheitern.
Und das Ganze wird dann noch verschärft indem Leute ihre Wallboxen einschalten und zwar dann, wenn sie wollen. Daraufhin besteht am örtlichen Trafo eine Überlast, dann wird gesagt das Netz sei nicht ausgebaut genug. Zur Mittagszeit liefern die PV Anlagen Überschüsse (deine Anlage sicher auch) und damit ist der Trafo wieder überlastet. Also muss überall ausgebaut werden. Obwohl gar nicht nötig. Es müsste nur weggeglättet werden.
In Österreich löst man diese Probleme durch höhere Kosten für Einspeiser und höhere Kosten für den Bezieher. Die kWh mag vielleicht im Sommer nichts kosten, aber die Netzgebühren sind dafür hoch. Und kein Ende in Sicht.
Und genau hier liegt ein Widerspruch in sich... Wir reden über EINspeisung, Herr Wittig redet aber von Bezug.
Insofern hilft jede von einem BKW eingespeiste kWh, jeder (netzdienlich genutzte) Akku nur umso mehr.
Wenn die Menge an BKW wirklich "schädlich" wären, wieso müssen dann so viele Freiflächen mit großen Solarparks bepflastert werden?
Man muss hier ganz klar unterscheiden zwischen volkswirtschaftlichem bzw. ökologischem Ansatz und dem, was die Lobby der Energieversorger kundtut
Je mehr Eneregie ich dezentral erzeuge - und sinnvollerweise netzdienlich zur Verfügung stelle - desto weniger Energie muss über lange Stromtrassen transportiert werden.
Dann sind BKW mit Speicher eher nicht netzdienlich.
Nachts wenn zu viel Strom durch Wind ist, reduzieren Speicher den Verbrauch. Morgens wenn hoher Strombedarf ist, speisen BKW nicht ein, der Speicher wird geladen.
Das ist das Gegenteil von netzdienlich.
Damit sind Speicher eher zu bestrafen......
Speicher machen für den Benutzer Sinn, da weniger Energie zugekauft werden muß. Da ein übliches BKW nur geringe Leistung aufweist, ist jede selbstgenutzte kWh wichtig. Und genau weil davon nur so wenige überhaupt eingefangen werden können, müssen diese höchst effektiv genutzt werden.
Ea versagen alle üblichen WR bei geringer Last - in der Nacht. Das bedeutet am Tag gesammelt und nachts verpufft die Häfte?? an herkömmlicher Umrichterrei.
Es steht NICHT Saft ohne Ende zur Verfügung und es ist mit 800W auch das Aufladen begrenzt. Die Effizienz eines BKW Speichers ist daher eine maßgebliche Eigenschaft. Es verpuffen nicht nur die 8 Cent entgangene Einspeisung, sondern auch die 32Cent Eigenverbrauch, pro verheizte kWh. Die Standbyverluste liegen bei Kram wie Victron irgendwo zwischen 20 und 40W ? - bitte selbst googeln. Der maxmale Wirkunsgrad ist vollkommen irrelevant - der effektive hingegen sehr - ist zudem lastabhängig.
Wer also sehr geringen Nachtverbuach hat, einen üblichen WR verwendet kann mit Wirkungsgraden bestimmt unter 50% rechnen.
Der SAX hat ca. 4W Standby - das ist konkurrenzlos
Genau das dachte ich auch, als ich seine Antwort gelesen habe. Gerade weil durch wärmepumpen, split klimaanlagen mehr strom durch die leitungen gejagt wird, ist es von vorteil, wenn jeder einzelne "Abzweig/stromleitung" in der Strasse xy weniger belastet wird, weil jedes haus in der Strasse ein BKW mit speicher hat und so in summe ein paar wärmepumpen/split klimaanlagen mehr betrieben werden können, ohne dass die Leitung in der Strasse ausgetauscht werden muss. Ich rede bewusst von Städten und Haushalten und deren versorgungsleitungen. Nicht von irgend grossen industriebetrieben.
Das kann ich sofort unterschreiben. Leider wird der gute volkswirtschaftliche und ökologische Weg verhindert. Da wird auch irgend Petition leider nix ändern. Der einzige Weg ist, alle aufzuklären, sie von der sinnhaftigkeit und nutzen von bkw mit speicher zu überzeugen.
Die wenigsten haben Home Assistant oder sonst gute smart home systeme mit umfassender Auswertung. Ich kenne haushalte, die haben ein BKW mit 2 kw speicher. Auf der App wird aber nicht erfasst, wie viel strom selbst verbraucht wird und was verschenkt wird. Für die ist mein Tipp, wie man das pi mal daumen errechnen kann, was man mit der eigenen Anlage bei den eigenen Gegebenheiten sparen kann. Das ist ne Prognose, ne Hausnummer. Ich denke, das ist hinreichend genau um eine Aussage treffen zu können, nach welcher Zeit sich BKW mit Speicher amotisiert haben.
Ich habe zwar schon ein 1,7 kWp BKW und WP aber noch keinen Speicher.
Meine Gedanken hierzu:
Wenn ich mir einen Speicher zulege, dann ist meine Erwartung die, dass ich faktisch einen Vorrat an Strom kaufe, der günstiger ist als der den zahlte wenn ich den Strom bei Bedarf kaufe.
Das ist in etwa so, als kaufte ich nicht wöchentlich 5kg Kartoffeln sondern einmalig 1000 kg, die dann natürlich deutlich günstiger sein müssen.
Habe ich einen fixen Stromtarif mit Preisgarantie auf 12M , dann ist das eigentlich auch nichts anderes als ein Vorratskauf und das ist berechenbar, komfortabel und ökonomisch.
Das ist der erste Strom-Vorratskauf mit Horizont 1 Jahr
Der zweite Strom-Vorratskauf ist der Kauf eines BKW mit Horizont 15 Jahre
Der dritte Strom Vorratskauf ist der kauf eines Speichers.
Was bedeutet das für einen Stromspeicher?
Mein Strombezug kostet aktuell 35 ct/kWh, davon entfallen 25 ct/kWh auf Umlagen Steuern oglw.
Wenn ich einen "Vorrat" anlege, dann erwarte ich mindestens einen Abschlag von 40%, wäre also bereit 21ct/kWh zu zahlen.
Diese Preisannahme gilt für einen Stromvertrag mit fixem Strompreis. Der Vorteil hier ist, dass der Strompreis im Sommer höher ist als bei einem variablen Tarif.
Angenommen ein von mir ins Auge gefasster Speicher (mein Vorrat) kostet 500 EUR und ist 10 Jahre lang nutzbar, dann entspricht dieser einmalige Kauf einem "Vorrat" von 500EUR/0,21EUR/kWh = 2380 kWh an Strombezug zu 21 ct/kWh, den ich in 10 Jahren auch tatsächlich verbrauchen können muss!
Das wären dann 238 kWh/a oder etwa 1kWh an einem Sonnentag. Ist das machbar?
Von Nov-Feb ist der Speicher nutzlos und wird abgeschaltet. Die Preisdynamik bei einem variablen Stromtarif ist für mich nicht wirtschaftlich nutzbar. Ein BEV habe ich (noch) nicht.
Und dieser "Vorrats-Verbrauch #3" darf auch tatsächlich nur dem Speicher zuzurechnen sein!
Für die Kalkulation meines BKW (Vorratskauf #2) gilt eine ähnliche Überlegung:
Ich habe für die 1,7kWp BKW 1.700 EUR aufgewendet. Ich erwarte dass das Teil 15 Jahre nutzbar ist. Bei einem akzeptablen Strompreis von 21 ct/kWh den ich faktisch fix buche entspricht das einer Strommenge von 8100 kWh, für die ich innerhalb von 15 Jahren auch Bedarf haben muss. Das sah ich für meine Investitionsentscheidung als gegeben an, weil ich eine WP habe, die auch im Sommer WW erzeugt. Gut, das synchronisieren von WW Erzeugung und PV-Ertrag ist noch tricky.
Und wenn ich jetzt davon ausgehe 800 kWh des vom BKW erzeugten Stromes (aus Vorrat #2) im Jahr direkt zu verbrauchen und zusätzlich ca, 240 kWh/a (aus Vorrat #3) durch zwischenspeichern, dann sollte die Vorratsbeschaffung #1,2 und 3 für mich wirtschaftlich sein.
Ich denke, dass ich an meinem Haushalt erkenne, dass die Energiewende im Strombereich schräg läuft, weil die Stromerzeuger und Netzbetreiber an ihrem Geschäftsmodell festhalten wollen, das dadurch geprägt ist Privathaushalte wie Junkies permanent mit dem Versorgungsnetz verbunden zu lassen.
Und ohne BEV sind variable Stromtarife - so wie sie aktuell gestaltet sind - für mich nutzlos.
Der Eigenverbrauch vom SAX ist so gering, daß dueser auch im Winter nicht nur nie abgeschaltet werden muss und insofern die Sonne etwas scheint, einen Beitrag leistet.
Das ist mit üblichen WR wie zB. Victron nicht moglich. Deren Eigenverbrauch und/oder geringer Wirkungsgrad verhindern einen nutzbringenden Betrieb......
Eine WP mit BKW zu befeuern - da hilft kaum ein BKW, kaum ein Speicher
Nun - ich schrieb von netzdienlichen Speichern - ob nun per Nulleinspeisung oder wie auch immer.
Aber hat dein Speicher nun eine drastisch positive Auswirkung oder sind Speicher eher zu bestrafen?
Wenn ich persönlich durch ein BKW (mit Speicher) weniger Energie benötige, die damit nicht anderswo erzeugt, transformiert, transportiert und wieder transformiert werden muss, ist das in jedem Fall positiv.
Und ich sage nicht, dass die Steuerung der Speicher nicht noch verbessert werden kann und sollte. Auch hat niemand behauptet, dass SAX ein schlechter Hersteller ist, evtl. sogar besser als der ganze Victron-Kram, über den Du ja so gerne herziehst.
Ändert aber alles rein gar nichts daran, dass dezentral erzeugte, evtl. gespiecherte und vor allem verbrauchte Energie für den Einzelnen, die Kommunen und Städte und auch die Umwelt besser ist. Nur nicht für die Energieversorger...
P.S. Mein Speicher wird - sobald er benötigt wird - über einen Victron angebunden
EIgentlich wollte ich mir den verkneifen... ging aber nicht, denn es gibt einfach viele Systeme, die je nach Umstand des Einzelnen für ihn besser geeignet sind.
P.P.S. Ich mag den SAX... er ist nur einfach deutlich zu teuer
Ein SAX 5kWh Speicher kostet 3.500 EUR, und ich muss einen Elektriker beauftragen, schlage also gedanklich noch einmal 500 EUR auf und lande bei 4.000 EUR Invest.
Und das Teil kann ich vllt. 15 Jahre nutzen.
Das entspricht bei einen für mich akzeptablen Strompreis von 21 ct/kWh einen Stromvorrat-Kauf von 19.000 kWh dessen Nutzung ich bei mir nicht sehe.
in den Monaten Nov-Feb "saugt" die WP übrigens jede Wh meines BKW auf. Ein Zwischenspeichern macht da keinen Sinn.
und ....
Auf Dauer macht der Tipp "Dach vollmachen" und Strom verkaufen keinen Sinn. Als Modell für den Durchschnitts EFH Haushalt ist das nicht zielführend, denn der mittags in der hellen Jahreshälfte erzeugte Strom findet kaum zahlende Abnehmer. Die aktuelle Subvention hat ihren Erfolg gehabt. Nun kann sie weg!
Für mich wäre eher zielführend, die Generatorleistung durch Overpaneling zu erhöhen oder ein 2. BKW installieren oder die Einspeisung in einem Endstromkreis auf > 1600 W zu erhöhen, bei Sicherstellung einer Nulleinspeistung , - Das ist aber leider nicht erlaubt.
Nenne es Dummheit, Bürokratie oder gewollte Hindernisse.
Es ist nicht relevant, was du gezahlt hast und ob du den Anschluss kostenlos gemacht hast - für den Normalkunden werden z.Z. 3500 Euros aufgerufen.
Was ist eigentlich deine Intension, den Sax hier permanent zu bewerben? Sollte es Kosteneinsparungen sein, hier mal eine Kostenrechnung im Vergleich zum von dir geschmähten Victron WR in Verbindung mit dem ebenfalls erwähnten Noah 2000. Ob die zusammenarbeiten können oder nicht, sei mal dahingestellt. Der Victron steht für den Standbyverbrauch eines WR von 50 Watt, der Einfachheit halber nehme ich beim Sax 0 Watt an. Weitere Annahmen sind: an mindestens 4 Stunden wird der Standbyverbrauch lokal erzeugt, d.h. max 20 h Netzbezug zur Deckung des Standby. Preis kWh:50 Cent.
366 Tage mal 20 h mal 50 Watt mal 50 Cent = 183 Euro Jahreskosten Standby des WRs, sofern diese zugekauft werden müssen.
Und hier das Problem:
"Habe ich einen fixen Stromtarif mit Preisgarantie auf 12M , dann ist das eigentlich auch nichts anderes als ein Vorratskauf und das ist berechenbar, komfortabel und ökonomisch."
Ist es nicht! Denn WANN du nun volle Möhre aus dem Netz ziehst, das ist extrem entscheidend.
Es gibt also 2 wichtige Komponenten:
die Gebühren pro kWh in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit
die Gebühren pro KW in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit
Nun zahlst du 35ct pro kWh vollkommen wurscht wann du die entnimmst, und völlig wurscht wieviel KW du ziehst (jaja, nicht kleinkariert sein, ihr wisst was gemeint ist).
Und das Lastprofil ändert sich, das sagt jedenfalls der Netzbetreiber! Er sagt, das Lastprofil ändert sich wegen vielen PV, es sind also zur Mittagszeit weniger Abnehmer vorhanden, und es sind mehr Einspeiser vorhanden. Vorher sind laut dem Lastprofil demnach zu bestimmten Uhrzeiten von Netzebene 6 nach Netzebene 7 kWh geflossen. Nun passiert das nicht mehr, sondern es egalisiert sich auf Netzebene 7 der Wert, weil das nur innerhalb des Netzes 7 fließt durch PV und Bezug, und es fließt nun von Ebene 7 zu Ebene 6.
Und das passt dem Netzanbieter nicht. Mit dem Argument, die örtlichen Trafos könnten das nicht. Die können also an bestimmten Uhrzeiten (fiktiver Wert!) 100KW leisten für den Bezug. Sie können aber nicht 100KW für die Einspeisung. Dafür sind die nicht ausgelegt.
Tja ODER es GIBT bereits Einspeiser in die Netzebene 6 und in Netzebene 5, das sind dann große PV-Anlagen und Windkraftanlagen. Dann ist aber nicht der Strom in der Netzebene 7 "zuviel" sondern schon in Netzebene 6 und 5. Was bedeutet man müsste die großen Kisten abschalten. Das will man natürlich nicht. Weswegen jede neue PV-Anlage (bis auf BKW) beschränkt und abschaltbar gemacht wird.
Und gleichzeitig mit dem Thema der Überlastung die Kosten auf den Bezugskunden kommen.
Selbst WENN die Leute sich also einen Akku kaufen würden, und sie würden den in Netzebene 7 hergestellten Strom der privaten BKW und PV-Anlagen nutzen, dann würde es IMMER NOCH ein "zuviel" an Strom in Ebene 6 und 5 geben. Das ist schlicht nicht gewollt. Und daran scheitert es. An nichts anderem. Das ist wie der Ölscheich, der vorher Öl verkauft hat und jetzt in der Wüste nen PV-Park hinstellt um den Strom zu verkaufen. Hauptsache, du kaufst von ihm. Denn wenn nicht.....
Und um im Großen zu rechnen: Solange es weiterhin auch im Sommer fossile Kraftwerke gibt, die laufen um Strom zu erzeugen, und damit mitunter den erneuerbaren Strom zu einem Dumping herunterstuft, während andererseits gesagt wird, "die Redispatchkosten, die Redispatchkosten!" die nur deswegen da sind, weil die trägen fossilen Kraftwerke nicht runtergeregelt werden können, solange ist das absurd die PV oder Erneuerbaren Energien zu foppen, sie würden das Netz zu stark belasten oder sie würden für irgendwelche Effekte sorgen. Die privaten PV-Anlagen sind ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der Netzausbau soll nur argumentativ mit einem Sündenbock belegt werden für die ganzen Jahrzehnte, in denen man es verpennt hat in irgend einer Form flinkere Kraftwerkstypen und Speicher zu bauen, sowie eben Speicher auch im kleinen, damit ein Kunde, wenn er denn 23 h lang nur 0,5KW die Stunde entnimmt, und 1h lang 10KW, damit das vollkommen untergehen kann. Dafür sollen mehr oder minder die Stromspeicher her. Als Peak-Shaving. Und dann würde man auch das Netz nicht ausbauen müssen. Peak-Shaving für den Bezieher, Peak-Shaving für den Einspeiser, und Mehrbelastung bei punktuellem Mehrverbrauch. So wie eben das Lastprofil für Unternehmen ein Anderes ist wie für Endkunden. Das weiss und wusste man schon immer, und das hat man immer mit Kraftwerk hoch, Kraftwerk runter PLUS: Strom einfach erzeugen und dann verschleudern geregelt. Nur jetzt, jetzt geht das nicht mehr, jetzt sind die bösen Erneuerbaren genau DARAN schuld....
Zum Einen, daß ich den von die genannten Preis z.Z. nicht sehe. Gerne einen Link dazu. Sollte ich mir einen Sax anschaffen wollen, zahle ich vermutlich keine 2800.
Zum Anderen, daß du permanent den Sax bewirbst, u.a. mit dem Argument des minimalen Standbyverbrauchs und als Bekräftigung alle anderen WR aufgrund ihres Standbyverbrauchs geringschätzt.
Aus meiner Sicht ist der zusätzliche Verbrauch eher vernachlässigbar, weil der Anschaffungspreis des sax soviel höher liegt.
Für die meisten Kunden wird der Kosten/Nutzen überwiegen, und da sehe ich den sax z.Z. nicht konkurrenzfähig,
Ich nehme wahr, dass Du etwas Frust hast, dass die Dinge so sind wie sie sind?
So lange ich kein BEV habe ist ein Fixtarif das was ich benötige.
Mir ist es Wurscht, welche "Probleme" die Netzbetreiber haben. Die Probleme sind hausgemacht! Die Konzepte (Lastprofil, Gleichzeitigkeitsfaktor, Rundsteuerempfänger, Anmeldung von Verbrauchseinrichtungen, TAB) stammen aus den Anfängen der Elektrifizierung.
Die aktuellen Konzepte empfinde ich nicht nur als unwirtschaftlich sondern auch als risikoreich! Früher, ohne Internet und Messenger Dienste wäre es fast unmöglich einen zulässigen aber dennoch kritischen Strombezug von Haushalten zu synchronisieren und den Gleichzeitigkeitsfaktor auszuhebeln.
Früher waren Speicher so teuer, dass nicht in Erwägung gezogen wurde die Sicherheit der Verteilnetze dadurch herzustellen, dass Strombezug und Einspeisung von Privathaushalten wirksam reguliert und begrenzt wird,.
Ich habe in 2024 versucht, mich mit meiner WP und dem HHS-Verbrauch angeregt durch einen Tibber-Vertrag netzdienlich zu verhalten.
Ich habe meine WP in den Hochpreisphasen, also morgens und abends "ausgeschaltet" bzw. mit Shellies "gedimmt" und damit die thermische Masse meines Hauses als Energiespeicher verwendet.
Ich habe versucht verschiebliche Lasten in "günstige" Strombezugszeiten zu legen,
Aber: Ich konnte mit meinen Strombezugskonditionen den "Marktpreis" des günstigsten Festpreisanbieters nicht schlagen. Und mein Eigenbastelkram war eher Hobby als professionell.
Es reichte mir aber, um festzustellen, dass viele nicht wissen, wovon sie sprechen!
Und - die Preissetzung dynamischer Tarife ist bei Nutzung von BKW und Heimspeicher ein Eigentor! Der eigenproduzierte Strom ist nur so viel wert, wie der Bezug aus dem Netz zur Zeit der Erzeugung und das ist im Sommer zur Mittagszeit bei dynamischen Tarifen sehr wenig!
Das "netzdienliche" Steuern meiner WP war zudem mit Komfortverlust verbunden, denn die thermische Hülle meines Hauses ist suboptimal und meine Familie möchte auch nicht den Herd, die Waschmaschine oder den Geschirrspüler dann verwenden, wenn das netzdienlich ist, sondern dann wenn es in den Tagesablauf passt.
Speicher wären ein Hilfsmittel, Komfort und Netzdienlichkeit miteinander zu verbinden. Der Altruismus kostet heute aber unverhältnismäßig viel Geld und ich habe nichts gefunden, was sektorübergreifend das Energiemanagement eines Haushaltes "ab Werk" steuert.
Apple hatte seinerzeit mit dem I-Phone die "Lösungen" Taschenrechner, Mini PC, Telefon, Navi, Notizheft, Musikplayer in einem Gerät vereint.
Auf so etwas warte ich noch für einen Haushalt.
Vielleicht kommen NB in einer fernen Zukunft einmal auf die Idee, die Netzanschlussgebühr verursachungsgerechter zu gestalten und z.B. 3x63A Anschlüsse sehr teuer anzubieten und dafür preisgünstige Netzanschlüsse mit 3x16A anzubieten, die es einfach nicht zulassen BEV, Herd, WP und DLH gleichzeitig zu betreiben.
In DE schaut man nicht auf die Anforderungen, die ein Privathaushalt hat, sondern man denkt immer sofort in technische Umsetzungen und denkt sich dann stundenbasierte Stromtarife aus oder propagiert das Dimmen eines steuerbaren Verbrauchers als "non plus Ultra".
Für mich ist ein Heimspeicher noch im Rennen, aber nicht zu jedem Preis und mein Anliegen ist es nicht, das Netz zu stabilisieren, sondern eigenproduzierten Strom für den eigenen Verbrauch "einzuwecken" und meine Energiebezugskosten zu minimieren.