Naja weg. Also ich gehe mal davon aus, viele haben auch eine Spülmaschine oder Waschmaschine, die haben zu 99% einen Timer WANN sie laufen sollen. Den stellt man dann auf mittags und wenn man nach hause kommt ist es fertig. Das alleine plus vielleicht noch zusätzlich einen Boiler und das wars. Günstiger an Einzelkomponenten wird man seinen Verbrauch nicht regelbar machen können. Wer dann wirklich noch einen Akku kaufen sollte, da ergibt wirklich nur ein kleiner Akku mit max. 5kWh einen Sinn. Die aber, sofern fertig gekauft, äquivalent teurer sind als die größeren. Eigenverbrauch geschenkt, immerhin sind das auch kleine Wechselrichter, der Eigenverbrauch sollte sich in Grenzen halten.
Hier ein Haushalt der wenig zuhause ist. Mit 1 kWp Leistung bringt ein 2 kW Akku zusätzlich 281 kWh und einen Mehrverbrauch von 40 kWh. Wobei die Simulation keine Akkuheizung für den Winter berücksichtigt.
Es gibt abweichend zu allem den SAX.
Der Eigenverbrauch beträgt 4W. Das kann leicht hochgerechnet werden:
4W x 365t x 24h = 35kWh im Jahr Die Umladeverluste sind mir nicht bekannt.
Jedenfalls ist ein SAX mit von Mitbewerbern unerreichbaren Wirkungsgrad da sehr viel besser!
Der angeregte Eigenverbrauch von nur 40kWh erscheint nicht für Mitbewerber möglich......
Witzig dabei, der speist gar nichts ein, der versucht eigentlich nur den Zähler still stehen zu lassen. Der kann bis 4,6kW "kompensieren".
Das bedeutet, selbst wenn ein BKW bei 800W läuft, aber auch der 1200W Staubsauger und die Kaffeemaschine, steht der Zähler.
Es gibt tolle Lösungen und es wird zusehends mehr, besser, effektiver und günstiger.
Das ständige Diskutieren im Kreis kommt meiner Meinung nach zu einem großen Teil daher, dass sich E.T. auf die Ergebnisse eines Prognosetools bezieht, dessen Ergebnis nicht mit den Erfahrungen derer übereinstimmt, die ein BKW mit Speicher tatsächlich selbst besitzen.
D.h. Wissen aus erster Hand schlägt Wissen aus zweiter Hand.
@Vacuum: zu SAX: geiles Konzept, geile Techik... aber Faktor 2 zu teuer... ![]()
Die Kreisdiskussion kommt IMHO daher dass Amortisationszeit und absolutes Ersparnis nicht als Gesamteinheit betrachtet werden.
Ja, klar, Batterien sind weniger wirtschaftlich als PV selber. Nimm mal ein extremes Beispiel
Amortisationszeit PV zB 5 Jahre. Ersparnis pro Jahr 500€
Amortisationszeit Speicher zB 10 Jahre. Ersparnis pro Jahr 1500€.
Gesamt: Amortisationszeit 8.75 Jahre, 2000€ Ersparnis pro Jahr
Ja, 10>5, aber dafür hat man 2000€ pro Jahr an Ersparnis statt 500€. Das wird häufig vergessen zu erwähnen: es lohnt sich weniger, aber es kommt viel bei rum. Weil PV jetzt auch so billig geworden ist, kann Speicher eine sehr sinnvolle Ergänzung sein.
Deswegen würde ich sagen:
"Jeder Speicher macht derzeit eine wirtschaftliche PV-Anlage unwirtschaftlicher, aber das Ersparnis pro Jahr kann viel höher ausfallen als ohne Speicher."
Zuerst hat ein Referenzhaushalt keine 9000 kWh Stromverbrauch.
Hier geht es um BKW die keine PV Leistung von 10 kWp haben.
Hier ihre Parameter als Simulation:
Es werden ca. 2500 kWh durch den Akku zusätzlich eingespart bei 30 Cent Stromkosten und 8 Cent Einspeisevergütung spart man ca. 600 € im Jahr durch den Akku.
Du hattest ein pdf verlinkt mit "weitere Infos" und dort war das Beispiel...
Du liest deine eigenen Quellen nicht. Ich klink mich aus.
3500 € sind aber auch ein stolzer Preis
Der zuletzt installierte SAX hat 2800€ gekostet.
ja teuer, ja günstig - ja funktioniert ![]()
Bei zwei Modulen in Südausrichtung kann ich im optimalen Fall 4,3 kWh generieren. In dieser Zeit verbrauche ich ca. 2 kWh. 50% der Erzeugung könnte ich nicht nutzen. Mittels Akku kann ich aber weitere 2 kWh in der sonnenfreien Zeit nutzen. Nach der Installation von zwei weiteren Module wären das 6 kWh.
Im Sommer bei gutem Sonnenschein wären 70% meines Tagesbedarf.
Mit dem 2. Akku habe ich ca. 2.700 € investiert. Unter berücksichtigung vom schlechten Ertrag im Winter werden die Kosten durch die Einsparung in 9 Jahren eingeholt sein.
Wirtschaftlich ist das fast ein Nullsummenspiel, aber es auch um mehr. Reduzierung der Netzlast und Verringerung des CO2 Footprints.
Ich hab auch früher geschrieben, würde ich die Komponenten heute kaufen, wären es schneller.
Jeder muß für sich selbst rechnen und entscheiden, ob die "Amortisation" ausreichend ist.
Und BKW ist auch irreführend, nicht alles was in diese Kategorie fällt hängt am Balkon. Daher nenne ich meine Anlage lieber Mini-PV.
Habe gerade mal gesurft. Ein noah 2.000 W speicher mit 4 Solarpanel kann man für unter 1.000 Euro kaufen. Die Ausgangsleistung ist maximal 800 W , jedoch kann der speicher 2x 900 W an den Mppt eingängen aufnehmen. Wer ne hohe grundlast hat, wie in der Sendung "Markt" vorgegeben, für den rechnet sich das total, ein solches BKW mit speicher zu kaufen. Unglaublich, wie schlecht die Sendung "Markt" ist.
Natürlich muss man genau hingucken. Wenn die mppt des speichers auch nur 800 W können, kann der Speicher nicht so effizent sein. Wer sich hier her verirrt und sich hier informiert, der kauft am ende ein bkw mit speicher. Auch wenn es hier in sehr geringer Anzahl personen gibt, die sagen, dass sich ein Speicher nicht lohnt.
Mit welchem Grundverbrauch rechnet denn dieser Rechner?
Das ist zu wenig im Sommer, selbst bei 400W Modulen. Bei aktuellen 440-460W Modulen erst recht. 5,x sollten es schon sein.
Ich würde jedem empfehlen, erstmal ohne Akku zu kaufen und das System ein Jahr zu beobachten. Dann weiß man, wieviel man einspeist und hat solide Zahlen, was man noch über einen Akku herausholen könnte. Natürlich sollte man hinreichend Daten mitloggen.
Und den Akku immer separat rechnen, wie der sich amortisiert, nicht mit dem Rest der Anlage vermischen. Sonst rechnet man sich die Sache schön. Der Akku alleine muss sich amortisieren, ohne dass er auf Gewinne der restlichen Anlagen angewiesen ist.
Und da ist meine Einschätzung: Es lohnt sich, das zu rechnen, weil es eben Fälle gibt, da lohnt es sich nicht und es gibt Fälle, da lohnt es sich.
Nebenher: Die aktuellen Akkusysteme für BKW sind noch sehr unbefriedigend. Haben noch viele Bugs, können manche Dinge nicht, die wichtig wären, haben oft keine Nulleinspeisung integriert oder wenn sie all das schon haben, sind sie noch zu teuer. Es lohnt sich hier, noch etwas zu warten, bis die Dinger günstig und gut sind.
Nach PVGIS für den 21.06. Globale Einstrahlung umgerechnet auf Module und Wirkungsgrad
| 04:00 | 18,529128 |
|---|---|
| 05:00 | 57,321792 |
| 06:00 | 154,142568 |
| 07:00 | 269,22564 |
| 08:00 | 380,855592 |
| 09:00 | 453,920472 |
| 10:00 | 485,55576 |
| 11:00 | 500,796576 |
| 12:00 | 495,13032 |
| 13:00 | 454,148064 |
| 14:00 | 394,67592 |
| 15:00 | 307,2492 |
| 16:00 | 211,432968 |
| 17:00 | 110,021112 |
| 18:00 | 40,903776 |
| 19:00 | 6,890544 |
| Wenn es mehr wird, wird es mich freuen. Tatsächlich habe ich auch schon mal um 11:00 550 W generiert. |
Für 1000 € kaufe ich einen WR und 10 x430W Module und melde die Anlage an.
Incl Einspeisevergütung sind die Stromgestehungskosten günstiger als ein Akkusystem.
da müssen dir aber sehr helle straßenlaternen draufleuchten
Nicht vergessen, dass die Anmeldung einer normalen Anlage einige tausend Euro mehr kosten kann, weil z.B. ein neuer Zählerschrank für 5000 Euro erstmal als Voraussetzung installiert werden muss. Und wer weiß, was der Elektriker noch alles ertüchtigen muss.
Statt 5000 Euro in einen neuen Zählerschrank zu stecken, kann es günstiger sein, sich dafür einen großen Akku zu kaufen.
Aber es kommt immer drauf an, andere haben beste Voraussetzungen, eine normale PV für wenig Geld anzumelden.
Fragen und Antworten | Photovoltaik-Simulationen mit Speichern
Zudem werden die Besonderheiten von BKW (max Einspeisung 800W) nicht berücksichtigt
Da ja die Steuern auf Erträge bis 30 kWp wegfallen, könnte es sich rechnen. Aber die Einspeisevergütung wird immer weiter absinken.
Und 4,3 kWp ist keine Mini-PV ala BKW mehr.
Vattenfall macht folgende Aussage zu BKW:
Die Wattleistung des Balkonkraftwerks wird vom Wechselrichter begrenzt: Aktuell dürfen maximal 800 Watt eingespeist werden. Die Solarmodule dürfen bis zu 2.000 Watt Leistung erbringen, sodass auch bei suboptimalen Wetterbedingungen möglichst hohe Erträge möglich sind.
Bei den hohen Strompreisen und den derzeit gültigen Einspeisevergütungen laut EEG ist es ratsam, den Solarstrom direkt selbst zu verbrauchen oder mithilfe eines Speichers für den späteren Bedarf vorzuhalten.

