REC BMS an 16x LiFePo4 3,2v 272ah

Im Normlfall synct das BMS auf 100% wenn " End of Charging" erreicht wird.
Aber da bist du ja noch nicht angekommen, da einige Zellen deutlich weniger Spannung haben.

Zum Syncen, kannst du mal kurz " End of Charging" um 0,1V reduzieren. dann sollte das REC auf 100% springen. Danach wieder die ursprüngliche Spannung eintragen.

Ach ja, Lifepo bei -10 Grad laden ist extrem ungesund, das würde ich im BMS ändern.

..............SUPER..........
Volltreffer: ich habe auf den Tip die Zellen mit Unterspannung manuell nachgeladen: Alles wieder OK

Jetzt habe ich - glaube ich - die Materie einigermassen begriffen.

Herzlichen Dank......

Hallo,

habe gerade gesehen, dass wir schon ein paar Seiten weiter sind. Leider hat die Benachrichtigung des abonierten Threads bei mir nicht geklappt. Hmm, schade.

Ich wollte mich zurückmelden und mitteilen, dass nun meine Zellen lt. BMS voll sein sollen. Es hat ein wenig gedauert, aber ich habe dann im Logfile gesehen, wie die sehr entladenen Zellen irgendwann "hochkamen". Ich habe bislang noch keine Last dran. Nur BMS, Cerbo GX und Laderegler laufen und entnehmen der Batterie rd. 8 W. Wenn ich Euch richtig verstanden habe sollen die Zellen bei 100 % bei ca. 3,45 V sein. Hier mal mein Tagesverlauf aus dem Logfile:

Ist der Verlauf im Bereich des Normalen?

Balancen macht erst oberhalb 3,45V Sinn, weil vorher der Wettlauf nach oben nicht beginnt.

Hallo,
Klemm den Wechselrichter ab. Klemm ein Labornetzteil an und Lade mit 56V und max. Ampere. Stell die Settings wie unten genannt ein.Lass das BMS eingeschalten
Das BMS schaltet rechtzeitig das Relais ab - somit passiert nichts (bei mit lt. Datenblatt bei max 3,65V). Jetzt stellst Du den Laptop neben die Batterie und lässt Dir die Spannungen anzeigen. Merke Dir die Spannung die bei den meisten Zellen gleich sind. Die Zellen mit weniger Spannung lädst Du mit der Labornetzteil nach (dauert nur recht kurz) . Die Zellen mit zu hoher Spannung entlädst Du mit einer KFZ Scheinwerferlampe.
So machst Du 3-4 Durchgänge. Das Nachladen geht dann im Sekundenbereich. Dann wird die Batteriekapazität mit 100% im BMS richtig angezeigt.
Das restliche Balancen übernimmt dann das BMS.
Viel Glück
Grüße
KH


Wenn ich Euch richtig verstanden habe sollen die Zellen bei 100 % bei ca. 3,45 V sein. Hier mal mein Tagesverlauf aus dem Logfile:

221118_Zellenspannung.png

Ist der Verlauf im Bereich des Normalen?
Ja. Vollkommen normal für einen sehr schlecht balancierten Akku.

Und die Denksport Aufgabe für alle: wie kann es sein, das bei einigen Zellen die Spannung steigt, während sie plötzlich bei anderen fällt?

also einen Inverter habe ich nicht angeschlossen. Die Ladung erfolgt momentan sehr langsam über die Solarmodule/ den Laderegler - ist ja derzeit stark bewölkt.

Balancing-Start Voltage ist auf 3,45 V, Balancing-End auf 3,55 V eingestellt.

Ein entsprechendes Ladegerät, um mit >50 V und entsprechenden A zu laden, habe ich nicht. Wenn Ihr der Auffassung seid ohne geht es nicht, muss ich eins anschaffen. Für eine Empfehlung wäre ich dann dankbar.

Hier nochmal meine Settings für einen 100 Ah-Akku:




Warum die Spannung bei einigen Zellen sinkt während sie bei anderen steigt kann ich nicht erklären. Aber die am stärksten fallenden Zellen sind die, die als späteste auf das obere Level geladen werden konnten (Zellen 7, 8, 13)


Und die Denksport Aufgabe für alle: wie kann es sein, das bei einigen Zellen die Spannung steigt, während sie plötzlich bei anderen fällt?
Weil der Strom fällt.
Die volleren Zellen steigen auch noch beim geringerem Strom, die weniger vollen fallen ab.

Denksportaufgabe:

Warum ist Zelle 8 beim Laden den anderen Zellen vorraus und fällt zurück als der Strom fällt?

ich würde tippen: geringere Kapazität.

Hoeherer Innenwiderstand, klassisches Verhalten fuer solche Zellen.


Und die Denksport Aufgabe für alle: wie kann es sein, das bei einigen Zellen die Spannung steigt, während sie plötzlich bei anderen fällt?
Weil der Strom fällt.
Die volleren Zellen steigen auch noch beim geringerem Strom, die weniger vollen fallen ab.
Richtige Antwort, halb "falsche" Begründung.

Der Punkt, wo die Spannungen sich aufteilen, ist der wo die Gesamtspannung des Laders erreicht ist.
schaltet man jetzt den Strom ganz ab, fallen alle Zellen in der Spannung gemeinsam ab. Diese Differenz ist durch die Innenwiderstände verursacht.

Lädt man weiter, so werden einige volle Zellen ihre Spannung erhöhen, dadurch fällt aber der Strom, und die, die nicht .ist erhöhen, weil sie noch nicht soweit sind, fallen durch den Stromrückgang ab.


Ladung auf nehmen tun alle.

Hübscher Effekt , indem man viele Zusammenhänge sieht.

Hallo,

habe die Ladekurven von heute Vormittag mal gespeichert. Bei Zelle 13 habe ich zusätzlich geladen. Deshalb läuft die wohl nun vorweg. Zelle 7 verhält sich merkwürdig - steigt erheblich im Vergleich zu den anderen. Der Alarm ist die innere Temperatur des BMS - sicher wegen des Balancing. Alle Zellen sind > 3,45 V. Das BMS regelt dann runter und die Zellen fallen auf < 3,4 V. Entnahme an der Batterie sind nur 8 W. Wie gesagt, kein Inverter oder sonstiges dran - nur BMS, WiFi, PreCharger und CerboGX. Müssten die Zellen nicht eine gewisse Zeit bei Voll = 3,45 V bleiben?

Ich werde jetzt noch Zelle 8 nachladen. Was kann ich sonst noch machen?

Du hast 3,4V pro Zelle Float eingestellt. Wenn DC Feed In aktiv ist, entladet er den Speicher sogar aktiv bis auf diese Spannung.

Warum hast du die Zelle 13 geladen, haette das bei der Kurve eher bei 12 oder 8 (ist mit den Farben schwer zu sagen) gesehen.

Die 7er ist tatsächlich merkwürdig, wuerde da im ersten Schritt mal händisch die Zellspannung pruefen ob da nicht ein Messfehler vorliegt.

die 13 war am Vortag noch unter der 8. Die 8 lade ich jetzt gerade.

Wo habe ich 3,4 V Float für jede Zelle eingestellt? Den Wert sehe ich in den Settings des BMS gar nicht. Was dem am nächsten kommt ist "Balancing START voltage [V]" mit 3,45 V.

Und wenn Du mir sagen kannst, wo dieser Floatwert zu finden ist, auf welchen Wert würdest Du ihn setzen?

End of charge voltage hysteresis ist 0,15
Float voltage coeff ist 1

Somit Float = 3,55V - 0,15V

Hast du die Zellen vorab getestet, incl. Spannungsabfall nach Vollladung?
Ich würde jetzt erstmal Kontaktprobleme an den Busbars ausschliesen.
Dann vielleicht mal alle Zellen auf 3,65V laden, und dann erst in den Betrieb gehen.

also die Spannungen hatte ich bei Erhalt gemessen. Zwei lagen tiefer als der Rest. Bisher habe ich sie noch nicht vollladen können. Das ist zunächst mein Ziel. Ich war gestern fast soweit alle auf 3.45 V zu haben. Das will ich heute wenigstens abschließen. Sollte ich ganz an die Obergrenze 3,65 V rangehen? Ich muss dann Werte beim BMS ändern, sonst funkt mir das Blancing dazwischen, oder?

Gehst du in der Spannung über 3,45 V höher, so werden Ladungsunterschied im Spannungsunterschiede immer deutlicher. Und der Balancer bekommt mehr Zeit.,

3,65 sind nach Datenblatt die maximale Spannung. Das halten sie aus. Ist auch offensichtlich kein Problem, denn alle parallel Lader machen es.

Ich pflege es aber trotzdem nicht zu machen, ich benutze 3,5 bis 3,55 V als maximale Betriebsspannung und 3,65 als OVP im BMS.

Das ganze ist imho so zu betrachten, das man das macht, was für funktionierendes balancing notwendig ist.

ich habe gerade die End of Charge Hysterese von 0,15 auf 0,05 runtergesetzt. Die Zellen wurden nun bis auf eine binnen Minuten auf 3.506 bis 3.511 V angehoben. Der eine Ausreißer liegt bei 3.491. Den lade ich jetzt noch auf 3,511 V. Dann würde ich die Hysterese wieder zurückstellen da ich denke, dass die Zellen voll sind auch wenn das BMS als SOC "nur" 99,9 % angibt. Liege ich da richtig?

ich habe gerade die End of Charge Hysterese von 0,15 auf 0,05 runtergesetzt. Die Zellen wurden nun bis auf eine binnen Minuten auf 3.506 bis 3.511 V angehoben. Der eine Ausreißer liegt bei 3.491. Den lade ich jetzt noch auf 3,511 V. Dann würde ich die Hysterese wieder zurückstellen da ich denke, dass die Zellen voll sind auch wenn das BMS als SOC "nur" 99,9 % angibt. Liege ich da richtig?
Die 20 mV sind unbedeutend. Das schafft sogar der Balancer in wenigen Minuten, aber wie gesagt, für den Betrieb vollkommen unbedeutend.