Viel Zeit ist nicht mehr, eigentlich müsste es schon erste Ankündigungen geben.
Wieso? Die Hersteller haben fast 3 Jahre Zeit (minus 1,5 Monate).
Ich habe verstanden
- Ab 01.01.2027: Verbot R32 in neuen Split-Luft-Wasser-Wärmepumpen (
<= 12 kW). - Ab 01.01.2029: Verbot R32 in neuen Split-Luft-Luft-Wärmepumpen (
<= 12 kW).
D.h. bis 1.1.2029 haben wir die Monoblock-Luft-Wasser-Wärmepumpen mit R290 und brauchen keine Split-Luft-Wasser-Wärmepumpen. Schon jetzt ist die Förderung
Erst ab 1.1.2029 kommt das Problem der Split-Luft-Luft-Wärmepumpen, also der klassischen Split-Klima-Geräte.
Doch, viele wollen doch eine Split LWWP, der Markt ist also da, aber es gibt kein Geräte und 2027 ist schon mit R32 Schluss.
Das viele das wollen heißt ja nicht, dass die Hersteller es müssen. Die Verbraucher können ja die Monoblocks installieren.
Also kein Druck für die Hersteller bis 1.1.2029. Als Hersteller würde ich auch erst einmal die entwickelten Geräte mit R32 verkaufen. Insbesondere wo jetzt schon bei R290 bei den Monoblocks Panik gemacht wird (explodierende Wärmepumpen in der Presse). Die Presse macht viel kaputt (siehe Elektroautos). Warum dann nicht auch R290 Split-Geräte mit explodierenden Häusern?
Die Hersteller wissen auch nicht, ob der Markt wirklich da ist, da sie die Monoblock-Lösung bereits anbieten. Sie wissen nur, dass sie ab 1.1.2029 Split-Klimas mit R290 anbieten müssen.
Also am besten Heizungsbauer und Hersteller nach R290-Split-LWWP nerven, damit diese sehen, dass der Markt da ist.
Welche ja grundsätzlich auch sehr interessant sind. Ob die Angst vor Frostschäden begründet ist, kann ich aber momentan schwer einschätzen. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, wenn es passiert ist es ein 1. grosser wirtschaftlicher Schaden, 2. eine akute Notsituation wg Heizungsausfall, 3. mit R290 evtl. auch die Sicherheitsthematik, 4. falls nicht zügig behoben, evtl. Folgeschäden durch weitere eingefrorene Leitungen im Haus.
Was wir jetzt brauchen, ist eine saubere Aufarbeitung des Stromausfalls in Berlin (tragischerweise ein sehr gutes Fallbeispiel). Wie viele und welche WPs wurden beschädigt. Wie gross waren Folgeschäden usw.
Eine Heizung kann natürlich immer kaputt gehen, und das passiert auch meistens im Winter. Allerdings kann ich hier in meiner Region sagen, es war noch nie so schwierig und kostspielig (schnell) eine Reparatur zu bekommen. Das berücksichtige ich also ganz stark bei meiner Kaufentscheidung, und schliesse jedes potentielle Problem aus (Mono-Frostthematik), falls möglich.
Ja, das stimmt.
War früher wegen der Frost-Problematik komplett gegen Monoblocks. Hat aber gerade im Störfall große Vorteile. Wenn die Monoblock kaputt ist, kann man diese, wenn sie nicht mehr repariert werden kann, problemlos gegen eine andere Monoblock tauschen. Ohne Änderung der Durchführung ins Haus, etc.
Im Notfall sogar selbst.
DIY technisch ein Punkt pro Monoblock, wobei wenn einmal R290 Split LWWPs verfügbar sind, ein Austausch auch nicht aufwändiger wäre. Die Aussenegeräte könnte ich mir dabei sogar höchst wirtschaftlich baugleich / identisch mit den weltweit verkauften LLWPs vorstellen.
Wenn allerdings die Leitungen im Haus platzen, dann ist der wirtschaftliche Schaden gigantisch. Also wenn man eine Möglichkeit hat auch bei zweistelligen Minusgraden das Haus 14 Tage alternativ zu heizen (Holzöfen o.ä.)
Eine WP bei der aussen grundsätzlich kein Frostschaden eintreten kann, ist in unseren Breitengraden einfach ein ganz grosses potentielles Problem weniger.
Ich möchte z.b. auch lieber zwei oder drei LWWPs betreiben, z.b. separat für FBH, Warmwasser und Heizkörper. Dann muss im Sommer auch nur eine vernünftig dimensionierte WP laufen. Und es geht einher mit 300% Ausfallsicherheit! Macht aber nur Sinn, wenn nicht alle WPs bei Frost 24/7 durchlaufen müssen.
Bei den R290 Monoblocks gibt es auch gewisse Sicherheitsanforderungen. Meines Wissens müssen z.B. zu Lichtschächten 1m Abstand gehalten werden, das geht auch nicht so ohne weiteres bei allen Häusern. In irgendeiner Form wird man wohl eine Alternative zu R290 brauchen.
Das hatte ich mir auch überlegt. Werde in den wenigen Räumen wo die Vorlauftempteratur der Fussbodenheizung es nicht schafft die Räume zu erwärmen, Split-Klimas installieren.
Gleiches hier.
Aktuell geht meine Planung richtung FBH über alle Räume + 3xKlima zum Zuheizen oder auch Ersatzheizung. Evtl. noch eine für den Keller als Reserve für ganz kalte Tage.
Monoblock → großer Wärmetauscher → Fußbodenheizung
Ich verliere Effizienz, aber erleichtere mir Wartung und bezüglich Korrosion müsste ich mir nicht so viele Gedanken machen. Hat jemand Erfahrung mit dieser Idee? Ich könnte auch etwas Frostschutz im Außenkreislauf verwenden, wenn ich damit leben kann noch mehr an Effizienz zu verlieren. Immerhin müsste ich den Durchfluss entsprechend der Wärmekapazität entsprechend anpassen.
Aber Das wäre zumindest ausfallsicher. Solange die Umwälzpumpen weiter laufen, dürfte auch dem Monoblock nichts passieren, da dieser dann effektiv über die Bodenheizung und die Klimas frostfrei gehalten wird. Aber das setzt eine separate Umwälzpumpe voraus.
Weiß noch nicht genau wie ich das löse, aber evtl. über zwei Dreiwegeventile und einer Backuppumpe die ich bei Ausfall des Blocks laufen lasse.
R290 Monoblock wäre zumindest schon schick, aber ich habe zum Glück noch ein paar Jahre Zeit bis meine Heizung raus muss/das Öl leer ist.
Was haltet ihr von der Idee mit der Ausfallabsicherung durch “Kreislaufumkehr als Frostschutz”?
Hast Du eine Anlage gefunden, bei der man Frostschutzmittel einsetzen darf? Habe diverse Hersteller angefragt. Habe keinen gefunden, der ein Frostschutzmittel im Rahmen der Garantie akzeptiert.
Die einzige Möglichkeit des Schutzes bei Stromausfall scheinen die Ventile zu sein, die bei Unterschreitung der Temperatur im Außenkreislauf öffnen.
Würde mich interessieren.
Nein, ich habe in die Richtung noch nicht recherchiert muss ich sagen, aber ich hätte erwartet, dass Glycol theoretisch möglich wäre. Aber sollte ein Frostschutzventil verbaut sein, darf / soll man evtl. kein Frostschutzmittel verwenden um Umweltschäden zu vermeiden?
Bisher sammle ich nur Ideen, da das ganze hoffentlich noch ein paar Jahre in der Zukunft liegt.
Aber das ist auch schonmal gut zu wissen.
Ablassen ist natürlich immer das Sicherste, aber was wenn man mal im Urlaub ist und das Ding ausfällt? Da dachte ich, dass es nicht schaden kann, den Kreislauf weiter laufen zu lassen.
Hast du denn einen getrennen Außenkreislauf bei deiner geplanten Anlage.
Ja, das war der Plan, aber wollte noch recherchieren ob ich nicht durch den dadurch notwendigen Wärmetauscher zu viel Effizienz verliere. Es wäre wirkt halt wartungsfreundlicher von der Idee her. An der WP wäre dann auch nur der Niedertemperaturkreislauf für die FBH und vermutlich 2-3 Heizkörper die ich auf selbigen hängen muss, weil ich keine Alternative habe, aber das müsste für die Räume reichen.
Klar. Bei Frostzschutz sollte man mit Wärmetauscher arbeiten.
Die Hersteller, die ich angefragt habe, haben alle abgewunken. Scheinen alle Angst zu haben dies im Rahmen der Garantie zu gestatten.
Aus dem Bereich der Wasserkühlung kenne ich nur das Problem der Verschlammung was bei feinen Lamellen probleme machen kann. Das ist aber stark abhängig was man verwendet und was evtl. an Rückständen noch in den Komponenten vorhanden war.
Banal hätte ich jetzt gesagt, was im Auto oder der Wakü funktioniert, sollte eigentlich auch da gehen.
Wie gesagt kann nur das sagen, was ich bei Recherche und Nachfrage herausgefunden habe. Habe halt keinen Hersteller gefunden, der den Einsatz von Frostschutzmitteln bei den Monoblocks erlaubt.
Wenn es einen solchen geben sollte, der es explizit (schriftlich) erlaubt, wäre ich dankbar über die Info.
Also ich weiß vom PKW Bereich, dass die Frostschutz-Kühlmittel (vor allem silikathaltige) durchaus mit der Zeit den ganze Wärmetauscher zusetzen können. Ich hab als Zweitwagen auch noch einen Verbrenner, den ich komplett selbst warte. Da ist auch schon seit ein paar Monaten der KM Wechsel fällig..
Die Plattenwäremtauscher an den LWWPs haben mWn noch viel feinere Kanäle, also da wäre ich auch vorsichtig mit dem falschen Frostschutzmittel..
Wahrscheinlich wäre es am besten diese Wärmetauscher reparaturfreundlich zu gestalten, für den Fall der Fälle. Aber mit vakuumieren, neu befüllen etc. wird es auf jeden Fall ein wenig Arbeit.
Die Krux ist immer: Wenn da nun beispielsweise 2 Hähne eingebaut werden um den Kältemittelkreis dort zu trennen, damit man den Plattenwärmetauscher ausbauen kann, dann sind diese 2 Hähne wieder mögliche Schwachstellen und mindern auch die Effizienz.
Ansich benötigen wir jetzt schon die elektrokalorische Wärmepumpe! Dann hat es sich generell mit Kühlmitteln erledigt.
