R290, Vorschriften und Sicherheit

Meine Erfahrungen sind bisher begrenzt. Bei meiner ersten Wakü für den PC hatte ich das Problem von “Ausfall” der die Kanäle zugesetzt hat.
Bei der zweiten habe ich a) alle Komponenten vorher gereinigt und gespült und b) ein teureres Glykol verwendet.
Die Zweite ist nach 6 Jahren Betrieb (>8h/Tag) noch wie neu.

Ich denke, wenn alles sauber ist, und man keine Verunreinigungen in den Kreislauf bringt, wird das vermutlich auch keine großen Probleme machen.

Was die Hersteller betrifft. Es ist eine Absicherung. Würden sie Glykol erlauben, müssten sie dies auch testen und ggf. nur für den getesteten Hersteller freigeben und dann müssen sie zusätzlich noch damit Rechnen das der Kunde kommt weil die “versprochene” Effizienz nicht stimmt.

Vermutlich werde ich eine separate Frostschutzumwälzpumpe wie geplant installieren, die den Fall absichert, dass die WP selbst (z.B. wegen einem Elektronikdefekt) nicht mehr läuft.
Ist einfach umzusetzen und Umwälzpumpen kosten nicht viel bzw. habe eh welche über :smiley: Muss in diesem Fall ja keine A+++ sein.

Verstehe ich nicht. Was ist eine separate Frotzschutzwärmepumpe? Danach sprichst Du über Umwälzpumpen. Was meinst Du?

Es geht bei der Absicherung von Monoblocks doch darum, dass diese ausfallen könnte, z.B. kein Strom hat (kann auch eine Sicherung oder RCD sein, der abschaltet), die Temperaturen dazu führen, dass der Wärmekreislauf draussen gefriert und die Wärmepumpe dadurch zerstört wird.

Wenn das passiert und ich vor Ort bin, kann ich etwas tun. Notfalls die Flüssigkeit des Kreislaufes selbst ablassen.

Wenn ich allerdings gerade dann in Urlaub bin, kann die Wärmepumpe zerstört werden. Da wäre ein Frostschutzmittel eine tolle Sache. Wenn das einer der Hersteller zulassen würde.

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Ups, ja im Kopf verwürfelt beim Schreiben, sollte Umwälzpumpe werden :wink:

Du willst also die Wärme, die noch im Haus ist nutzen, um die Anlage vor dem Einfrieren zu schützen? Die Heizkörper fungieren dann als Energiesenke, richtig?

Umwälzpumpe dann mit Notstromversorgung?

Genau. Notstrom über die PV. Der FBH-Kreislauf im Keller könnte auch in der Regel genug “Wärme” liefern.

Die Lösung macht auch nur für einen kürzeren Stromausfall (bis 3 Tage), oder einem längeren Defekt der Wärmepumpe Sinn. Bei letzterem müssen dann die Klimas im Haus die Wärme liefern, die für den Frostschutz der Wärmepumpe benötigt wird.

Ein Frostschutzmittel im Kreislauf wäre mir aber noch immer lieber :smiley:

Keine schlechte Idee. Allerdings stelle ich mir immer so eine Situation vor, man merkt morgens nach dem Aufstehen dass die Heizung nicht mehr läuft. Ausfall war nachts um 23:00 bei -15°C.

So kann das durchaus ablaufen, und bei extremer Kälte friert das Wasser innerhalb von sehr wenigen Stunden komplett ein.

Also müsste ein Stromausfall und auch ein technischer Defekt an der WP automatisch erkannt werden, und dann auf Notzirkulation umgeschaltet werden. Aber Frostschutzmittel wäre noch sicherer.

Das ist eigentlich relativ einfach realisiert.

Folgende Varianten (auch im Kombination):

  • Wärmepumpe liefert keine Daten mehr oder über diese zeigt sich, dass diese nicht mehr läuft
  • Stromverbrauchsmessung zeigt, dass die WP nicht mehr läuft (Shelly Pro EM davor hängen)
  • Ein ESP-32 der auch die 3-Wegeventile und Notfallpumpe steuert überwacht die Temperatur an Vor- und Rücklauf.

Gibt sicher noch andere Varianten, aber letzten Endes, erkennen und entsprechend reagieren.
Ich habe dies z.B. schon für Gefriertruhe und Kühlschrank ausprobiert. Ausfall oder auch eine nicht geschlossene Tür wird zuverlässig erkannt und gemeldet.
Meine Gewächshausfenstersteuerung steuert dieses nach Wind, Regen, Temperatur und Jahreszeit entsprechend “intelligent”.

Eigentlich ist das meiste mit ein paar Euro realisierbar. Bezüglich Zuverlässigkeit vielleicht nicht Industriestandard, aber ich hatte bisher ehrlich gesagt keine Robleme mit meinen Steuerungen und es wäre auch nicht so schwer diese redundant auszulegen.