Eigentlich müsste man noch einen weiteren Parameter mit einbeziehen.
Die Heizleistung.
Man könnte auch sagen: Die “Chinesen” bauen kleinere Anlagen mit hohem Wirkungsgrad. Diese sind für geringere Heizleistung ausgelegt z.B. 1.5kW. Diese werden aber aufgrund der Marktkonventionen als nominal 2,5kW Anlagen vertrieben. Mit entsprechenden geringeren Werten für den SCOP
Meine günstigen Anlagen haben z.b. folgende Werte
bei -7°:
2.125W Heizleistung COP 2.98
1.109W Heizleistung COP 3.92
Der SCOP Wert wäre dann also im wesentlichen davon abhängig, was der Hersteller als p design wählt.
Man könnte also annehmen, die SCOP 4.6 Anlagen mit p design 2.5kW sind im Grunde SCOP 5.1 Anlagen mit p design 1.5kW.
(ist als Diskussionsinput gedacht, habe ich noch nicht nachgerechnet)
Es sind also kleinere Anlagen mit geringerer Heizleistung, daher auch die geringeren Gewichte. Nicht weniger effiziente Anlagen.
Um günstig wegzukommen ist es sehr wichtig eine fundierte Heizstrategie mit korrekter Auslegung der Anlagen zu entwickeln. Auch die Positionierung des Innengeräts ist sehr wichtig für den Erfolg.
Wir haben als Hauptanlage eine 40er Daikin laufen (mit Bedarfssteuerung an). Diese ist zentral im Eingangsflur montiert und kann bis zu einer bestimmten Aussentemperatur das gesamte 220m2 Haus heizen. Nach Bedarf werden situativ (Aussentemperatur, Aufenthalt, Wochenende, Besuch, PV Überschuss, …) einzelne kleine Anlagen zugeschaltet.
Wir sind sehr zufrieden mit dieser Lösung. 5 Klimasplits im Premium-Segment wären für uns finanziell überhaupt nicht möglich gewesen.