Mein Boiler 120l läuft an Batteriespannung mit step up, sobald die Spannung der Batterie in die Nähe von “voll” kommt. 25€. Statt wechselrichten und runtertransformieren.
Der Thread von tageloehner
(DC Boilerheizung DIY für 25€ - direkt vom Panel oder vom Akku, geht auch parallel zu MPPT (12-60V)
Danke für die ganzen Anregungen. Die GX Beta 3.8 werde ich mir auf alle Fälle ansehen, klingt interessant. An dem Boiler herumbasteln will ich eher nicht, da habe ich noch Garantie drauf. Der Haier mit 1,5kW ist der “kleinste” / am wenigsten Leistungsstarke den ich gefunden habe
@nrtsiaetgiunae Danke für den Tipp. Die Thyristorsteller habe ich mir angesehen. Leider kann mir keiner sagen wie schädlich dass für den kleinen Multiplus 2 wirklich ist.
Den Thread von Tagelöhner habe ich mir durchgelesen. Interessante herangehensweise. Von DC wollte ich die Finger lassen da der Thermostat nicht für DC gemacht ist und ich möglichst wenig basteln möchte. In meinen Augen aber insgesamt der eleganteste Weg. Anonsten läuft im Rest der Anlage das meiste auf DC aus naheliegenden Gründen (Wasseraufbereitung und Bewässerung, Beleuchtung, Kamera, Router, Alarmanlage etc.). Einen “modified Sinewave Inverter” für 48V zu 110V habe ich leider nicht gefunden, der wäre ebenfalls ein heißter Kandidat. Aber die Alis dieser Welt schicken wohl aus Gründen keine 110V Geräte nach Deutschland.
Ich denke der Weg von Lichtquant ist für mich am sinnvollsten. Zurück schicken kann ich den Spartrafo sowieso nicht, der ist nun gesetzt. Dieser bekommt nun noch eine Thermosicherung spendiert und dann wird das ganze ein paar Wochen lang getestet. Am Wochenende poste ich noch ein paar Bilder vom Aufbau und hoffentlich von ersten Ergebnissen.
Du könntest ja Thermosicherung ("primärseite") + Thermoschalter ("sekundärseitig") machen.
(Ich habe keine eine Ahnung wie der Spartrafo sich auf die Sicherungsart der Temperatursicherung primärseitig auswirkt)
Dann wärst du "redundand" und die Spule darf immer wieder abkühlen.
PVC Leitungen sind laut duck.ai bis 70°C zugelassen.
pvc stromleitung.max temperatur
PVC-Kabelkanal/-Leitung: maximale Temperaturwerte
- PVC (Polyvinylchlorid) weich/standardtypischerweise: kurzfristig bis ~70–80 °C. Dauerbetriebsgrenze oft ~60–70 °C.
- Hart-PVC (z. B. Leitungsmantel): ähnliche Bereiche; Isolierungen nach Norm können bis 70 °C (Dauer) spezifizieren.
- Installationsleitungen (z. B. NYM, H07V-U mit PVC-Isolierung): Nennbetriebstemperatur typ. 70 °C; kurzzeitig höhere Temperaturen zulässig (bis ~90 °C) laut Hersteller/Normen.
- Max. zulässige Ader-/Manteltemperatur hängt von Norm/Hersteller (z. B. VDE 0298, IEC) und Kabeltyp ab — immer Datenblatt/Produktkennzeichnung prüfen.
- Bei höheren Anforderungen verwenden: PVC-Alternativen wie XLPE/PE, Teflon/PTFE oder Silikon (für höhere Temperaturen).
Wenn du ein konkretes Kabel-/Leitungsmodell oder Norm (z. B. VDE/IEC) nennst, gebe ich die exakten Temperaturen aus dem Datenblatt.
(Weitere Suchvorschläge...)
Rumeditiert.
Bin gespannt wie du es am Ende löst.
Viel Spass!
Ja genau so ist der Plan. Allerdings beide Primärseitig. Ist weniger Lötaufwand und nicht “unsicherer”
Nach etwas Suchen habe ich das hier gefunden: https://de.aliexpress.com/item/1005012349518999.html Zwar kein modfied Sinewave aber was solls.
EDIT: Da bin ich schon wieder auf ChinaWatt herein gefallen. Das 1600W wäre das richtige
Primärseitig:
Wenn sie den Einschalt/Abschaltstrom können.
Spulen sind Energiespeicher.
Im Abschaltmoment können, glaube ich, Spannungsspitzen entstehen.
Vielleicht die Ki oder hier im Forum fragen.
Im Thread von mir war am Ende auch was von "gestorbenen Relais".
Die Temperaturschalter/Sicherung muss das abschalten/einschalten können.
Wechselspannung hat in der Spitze ca ?350V
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Hi, ja klar primärseitig fließt weniger Strom, das ist einfacher zu schalten. Die Sekundärseite hat aber nur die halbe Induktivität. Kommt am Ende ungefähr aufs gleiche hinaus? Sowohl Temperaturschalter (95°C) als auch Sicherung (113°C) sind für 10A gemacht und sollten das locker schalten können, die Sicherung nur einmal im Leben. Die PVC Leitungen sind am Trafo und nicht IM Trafo und werden kaum mehr als 70°C sehen. Werde ich vorsichtshalber auch mal messen. Wie gesagt konnte ich den Kern noch anfassen. Für die finale Messung nehme ich Thermocouples vom Multimeter, das ist wesentlich genauer. Einen Messwiderstand um den Einschaltstrom(-verlauf) mit dem Oszi zu messen habe ich leider nicht da. Mal schauen was in der Firma herum liegt.
Über die 325V Scheitelspannung der 230V AC vom Multiplus 2 spricht keiner. Solche AC-Schalter sind immer für die Nennspannung (mittlere Spannung) angegeben.
Ich erinnere mich nicht mehr genau, vormagnetisierung oder so war das besondere.
Ich guck mal in mein Thema...
Ich glaube das und das:
Sättigung nach Einschalten im Nulldurchgang
Schon klar. Hast du mal nachgemessen?
Es haut mir regelmäßig den 16A LSS raus wenn ich neu einschalte. Läuft bei mir deshalb in Standby mit 5W, da ich sekundär simpel mit programmierbaren 230V Tasmota Steckdosenschalter die 110V schalten lasse. (Nicht optimal, aber geht % tual)
Bei dem 3kw Trafo würde es primär bei der Tasmota Steckdose das Realis bald zerlegen.
Anderen LSS hab ich noch nicht probiert.
Das wundert mich. Sekundärseitig sollte das Relais genauso leiden. Vlt versuche ich doch lieber den Trafo für 23€ (so viel habe ich am Ende bezahlt) wieder zu verkaufen.Mit dem Inverter wird das ganze wesentlich einfacher. Den Schalter vom Inverter kann ich direkt mit dem AUX-Relais des Multiplus 2 verbinden und bin fertig.
Es gibt noch in-rush limiter und snubber.
Jag mal mein Thema durch eine ki und lass dich beraten. Vielleicht kommt ja was gutes, einfaches bei raus? (Snubber bei Relais ist in meinem Thema auch erwähnt worden)
Der link oben
Wenn ich sekundärseitig schalte, ist er ja schon in Betrieb.
Stimmt, bei dir nudelt der Trafo ja wirklich immer. Ich denke so richtig glücklich werde ich mit der Lösung nicht. Für die Thermosicherung und den Thermoschalter bin ich am Ende auch wieder locker 10€ los. Dann noch 10€ für das Relais. Die Inverterlösung erscheint mit immer besser weil gar nicht teurer
und der Temperaturschalter im Boiler? Oder soll der Inverter auch laufen wenn das Wasser schon heiß ist?
Hatte mir übrigens extra den baulich größtmöglichen Boiler geholt, weil der meine “Speichererweiterung” ist. Heute nach 4 Tagen Dreckswetter und hohem Strompreis hat der aber auch nur noch knapp 40°. Muss meine netzdienlich-Steuerung noch optimieren
Ich habe ebenfalls den größt möglichen Boiler besorgt der noch ohne Fummeln unter die Spüle passt. Ich habe so an trüben Tagen immer noch genug, die Verluste sind bei einem großen kaum mehr als bei einem kleinen.
Der Thermostat funktioniert mit 110V genau wie mit 230V. Dass der Inverter läuft wenn das Wasser schon heiß ist stört mich jetzt nicht weiter. Die 10W Standbyverbrauch sind relativ egal und bei SOC =90% wird er abgeschaltet. Die 90% hat der Akku aufgrund der anderen Verbraucher jetzt bereits gegen 20 Uhr. Da es eine Insel ist kann ich den Strom nirgends einspeisen.
@nrtsiaetgiunae Danke für den Tipp. Die Thyristorsteller habe ich mir angesehen. Leider kann mir keiner sagen wie schädlich dass für den kleinen Multiplus 2 wirklich ist.
Wie meinst Du mit schädlich? Der Steller arbeite mit Impulsgruppenbetrieb von 30 Perioden oder 1 Periode.
Mit einer Periode wären dann Durchschnittsleistung von 2 - 100 % möglich. Damit sollte dann sogar eine 0-Punkt Regelung machbar sein. Allerdings weiss ich nicht wie hochsensibel die EMS das mitbekommen. Denn in wenn der MP2 glleichmäßig 800 W liefert und dein Heizstab 1600 W hat aber der Regler jede 2. Periode auslässt, dann hast Du am Zähler in der ersten Periode 1600 W - 800 W = 800 Verbrauch und in der 2. Periode 0 W - 800 W = -800 W, also Einspeisung. Es gab da mal einen Bericht in der c’t, wenn ich mich recht entsinne, da hatten einfache Steckernetzteile zu hohen Messverbräuchen geführt da die interne Elektronik ein Teil des “Verbrauchs” wieder eingespeist haben. Das haben die empfindlichen EMS registriert und gezählt.
Ansonston wenn Du im Inselbetrieb bist meinst Du das Du ggf. die Leistung der MP2 überschreitest?
Das komplette Perioden abgearbeitet werden ist das eher wie ein schnelles an und abschalten im 0-Durchgang.
Einzelperiodenbetrieb (Impulsgruppenbetrieb mit 1 Zyklus)
Impulsgruppenbetrieb, bei dem die EIN- bzw. AUS-Zeit aus nur einer Periode besteht, wird
Einzelperiodenbetrieb genannt.
Bei 50% Leistung beträgt die Taktperiode 40ms
- 1 Periode EIN (20ms bei 50Hz)
- 1 Periode AUS (20ms bei 50Hz)
Haben Sie eine Leistung unter 50%,
- bleibt die EIN-Zeit fest (1 Periode),
- wird die AUS-Zeit größer,
- verlängert sich die Taktperiode.
Für eine Leistung über 50%
- bleibt die AUS-Zeit fest (1 Periode)
- und EIN-Zeit und Taktperiode werden länger.
Impulsleistung können die MP2 ja einiges mehr leisten aber ich denke mehr als das doppelte des MP2 sollte die Gesamtleistung des Heizstabs nicht überschreiten, wenn Du das meinst.
Deswegen habe ich mich auch für diesen entschieden da alle anderen mit Phasenanschnitt oder Phasenanschnitt den Sinus doch stark deformieren dürften, abgesehen von den dabei entstehenden Störungen.
Der Multiplus 2 muss den Sinus den er auf der 48V Seite erzeugt nachregeln. Wenn z.B. der Kühlschrank startet dann fleckert die LED-Filamentlichterkette. Claude schrieb dass Schwingungspaketsteuerung dem Multiplus 2 schaden könnte wenn man einfach einzelne Perioden abschaltet und evtl nur eine Periode später schon wieder anschaltet. Das sind ja extreme Lastwechsel.
Claude schreibt
Für den MP2 ist verteilt wahrscheinlich besser
Kleinere, regelmäßige Lastwechsel sind für den Regelkreis des Wechselrichters einfacher zu handhaben als eine große Lastspitze gefolgt von langer Pause. Weniger Flackern wahrscheinlich.
Der MP2 hat ja 3000VA und er Boiler 1500W. Das würde grundsätzlich schon funktionieren.
Mit dem zusätzlichen 110V Inverter braucht der Multiplus allerdings gar nichts machen außer SOC-gesteuert den Inverter an- bzw abzuschalten.
Ok, der Vorteil von einer Spannungsreduzierung ist das damit die Leistung immer gleich ist.
Meine Idee basiert auch eher auf der Annahme das man feinregeln möchte. Die MP2 sollten das schon können.
Aber bei der halben Spannung nicht vergessen das der (ideale) Heizstab dann auch nur 1/4tel der Leistung umsetzt.
Bei 1500 W würde der Heizstab dann nur noch rund 375 W liefern.
Das mit dem Feinregeln wäre schon eine feine Sache
Allerdings ist der Boiler selbst bei 343W nach 2,5h bei ~70°C. Der Lustgewinn ist überschaubar und wenn ich wirklich schnell heißes Wasser brauche nehme ich den Wasserkocher. Oder ich stecke den Boiler kurz in die normale 230V Dose
Die 343W sollte der 800 ChinaWatt Inverter mit guter Effizienz hin bekommen. Hoffentlich ohne das der “intelligente” Lüfter anspringt.



