PV - Batteriegröße Rechner

@nobodyisperfect @kombinat

Dafür war der csv-Import gedacht. Da könnte sich jeder austoben. Sooo leicht ist das nämlich nicht. Im SLP H0 wird ja nicht nur der Tagesbedarf berücksichtigt, sondern verschiedene Jahreszeiten, Wochentage und Feiertage und dies mit einem Faktor dynamisiert. Da steckt schon eine Menge Erfahrung hinter diesen Lastprofilen. Aber halt auf eine "Masse" von Kunden. Das Hoch und Runterskalieren auf den Jahresverbrauch ist dabei noch das kleinste Problem.

@nick81 ok, hab ich übersehen, ich spiel mich mal

danke !

@nick81 ja, ich kenne diese Lastprofile. Die kann man sich auch bei diversen Versorgern runterladen. Es ist kein standardisiertes Lastprofil, sondern wird zusammengefasst aus mehreren Haushalten. Das ist schon nicht so einfach sondern besteht aus 130.000 einzelnen Datenpunkten. Wie gesagt, habe mir selbst mal so einen Rechner gebaut. Im Prinzip ist das also alles berechnet aus historischen Daten. So habe ich auch meine Vorhersage für eine Dachanlage gemacht. Um dann ein Lastprofil aus einem Polynom zu machen, müsste man eigentlich eine komplette Studienarbeit schreiben. Glaube aber das würde den Rahmen sprengen. War nur ne Frage, ob das grundsätzlich eine Idee wäre.

@nobodyisperfect ich habe das vom BDEW verwendet und die Berechnung nachgebaut. Da gibt es eine Dynamisieung drin, die du aus den Lastprofilen der VNB idR nicht erkennen kannst.
https://www.bdew.de/energie/standardlastprofile-strom/

@nick81 ich habe diese hier verwendet: Download aller Profile

@nick81 - wäre es möglich nicht nur einen strompreise zu hinterlegen sondern eventuell zwei alternative array optionen QUARTAL oder evtl. sogar MONATLICH

bei uns hier schwankt der einspeisetarif extrem, Q3 waren 0,51 Q1 jetzt 0,25 und vmtl Q2 runter 0,05-0,1

Fantastischer Kanal, fantastisches Tool - vielen Dank dafür.

Bin selbst gerade mit bestehender PV Anlage am kalkulieren und planen eines Speichersystems und natürlich ist hier die Rentabilitätsberechnung ein wesentlicher Aspekt.

Ich bin die Parameter im Tool durchgegangen und muss sagen, dass sie egal ob mit oder ohne Speicher sich irgendwie überhaupt nicht mit meiner aktuellen Eigenverbrauchsquote decken.

Wir haben eine Ost/West Anlage (9.9 kWp), brauchen pro Jahr etwa 8.000 kWh und vermutlich einer Besonderheit: wir haben tagsüber ca ~550W und Nachts etwa 500W konstante Grundlast, da hier neben dem "normalen" Hausbetrieb auch ein Server, Überwachungskameras, 150W für Licht (Kellerbüro) und WiFi-APs laufen.

Unter diesem Aspekt versuche ich herauszufinden, wie meine Ideale Batteriegröße aussieht...

Leider trackt erst seit September '22 Home Assistant die Eingespeisten Überschüsse - ich komme hier im durchschnitt im September auf 12kWh und Oktober noch auf 7,5 kWh Einspeisung ins Netz. Dies, obwohl ich im September/Oktober bereits mit PV-Überschuss zwei E-Handtuchheizkörper (2x800W) mit betrieben und mittels Zappi Wallbox Überschussladen in den PHEV betrieben habe.

Mir ist bewusst, dass sich ein solches Verhalten nur extrem schwer in einem Rechner abbilden lässt. Aber dennoch die Frage: besteht die Möglichkeit so etwas irgendwie mit zu Berücksichtigen? Zumindest die hohe Grundlast wäre spannend als Eingabefeld zu haben, weil E-Heizung und Überschlussladen des E-Autos sind ja letztendlich keine "echten" Verbräuche sondern nur Resteverwertung darstellt...

Ich hatte rechnerisch das Pferd jetzt von hinten aufgezäumt:

Ich weiß aufgrund der Auswertung in Home Assistant, dass ich, während die Sonne nicht scheint, 10-15kWh pro Tag verbrauche.
Ebenso weiß ich, dass ich durchschnittlich auch im September noch über 12kWh zurück ins Netz gebe (trotz E-Heizkörper und PHEV).

Wäre es da nicht dann ganz einfach zu sagen:
Wenn tägliche Einspeisung >= nächtlicher Bedarf dann PV-Speichergröße=nächtlicher Bedarf+25% Systemverluste ?

Das Prinzip übertragen in einer Excel-Tabelle:

Sofern dies ein für das PV-Tool hilfreicher Ansatz ist um es weiterzuentwickeln: freut mich

Falls ich hier total daneben liege: bitte sagt es mir unbedingt :slight_smile:

Ist der CSV Import dann immer eine Datei mit 365 Tage x 24Std=8760 Zeilen?

Vielen würde ja bestimmt schon reichen, wenn für die Wärmepumpe der WP-Anteil vom Strom anzugeben wäre, bei aller Ungenauigkeit was die jahreszeitliche Link entfernt Verteilung angeht. Wobei man mit dem CSV Import PV-Optimiertes Verhalten durchspielen könnte, statt Durchschnittverbräuche.

Hallo zusammen,

erstmal danke an die Entwickler des super Tools!

Leider fehlt mir im Tool eine Monatsauswahl.

Hintergrund: aufm Campingplatz bin ich nur von April bis Oktober - im Winter ist dort mein Verbrauch 0.

Beste Grüße

Andy

Ja, so wäre das. Genau so funktioniert das Programm auch intern. Jede Stunde wird der Verbrauch gegen den Ertrag gerechnet. Somit sollte (wenn ich mal Zeit dazu habe) ein einlesen einer solchen CSV recht einfach umzusetzen sein. Wenn ich das berechnen sollte, benötige ich wieder viele Annahmen, die bei jedem anders aussehen können. Zudem könnte ich selbst in dem Programm die "Struktur der CSV" nutzen um diese Annahmen individueller berechnen zu können.

@1nd Du kannst dir die Erträge pro Monat ansehen und mit etwas Aufwand zusammenrechnen. Ich denke die Abgrenzung des "gefüllten" Akkus über ein Monatswechsel ist eher marginal.

Hi zusammen und erst mal @Nick81, cooles Tool.

ich habe zwar nicht den kompletten Thread gelesen (bitte nicht steinigen) aber hätte da ne spezielle Frage:

Kann man mit dem Rechner auch größer 30Kw ausgeben lassen?

Hintergrund:

Wir haben eine 32kWp PV Anlage bei der der EEG Vertrag (ja gabs damals noch) in 3 Jahren ausläuft. Eine Einspeisung ist danach nicht mehr rentabel.

Mein Nachtbar hat aber neben der Freistehenden Halle (gleiche Grundstück) Einen Stall gebaut mit ~28.000kWh Stromverbrauch im Jahr, so würden wir die Zählern neu anordnen und nach Schema D1 (Selbstversorgergemeinschaft) einbauen. eine 100kW Batterie dazu und gut is es.

Die Rechnung bis 30kW ist schon mal sehr vielversprechend, daher wären mehr auch interessant.

MfG Chris

@christoph-87 Da gibt es keine Beschränkung von 30kWp. Bekommst du eine Meldung?

@nick81 sorry mein Fehler, das mit den Tags war mir nicht ganz klar.

Eigentlich sollte es doch möglich sein, dass man das Tool mit den Daten aus dem Sunnyportal füttert - oder aus den Homeassist Daten - Geht das?
Ich nehme mal an über eine Excel Datei ja, das würde ich aus dem HA auch hinbekommen. Aber aus dem Sunnyportal? Hat das schonmal jemand gemacht?

Auch würde mich interessieren ob es eine Möglichkeit gibt mit irgend einem Tool die maximale Solarproduktion in der Summation von mehreren Teil-PV Anlagen über den Tag auszugeben - für jeden Tag des Jahres. So, dass man mal in der Verlaufsgrafik über den Tag eine Anlage mit Südausrichtung im Vergleich zu 2 Anlagen mit Ost / West Ausrichtung - als Beispiel.

Herzlichen Dank für das tolles Tool.

Weihnachten ist zwar grade vorbei, aber ich wünsche mir dennoch etwas, und zwar eine grobe Berücksichtigung von Verschattungen, z.B. als Tabelle

Winter 00:00 - 10:00

Winter 16:00 - 24:00

Sommer 00:00 - 05:00

Sommer 17:00 - 24:00

Hintergrund: Meine 3 Platten liegen fast waagerecht auf dem Terassendach, und deshalb stört meine eigene Hauswand und im Winter auch meine Nachbarn.

Hat aber für mich persönlich keine Priorität. Bei mir wäre das Rechenergebnis sicherlich, dass sich 500Wh Speicher noch weniger lohnen. Vielleicht nutzt es aber anderen.

@harvey56 Es gibt zwar eine Möglichkeit Horizontdaten bei PVGis mitzugeben, aber das irgendwie habe ich das noch nicht verstanden. Aber vielleicht hilft dir das ja.

Hallo,

wo sind denn die Verbrauchsprofile in dem PVTool geblieben?

Bei der Dateneingabe sind die nicht zu finden, oder mache ich was falsch?

Moin, bei mir funktioniert die "Berechnen"-Schaltfläche nicht.

Du musst erst eine Adresse angegeben haben (Koordinaten müssen gefunden sein) und eine Ausrichtung muss vorhanden sein (Ausrichtung hinzufügen drücken)

Das PV-Tool wurde auf dynamsiche Jahresverbräuche umgebaut. Vorher hat der jeden Tag den gleichen Verbrauch gerechnet, nun rechnet der nach SPL H0