PV - Batteriegröße Rechner

@Nick81

Bin gerade über den Rechner gestolpert und habe die Eckdaten der schon gekauften, aber wetterbedingt noch nicht installierten PV Anlage verfiziert.

Bin begeistert, da das Ergebnis mit dem Pi mal Daumen gemachten Schätzungen vor dem Kauf zu fast 100% übereinstimmt.

Super ist die Tabelle, die für mich keine Frage mehr offen läst. Respekt vor der Arbeit die in dem Rechner steckt. Danke dafür!

Gruß

Uwe

@solarix

Vielen Dank für die Blumen

Hi,

ist es möglich Verbrauchsprofile hochzuladen oder einzugeben?
Im einfachsten Fall mit einem klassischen Verbrauchsprofil (mit, ohne Wärmepumpe) vorbelegen und editierbar machen. Monatsweise sollte hier schon reichen.
Wenn ich Mitte November mein Heizregister anschmeiße verzehnfacht sich mein Verbrauch. Das wirkt sich ja schon enorm auf die Berechnungen aus.

Danke und Gruß
Shorty

@doc-shorty

für den PV Rechnet benötige ich stündliche Daten. Schließlich rechnet der ja auch stündliche PV Erträge dagegen. Ich habe noch auf meiner ToDo einen stündlichen Verbrauch mit einer csv Datei importieren zu können, habe aber momentan keine Zeit.

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Das wär es, dann könnte man wirklich mal schauen, lohnt es die ST Anlage zu lassen oder doch komplett zu ersetzen.

Bezüglich verwendetem Lastprofil:
Wurde ja schon gefragt, ob eigene Lastprofile möglich wären, auch ich fände das Super! :wink:
In meinem Fall wäre das so:
ca. 4000kWh pro Jahr "normaler" Verbrauch vom Haus, Wohnen, Leben und so (da kann das Standard Lastprofil bleiben).
Für die restlichen ca. 10000kWh pro Jahr ein besonderes Lastprofil "e-Autos", und dann die möglichkeit einzustellen, wann diese typischerweise laden können (wann sie zu hause stehen, bzw. einstellen wann sie eben NICHT zu hause stehen). Wir haben 3 e-Autos, und alle 3 sind Montag bis Freitag von ca. 6:30 bis 16:30 nicht zu Hause- und das verschiebt die Kurve, welche Akkugröße sinnvoll ist sicherlich schon beachtlich nach hinten (also größerer Akku Sinnvoll) gerade bei so hohen Beträgen (eben 10k kWh pro Jahr und das vorrangig spät nachmittag/abend geladen) :slight_smile:
Das soll aber nicht nach "gemeckert" klingen, der Rechner, eure Arbeit allgemein ist wirklich SUPER! Nur ein weitere Vorschlag für zukünftige Erweiterungen :slight_smile:

@Nick81 Hab gerade deinen PV-Rechner ausprobiert. Genau mein Geschmack, ich liebe Tabellen. Echt Klasse. Hab mir sowas in Excel gebaut aber nicht mit soviel Daten gefüttert. Mach weiter so ?

Erst einmal vielen Dank für das schöne Tool-- intern arbeitest Du ja mit definierten Lastprofilen. Wie aufwändig wäre z.B. der Import von realen Nutzungsprofilen nach entsprechenden Vorgaben. Mir liegen z.B. alle relevanten Daten (Produktion, Verbrauch, Einspeisung, Eigenverbrauch, Netzbezug, etc. (minimale Auflösung 10s)) von einem kompletten Jahr mit PV vor, die ich nun natürlich sinnvoll auswerten möchte, inwiefern eine DIY-Speichernachrüstung wirtschaftlich wäre. Überschlagsweise bekomme ich es natürlich hin, da ich z.B. sehr schnell den täglichen Netzbezug / Einspeisung gegenüberstellen kann und mir dann überschlagsweise die optimale Speichergröße berechnen kann in Verbindung mit der Anzahl der prognostizierten Vollzyklen.

@mdkeil Wie oben schon erwähnt, ist ein Import von stündlichen Verbräuchen geplant. Das Tool rechnet ja aufgrund deines Standortes und Ausrichtung den Ertrag aus. Deine Einspeisedaten kann ich nicht verwenden

@nick81

Hey Nick,

Danke für deine Arbeit. Ich habe mal eine Frage zur Funktion. Und zwar wird bei dem lastprofil auch berücksichtigt, dass eine Einspeisung ins Netz stattfindet? Bei mir kommt raus, dass bei einem Speicher von 1kWh eine Eigenverbrauchsquote von 100% erreicht wird. Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Der Zähler ist im Sommer schon stark rückwärts gelaufen, was bedeutet, dass dann doch viel verloren gehen würde. Wenn mein Rechner aber läuft und ich am zocken bin, dann verbrauche ich aber dennoch ca. 350W/h. Würde es denn die Möglichkeit geben bei dem Rechner auch eine individuelle Lastkurve über den Tag verteilt einzustellen, bzw. auch eine Einspeisung/Verbrauchsanalyse für einen Beispeiltag zu bekommen? Wie ist das denn im Rechner integriert?

@mdkeil Excel ist "groß und mächtig", das ist ne winzige Fingerübung die Zahlen damit aufzubereiten.

@lenzelott

Dem bin ich mir bewusst und zudem auch in der Lage dies umzusetzen.. siehe <Link> Ich muss aber einen Denkfehler haben, was die Implementierung der Lade/Entladeverluste angeht.. oder halt das typische "Brett" vorm Kopf.. aber vielleicht kannst DU mich ja behellen. {green}:wink:

@nobodyisperfect Das Tool funktioniert so:

Anhand deines Standorts wird von PVGIS die stündlichen Erträge geholt (Standard Jahr 2020). Dagegen rechne ich den Stündlichen Stromverbrauch nach einem Lastprofil H0 (Haushalte) und deinen Jahresverbräuchen. Und für jede Stunde rechne ich dann verschiedene Speichergrößen inkl. Verluste und optional max. WR-Leistung mit ein. Wenn Speicher voll, dann wird eingespeist.

Nun ist es aber so, das ein Lastprofil keine "individuellen Lastspitzen" berücksichtigt, sondern gemittelte Werte über viele Kunden beinhaltet (geglättete Verbräuche). Somit ist die Berechnung ohne/mit sehr kleinen Speicher etwas ungenau. Je größer der Speicher und wenn die WR-Leistung zu deiner Max. Verbrauchsleistung passt, desto genauer wird diese Berechnung.

Dies kann man nur verbessern, wenn man individuelle Lastprofile nutzt. Dafür war die Idee eine csv Datei einlesen zu können. Allerdings ist die Auflösung trotzdem "stündlich", z.B. ein Durchlauferhitzer, der mehr Leistung braucht als dein WR liefert und nur 5 Minuten läuft könnte man damit auch nicht "genau" berechnen.

Im groben ist der Rechner aber schon recht genau. Vor allem kenne ich auch sonst kein Tool, mit dem man mehrere Dachausrichtungen mit einem Speicher berechnen kann. Das war der Grundgedanke zu diesem Tool.

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@nick81 danke für die Erklärung. Mich hat es nur gewundert, warum im März und Oktober bei meiner Rechnung eingespeist wird, im Sommer aber nicht. Eigentlich müsste im Sommer deutlich mehr Energie eingespeist werden, da hier ja ein geringerer Stromverbrauch herrscht als im Winter, und zudem noch die Tage länger sind. Entweder es ist ein kleiner bug, oder ich beachte irgendwas nicht.
habe selbst schon so einen Rechner für excel gebaut mit 15 min taktung, diese aber zu einer Stunde zusammengefasst.

aber wie gesagt, warum im Sommer keine Einspeisung erfolgt, dafür aber im Frühjahr und Herbst, kommt mir etwas komisch vor.

@nobodyisperfect Welche Daten hast du eingegeben?

@nick81

  • Jährlicher Stromverbrauch 1500 kWh
  • Stromkosten 0,40 ct/kWh
  • 800 Wp bei 0° Süd sowie 90° senkrecht zum Boden
  • Ort: Darmstadt

Ich habe meine Batterie zuerst einmal nach der Leistungsfähigkeit ausgelegt, wozu will ich eine 12 kW USV an einer Batterie die nur 5 kW liefern kann.

So kam ich auf die aktuelle Batterie mit 11. irgendwas kWh die zumindest 200A liefern kann, Es hat noch Platz für die zweite und dritte, schau mer mal wie die erste sich schlägt.

@nobodyisperfect Du hast eine steile Neigung und bekommst damit im Frühling/Herbst den höchsten ertrag mit höherer Peakleistung. Deshalb wird die Einspeisung eher dort liegen.

Servus,

finde das Tool auch super. Was m.m nach fehlt, ist die Annahmen, dass der Stromverbrauch übers Jahr konstant ist.

meine Heizung braucht z.b. 130w fürn brenner, 40 watt für die pumpe

je nach aussentemperatur kann die schon mal einige zeit laufen

im sommer brauch ich kein/ kaum licht, also ich glaub ich hab so um die 1.5 - 2 kwh / tag unterschied zw. sommer und winter

hab leider noch keine verbrauchsmessungen die das belegen, habe damit erst begonnen

hätte also eventuell den verbrauch monatsweise aufgedröselt ?

da ich im winter sowieso kaum meinen aktuellen verbrauch decken kann (habe ne warm-wasser-lwp die 2-3kwh tagsüber braucht), könnte ich die batterie max 7-8 im monat überhaupt füllen.

oder sehe ich das ganze zu kompliziert ?

@nick81 ah ja ok, das könnte der Grund sein. Wäre es eigentlich viel Arbeit eine möglichkeit zu geben, eine eigene lastkurve einzugeben? Ich hätte hier gedacht ein polynom zu nehmen, welches in einem Graphen sichtbar ist. hier könnte man dann das Polynom qualitativ verschieben, was dann mit einem Faktor multipliziert wird. Es müsste allerdings die Annahme getroffen werden, dass die Verteilung des Energiebedarfs an jedem Tag konstant ist. und sich nur die Menge ändert. quasi das polynom strecken und stauchen je nach Jahreszeit und Wochentag, damit die Summe dann zum Jahresstrombedarf passt. Ich bin allerdings kein Programmierer und könnte mir vorstellen, dass diese Umsetzung durchaus ein wenig mehr Aufwand bedarf.