PV auf Carport, gute Idee? Elektriker?

Die Lücken zwischen den Reihen habe ich aus mehreren Gründen gelassen:

1. Zum sauber machen, ich komme besser an die Module ran. Ist zwar sehr knapp aber man kann da durchlaufen.
2. Sollten andere Arbeiten nötig sein, jetzt konkret nach Absprache mit dem Elektriker Steckverbindung herstellen, ich jabe ja bisher nur je 9 Module miteinander verbunden.
3. In der Tat auch wegen besserer Durchlüftung

Gekontert habe ich noch nicht. Die Schrauben mit denen das Dach festgemacht ist, sind auch auf der Hochsieke. Die sind allerdings deutlich länger, so dass ich damit einen durchgehenden Holzbalken quer zur Hochsieke erreiche.

Ich überlege, ob ich da jetzt von unten eine Art Stopper aus Hardgummi oder vorgebohrtem Holz einschrauben könnte. Hat da jemand schon Erfahrungen gemacht? Ist es schon vorgekommen, dass der Wind die Blechschrauben ohne Konterung aus dem Blech rausreißt? Ich finde im Netz auf Anhieb kein Standardprodukt für den Zweck.

Zum Kontern habe ich jetzt einen Gummitürstopper ausprobiert. Man kann ihn gut von unten reindrehen.

https://www.hornbach.de/shop/Tuerstopper-29-25-mm-Kunststoff-weiss-schraubbar-fuer-Boden-Wand/10118418/artikel.html

Bin noch am überlegen, wie viele ich davon kaufen sollen. Es sind insgesamt 3 Reihen a 6 Module, also 42 Schienen, also 84 Schrauben. 84 Gummitürstopper, da kaufe ich den Baumarkt leer und ob die 80 Euro wirklich nötig sind?

Vielleicht mal 12 für die erste, windexponierteste Reihe holen?

Ich habe jetzt zwölf Türstopper gekauft und angebracht.

Ich habe jetzt zwölf Türstopper gekauft und angebracht.
Ich denke ich werfe den 3D Drucker an..., oder Kunststoffrohr aus dem Baumarkt: https://www.hornbach.de/shop/Kunststoff-Rundrohr-aussen-8-mm-innen-6-mm-Laenge-1000-mm-weiss/6178850/artikel.html

Für die "Windseite" sind die Türstopper sicherlich nicht verkehrt.

Gestern und vorgestern wurde die Anlage angeschlossen. Die ersten 16 kWh sind produziert und davon 12 selber verbraucht.

Das leider unter erschwerten Bedingungen. Es sind zeitgleich mit der Installation gleich zwei Sachen kaputt gegangen: Das Kommunikationsmodul des Smartmeters, ich kann also die Daten des Zählers nicht mehr abrufen und muss alles händisch steuern und selber abschätzen wie viel gerade verbraucht wird, der Zähler zeigt im Display nur volle verbrauchte/eingespeiste kWh an. Und der go-e charger hat auch den Geist anscheinend aufgegeben. Also laden nur per Steckdose und händische Einstellung des Ladestroms.

Der installierende Elektriker hat sich das nochmal angeschaut und Strom ist da, die Feinsicherung der go-e wird sofort nach einlegen kaputt gehauen (also vorher mit Multimeter und nachher mit Multimeter gemessen, vorher war die Sicherung ok und danach nicht mehr).

Also bei discovergy angerufen. Die schicken mir eine neue Kommunikationseinheit, darf ich selber installieren, Techniker dürfte ich (viele) Monate drauf warten. Die go-e ist reklamiert, ich hoffe mal dass sich da eine billigere Lösung als Neubeschaffung anbietet.

Ich bin aber teilweise auch echt vom Pech verfolgt, mal hoffen "Ende gut, alles gut".

Rechnung vom Elektriker ist da, 3188 Euro. Die vollen 50 m Kabel wurden benötigt, es musste doch noch etwas mehr im Schaltschrank gemacht werden. MIt etwas über 8000 Euro für 7,29 kWp kann ich gut leben. Dass bei so einer Aktion "zufällig" Smartmeter und Wallbox dran glauben müssen, ärgert mich immer noch. Inzwischen sind 24 kWh erzeugt und 18 selber verbraucht (trotz "Blindflug" mangels Smartmeterkommunikationseinheit).

Ich habe jetzt auch noch fast eine Stunde mit säubern verbracht, Sahara / Feld Staub (wenn die Bauern hier arbeiten, erinnert das gerade an Staubstürme) + Vogeldreck. Der Baum in Nordrichtung verleitet die Vögel dazu meine schöne Solaranlage als Toilette zu missbrauchen.

Das Gute: wenigstens geht es mit Flachdach und den Abständen recht einfach, nach dem Durchgang mit dem Wischmopp komme ich mit dem Tuch zum nachwischen überall ran und muss mich nicht weiter als einen Meter übers Panel greifen.

Das Schlechte: die Anlage läuft gerade mal zwei Tage und schon putze ich eine Stunde (habe nicht so genau auf die Uhr geguckt, aber eine halbe Stunde war es sicher) lang.

Erste Bilanz nach vier Tagen.

85 kWh erzeugt
47 kWh Netzbezug
22 kWh Einspeisung
63 kWh Eigenverbrauch => Eigenverbrauchsquote 74%
110 kWh Verbrauch => Autarkiegrad 57%

Wir hatten bisher keinen Tag mit nur Sonne dabei, es musste händisch geregelt werden, wir sind noch im August, der Ladestand der Elektroautos ist ca um 15 kWh höher als am Anfang der Periode (trotzdem musste eins der Autos teilweise mit Netzstrom geladen werden, war zu bewölkt und der Ladestand zu niedrig).

Grob passt das aber gut zu meinen Erwartungen (mal von der kaputten Smartmeterkommunikationseinheit und der kaputten Ladestation abgesehen).

Staub (bei mir war mal eine dicke Schicht mit Pollen drauf) sollte die Leistung nicht wirklich beeinträchtigen, sofern dieser gleichmäßig verteilt ist und noch Licht durch kommt. Doof ist es, wenn der Staub/Dreck durch Regen an den Rand gespült wird und dann wirklich kein Licht mehr durchlässt. Vogelschiss ärgert mich auch, obwohl hier kein Baum in der Nähe ist, aber der nächste Regen regelt das meistens. Ich würde das beobachten wie die Verunreinigung die Leistung beeinträchtigt, sonst bist Du nur am putzen (bei mir gab es dann Ärger von der Frau "Ich würde die PV Module putzen, aber nicht die Fenster vom Haus" :slight_smile: ). Denk an Tipp mit den Clips, sollte sich Wasser an einer Seite sammeln und den Staub mitnehmen.

Die Geschichte mit den kaputten Geräten ist ärgerlich, und dass direkt beim Einbau diese defekte auftreten würde mich auch mehr als stutzig machen.

Muss trotzdem cool sein, den Strom zum tanken selbst zu produzieren. Wie weit biste mit der Warmwasser-Wärmepumpe?

Die Ariston läuft jetzt seit Anfang Juli oder so, bisher sehr zuverlässig und ohne Probleme. Ich schalte sie jetzt händisch abends aus und morgens an. Die normale Heizung ist daher aus, ich hatte im Mai einen Monat geguckt, wie viel Gas pro Tag gebraucht wird für Warmwasser, das waren etwas über 10 kWh Erdgas. Den Stromverbrauch der Ariston habe ich mit Energiemessgerät über den ersten Monat verfolgt, ich habe nicht jeden Tag nachgesehen, aber sehr regelmäßig und das waren recht konstante 2 kWh Strom pro Tag.

Ja, das mit dem eigenen Strom tanken ist schon nett und die ersten Tage sind nach Erwartung verlaufen, also trotz überdurchschnittlicher Produktion über die ersten sechs Tage (tendenziell senkt das die Eigenverbrauchsquote, im Winter müsste ich nahe 100% sein) und Blindflug mit händischer Steuerung deutlich über 70% Eigenverbrauch. Inzwischen sind es 142,7 kWh in sechs Tagen. Gestern war besonders gut, 35,8 kWh an einem Tag.

Nochmal etwas überlegt, wie wird es im Jahr aussehen, lohnt sich eine Batterie oder mehr PV?

Also teile ich das Jahr in Sommer (von März bis September) und Winter (von September bis März) und habe etwa im Sommer pro Tag:

11 kWh normalen Verbrauch
2 kWh Brauchwasserwärmepumpe
7 kWh Elektroautos

Summe 20 kWh Verbrauch

27 kWh Erzeugung
9 kWh Einspeisung
2 kWh Netzbezug

Autarkiegrad 18/20=90%
Eigenverbrauchsquote 18/27=67%

Im Winter:
15 Stunden mit einem kW kommen für die Klima dazu, also 35 kWh pro Tag

Erzeugung runter auf 9 kWh

Eigenverbrauchsquote 9/9=100%
Autarkiegrad 9/35=26%

Übers Jahr gemittelt:

Verbrauch 27,5 kWh
Erzeugung 18 kWh
Eigenverbrauch 13,5 kWh
Einspeisung 4,5 kWh
Netzbezug 14 kWh

Eigenverbrauchsquote 13,5/18=75%
Autarkiegrad 13.5/27.5= 49%

Im Winter bringt die Batterie gar nichts, auch nicht bei doppelter Erzeugung, ich kriege sowieso alles weg. Ich müsste schon die vierfache Erzeugung haben und/oder viel sparen, also Warmwasser/Heizung/Kochen mit Gas, Autos öffentlich laden oder Verbrenner in Reserve halten.

Der Forumsnutzer Voltmeter macht so was mit seinem komplett (Strom) autarken Haus.

PV aufs Hausdach mit Solarteur ist Mist, kriege ich 4,5 kWh pro Tag mehr Eigenverbrauch oder etwa 1600 kWh im Jahr, Kosten um die 20000 Euro. Kann man vergessen, bzw. rechnet sich vor allem über die Einspeisevergütung.

Batterie dazu vom Solarteur ist noch mehr Mist.

Überlege gerade, ob sich so ein System lohnen würde (an der Fassade befestigt)?
https://de.eco-worthy.com/collections/1000-2000wp-solaranlage/products/1360wp-24v-8x170wp-komplettset-solaranlage-mit-2-4kwh-lithium-speicher-3kw-wechselrichter

Also ich habe Erfahrungswerte mit einem 335Wp Modul, welches ähnlich montiert ist wie bei Dir. Dort wurden im Oktober im Schnitt knappe 0,5 kWh pro Tag produziert, also bei Deinen 400Wp (0,5/335405) etwa 0,6 kWh und für die Anlage dann 180,6 = 10,88 kWh pro Tag. Kommt den 9 kWh von Dir recht nah, aber worüber reden wir hier... Insgesamt lagen meine Erträge mit dem 335 Wp Modul in den dunkleren Monaten wie folgt:

September 22 kWh
Oktober 14 kWh (Durchschnittlich 50 W am Tag, Peak Anfang Oktober: ~150 W, Peak Ende Oktober: ~100 W)
November 5 kWh
Dezember 2,5 kWh (2,5/31 = 0,08 kWh pro Tag, bei Dir 3/31 = 1,75 kWh)
Januar 3,6 kWh
Februar 8,8 kWh
März 32 kWh (ungewöhnlich sonniger Monat!)

Bedeutet von Ende Oktober bis Anfang März ist echt nichts da an Leistung da. Es gibt regnerische Tage im Oktober, da liegt der Peak bei 24 W, der Mittelwert bei 14 W. Bedingt durch den Sonnenstand und der Aufständerung von 0 Grad ist die Leistung derart gering, deswegen auch die 87% Effizienz im Vergleich zu den 100% bei 30/40 Grad. Im Sommer fällt das nicht so auf, da steht die Sonne hoch genug. Ein Akku lohnt sich also zwischen Oktober und Februar gar nicht, wie Du auch schreibst, da der Hausstrom schon alles frisst und "nur" die Peaks vom Herd/Ofen/Wasserkocher durch einen Akku ausgeglichen würden.

Was ist denn mit der kleinen Gartenhütte? Fassade geht auch, aber da würde ich "richtige" Module nehmen wenn das geht. Dann ein großer Microwechselrichter (Hoymiles HM-1500 bei 4 Modulen oder Hoymiles HMT-2250-6T (HMT-1800-6T) für 6 Module. Vorteil: nur ein Kabel ans AC-Hausnetz klemmen. Ein Akku (selbstbau?) dann mit Victron Technik.

Ansonsten sind 35,8 kWh mit 7,29 kWp (?) schon echt gut. Bei mir waren es 3,31 kWh mit 0,695 kWh. Bei Dir also pro kWp 4,91 kWh vs. 4,76 kWh bei mir.

Update: War von 12x Modulen bei Dir ausgegangen, aber es sind ja sogar 18x

Nochmal etwas überlegt, wie wird es im Jahr aussehen, lohnt sich eine Batterie oder mehr PV?

Also teile ich das Jahr in Sommer (von März bis September) und Winter (von September bis März) und habe etwa im Sommer pro Tag:
Nimm mal die Daten von PVGIS für deinen Standort und fahre eine Simulation über den AKKU-Füllstand übers Jahr.
Ich habe das für meinen Standort gemacht (Für das Jahr 2021) und habe in neun Monaten bei 12,7kWP und Akku 11kWh eine sehr große und kontinuierliche Akkunutzung als Ergebnis erhalten.
Die Monate November, Dezember und Januar waren schlecht in der Hinsicht, dass ich den Akku bei "Vollversorgung" nicht mehr füllen konnte.
Dann habe ich stückweise Verbraucher rausgenommen und auf Netzbetrieb gestellt (zB. die LWWP) und siehe da, der Akku wurde an manchen Tagen wieder voll, selbst in den Dunkelzeiten.
Das ist also ein Optimierungsproblem anhand deines Verbrauchs und deiner Gewohnheiten oder Energiebedarfs.

Vollversorgung und Autarkie werden die meisten von uns nicht erreichen können, dazu fehlt einfach der Platz.
Mit dem vorhandenen Platz, einem Batteriespeicher und bewusst gesteuertem Einsatz der Ressourcen können wir jedoch soweit optimieren, dass eine maximale Eigennutzung des selbsterzeugten Stroms und damit eine maximale Ersparnis gegenüber gekauftem Strom möglich wird.
(Vielleicht ist es bei dir eine Kombination aus PV und Batterieerweiterung)

Rechne doch mal, was dich eine kwH aus dem Energiespeicher kostet und mit welchen Grenzkosten sich ein solcher lohnt.
Ggf. auch die Erweiterung, falls du schon einen hast.
Das Batterietool von Andreas mit anderen Stromkosten (0,50€/kWh) gefüttert zeigt m.E. auf einmal ganz andere Amortisationszeiten als noch vor ein paar Wochen als wir noch mit 0,30€/kWh gerechnet haben.

Herzliche Grüße

Nimm mal die Daten von PVGIS für deinen Standort und fahre eine Simulation über den AKKU-Füllstand übers Jahr.
...
Das Batterietool von Andreas
Das Problem dabei sind die zwei Elektroautos insbesondere. Da meine Smartmeterkommunikationseinheit kaputt ist (Ersatz soll bald kommen) weiß ich auch noch nicht, wie gut die Steuerung da klappt.

Im Winter wäre der Plan aber, dass fast nichts eingespeist wird, also morgens geht beim ersten eingespeisten Watt die Brauchwasserwärmepumpe an. Die Klima läuft dann schon, weil nötig, oder wird zugeschaltet, sobald trotz Brauchwasserwärmepumpe ein einziges Watt Einspeisung da ist. Sobald die beiden Verbraucher abgefrühstückt sind und ein Watt Einspeisung da ist, fängt eins der Elektroautos an zu laden. Haben wir mal einen sonnigen Tag, kann die Batterie des Elektroautos das auffangen und dann an einem weniger sonnigen Tag nicht/weniger laden (bei viel Bewölkung im Dezember wird es Tage geben, wo Brauchwasserwärmepumpe + Klima + Grundverbraucher wie Router/Kühlschrank eh alles fressen).

Über die nächsten Monate kann ich da erstmal Daten sammeln und sehen, wie es so läuft.

Um möglichst wenig rechtliche Grauzone zu haben, möchte ich ungern die 600 Wattgrenze bei Balkonkraftwerke für Nulleinspeisung aus einer Batterie nutzen. Eigentlich müsste eine einspeisende Batterie angemeldet werden. Ich möchte auch ungern nochmal einen Elektriker involvieren.

Die drei Optionen mit denen ich liebäugle:

1. Ich melde eine Erweiterung an und nutze den zweiten MPPT des existierenden Wechselrichters. Die zusätzlichen Module kommen auf ein zu bauendes "Spielhaus" im Garten mit perfekter Südausrichtung und 50 oder 60 Grad Dachneigung. Trapezbleche und Holz habe ich noch übrig, ich müsste nur Module und billigstes Montagematerial von Saytec zu kaufen.

2. Wie 1. aber als Inselanlage und ein paar Geräte wie Kühlschrank oder Router hängen da permanent dran, hier kenne ich mich bei den technischen Details leider noch nicht richtig aus. Die Standardlösung dafür dürfte so ähnlich sein wie das Paket hier:
https://greenakku.de/Offgrid-PV/storePV-1640Wp-48V-mit-3-5kWh-Lithium-LiFePO4-Speicher::3868.html
Und das ist schweineteuer zu 3000 Euro pro kWp (Montagematerial von Saytec für vier Module kostet fast nichts, kann man vernachlässigen gegenüber dem Rest).

3. Nur eine kleine Batterie (keine Einspeisung, also auch keine rechtliche Grauzone):
https://forum.drbacke.de/viewtopic.php?p=43885#p43885

Ansonsten sind 35,8 kWh mit 7,29 kWp (?) schon echt gut.
Ich bin damit zufrieden. Gestern waren es sogar 37,4 kWh, vorgestern 37,1 kWh, der Tag davor 35,7 und zwei Tage davor dann die 35,8.

Im Moment ist es allerdings recht mau, bis jetzt sind heute nur 0,9 kWh zusammengekommen und die Erzeugung ist gerade bei 0,51 kW, reicht für Grundverbrauch plus Brauchwasserwärmepumpe. Mehr läuft auch nicht. Elektroautos sind beide nach Tagen mit viel Sonne recht voll, also werden die heute nicht geladen.

Die drei Optionen mit denen ich liebäugle:

1. Ich melde eine Erweiterung an und nutze den zweiten MPPT des existierenden Wechselrichters. Die zusätzlichen Module kommen auf ein zu bauendes "Spielhaus" im Garten mit perfekter Südausrichtung und 50 oder 60 Grad Dachneigung. Trapezbleche und Holz habe ich noch übrig, ich müsste nur Module und billigstes Montagematerial von Saytec zu kaufen.

2. Wie 1. aber als Inselanlage und ein paar Geräte wie Kühlschrank oder Router hängen da permanent dran, hier kenne ich mich bei den technischen Details leider noch nicht richtig aus. Die Standardlösung dafür dürfte so ähnlich sein wie das Paket hier:
https://greenakku.de/Offgrid-PV/storePV-1640Wp-48V-mit-3-5kWh-Lithium-LiFePO4-Speicher::3868.html
Und das ist schweineteuer zu 3000 Euro pro kWp (Montagematerial von Saytec für vier Module kostet fast nichts, kann man vernachlässigen gegenüber dem Rest).

3. Nur eine kleine Batterie (keine Einspeisung, also auch keine rechtliche Grauzone):
https://forum.drbacke.de/viewtopic.php?p=43885#p43885
Option 1 Kommt darauf an ob ein Akku kommen soll, und wenn ja wo der steht. Victrons können AC-seitig mit 230V und entsprechenden Verlusten laden, oder eben DC-seitig mit einem weiteren PV-String und DC-Laderegler.

Option 2 würde ich nicht als Inselanlage laufen lassen, sondern in die bestehende PV Landschaft einbauen. Beliebig erweiterbar.

Option 3 mhh... finde da Option 2 besser.

zu Option 2:
![49409=8265-tempsnip.png|721x379](upload://tto3C2CeMvMFdIPIRGxCF90tFc6.png)

Mit dem Betrieb des Multiplus auf L2 steigt Deine mögliche AC Leistung insgesamt. Ich meine, dass der Victron auch überschüssige Leistung von dem Fox-WR aus L1 über das öffentliche Netz von L2 holt, da der Zähler saldiert.

Sofern Du den Fox Wechselrichter auf 5kw limitieren kannst, wäre dann sogar ein dauerhafter Notstrombetrieb (1 Phase) mit einem Victron Multiplus mit 5kW möglich. Dann wäre der Victron auf L1 und der Fox dahinter.

Was ist mit Deinen beiden Stromern? Können die mittelfristig V2G (Vehikel to Grid)? Da sind doch riesige Akkus drin. Was sind da 10-11 kWh Entnahme, wenn der Akku 50-70 kWh Kapazität hat?

Dass mit L1 und L2 verstehe ich nicht ganz, der Fox Wechselrichter speist doch dreiphasig ein?

Wieso die Begrenzung auf 5 kW?

Gibt es irgendwo dazu ein einfach zu verstehendes How to?


Was ist mit Deinen beiden Stromern? Können die mittelfristig V2G (Vehikel to Grid)? Da sind doch riesige Akkus drin. Was sind da 10-11 kWh Entnahme, wenn der Akku 50-70 kWh Kapazität hat?
Der E-Golf und der C-Zero dürften dafür nicht einsetzbar werden, aber vielleicht ersetzen wir ja den C-Zero (Baujahr 2011) mal durch was Neues, wir würden ihn aber eigentlich gerne noch ein paar Jahre fahren.




So sieht das Spielhaus aus. Ausrichtung genau Süden, der Baum hinter dem Carport ist genau im Norden.


Option 2 würde ich nicht als Inselanlage laufen lassen, sondern in die bestehende PV Landschaft einbauen. Beliebig erweiterbar.
Ich glaube, dass ich es jetzt verstanden habe. Die Option wäre mit einem wie ursprünglich angedachtem einphasigen Wechselrichter gegangen, also ein Victron Multiplus und die Carportanlage wäre inselfähig.

So bräuchte ich jetzt wohl drei Victron Multiplus.

Ich schrecke vor allem zurück, wo ich den Elektriker nochmal brauche, gerade, wenn praktisch die gleiche Arbeit anfällt, also ein weiteres Kabel vom Garten verlegt würde und wieder der Zählerschrank angepasst werden müsste. Für die 3300 Euro habe ich eine 1360 Wp Inselanlage von Eco worthy komplett mit Lieferung und habe noch 300 Euro übrig.

Und, die zwei kaputten Geräte schrecken auch ab. Wenn ich die Go-e neu kaufen sollte, wären das 640 Euro. Ich hoffe auf Ersatz über Garantie, gibt es die nicht, muss ich mir da noch eine Lösung überlegen.

Bei der Option 2 könnte fast alles in das Spielhaus, aber für die offizielle Einspeisung müsste eine Leitung zum Zählerschrank gelegt werden. Option 2 wäre als Insel in Ordnung, dann reicht ein einfaches Verlängerungskabel, dass ich selber zum Haus verlege und da Kühlschrank/Gefrierschrank/Router anschließe oder auch mal ein anderes Gerät. Da bin ich mit Victron aber schnell bei den Greenakkupreisen, also
https://greenakku.de/Offgrid-PV/storePV-1640Wp-48V-mit-3-5kWh-Lithium-LiFePO4-Speicher::3868.html
4677 Euro plus Lieferung plus eventuell paypal Gebühren (hatte ich bei den Modulen, da kam bei ähnlichem Preis ohne Lieferung und Paypal dann über 5000 Euro raus).
Allein der Multiplus ist bei Greenakku schon
https://greenakku.de/Wechselrichter/Offgridwechselrichter/Victron-MultiPlus-Kombigeraete/MultiPlus-12-3000-120-16-Wechselrichter::583.html
1718,55

Wenn Du eine vollständige Selbstversorgung (Insel) des Hauses anstrebst, dann braucht man 3 Stück, ja. Aber ein kleiner 3kW Multiplus müsste doch auch an einer Phase gehen, oder? Also der Betrieb des MultiPlus erfolgt nicht in Reihe, sondern Parallel. Von dem könnte man dann Notstrom beziehen und er würde die Grundlast und Verbrauchsspitze abfedern. Vielleicht diese Frage nochmal den erfahreneren Leute stellen.

Der MultiPlus soll "nur" den Akku laden/entladen und den Strom entweder über DC (Spielhaus) oder AC (Hausnetz) holen und nur bei Bedarf als Ausgleich ins Hausnetz einspeisen. Der könnte dann auch direkt am Hausanschlussschrank stehen würde ich sagen. Die DC-Leistung von 6 Modulen sollte noch nicht so stark verlustbehaftet und teuer sein.