PV auf Carport, gute Idee? Elektriker?

Was heißt denn Konvektion in Verbindung mit Radiatoren?
Ich meine damit konventionelle Radiatoren, die die Wärme ohne Lüfter abgeben. Vermutlich nicht ganz richtig und und fachlich falsch. :-)
Aber von Heizkörpern, die speziell für Wärmepumpen gedacht sind und die auch aktive Lüfter haben, wird von einigen Fachleute abgeraten.

Zumindest würde ich eine Flächenheizung in der Wand oder, wenn der Fußboden eh neu muss, im Fußboden bevorzugen. Aber soweit bin ich noch nicht, habe keine Kalkulation angestellt. Aber eine Vorlauftemperatur 35 Grad (Flächenheizung) vs. 55 Grad (klassischer Heizkörper) ist für den Betrieb mit einer Wärmepumpe, was die Leistungsaufnahme angeht, eine ganze Menge und macht die WP deutlich unwirtschaftlicher.

@Platin
Der konventionelle Radiator verteilt die Wärme mittels "passiver" Konvektion.
Warme Luft am Heizkörper steigt einfach auf Grund der Physik ohne weitere Hilfsmittel auf, Je nach Höhe der VLT
macht sich auf noch Wärmeabstrahlung vom heißen Heizkörper bemerkbar.
Halt mal die Finger über den Toaster und schalte ihn ein. Natürlich mit ausreichend Abstand oder Leidensfähigkeit.
Das ist Konvektion, Luft wird warm, steigt auf und gibt Wärme in den Raum ab, dann "fällt" die abgekühlte Luft nach unten und
das Karussell startet von vorne.
Die Klimaanlage wälzt die Luft im Raum auch um, braucht dazu aber einen Lüfter. Strahlungswärme gibt es da natürlich nicht.


Außerdem sind mir die Fertiglösungen definitiv zu teuer!
Da würde ich nichts ins Dach bohren, sondern draufstellen und entsprechend beschweren. Wenn die Kosten abschrecken dann vielleicht etwas aus Metallprofilen für den Lastregalbau verwenden (https://www.bauhaus.info/schraubregale/regalux-winkelprofil/p/10578305). Die Unterkonstruktion dann mit 30er Gehwegplatten oder ähnlichem befestigen und darunter ggfs. noch etwas zum Schutz der Dachfolie. Hier ein Beispiel Beispiel 2
Ansonsten, je nach Größe der Anlage, würde ich überlegen eine "richtige" Unterkonstruktion zu verwenden. 1. sieht es nicht so gebastelt aus und 2. ist es stabiler gegenüber Wind. Aber natürlich alles in Abhängigkeit mit dem Grad der Aufständerung.
Sowas meine ich als fertige Lösung für Süd (gibt es auch für Ost-West): https://greenakku.de/Montage/Montagepakete/Flachdach/TRITON-Flachdach-Montagesystem-2x2-250-380Wp-Sued-15-GRAD::2942.html

An sich eine gute Idee, habe da auch schon drüber nachgedacht.
Jedoch endet mein Grundstück an einem Feld und von dort aus geht bei Sturm in der Regel auch der Wind. Die Panels würden aufgeständert, dann von hinten den Wind fangen.
Daher möchte ich schon mal eine max 10-15° Konstruktion.

Wegen dem Bohren hab ich mir überlegt dass ganze natürlich auch wieder abzudichten, wollte da mit nem Dachdecker sprechen, ob es da ggf Zeug gibt welches sich mit der Dachfolie verbindet und wirklich abdichtet.

Wenn das natürlich murks ist und nicht geht, werde ich wie du gesagt hast mit Gewichten arbeiten und hoffen dass nichts passiert.

An sich eine gute Idee, habe da auch schon drüber nachgedacht.
Jedoch endet mein Grundstück an einem Feld und von dort aus geht bei Sturm in der Regel auch der Wind. Die Panels würden aufgeständert, dann von hinten den Wind fangen.
Daher möchte ich schon mal eine max 10-15° Konstruktion.

Wegen dem Bohren hab ich mir überlegt dass ganze natürlich auch wieder abzudichten, wollte da mit nem Dachdecker sprechen, ob es da ggf Zeug gibt welches sich mit der Dachfolie verbindet und wirklich abdichtet.

Wenn das natürlich murks ist und nicht geht, werde ich wie du gesagt hast mit Gewichten arbeiten und hoffen dass nichts passiert.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: befestige es richtig, ansonsten schläfst Du schlecht bei Sturm. :-)
Wenn die eine Seite "offen" aufgeständert Richtung Feld zeigt, dann muss da entweder ein Windschutzblech, oder wie im Video (Beispiel), ein schöner und schwerer Tiefboardstein (50kg!) an die offene Seite. Zusätzlich ausreichend beschweren. Die Frage ist, ob die Dachkonstruktion das Gewicht tragen kann. Alternativ eine Ost-West Ausrichtung? Da sind 10-12° ideal.

Spricht etwas gegen Volt-on

https://shop.volt-on.de/

und den Fox ESS Wechselrichter?

Ich bin kurz davor den T6-G3 (6 kW)

https://de.fox-ess.com/wp-content/uploads/2022/02/T-G3-Datenblatt-little.pdf

+ 18 Ja Solar 405 Wp Module zu bestellen, einschließlich Lieferung 4750 Euro

Montagematerial bestelle ich dann später woanders.

Weiß jemand, wie man nach einer Anschlusszusage von Westnetz (ist über 3,26 kWp und 2,7 kVA für den Wechselrichter) die Werte hochsetzen kann/sollte?


An sich eine gute Idee, habe da auch schon drüber nachgedacht.
Jedoch endet mein Grundstück an einem Feld und von dort aus geht bei Sturm in der Regel auch der Wind. Die Panels würden aufgeständert, dann von hinten den Wind fangen.
Daher möchte ich schon mal eine max 10-15° Konstruktion.

Wegen dem Bohren hab ich mir überlegt dass ganze natürlich auch wieder abzudichten, wollte da mit nem Dachdecker sprechen, ob es da ggf Zeug gibt welches sich mit der Dachfolie verbindet und wirklich abdichtet.

Wenn das natürlich murks ist und nicht geht, werde ich wie du gesagt hast mit Gewichten arbeiten und hoffen dass nichts passiert.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: befestige es richtig, ansonsten schläfst Du schlecht bei Sturm. :-)
Wenn die eine Seite "offen" aufgeständert Richtung Feld zeigt, dann muss da entweder ein Windschutzblech, oder wie im Video (Beispiel), ein schöner und schwerer Tiefboardstein (50kg!) an die offene Seite. Zusätzlich ausreichend beschweren. Die Frage ist, ob die Dachkonstruktion das Gewicht tragen kann. Alternativ eine Ost-West Ausrichtung? Da sind 10-12° ideal.

Das mit dem schlecht schlafen bei Sturm denke ich auch :shock:

Mein Dachdecker war zufällig da, er hat gesagt dass es extra Abdichtmaterial für meine Dachfolie gibt.
Also sollte eine anständige Montage möglich sein.

Werde dann einen 15-20° Winkel bauen, ist bei mir denke ich vorteilhaft, da ich von Morgens seitlich wenn die Sonne aufgeht, durchgehend bis jetzt aktuell im Sommer fast in den Westen rein Sonne habe.
Erst im Westen wirft der Giebel dann langsam den Schatten aufs Carport.
Daher Hauptposition nach Süd mit flacherer Ausrichtung.

Könnte ganz hinten am Carport so 3 Module in Ost/West stellen, da mein Carport ein Stück hinter dem Haus endet.
Das lohnt dann aber auch nicht wirklich, dafür nen String zuziehen, da ich auf lange Sicht auch beide Dachseiten machen möchte sowie meinen Werkstattschuppen hinten im Garten.
Der wäre ab Mittag bis Sonnenuntergang besonnt und kann von den Maßen her 6-8 Panel unterbringen.

Hab jetzt auch nochmal viel über die Bifacialen Module gelesen und würde diese ggf bei mir einsetzen.
Zumindest auf dem Carport, da meine Folie schön weiß ist und man ohne Sonnenbrille da drauf nicht rumlaufen kann. :D

Es wären dann Sunket Module, da würde ich für 200€@410W das Stück rankommen.

16 Stück sollten bei 20° Winkel raufpassen.

Ca 12 Panele sollten dann im zweiten String auf die Ostseite vom Dach.
Dann wäre der erste 10KW Wechselrichter ganz gut ausgelastet.

Danach muss aber erstmal für die Südseite gespart werden :lol:

Will mal meinen Senf zum aufstellen mit Beschwerung dazu geben:
Ich hab ne Metallbau-Firma und ich kenne Einige, denen die komplette Anlage bei einem Üppigen Windstoß im Hof oder Nachbargrundstück gelegen hat!!!
Ich würde IMMER mechanisch befestigen. Bei Trapezblech kann man C-Schienen auf der Hochsicke vernieten, ist bei den richtigen Nieten auch absolut dicht!
Wollte nur gewarnt haben, gelle?! :angel: :smiley:


Gruß Bommel

Heute habe ich:

Panele und Wechselrichter bei Volt on bestellt. Es fehlt noch Montagematerial.

Die gute Nachricht bekommen, dass die Ariston im Hornbach Baumarkt angekommen ist (war mir lieber als Lieferung nach Hause, ich hole sie morgen früh ab)

Die erwartete Gaspreiserhöhung ist per Brief gekommen, von 6,95 Cent auf 20,52 Cent pro kWh

---------------

Awattar hat zum 1. Juli den Preis gesenkt, jetzt gedeckelt auf etwa 27 Cent pro kWh (flexibler Tariff mit Deckel nach oben, etwas kompliziert, grob ist es so, dass die 27 Cent für normalen Verbrauch gelten und das Elektroauto flexibel laden etwa 10 Cent billiger ist).

Die Preise im Strommarkt sind aber in stratosphärischen Höhen angelangt.

https://www.theice.com/products/57609948/German-Power-Financial-Base-Futures/data?marketId=5959892&span=3

https://www.eex.com/en/market-data/power/futures#%7B%22snippetpicker%22%3A%22EEX%20German%20Power%20Future%22%7D

Wenn sich Awattar zu den Preisen absichert wird der Strompreis sich zum 1.1.2023 leider auf etwa 60 Cent erhöhen.

Bei dem ersten link etwas runterscrollen für die beeindruckende Graphik des Cal23 future Kontrakts, die Preise sind in Euro / MWh, 1 Euro = 100 Cent, 1 MWh= 1000 kWh, also mit 100 Cent / 1000 kWh durchmultiplizieren, sprich der Preis in Euro / MWh muss durch zehn geteilt werden für cent / kWh,

beim zweiten link gibt es auch den Preis für Peak power, braucht man für die Berechnung der Kosten des Stanardlastprofils, grobe Formel: ((3 base + 1 peak) / 4 + Netzkosten etc, also etwa 14 Cent) mal Mehrwertsteuer (1,19)

Ich habe für meine MiniPV das Material bei eBay (Link)bestellt.
Nochmal danke, da habe ich jetzt auch bestellt. Habe noch mal etwas überlegt, ob ich die 15 Grad Aufständerung nehmen soll (Wasser läuft leichter ab, besser hinterlüftet, höherer Ertrag) oder nicht und habe mich dann für die billige Minischienenvariante entschieden (weniger Angst, dass mir der Wind die Anlage wegweht und halt billiger).
Heute habe ich:

Panele und Wechselrichter bei Volt on bestellt. Es fehlt noch Montagematerial.
Ich habe für meine MiniPV das Material bei eBay (Link)bestellt.
Nochmal danke, da habe ich jetzt auch bestellt. Habe noch mal etwas überlegt, ob ich die 15 Grad Aufständerung nehmen soll (Wasser läuft leichter ab, besser hinterlüftet, höherer Ertrag) oder nicht und habe mich dann für die billige Minischienenvariante entschieden (weniger Angst, dass mir der Wind die Anlage wegweht und halt billiger).
Sehr cool und gerne. Dann halte mich bitte auf dem Laufenden durch Foto-Dokumentation :-). Schick mal die Bezeichnung/Typ Deiner Wallbox. Dann würde ich mal schauen, ob und wie und man die Überschussladung damit realisieren kann. Ist die Ariston Brauchwasserwärmepumpe SmartGrid fähig, bzw. hat sie einen potentialfreien Anschluss? Ich mein bei Deiner PV-Anlage sind die 300-500 Watt für die Wärmepumpe dauerhaft verfügbar, aber wäre nett, wenn Heizstab über den Überschussstrom regelbar wäre, oder?

https://go-e.com/de-de/produkte/go-echarger-homefix

Es ist die go-e 11 kW. Die müsste über clever-PV gehen.

Die Brauchwasserwärmepumpe und Heizstab dann über eine schaltbare Steckdose, da unterstützt clever-PV verschiedene.

https://docs.clever-pv.com/switch/tplink

Ob sich stufenlose Regelung lohnt (z.B. beim Heizstab), überlege ich noch. Einen Heizstab habe ich noch nicht gekauft. In der Ariston steck zwar einer, aber der müsste wohl händisch angeschaltet werden.

Gerne schicke ich ein paar Fotos von den Modulen, wenn sie auf dem Dach sind.

https://go-e.com/de-de/produkte/go-echarger-homefix

Es ist die go-e 11 kW. Die müsste über clever-PV gehen.

Die Brauchwasserwärmepumpe und Heizstab dann über eine schaltbare Steckdose, da unterstützt clever-PV verschiedene.

https://docs.clever-pv.com/switch/tplink

Ob sich stufenlose Regelung lohnt (z.B. beim Heizstab), überlege ich noch. Einen Heizstab habe ich noch nicht gekauft. In der Ariston steck zwar einer, aber der müsste wohl händisch angeschaltet werden.

Gerne schicke ich ein paar Fotos von den Modulen, wenn sie auf dem Dach sind.
Ich bin echt gespannt, da ich praktisch identische Voraussetzungen habe. Mein Trapezblech des Carports ist hellgrau- ob es da auch Bifaziale Module bringen? Sonst lackiere ich es vorher noch weiß :-D

Clever-PV.com oder auch ev-autocharge.com sind komfortabel, da Cloud basiert. Ja, der Basis Tarif ist jeweils kostenfrei, aber mich würde das dauerhaft nicht zufrieden stellen. Alles was für die Verbindung mit der Cloudsteuerung nötig ist, kann man auch offline steuern. Was Du brauchst ist:

1. Ein "Smartmeter" was den aktuellen Überschuss an Strom misst und idealerweise im LAN zur Verfügung stellt: https://openwb.de/shop/?product=openwb-pv-kit ~200€
2. Einen PC oder Raspberry mit openWB als Steuereinheit (60€ - ? für einen PI)
3. Ein 16A Relais - Shelly 1 PM (für die Wärmepumpe) 20€

Der openWB-Server bekommt den aktuellen Überschuss von dem Smartmeter und schaltet das Relais und regelt (!) den Ladestrom des eAutos. Laut openWB Forum ist Deine Wallbox kompatibel.
Auch Dein Wechselrichter kann mindestens per RS485-Bus (über den Adapter aus 1.) eingebunden werden. Ich denke wenn das einmal installiert ist und danach nicht angefasst wird läuft das stabil. Auch ist die Anlage dann erweiterbar, denn eine "dumme" Mini-PV kann ja trotzdem noch auf ein Gartenhaus ;-)
Kurz zum Heizstab der Wärmepumpe: es gibt einen regelbaren von ELWA, aber wie ich finde unverhältnismäßig teuer...

Ja, den Heizstab habe ich auch schon gesehen und bisher für zu teuer befunden.

Ich liebäugel mit einer Batterielösung für die Nulleinspeisung, also das stufenlose regeln der letzten 300 Watt oder so zwischen den Stufen der Wallbox und der Zuschaltung von Brauchwasserwärmepumpe, Klimaanlagenheizung und Heizstab. Wie genau, da habe ich aber noch kein Konzept.

Ich habe für meine MiniPV das Material bei eBay (Link)bestellt.
Nochmal danke, da habe ich jetzt auch bestellt. Habe noch mal etwas überlegt, ob ich die 15 Grad Aufständerung nehmen soll (Wasser läuft leichter ab, besser hinterlüftet, höherer Ertrag) oder nicht und habe mich dann für die billige Minischienenvariante entschieden (weniger Angst, dass mir der Wind die Anlage wegweht und halt billiger).
Also ich werde, Stand Heute und wenn ich das Carport vollmache, ein System von K2 verwenden. Und zwar das MiniRail System, welches dem von mir verlinkten ähnlich ist, aber mehr Zubehör (5° Aufständerung) bietet. Schau mal Hier. Kostet nicht viel mehr, und bei mir bleibe ich damit unter dem Schieferziegelrand des Carports und somit im Windschutz.

Die Solarmodule, der Wechselrichter und das Montagematerial sind jetzt alle da.

Der Wechselrichter hat 4 PV Eingänge, aufgeteilt auf 2 MPPT. Ich habe 18 Module und noch keine PV Verlängerungskabel und frage mich, wie viele Strings am besten sind.

Gibt es da einen einfachen Ratgeber zu? Wo bekommt man am besten die MC4 Verlängerungskabel?

Meine Vermutung:

18 mal in Reihe ist am besten, da es fast nie Verschattung geben wird und

https://www.photovoltaik4all.de/solarmodule/ja-solar-jam54s30-405-watt-bfr

wir mit 18 mal 37,23 V unter dem Maximum des Wechselrichters von 1100 Volt bleiben.

Die Solarmodule, der Wechselrichter und das Montagematerial sind jetzt alle da.

Der Wechselrichter hat 4 PV Eingänge, aufgeteilt auf 2 MPPT. Ich habe 18 Module und noch keine PV Verlängerungskabel und frage mich, wie viele Strings am besten sind.

Gibt es da einen einfachen Ratgeber zu? Wo bekommt man am besten die MC4 Verlängerungskabel?

Meine Vermutung:

18 mal in Reihe ist am besten, da es fast nie Verschattung geben wird und

https://www.photovoltaik4all.de/solarmodule/ja-solar-jam54s30-405-watt-bfr

wir mit 18 mal 37,23 V unter dem Maximum des Wechselrichters von 1100 Volt bleiben.
Also laut Datenblatt vom WR ist die DC-Nennbetriebsspannung 600V und der max. Eingangsstrom 14A pro MPPT Kanal. Die 1.100V sind kurzfristig und maximal. Wenn 18x der Module in Reihe geschaltet sind kommen da 18x37,23V = 670V bei 25°C Außentemperatur an. Bei -10°C Außentemperatur muss man den Koeffizienten berücksichtigen, also bei 35°C Temperaturdifferenz (35*0,275%+1)*37,23V = 40,8133V was wiederum 734V insgesamt entspricht. Andersrum steigt der Strom mit der Temperatur, bei 25°C 13,87V und 0,045%/°C. Bei 60°C kommen also insgesamt 14,09A zustande - also knapp. Wie heiß werden die Module, zumal die ja direkt auf dem Dach liegen und von unten wenig Luftzirkulation zu erwarten haben? Ist der Verlauf des Koeffizienten linear?

Ich würde zwei Strings je 9x Module nehmen, da der Wechselrichter sicherlich zwei "Modul"-Wechselrichter hat, die jeweils 600V Spannung und 14A Strom können. So wäre ist die Last dann auch gleichmäßig verteilt, es geht gar nicht anders.
Frag da aber gerne nochmal explizit nach. Ich denke das Thema sollte unter PV Projekte weiter behandelt werden. :)

https://www.photovoltaik-web.de/photovoltaik/wechselrichter/manuelle-berechnung-wechselrichter

Danke für die Erklärung.

Auf dem Wechselrichter selber stehen folgende Werte:

DC Max. input power 9000 W
Absolute max voltage 1100 V
MPPT voltage range 140-1000 V
Nominal operating voltage 600 V
Max. DC current 14A/14A
Isc-PV 18.2A/18.2A

In der mitgelieferten Anleitung gibt es eine Tabelle mit fast den gleichen Werten, nur die MPPT voltage range ist anders (230V - 850 V).

Die Stromstärke müsste also in Ordnung sein.
Short circuit current von den Modulen ist 13,87 A, weit unter den 18,2A Isc-PV des Wechselrichters und die 0,045% pro Grad ändern da nicht viel dran.
Max. power current von den Modulen ist 12,98 A, und damit gut weg von den 14 A des Wechselrichters.

Damit bleibt die Frage, besser 18 mal in Reihe, oder 2 Mppteingänge nützen und nur 9 in Reihe. Ich bleibe unter allen oberen Grenzen (den 1100 V absolute max voltage, den 1000 V MPPT voltage range auf dem Wechselrichter und den 850 V in der Anleitung) und auch bei 9 in Reihe ist die untere Grenze kein Problem.

Ich lasse mal bei der Hälfte der Module eine Steckerverbindung ungesteckt und rede mit dem Elektriker, was er meint (wobei der noch nicht viel mit PV gemacht hat, ich hoffe, dass er weiter weiss).

So weit ich das verstanden habe, sind die 600 V nominal operating voltage keine obere Grenze, die man beachten muss.

Die Montage ist abgeschlossen und so sieht es aus. Der Baum steht ziemlich genau Richtung Norden.

Die Montage ist abgeschlossen und so sieht es aus. Der Baum steht ziemlich genau Richtung Norden.
:thumbup:
Ich würde alle 18 in Reihe schalten. Dann bist du im optimalen Arbeitspunkt.
Nominal operting voltage ist die Nennspannung. Also die Spannung in der der Wechselrichter idealerweise arbeiten sollte.
Carport.jpg

Die Montage ist abgeschlossen und so sieht es aus. Der Baum steht ziemlich genau Richtung Norden.
Sieht gut aus und mir kommt das Befestigungsmaterial bekannt vor. Hast Du die Schrauben, die ja unter dem Trapezblech durchgucken noch mit Material "gekontert"? Sowas wie Blech oder einfach Holz?
Der Abstand zwischen den Reihen gefällt mir, bringt vielleicht ein wenig mehr Luftzirkulation. Wie verhält sich eigentlich die Startspannung von 140V? Gilt die pro Tracker, oder für beide? Wenn für beide, dann kannst Du ja noch 3-4 Module auf die Hütte legen und über den zweiten MPPT laufen lassen... :o , zumindest meine Vermutung, dass PV-Anlagen süchtig machen..

Verdammt, hätte mir vor der Montage einfallen müssen: ganz wichtig, PV Clips, die das Wasserabfließen lassen:
Es bilden sich sonst "Sandbänke" an den Rändern.

.

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