PV-Anlage: seid ihr noch autark?

Und genau das ist es ja, man muss über die Zeit rechnen und sowas rechnet sich immer , allein den Komfort zuhaben eben Nachts zuladen, ja der Wirkungsgrat ect aber das ist eher nebensache, den Erzeugt wird e ja und raus kommt auch was und das auf die jahre gesehen recht günstig und immer verfügbar das muss man ja auch Sagen selbst wenn Strom Ausfall ist kann man mit seinem eigenen System das Fahrzeug Laden und fahren, bei Benzin oder Diesel ohne Strom keinerlei Sprit von der Tankstelle. Und weis er Geier was unseren Politikern noch alles einfällt, Meinen eigen erzeugten Strom werde ich sicher nicht besteuern warum auch , nur das sich der Staat darn bereichern kann.

Und ich habe so die befürchtung das man es wie beim Diesel macht ich kann mich noch gut daran erinnern , Kauft Diesel Fahrzeuge Billige Steuern Billiger Sprit hält , und jetzt wird der Diesel verteufelt, und glaubt mir jetzt wird das E Auto forciert und dann dreht man den Spies solange rum bis die Sau gar ist und mn sich allermöglichen Steuer Scheiss ausdenkt um es so richtig unatraktiv es zu machen.

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Ich bin gerade knapp 3 Monate mit offiziellen 6kWp (+2,9kWp) dabei.
Bis letzten Sonntag jeden Tag den 10kWh Speicher (und etwas extra) voll gemacht. Dabei haben wir uns extra angewöhnt darauf zu achten alle gierigen Geräte tagsüber laufen zu lassen und beim Kochen die Kochfelder etc. sinnvoll zu verwenden, um den Überschuß mitzunehmen und die maximale Leistung nicht zu überschreiten.

Aber Sonntag und Montag war es dann das erstemal sehr knapp. Am nächsten morgen war es jeweils kurz vor Speicher Ende. Dabei waren wir Sonntag den ganzen Tag unterwegs.

Und gestern dann wieder strahlender Sonnenschein und Mittags die Spühlmaschine an.
Heute dümpelt es gerade bei 100W herum :slightly_frowning_face:

Ich würde das an deiner Stelle auf keinen Fall so weit runter gehen, schon garnicht wenn du Spannungsgesteuert machst... Ich gehe im Sommer auf ca 10% SoC, im Winter eher auf 25% SoC.

Bin eigentlich dabei einen Claude Skill zu entwickeln, welcher den min-SoC dynamisch anpasst, ähnlich dem bei Victron: 6. Steuerung der Entladungstiefe

Ich bin selbst noch bei 83% Autarkie, mit 15,3kWp/42kWh, zwei e-Autos, BWWP und WP:

Scheint bei dir noch gut die Sonne?

3V pro Zele sind bei 16s 48V und das ist noch nicht Leer erst bei 2,5 V wäre die unterste Grenze und das sind 44V ich Fahre bis 50,8 V das sind so ca 5-10% noch drin das Fahre ich im Sommer bzw der Überganszeit richtung Sommer jetzt in den Winter fahre ich SOC 50% was so 53V etwa sind. das BMS ist so die letzte Bastion das schützt deine Zellen vor unterspannung bzw Überspannung den Rest regelst du über den Deye.

Wie regelt man denn Spannungsgesteuert im Plateau bei 53V?
Zwischen 25% und 80% SOC liegt man grob bei 52-53V -> 1V Differenz / 16 = 62,5mV je Zelle

Wird interessant wenn dann die Wallbox oder der E-Herd zieht.

Das funktioniert gut klar immt er erst mal etwas aus dem Akku bedenke mein Akku ist sehr gross wenn da mal 2-3 kWh gezogen werden ist das vertrebar der Deye regelt nach und reguliert das ganze wieder.

Natürlich hat man im mittleren Bereich keinen vernünftigen/verlässlichen SoC, den hat man aber ohnehin nicht (es sei denn, man nutzt einen hochgenauen Shunt wie den von Victron etc. und parametrisiert den auch korrekt). Die Steuerung betrifft ja nur den oberen und unteren Bereich, also nahe 100% und 0% SoC. Das kann man spannungsgesteuert sehr gut machen. Und wenn die Spannung unter 52V geht, weiß ich, dass noch ca. 35...40% drin sind und es langsam knapp wird. M.E. sind bei 48...49V noch knapp 10% SoC vorhanden, also immer noch Reserve zum rechtzeitigen abschalten. Sämtliche BMS die ich kenne (JK und Seplos) sind da aber sehr konservativ und geben bei 50....51V schon fast 0% SoC an - das ist schlicht Unsinn bzw. übervorsichtig. Da der Deye aber praktisch immer etwas aus der Batterie saugt, habe ich das über die ToU-Tabelle auf 50,5 ... 51,5V gesetzt, je nach Tageszeit. Komplett abgeschaltet hat sich die Batterie bisher noch nicht - weder über das BMS noch über den Deye.

Alles ok.
Hier wurde nach der praktischen Umsetzung der spannungsbasierten Regelung gefragt.

Dazu kam es zur Aussage, dass im Winter diese Grenze auf ein SOC von ca. 50% erhöht wird was bei 53V liegt.

Das funktioniert so nicht (spannungsgeregelt) und hat mich darum interessiert.

Wie gesagt, im flachen Plateau 52-53V -> 30-70% ein SOC gewünscht. und dann 11kW dadrauf erzeugt ca. 1,75V Spannungabfall bei einem 16s Pack und weiteren Packs: 1V , 0,75V ; 0,6V; 0,52V ; 0,47V (6*280Ah -> 86kWh)

Bei hat es zweimal abgeschaltet aber bewusst und das ganze im Sommer um mal zuschauen was den wirklich drin ist in den Akkus und was dann rein geht.

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Nun, nicht unbedingt. Es soll den einen oder anderen Akku geben der nicht oder schlecht balanciert ist oder wo sehr preisgünstige Zellen verbaut wurden die nicht oder schlecht gematcht sind. Ich kann hier nur für das Seplos V3 sprechen, dort ist eine Abschaltung der Lade- Entlade FETs parametrierbar die ab Werk, ich erinner mich nicht ganz genau, bei 300mV Zelldifferenz die FETs abschaltet.

Das kann dann zum Deadlock werden weil u.U. aufgrund erhöhter Zelldifferenz weder laden noch entladen möglich ist. Ich gehe stark davon aus dass Seplos das möglichst verhindern möchte. Man kann das auch selbst einigermaßen verhindern indem man entweder den Parameter für die max. zulässige Zelldifferenz anpasst oder zusieht dass die Zellen immer (!) gut balanciert sind. Oder eben "namenhafte" Akkus kaufen oder eben gar nicht erst soweit enlädt :slightly_smiling_face:

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Ja, ist alles richtig. Wenn ein Akku trotz top-Balancing im unteren Bereich 300mV und mehr Zelldifferenz aufweist, dann stimmt was mit dem Akku/den Zellen nicht. Normalerweise wird ja nur oben balanciert, unten nicht. Selbst wenn die Zellen oben balanciert sind, kann es sein, dass sie unten auseinanderlaufen - habe ich schon beobachtet. Deshalb die untere Entladegrenze weit nach oben zu setzen macht aber auch wenig Sinn aus meiner Sicht. Dafür ist dann das BMS da, wenn eine Zelle in die Tiefentladung geht, schaltet es ab. Ich habe die Werte hier auch höher gesetzt, 2,7 oder 2,8V. Das sollte bei einem neuen Akku nicht passieren. Bei sehr alten muß man immer vorsichtiger sein. Beim Seplos ist sowohl die Abschaltung ab einer gewissen Zellendifferenz als auch die individuelle Zellenspannung steuerbar. Normalerweise sollte der WR immer erst die Entladung abschalten bevor das BMS eingreift. Das BMS ist die letzte Notbremse, die sollte im Normalbetrieb gar nicht zum Einsatz kommen. Man riskiert bei hoher und insbes. induktiven Lasten immer auch ein Durchbrennen/Durchlegieren der Mosfets.

Autark war ich im Oktober bis vor 2 Jahren. Dann kam die Wohnung von meiner Tochter dazu. Da reichen 30kWh Akku und 11 kWp einfach nicht aus.

Das Haus liegt an einem Nordhang mit vielen Bäumen und höheren Gebäuden um mich herum.

4,92 kWp SSO
1,64 kWp Süd
2,15 kWp West
0,72 kWp Nord-West
2,00 kWp mit 90° Süd als Zaun PV, komplett bedeckt von Bäumen bis die Blätter fallen.

Alle anderen Panels mit 27,5°, da Walmdach.

Trotzdem bin ich mehr als zufrieden.

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Danke. Bei dem geringen Verbrauch, hätte es bei mir auch gereicht.

Der ist bei mir allerdings wesentlich höher und die Elektroautos wollen auch geladen werden....

Naja, dann will ich mal nicht so sein. Also, was habe ich für ein System? Ich habe 3 Akkupacks DIY, jeweils mit EVE-Zellen:

  • Pack 1: Ein 2P16S (32 Zellen EVE) mit 280 Ah pro Zelle.

  • Pack 2: Das ist so der „Frankenstein-Akku“: Ein 16S mit 17 EVE-Zellen à 280 Ah. Ja, richtig: Eine Zelle hatte etwas weniger Ah, warum auch immer. Da wurde eine zweite Zelle parallel geschaltet, seitdem funktioniert der Akku.

  • Pack 3: Wiederum ein 2P16S mit 32 EVE-Zellen, allerdings mit 314 Ah (Anm.: im Original 333 Ah).

Das Ganze hängt an einem Deye-20K-Wechselrichter, der von 3 Kostal-Wechselrichtern am GEN-Port mit befeuert wird. Installierte PV-Leistung: 9 kWp auf dem Dach (3 x 3 kWp, Ost-Süd-West ausgerichtet), dann 5 kWp an der West-Fassade, 5 kWp am Süd-Zaun, 3,6 kWp am östlichen Ost-West-Zaun und 3,2 kWp am westlichen Ost-West-Zaun – macht knappe 26 kWp.

Und wenn die Sonne mal runterfeuert, dann lächzen die leeren Akkus natürlich nach dem Strom, der erzeugt wird. Akkugröße insgesamt: 80 kWh netto.


Da sie heutte immer wieder mal hinter den Wolken auch vorkommt, kommen gute Spitzen zusammen, da hört man im Keller die 4 Wechselrichter dan fröhlich rauf und runter Regeln.

18 Minuten Später schauts dann so aus.

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Heute war nach schlechten Tagen wieder guter Ertrag. Wegen Versschattung erst ab 12:30. Sie nimmt jetzt rapide zu. Dann kam die Front mit völligem Leistungseinbruch und die Vohersage mit Null Stunden Sonne für die nächsten Tage. Also alle Wechselrichter aus und nur noch an wenn Bedarf und SOC zusammenpassen. Kochen wird wohl bis 5. Dezember noch möglich sein

Ich bin’s auch noch gerade so (mehr oder weniger) mit 14Kwp aber auf 3 Dachseiten. Mehr als 10kw kommt da net vom Dach im Sommer. Speicher ist 15kwh groß .

Heut morgen ganz knapp beib17% Akku aber aktuell ist er wieder voll. Heize jetzt in der Übergangszeit bedarfsgerecht mit meinen 3 Daikin Klimas. Mal schauen wie weit ich komme bis die Jeisha ran darf .

zum Thema Autarkie ….. heute mal den Stromzähler abgelesen und was musste ich feststellen -> jeden Monat so 5-8kwh ausm Netz bezogen obwohl die SolarEdge App maximal 1kwh Bezug pro Monat anzeigt ….

So viel zum Thema :neutral_face:



Tja was soll ich Sagen von 20% auf knappe 80% das reicht für Heute und Morgen auf jedenfall.

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Ihr habts gut. Mein Laderegler ist gestorben vor 2 Wochen, seitdem die Panels direkt aufe Batterie -> nur halbe Leistung. Muss jeden Tag 1kWh zukaufen. Das schmerzt

Der Regentag gestern hat mit meinen ca 11kWh Speichern bei 25kwp natürlich sofort reingehauen, in Anbetracht der ca. 100kwh in den E-Autos müsste man eigentlich noch viel länger autark sein.
Wenn das bidi DC doch nicht so ätzend teuer wäre (z.B Sigenergy DC Charger usw. soll das DC Relais öffnen und dann die DC Spannung auch entladen können bei Fzg die es offiziell nicht können)

Hat hier schon jemand hier mal ein 77kwh VW MEB E-Fzg ins Haus entladen (VWseitige Begrenzung auf 10000kWh) ohne eine teure Speicherlösung von Sigenergy oder e3DC?