PV-Anlage: seid ihr noch autark?

für knapp 9kwp ist der akku genau richtig dimensioniert

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Genau richtig in Bezug auf was?

z.B. sowas? :

1 Woche ohne Sonne überbrücken
1 Woche zum Aufladen zu brauchen

Oder eine Faustformel für andere Szenarien / Jahreszeiten / Verbräuche ...

Oder weshalb findest du 7x die kWp als Akku Speicher in kWh richtig?
(18x bei 3,6kWp)

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Um was zu erreichen?

Unter wirtschaftlichkeits Aspekten (siehe PV Rechner des Forums) bin ich mit 4 facher Akkugröße zu kWp Leistung schon mächtig auf dem Holzweg. Man kann zwar mitlerweile günstiger als meine 120€/kWh für das komplette ESS bauen, aber dennoch.

Ich sehe für mich andere Faktoren hier im Vordergrund:

  • Spaß an der Technik
  • Drohender Auslauf der PV-Einspeisevergütung -> lieber Speichern als für 0€ Einspeisen
  • Gleiche Technik jetzt kaufen, statt in Zukunft etwas anderes dazu zu bauen/mischen
  • Fokus auf genug PV Strom im Akku fürs E-Auto laden (niemals mit Netzstrom)
  • Mittelfristig PV Strom stärker als Energieträger in die Hausversorgung aufnehmen (steigender Bedarf)
  • PV Repowering oder Zubau bleibt eine Option
  • Hohe Autarkie kann Spaß machen
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was erreichen die welche sich alle 2 jahre ein neues auto in die einfahrt stellen?
frag die mal. und das sind sehr viele die das machen.

in einem pv-diy-forum zu fragen, was man mit mehr speicher erreichen will, ist so, als würde man jemanden mit fünf villen fragen, warum er noch eine weitere besitzen möchte. :sweat_smile:

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?

Wenig Akku im Verhältnis zur PV ist am wirtschaftlichsten, das sollte klar sein.

Bis zum Verhältnis 1:1 ist das für mich noch o.k., vielleicht auch 1:1,5 (PV:Akku), aber alles darüber ist wirtschaftlicher Unfug bzw. Liebhaberei. Wir haben 14,4 kWp und 16kWh Akku - das passt. Den Akku werde ich aber kostengünstig mit alten Modulen noch etwas aufrüsten auf dann etwa 25 kWh. Dann bin ich aus dem sinnvollen Bereich eigentlich schon raus - aber wenn man die Zellen praktisch umsonst bekommt :wink: Mehr PV wäre im Winter sinnvoll - im Sommer überflüssig.

Also eines ist klar der Akku kann nicht gross genug sein, um Wirklich Auttark sein zuwollen müsste ich meine PV vervierfachen, damit es im Winter ansatzweise reicht, und selbst dann müsste ich die Module so anordnen das ich einen Automatischen Besen verbauen kann, der mir auf dem Dach den Schnee wegräumt.

Auch müsste ich in meinem Garten no Module verbauen um eben auch die dunklen Tage auszunutzen.

Und das ist ja auch alles mit Kosten und Arbeit verbunden, wenn ich das gegen rechne wie lange ich noch habe und was das kosten soll ja auch bei DIY rendiert sich das nur noch für die Kinder.

Ich bin soweit zu frieden wichtig das ich nicht über 6000kWh verbauch im Jahr komme dann ist die Messeinrichtung auch günstig, klar Ziel ist es sowenig wie möglich zubeziehen aber den Wunsch haben wir alle.

Für maximale Autarkie:
Klar.
Aber die letzten 20% kosten halt ein vielfaches der ersten 80%

Aber wenn man Kosten/Ersparnis rechnet kommt das da auch noch raus?
Viele Vollzyklen hat so ein Akku im Jahr?

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Ich komme mit meinem Akku auf ca 160 Zyklen und ja die letzen 20% der Auttarkkie kosten etwa das 4 Fache des Investierten 80% und da beist die Maus keinen Faden ab.

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Heute war es im Sauerland bis 15:00 Uhr sonnig.

Daher 46 kWh ins Auto gepumpt und jetzt mit den letzten Photonen jetzt nochmal ein wenig den Akku füllen.

Bis Sonntag wird's dann dünner, der Forecast sinkt von 20 auf 14 kWh...

Victron Forecast:

Home Assistant Forecast, via Solcast

Ich konnte heute hier im Süden sagenhafte 4,46kWh ernten die schnupt die WP weg wie nix Sonne war keine Da hoffentlich wirds morgen etwas besser

Da sieht es in Mittelfranken besser aus



OK ich muss korrigieren es waren doch 13,2 kWh aber das meiste habe ich verbraucht wollte ich heute ja mal Baden.

Ich frage mich immer wieso Menschen zu dieser Aussage kommen. Ich habe eine 25kwp Anlage Süd Ausrichtung und 100 kwh Akku. Warum. Weil ich im Sommer 3 mal die Woche Sauna mache mit Freunden und ein Kühlhaus betreibe für Beeren, die ein Nachbar einlagert. So habe ich den kompletten Sommer ohne Bezugsstrom gearbeitet. Der Akku wurde jeden Tag voll und bei den Temperaturen haben wir dieses Jahr zum ersten Mal gekühlt und 3 mal die Woche war er dann auf 40 % manchmal wenn das Kühlhaus oft geöffnet wurde auf 30.
Wo ist das jetzt Unsinn. Der Akku hat sich auf diese Art und Weise schon in 3,5 Jahren gerechnet.
Es kommt also immer auf die Anwendung und Bedürfnisse an, ob ein Akku sinnvoll oder Unsinn ist.
Zudem gibt es Menschen die mit ihrem Akku Geld verdienen. Da ich noch Einspeisevergütung bekomme rechnet sich kein Smartmeter für mich.

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Richtig man muss nach seinen bedürfnissen bauen, jeder hat eine andere Anwendung, und somit eine andere Auslegung seines Systems

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Ich bin jetzt vom Durchschnittsverbraucher ausgeganen, die haben typischwerweise kein Kühlhaus und die meisten haben auch kein e-Auto und keine Wärmepumpe. Aber ja, das kann individuell ganz anders aussehen, da hast Du natürlich Recht :wink:

Ich hatte auch nur mein Extrembeispiel genannt weil der Threadersteller ja meinte er hätte von vielen Seiten gehört großer Akku wäre Unsinn.
Gegenbeispiel von mir. Meine super sparsame Tochter wollte auch einen 15kwh Akku zu ihrem Balkonkraftwerk. Habe ich mal gemessen was sie so nachts verbraucht und das waren keine 5 kwh. Habe ihr jetzt meinen alten 5 kwh Akku gegeben und sie hat ca 83 % Autarkie damit. Da sie in dem Wohngebiet Fernwärme haben müssen ist Heizen und Warmwasser kein Thema.
Somit wäre da ein sehr großer Akku auch aus meiner Sicht nicht zu empfehlen.

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Die Frage ist, was man erreichen möchte. Eine Amortisation im selben Rahmen, wie wenn man das Geld in einem breit gestreuten ETF Anlegen würde, oder einfach eine schwarze Null.

Meine 26 KWP Anlage Erwirtschaftet deutlich über 7 % Ertrag, mit dem bisherigen 32 kWh Speicher.

Speicher Upgrades kosten mich also kein Geld, verringern aber den Ertrag.

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Schau ich investiere nicht in ETVs wenn dann Investiere ich in mein Haus erhalte bzw steigere seinen Wert dadurch, entweder verkaufe ich es rechtzeitig oder lege für meine Kinder einen guten Grundstein damit, das ist gleube ich die grösste Rentide. Und dann kommt ja meistens noch das haben wollen und der Bastler und Tüftler drang durch tja und wie schon so oft geschrieben Hobbys dürfen auch Geld kosten, solange es einen mit Freude erfüllt.

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Och, war ganz nett heute:

Der Ertrag wäre womöglich noch besser ausgefallen wenn der MP2 5000 an L1 nicht zu 100% mit den 70A Ladestrom ausgelastet gewesen wäre und das System nicht per Frequenzshifting die AC gekoppelte PV Leistung gedrosselt hätte:

BEV vom Frauchen ist wieder voll, das ganze Haus hat 24°C und mit dem vollen Akku sollten die nächsten drei Regentage locker zu überbrücken sein.

Bezüglich Akku lohnt sich oder lohnt sich nicht kann ich nur sagen, ohne die 91kWh könnten wir das BEV nicht ordentlich laden. 25,5kWp sind zwar toll, aber wenn die liefern steht das Auto zu 95% auf dem Parplatz auf der Arbeit. Es kann also hauptsächlich nur nachts geladen werden. Das würde mit meinem, wenn es denn mal soweit ist, auch so sein. Bei uns ist damit ein Teil der Sektorenkopplung nur über großen Speicher möglich.

Das sind jetzt 6 Packs, die Frau spart derzeit rund 1200 - 1400€ Sprit im Jahr. Wenn man sich das Ganze schönrechnen möchte sind damit die Akkus nach 6-7Jahren bezahlt - nur über die Mobilität betrachtet. Hätte ich auch bereits ein BEV dann wahrscheinlich in der Hälfte der Zeit. Und zum Heizen tragen sie auch noch bei.

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