Bisher sind wir seit Frühjahr mit unserer 14,4 kWp-Anlage autark gewesen. Wir haben einen 16 kWh LFP-Akku (Nkon Ess Eco) und der ist jetzt auf unter 4% SoC bei 49,8V. Die 4% kommen vom Seplos-BMS und sind m.E. sehr konservativ/vorsichtig geschätzt, der wahre SoC sollte nach meinen Kurven und Kenntnisstand bei über 10% liegen.
Wie sieht es bei Euch aus - seid ihr noch autark?
Jetzt kommen die Tage wo es sehr knapp wird. Mehr Speicher bringt nicht viel, wenn keine Sonne nachkommt. Mehr PV-Leistung wäre sicher hilfreicher. Dennoch werde ich den Speicher in den nächsten Tagen um weitere knapp 10 kWh aufstocken mit alten Modulen aus einer Sonnenbatterie.
Das verbaute Seplos BMS (V.3.0) will bei 0% SoC abschalten - dann hätte ich ca. 49,5V. Ich möchte das eigentlich verhindern, der Deye-WR soll vorher die Batterieentladung abschalten. Da ich diesen über Spannungssteuerung fahre, liege ich bei 49V eigentlich zu tief, obwohl der wahre SoC m.E. dann noch bei etwa 10% liegen sollte. Wie handhabt ihr das, wenn ich spannungsgesteuert regelt?
Ich werde jetzt wohl demnächst auf 'battery first' umschalten, damit wieder etwas Ladung in die Batterie kommt.
Wir haben jetzt seit März ein E-Auto und fahren viel, da ist völlige Autarkie auch im Sommer nicht mehr drin. Für mich sind die interessanten Werte eher Amortisation und Eigenverbrauch
Aus den 10kWp werden jetzt gerade 14kWp, mal sehen ob sich das lohnt
Seit dem Oktober ist bei mir keine Autarkie gegeben mit der 8.5 kWp Ost/West Anlage und 14 kWh Akku. Einen Tag im September hätte mehr Akku geholfen. Wirklich autark bin ich über den Sommer auch nicht, dafür reicht die Leistung vom Multiplus 48/5000/70 nicht aus, wenn typischerweise abends gekocht wird. Mangels Platz kann ich nur warten, bis es Perowskit-Tandemmodule gibt und ich so mit mehr Effizienz mehr vom Dach bekommen könnte. Da ich dann aber wohl nicht mehr fit genug bin um aufs Dach zu steigen, wird sich das auch nicht lohnen ...
Heute Nacht war es aber knapp. Da ein Familienbesuch ansteht, musste gestern Strom ins Auto und ich habe der openWB Wallbox erlaubt bis zu 3 kW aus dem Akku zu konsumieren, da kaum was vom Dach kam und ich dreiphasig durchladen wollte, wenn Sonnenfelder durchziehen.
Das hat auch gut geklappt, man kann erkennen das ich von 11:00 - 17:00 Uhr durchgehend mit mindestens 4,2 kWh geladen habe und alle Sonnenfelder mitgenommen habe:
In Summe habe ich es so geschafft, trotz des schlechten Wetter 39 kWh ins Auto zu laden, hatte dann aber nur noch 38% im Akku. Und da für den Familienbesuch noch gekocht wurde, habe ich es gerade so geschafft über die Nacht zu kommen:
14,X kWh peak und 13,5kwh Speicher und zwei E-Fahrzeuge.
Im Grunde ist man nie 100% autark. Ich denke hohe Einschaltströme werden oft vom Net bedient, weil 0,1-0,3 kWh in den guten Monaten vom Netz kommen pro Monat.
März bis einschließlich Oktober klappen aber noch ganz gut. Dann habe ich in den Monaten März oder Oktober immer 10-30kWh von Netz laden müssen.
Theoretisch ginge auch in den beiden Monaten eine besser Unabhängigkeit indem ich mehr Speicher hätte, weil ich ja auch 100-300kwh in solch einen Monat exportiere.
Ganz hats heute nicht mehr gereicht: Waschmaschine und Kochen waren dann doch zuviel. Ich habe unseren Akku spannungsgesteuert an den Deye gehängt, das Seplos-BMS lädt sonst zu hoch aus meiner Sicht. Bis wie weit geht ihr runter in der Spannung - oder fahrt ihr SoC-basiert? Wenn letzteres: vertraut ihr dem BMS beim SoC oder habt ihr einen spez. Shunt, wie den Victron-Shunt, der ja deutlich genauer sein soll?
Wir waren bis knapp unter 50V, habe noch die 49,6V gesehen, da war der Seplos-SoC schon bei 0%. Habe die Abschaltung bei 0% deshalb ausgeschaltet, aber bei 49V am WR ist dann Schluß und bei 48V über das BMS. Soweit bin ich dann heute aber doch nicht gegangen...
Ich Fahre ja Spannungs basierend Tiefster Wert bei mir Aktuell 51,4 was ca 30% rest Kapazität als Notstrom sind die HA lässt aber dann die WP auch Aus und schlatet diese erst üb 51,4 V wieder ein maximal am Deye aktuell 55,6 V was 55,2 V an der batterie sind. STand jetzt 50% das reicht bis Morgen mit der Hoffnung das dann Sonne kommt ansonsten netz bezug hier Läd der Deye nur bis 52V maximal unterster Shutdown der Batterie ist 49V da ist dann schluss.
Mit unseren 4 BEV ist es Mitte Oktober vorbei mit Autarkie, trotz 48kWh Speicher. Aber diese Betrachtung habe ich mir abgewöhnt, die wichtigeren Fragen sind, was hat mir die PV im Sommerhalbjahr gespart, wieviel kann sie im Winterhalbjahr beitragen und wieviel sparen wir durch die Decarbonisierung.
Bis September waren es 3500€ ersparte Stromkosten. Viel mehr als 500€ werden aber bis Ende Dezember nicht mehr dazukommen. Im Winter werden wir für ~ 3000€ einkaufen, aber das ist der einzige Energieträger, den wir für zwei Haushalte und sechs Personen benötigen. Heizöl, Kraftstoff, THG-Prämien, KFZ-Steuer, Schornsteinfeger und Wartungsmehrkosten kommen noch auf die Habenseite. Der beste Rat, den ich geben kann, ist komplett zu decarbonisieren und dann auf die Endabrechnung schauen.
5kw-Heizungs-WP + 79 kWh-Tesla + Hausverbrauch noch problemlos autark. Sogar noch Überschüsse für Baukernaktivierung mit Heizstäben.
Aber eben auch konsequent effizient = einphasige Anlage ohne stromfressende Hybriden. 3 MPPTs mit nur 1W Standby Verbrauch und 3 sparsame kaskadierte RS 48/6000, wo nachts meist 2 Stück aus sind.
Na gut, 41 kWp und 100 kWh sind auch "etwas" autarkieförderlich
Damit käme ich wahrscheinlich ganzjährig aus, allerdings ohne Heizung. Die läuft mit Holz-Hackschnitzel aus dem eigenen Wald. Ich hab' nur ca. 22kWp und 80kWh Speicher. Dafür mehr E-Autos.
Im Moment läuft es noch gut. Die Regelung ist nicht schnell genug, um Bezug ganz zu vermeiden, sind aber immer noch 98,3% Autarkie im Oktober.
Man braucht nicht unbedingt eine riesige Anlage für eine hohe Autarkie.
Ich habe Ende Februar die Fernwärme ausgeschaltet. Seitdem sind wir beim Strom, Heizung und Warmwasser 100% autark. Heute Nacht oder morgen früh könnte es zum ersten mal eng werden.
PV/Speicher: 11,7 kWp / 7,7 kWh
Heizung: Klimaanlage + FBH (Fernwärme)
Warmwasser: 400l Pufferspeicher mit Heizstab + Wärmetauscher für Fernwärme.
Mit 41 kWp, 100 kWh und einer LWWP (die wir wegen der Fernwärme nicht installieren dürfen), wären wir in den meisten Wintern sogar inkl. Heizung 100% autark.