Deshalb ja eben nicht ans Netz und nur direkt an den Verbraucher anschließen, dann geht das den Netzbetreiber nichts an. Also zwei Stromnetze im Haus, eines ans Netz angeschlossen mit weißen Steckdosen, das andere an die PV-Anlage mit grünen Steckdosen. (Lässt sich vielleicht sogar eleganter lösen, aber dazu müsste ich mir die Wechselrichter mal näher anschauen. War eigentlich erst für nächstes Jahr geplant, aber wenn große Anlage, dann bitte noch mit Einspeisevergütung).
Dann kommen die Klimaanlagen und die Waschmaschine im Sommer an die grünen Steckdosen, Kühl- und Gefrierschrank, Licht und Elektronik werden vom Balkonkraftwerk abgedeckt und sonst aus dem Netz versorgt
Und das Balkonkraftwerk wird nur eingestöpselt, das darf jeder selber machen
Dann kennst du auch die Preise für Akkus. Für mich ist rechnerisch die günstigste Lösung, die PV-Anlage für meinen Verbrauch überzudimensionieren, damit sie auch bei schlechteren Bedingungen noch die Grundlast decken kann, dafür den Speicher klein zu halten oder sogar ganz wegzulassen.
Und das ist eben eine Lösung, die ungemein auch von geringen Einspeisevergütungen profitiert. Die Investitionskosten (ausser Elektriker) pro selbstgenutzter kWh sind niedrig, deutlich niedriger als mit Speicherlösungen, und der erzeugte Überschuss bringt immerhin noch ein bisschen was. 8 Cent sind immerhin rund Viertel des Strompreises, und dank der Überdimensionierung würden wir bis zu 70% einspeisen. Das würde den finanziellen Ertrag fast verdoppeln. Und das für 20 Jahre.
(Also nur mal für die Größenordnungen: 5kWp plus 1(bis 2?)kWh-Akku kosten ungefähr so viel wie 10kWp. Für den gleichen Ertrag müssten wir von den 5kWp aber 60% nutzen um auf den gleichen Ertrag zu kommen wie bei der 10kWp ohne Akku. Schon schwierig bei nur 1(-2)kWh Akkukapazität.
Noch schlimmer bei wolkigen Tagen. Da bringt die 10kWp-Anlage vielleicht 1-2kW die wir zu 80% oder mehr selber nutzen können, während die 5kWp mit Akku halt nur die Hälfte schafft.
Selbst ohne Einspeisevergütung also für uns die effizientere Variante. Mit natürlich um so mehr.
Das Dienstwagenprivileg kostet den Steuerzahler rund 5,6Mrd. € im Jahr. Gemeinsam mit dem Dieselprivileg und der Pendlerpauschale sind es sogar 17,3 Mrd. €. [Bundesrechnungshof, https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Downloads/DE/Berichte/2024/subventionsbericht-volltext.pdf?__blob=publicationFile&v=2 ]
Und was das mit diesem Thema zu tun hat? Nun, deine Formulierung hat halt impliziert, dass es ok wäre, klimafreundliche Subventionen zu streichen, wenn sich diese Maßnahmen nicht auch ohne Subventionierung lohnen würde. Was ja auf der einen Seite genau der Aufgabe von Subventionen widerspricht, auf der anderen Seite aber eben auch problematisch ist wenn derweil umweltschädliche Maßnahmen weiter gefördert werden.