Hallo an alle,
wir haben letztes Jahr ein Haus gekauft und sind soweit mit den Renovierungen durch, sodass ich über das nächste Projekt nachdenken kann und das wäre eine PV-Anlage.
Meine Frau ist auf Grund der recht hohen Ausgaben und vielen Arbeit allerdings nicht ganz überzeugt, sodass ich ihr das Ganze noch schmackhaft machen muss und dazu möchte ich ein vollständiges Konzept inklusive Preisen, Geräten und Aufwand vorstellen. Die gängigen PV-Tools und Armortisierungsberechnungen habe ich schon schon genutzt und die werden selbstverstöndlich auch vorgelegt.
Ich habe in der Familie einen Elektriker, der mir das anklemmen würde und ich kenne auch einen Dachdecker der helfen würde. Ich würde den beiden dann zur Hand gehen und helfen, es wäre also ziemlich viel DIY. Ich müsste lediglich noch einen Betrieb finden, der das ganze abnimmt und anmeldet.
Aktuell bin ich dabei, mich ins Thema einzulesen und etwas überfordert von der Vielzahl an Informationen, ich hoffe deshalb hier auf Hilfe, um meine Frau doch noch überzeugen zu können.
Ausgangslage
Wir haben ein Wirtschaftsgebäude, auf welches man einfach eine PV-Anlage installieren könnte, da es nicht so hoch und gut zugänglich ist, allerdings ist es nach Westen ausgerichtet.
Dachfläche ist ca. 6x5m, ich könnte also ca. 10 Module dort aufbringen, es würde also auf eine Anlage mit ca. 5kWp hinlaufen.
Allerdings ist das Gebäude 20m vom Haupthaus entfernt und die Zuleitung müsste erneuert werden, denn der Vorbesitzer hat zum Wirtschaftsgebäude nur 5x2,5 m² gelegt (und auch kein Erdkabel sondern normales flexibles Kabel in einem Kabelkanal). Im Wirtschaftsgebäude ist eine kleine, einreihige Unterverteilung.
Frage 1:
Welche Module und welchen Wechselrichter und Speicher würdet ihr bei dieser Ausgangslage empfehlen? Bei mydealz und ähnlichen Plattformen stehen immer mal wieder Pakete für 5kW-Anlagen mit Speicher für um die 4k Euro drin. Was ist von sowas zu halten? Oder sollte man lieber keine Sets kaufen und die Komponenten einzeln wählen.
Was mir beim Wechselrichter/ Speicher wichtig wäre:
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Notstromfunktion
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Gute Integration in Home Assistant
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Gern ohne Cloud (ist aber eher zweitrangig)
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Gutes P/L-Verhältnis, es muss kein Highend sein
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Laut PV-Tool wären so 5-8 kWh Speicher für uns optimal.
Frage 2:
Mit welchem Querschnitt und wie sollte ich das Wirtschaftsgebäude nun anbinden?
Der kürzeste Weg wäre zur Garage, das sind ca. 20m. Dort ist eine weitere UV, die direkt per 5x10m² mit dem Zähler im Keller verbunden ist (dazwischen sind noch Schraubsicherungen). Ist es möglich, die PV in die UV der Garage einzuspeisen oder brauche ich eine direkte Verbindung zum Hauptzählerschrank im Keller?
Wenn ich mit meiner Zuleitung direkt an den Hauptzähler müsste, wird es mit dem Platz im Versorgungsschacht im Keller eng, zudem müsste ich mit dem Kabel um einige Ecken und durch einige Schächte, es wäre also sehr aufwändig.
Frage 3:
Was müsste am Hausanschluss bzw. am Zählerschrank noch gemacht werden?
Der eingebaute Zähler ist ein eBZ DD3 2R10.
Müssten hier noch größere Arbeiten erfolgen?
Falls es wichtig ist, wir wohnen in Thüringen und unser Netzbtreiber sind die TEN.
Ich bedanke mich schon mal für eure Hilfe!
Ich hoffe, dass ich meine Frau etwas überzeugen kann und dass wir unsere PV-Anlage dann im Frühjahr in Betrieb nehmen können. ![]()
