Planung Batteriespeicher - Ladung über Netz, Generator und PV

Falsch eingekauft dann wohl :thinking:

Ich bin kein Freund von Kombi bzw Hybrid Wechselrichter wo alles dann im Argen liegt wen er ausfällt .

Aber mal abseits vom höheren Preis und der höheren Anzahl an Systemkomponenten bei Victron:

nein, solange du bei Victron oder Deye bleibst ist nur der geldbeutel der begrenzende Faktor bei der Batteriegrösse.

selbst wenn Du die BMS Kommunikation haben willst (was bei den genannten kein MUSS ist) hast du meisten 8 Batterien oft 15 Batterie, manchmal sogar 32 Batterie BMS die du hintereinander hängen kannst
Von der z.B. kannst Du 15 mit dem BMS koppeln das sind dann 450 kWh

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Nee mach dir mal da keine Sorgen .... Ich hatte 2 x 3000 kVa Multiplus an einer 40 kWh Batterie , aber Auric hat schon auch Recht , du hast Dan erstmal nur Verlässliche Inselwechselrichter die sowohl Netzparallel als auch Off Grid problemlos laufen .... Natürlich stimmt es , dass in dieser Konfiguration noch Laderegler bzw Netzwechselrichter oder beides dazukommen also 3x Victron Multiplus 5000, ein Laderegler und ein Netzwechselrichter zum Beispiel wäre mein Vorschlag für deine Anlage ..... Jeder einzelne Victron Multiplus 5000 könnte theoretisch 5000 Watt PV von einem Netzwechselichter verkraften .... Aber gut soweit sind wir hier noch nicht .... Verlässlich muss es halt werden und vernünftig natürlich auch ... also so wie Victron mal angefangen hat für Segelboote mitten im Atlantik

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Hey Auric , ich bin vielleicht ein " Victron Jünger" und damals damit gut gefahren ... Aber sicherlich kein Gegner für neue Produkte auf diesem schnellen Markt ...aber Erfahrung hab ich halt mal bloß mit Victron Wechselrichter n und Outback power Mppt Ladereglern und grossen Bleibatterien :roll_eyes:

Wie da andere Wechselrichter/Lader heute besser passen ... Wird's sich zeigen aber ist fern ab meiner Kompetenz

Bei der Victron-Lösung kannst Du nicht nur beliebig viele Akkus parallel schalten (sofern die gleiche Spannung), sondern auch unterschiedliche BMSe nutzen. Anbindung per CANBus oder RS485. Ich habe beispielsweise einen Block mit 16 Zellen mit BMS von JBD und einmal einen Block mit 16 Zellen mit BMS von JK. Werden von serialbattery (kann RS485) angebunden und mittels aggregate-Batteries zusammengefasst.

Der Vorteil bei Victron ist, das Victron viele unterschiedliche Hersteller unterstützt und die Community noch eine Menge weiterer Hersteller z.B. bei github unterstützt. Da bei Victron die API offen gelegt ist, fast der komplette Source-Code bei github verfügbar ist und man auf dem Venusos auch eigene Python-Skripte schreiben kann, kann man auch Geräte anbinden, die vorher nicht unterstützt werden. So nutze ich beispielsweise keinen Victron-Smartmeter, sondern den Zweirichtungezähler des Verteilnetzbetreibers per IR-Schnittslette am Zähler. Die Anbindung an Volkszähler zu schreiben hat mich ein Wochenende eigener Programmierung gekostet. Hätte ich aber aus anderen Projekten auch ohne Programmierung übernehmen können. Ich nutze also gar keinen separaten Zähler. Hatte gerade mal Lust mal wieder zu programmieren. Man kann auch Shellys, Zähler anderer Hersteller, etc nutzen. Und eine riesige Zahl von Wechselrichtern. Z.B. auch Hoymiles Mikrowechselrichter. Gibt massenhaft Plugins. Alles fertig zur Nutzung, ohne selbet programmieren zu müssen.

Klar kann man auch Deye einsetzen und das ist sicherlich auch nicht schlecht. Aber nicht in dem gleichen Maße herstellerunabhängig sein wie Victron.

Komme aus der Open-Source-Welt. Da ist Victron genial.

Wer ein Plug und Play-System all in one haben will und das haben muss, ist vermutlich bei Deye besser aufgehoben.

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Danke nochmal für die vielen guten Hinweise. Hätte noch eine Frage zur Batterieauswahl.

  1. Ist es (mal abgesehen vom Verkablungsaufwand) egal, mit wie vielen Batterien ich auf die 20kWh Gesamtkapazität komme?
  2. Gibt es, neben der Kapazität, einen signifikanten Unterschied zwischen den Pylontech US2000 und US5000?

Spricht irgendwas gegen die genannten Batterien von Pylontech? Eigenbau wäre vermutlich etwas günstiger/flexibler, aber das spare ich mir dieses mal :smiley:

Gegen die Pylontech Speicher spricht, dass diese eine 15s Zellenkonfiguration (48V) einsetzen während nahezu alle anderen Hersteller 16s (51,2V) verwenden.

Damit wird eine eventuell Erweiterung deutlich komplizierter.

Es ist nicht egal, weil die andere Leistungsdaten haben (in KW).

Nur sobald ein AC WR wie z.B. ein Fronius oder anderer dazu kommt muss man auf die 1:1 Regel achten, den wenn das Netz weg ist und und die Akkus voll sind und der WR einiges an Leistung noch hat, kann die Leistung nirgends mehr wo hin und die MP2 schalten zum Schutz der Anlage ab.

Also wenn ich Pylontech nutze, müsste ich beim Erweitern zwingend dabei bleiben?

Zwischen US2000 und US5000 "mischen" also auch nicht (so einfach) möglich.
War aber eh nicht geplant, würde bei einer Serie bleiben.

Gibts alternativen mit der Bauform? Deye habe ich gesehen, was haltet ihr von Pytes?
Zum Beispiel 4x Pytes E-BOX-48100R TE+ mit 5,12kWh.

Hab ich das so richtig verstanden: Nehmen wir an ich nehme 3x MP2 48/5000/70-50, dann könnte ich max. eine 15kWp PV-Anlage daran "betreiben". Gleichzeitig sollte die Akku-Kapazität, sobald PV dazu kommt, irgendwo bei 32kWh liegen (bei einer 10kWp PV Anlage).

Bei Nutzung eines Victron MPPT fällt das weg, oder?

Da gibt es die verschiedenen Hersteller mit 16S in der Bauform 19Zoll
Schaue hier mal: https://de.aliexpress.com/w/wholesale-Lifepo4-16s.html?spm=a2g0o.productlist.search.0

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Die 1:1 Regel ist nur wenn man einen AC WR im System betreibt, da muss die Akku Kapazität so groß sein das er den Überschuss bei bedarf aufnehmen kann. Das ist aber nur wenn das Netz weg ist und du zur Zeit OffGrid bist. Wenn das Netz vorhanden ist schiebt er es ins Netz. Wenn man nur mit der DC Seite seine Anlage aufgebaut hat mit MPPT's, dann regeln die automatisch zurück wenn der Akku voll ist und wird nur noch so viel Leistung freigegeben was im Hausnetz gebraucht wird.

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Ja wenn du eine 15S Krüppelbatterie hast kannst du keine bessere und billigere 16S Erweiterung dranhängen.

und von Py**** würde ich sowieso abraten

neben der Einsparung in einer gazen Zelle haben sie auch die die Zellgehäuse gespart und verwenden kleine Alditüten-Zellen (Pouch-zellen) die haben beim BMS am den Ballancer gespart, einzig am BMS Speicher der über Jahre hinweg jeden einen Lade- und Entladezyklus speichert (wichtig bei Garantiefällen gegen sie) und am PREIS haben sie nicht gespart.

Pylontech oder Pytes? Oder beides? :smiley:

Ich habe hier in der kleinen ESS Anlage 2 x US2000 Pylontech seit über 8 Jahren laufen, soweit machen sie ihren Dienst und haben auch noch keine Probleme gemacht. Damals gab es nichts anderen am Markt nur heute würde ich sie nicht mehr nehmen! In der großen Anlage habe ich alles auf 16S laufen.

Sind 16S was ich weiß aber er meinte die Pylontech wahrscheinlich!

prinzipiell ist dies Ja richtig , aber es gibt auch Wege herum... zum Beispiel eine heiß oder kühl Quelle von victron anschalten zu lassen bei mir ging dann automatisch halt ein 2 Kilowatt Heizwiderstand an.
aber von reinen AC gekoppelten Inselsystemen halte ich eigentlich recht wenig .... die Mischung mit Laderegler erachte ich als sinnvollste Lösung

Ja wenn sollte man auf jeden Fall AC und DC Seite haben so mache ich es auch bei mir, da laufen einige MPPT's und auch 4 Fronius auf der AC Seite.
Bei mir wird auch bevor die Anlage ab regelt alle Verbraucher wie Heizstab, WB Auto gesteuert dazu geschaltet um den Eigenertrag zu erhöhen und wenn mal weniger vom Dach kommt die schon mal versorgt sind.

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eigentlich ALLE überteuerten 15S Batterien die ein sch... BMS haben und ihren Kunden mit aufblähenden Pouch-Zellen gefährden.

Wenn diese Dinger wenigsten spottbillig wären.... könnte man da ja noch ein Auge zudrücken.