Panasonic Nordic HZ35ZKE - erste Erfahrungen

1-2 Takte die Stunde sind doch vollkommen in Ordnung. Da brauchts keine Verbesserung mehr.

Rein was Effizienz angeht hast du recht.

Ich müsste aber mal schauen ob die Lüfterstufe vielleicht eine Auswirkung hat.

Mir ist aufgefallen, dass die Anlage wenn die SOLL-Temperatur 1,5°C unter der IST-Temperatur laut Innengerät gehalten wird in Taktvorgänge gerät.
Aber nicht immer während sich aber die Temperatur laut Innengerät jedoch nicht immer zu ändern scheint.
Daher die Vermutung, dass das Innengerät vielleicht eigentlich 0,5°C-Schritte macht aber das nicht kommuniziert.
So ist es mit der Daikin-App-Schnittstelle mit der Auflösung ja auch ein Problem.
Nur dass dort der Temperaturbereich ja insgesamt breiter ist bis ein Takt folgt.
Aber ich bräuchte viel viel viel mehr Daten.

Die schönere Lösung wäre es ja, wenn man es durch aktives Temperaturtracking zuverlässiger schaffen könnte die Anlage wirklich auf die untere Modulation zu bringen.
Das will man ja eigentlich.
Das gelingt mir bis jetzt nur manchmal und die Anlage bleibt (noch?) nicht dort.
Aber vielleicht ist Lüfterstufe High daran schuld.
Oder die verzögerte Übermittlung in die Panasonic-Cloud.
Der Raum ist jetzt 3-4 Tage in Nutzung wegen Besuch. Vielleicht kann ich das rausfinden.

Jedenfalls, ich hatte von 13:28 Uhr bis 15:47 Uhr insgesamt 12 Taktvorgänge.

Dann hab ich einfach mal quick and dirty mit Temperaturgrenzen aus Bauchgefühl die Automation gestartet.

Von 15:47 bis 21:05 Uhr habe ich jetzt 10 Taktvorgänge.

Also schonmal eine Reduktion von 5,18 auf 2,3 Takte pro Stunde.
Während sicherlich abnehmendem Wärmebedarf (was eigentlich noch mehr Takte provozieren würde) weil der Raum und Wände halt kalt gestartet haben. Das ist schon gut.

Mit mehr Hysterese ginge sicher mit wenig Aufwand noch eine deutliche Reduktion.

Temperaturverlauf.


Man sieht jetzt natürlich auch an der Raumtemperatur die erzwungene Hysterese.
Aber dafür bleibt die Temperatur stabil.

Wo das jetzt natürlich richtig interessant wäre wäre der Unterschied bei geringer Lüfterstufe.
Weil da hat man eigentlich erst die richtig großen Probleme mit dem Temperaturstau am Sensor.

Aus dem Bauchgefühl scheint mir diese Quick-And-Dirty-Lösung aber schonmal nicht schlechter als der beschriebene Climate-Control-Kram ein paar Beiträge über mir.

Wer Home-Assistant hat sollte glaube ich bei Panasonic ruhig mal experimentieren.
Man baut sich natürlich auch nur ne Lösung um das Problem herum.
Aber vorausgesetzt die Cloud erweist sich als stabil genug ist das glaube ich schon was, wo man die Anlage wenn sie gerade nicht gut läuft schon verbessern könnte.

Also mehr als eine Halbierung der Taktvorgänge mit dieser absolut grottigen Automation die ich da jetzt habe ist ja schonmal nicht ganz verkehrt.

Und ein Vorteil hat das für mich in dem Raum tatsächlich wieder.
Es ist Dachgeschoss, der Raum ist 3,5 Meter hoch. Man erreicht indem das rund um einen externen unabhängigen Sensor programmiert wird wenigstens eine konstante Temperatur am Aufstellort des externen Thermometers.

Der Raum hat sonst immer ein Temperaturdrift-Problem.
Laut Innengerät ist es beim bedarfsgerechten Heizen von Stunde 2-12 gleich warm.
Dabei steigt der Raum aber eigentlich noch 2°C weiter.

Vielleicht hat ja mal jemand Mut sich das selbst anzusehen.
Und findet eine noch deutlich besser funktionierende Lösung.
Denn garantiert geht das alles noch klar besser.
Das war jetzt alles nur mal 1x quick and dirty hingeraten (mit ein bisschen Vorwissen wie so eine Anlage halt vom Prinzip her Soll/IST-Temperatur regeln könnte)

Ich meine das schöne an Home-Assistant ist ja, dass man sich die Automation ja auch so bauen kann, dass die Anlage mit Werkseinstellungen läuft. Und man z.b erst dann eingreift, wenn die Anlage ins Takten gerät und da nicht rauskommt. Und das nur dann durch Soll-Tracking verbessert.
Solche Dinge umzusetzen das ist ja alles sehr gut möglich.

Meine Etherea Monosplit geht nur unter 300W wenn der Sollwert kleiner /gleich 18 Grad liegt.
Mit dem HeatMode ThermoShift (im Setup 58) kann man das verschieben.

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Da bin ich echt froh daß ich shelly, wlan und den ganzen Kram wieder demontiert habe.

Ich weiß, meine Ururu geht unter 100 W und die simple eco Taste um 650 W funktioniert und passt bei mir recht gut.

Moin zusammen, ich kann aus meiner Erfahrung mit der Panasonic Multisplitt berichten, dass sich das Takten zuverlässig unterdrücken lässt wenn:

  • bei Außentemperatur (AT) <4°C die Soll-IT auf min. 21°C oder mehr eingestellt wird
  • bei AT >4°C die Soll-IT min. auf 23°C oder mehr eingestellt wird
  • eine einfache Homeassistant-Automation eingerichtet wird, mit der die Soll-IT der IST-Temperatur vom Panasonic-Sensor nachgeführt wird. Also wenn die IST Temp größer wird, wird auch die Soll-Temp größer. Beispiele einer einfachen Automation gibt es im Forum genug.
  • Kritisch wird es, wenn die IST Temp größer ist, als die Soll-Temp. Dann geht sie aus und das Takten geht los.
  • die Leistungsaufnahme nicht unter 200W fallen lassen (Panasonic CU-2Z41TBE). Die LL-Wärmepumpen sind so effektiv, dass sie meistens für die Räume überdimensioniert sind und dann nicht so weit runtermodulieren können. Also, die IT erhöhen und sie verbraucht weniger Strom. Klingt paradox, ist aber so!
  • meine Vermutung, wenn der ext. Sensor von ProtoArt lieferbar ist, die Regelung auch besser arbeitet.

Gruß Patrick

Das klingt widersprüchlich, war doch sonst ganz oft die Empfehlung, die Soll-Temperatur auf <=18 Grad zu bringen, weil die Anlage bei >18 Grad nicht mehr die Mindestmodulation erreicht und auch nach einem Aus-Takt erstmal sehr stark reinheizt, was dazu führen kann, dass sie recht bald wieder stoppt.

Siehe den Beitrag von @profigriller

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Der Offset Trick um die Anlage zur minimal-Leistung zu bringen funktioniert nur bei den Monosplits.

Ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht warum anscheinend so viele Leute Probleme haben die Panas auf niedrige Leistung zu bringen oder zu halten, die laufen doch eigentlich von alleine mit der Zeit dahin (zumindest die Monos) :rofl:

Eventuell mal beim Start die Lamellen in die oberste Position stellen, da ist die gemessene Ausblastemperatur am niedrigsten und diese begrenzt wie weit die Anlagen runtermodulieren wenn zu hoch. Mit nach untem gerichteten Lüfter wird außer bei niedrigen Außentemperaturen eher nicht bis Minimum moduliert. Lüfter auf V, Soll 1° unter IST halten (und maximal auf 20.5° - Offset) und innerhalb von 10min sind die bei Minimalleistung. Wenn nötig in der Zeit halt mit nem Standventilator dafür sorgen, dass die Abschalttemperatur von 22.5° nicht überschritten wird bis die Leistung niedrig ist. Im März bei 12° draussen versteh ich, dass es irgendwann schwierig wird das Takten zu verhindern, aber im Februar ist das vermutlich deutlich eher ein Anwendungsproblem (oder man hat eine viel viel zu grosse Anlage an der Wand hängen :rofl:)

das ist nicht widersprüchlich. Ich vermute, du verwechselst die Zeichen “>” und “<“.

“<“ bedeutet kleiner als…

“>” bedeutet größer als…

Also die Soll-Temp. muss immer größer als die IST-Temp. sein !!!

meine Erfahrung mit der Multisplitt ist eine ganz andere. Wie schon oben geschrieben. Aber das schöne ist ja, dass man es ganz einfach ausprobieren kann und die Soll-Temp manuell über die App nachführen. Das Ergebnis wird sich ziemlich schnell zeigen.

Also die Soll-Temp. immer auf die IST-Temp angleichen, aber nie unter 21°C bzw 23°C, je nach AT

Sorry. Jetzt muss ich mich selbst korrigieren:

die Soll-Temp. muss immer gleich oder größer als die IST-Temp. sein !!!

Ich meinte einen anderen Widerspruch. Du schriebst doch "Soll-IT min. auf 23 Grad oder mehr". Ich gehe also davon aus, dass deine Empfehlung lautet, die Soll-Temperatur >= 23 Grad zu stellen. Wobei ich nicht genau verstehe, was du mit dem "-IT" am Ende von Soll meinst.

Andere empfehlen genau das Gegenteil: <= 18 Grad Soll-Temperatur.

Diesen Widerspruch meine ich. Aber vielleicht liegt es am Unterschied zwischen Multi- und Single-Split.

Soll = IST nachführen funktioniert auch, dauert dann nur länger bis die Leistung runtergeht, wenn es Probleme mit Takten gibt will man aber natürlich möglichst schnell runter also besser 1° darunter. Wenn die Leistung bei euch nicht runtergeht liegt es wie gesagt daran, dass die Ausblastemperatur zu hoch ist, die begrenzt das. Daher Lamellenposition verändern.

Das würde dann aber nur durch eine Automatisierung gehen, wo du Soll immer wieder anhebst und damit den Regler überlistest. Denn der Regler will ja Ist immer auf Soll bringen bzw. genaugenommen sogar bei vielen Geräten 1-2 Grad drüber.

Soll = IST ergibt Leistung sinkt langsam

Soll-0.5 = IST ergibt Leistung wird gehalten

das ist richtig. Ich nutze Homeassistant.

Die interne Solltemperatur ist aber nicht zwingend der selbe Wert den man in der App vorgibt, vielleicht kommt daher die Wahrnehmung

ich meine damit Soll-Innentemperatur oder einfach nur Solltemperatur

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stimmt. Deshalb senkt sich die Ist Temp. auch langsam ab, auch wenn sie kurzfristig auf 25°C steigt. Aber bei 23°C pendelt sich das System scheinbar ein und läuft dann stabil. Zumindest bei mir im Hause. Natürlich wie geschrieben in Abhängigkeit der AT. Wenns draußen kalt ist, darf die IT auch kälter sein, wenns draußen wärmer wird, muss die IT höher sein.

Aber genau das macht bezüglich der Durchmischung der Raumluft ja keinen Sinn beim Heizbetrieb.
Bei normaler Deckenhöhe mag das noch gehen. Aber bei höheren Räumen bekommt man so massive Probleme mit Temperaturschichtung und steigert seinen Heizbedarf so massiv wenn man möchte, dass unten auch warme Luft ankommt.

Eigentlich möchte man, dass die Luft nach 60-70% der Raumlänge auf den Boden trifft um so eine gute selbstzirkulierende Durchmischung und homogene Temperaturverteilung zu erreichen.
Sowohl was Komfort aber vor allem auch Heizbedarf angeht ist das wichtig.

Ich hab das bei Mama im Schlafzimmer probiert weil die Anlage über der Tür hängt.
Damit man beim durch die Tür gehen nicht angepustet wird. Das ist nicht zielführend.
Selbst wenn man da was die Regelung angeht vielleicht wirklich Vorteile erreicht, dann wird der erhöhte Heizbedarf das garantiert wieder auffressen.
Obwohl die Klimaanlage ja nun etwas Luftbewegung schafft ist die Temperaturverteilung im Raum 20x schlimmer verglichen selbst mit konventionellen Heizkörpern.


Im 3,5m hohen Raum hat man selbst bei guter Ausrichtung der Lamellen im Sinne der Durchmischung ein Temperaturdelta von häufig schon 3°C zwischen Oben und Unten.
Wenn die Lamellen falsch stehen ist man da dann leider ganz schnell bei 6-7°C oder tatsächlich sogar noch mehr. Der Heizbedarf explodiert dann bis es unten auch warm wird.
Ich habe irgendwo in Home-Assistant noch ein Datenplott, finde ich spontan gerade nicht. Die Schichtung hab ich in einem der Räume letzten November mit mehreren Sensoren mal gemessen.

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Es gibt keine Innentemperaturschwellenwerte oder sowas…

Es gilt immer ab interne Soll Temperatur = IST geht die Leistung langsam runter, je mehr IST über Soll (vor Ausschalten natürlich) umso schneller. Was die Anlage wirklich macht ist sie erhöht an bestimmten Grenzpunkten der Aussentemperatur intern die Solltemperatur, das ist was du dann als wenn es draussen kalt ist kann die Innentemperatur niedriger sein für gleiche Leistung wahrnimmst. Es kommt aber immer nur auf die interne Differenz an

Ich meinte auch nicht dauerhaft, sondern nur um die Leistung erstmal runter zu bringen, wenn man Probleme mit Takten hat. Kann man ja auch über Home Assistant automatisieren, dass die Anlage nach jedem Neustart erstmal ein paar Minuten bis die Leistung niedrig ist gerade nach oben weg pustet und dann in die gewünschte Stellung geht. Ist die Leistung erst einmal niedrig, bleibt sie auch da, selbst wenn die Ausblastemperatur durch niedrigere Lamellenstellung wieder steigt. Ist die Ausblastemperatur beim Absenken aber zu hoch begrenzt das, wie weit die Anlage runtermoduliert

Edit: Und ansonsten hilft bei Taktproblemen auch generell höhere Lamellenstellung + Langsam drehender Deckenventilator ganz gut

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