Ja, dass man das wieder ändern kann macht Sinn.
Aber ich frage mich gerade noch wie das nach oben Stellen der Lamellen die Ausblastemperatur begrenzt. Wenn die Lamellen hoch stehen müsste die Ausblastemperatur eigentlich ja deutlich steigen statt sinken.
Oder ist das ein Problem bei relativ wenig Lüfterstufe, dass der die Luft nicht gut genug wegschafft und bei der Position dann Temperaturstau wieder am internen Sensor entsteht?
Ist im Prinzip ja egal.
Aber ich habe keine Ausblastemperatur geloggt bei meiner Anlage, daher die Frage. Bei den Anlagen wo ich Daten habe ist es eigentlich exakt umgekehrt.
Das weiss ich auch nicht aber habe viel herumprobiert um zu verhindern, dass die Anlagen bei niedriger Leistung den Lüfter auf Minimum drosseln wenn es draussen kälter wird und man kann da wirklich einiges noch händisch beeinflussen und selbst nahe Null Grad noch verhindern, dass der Lüfter bei Minimalleistung ganz runterschaltet, also muss er da wohl höhere Ausblastemperaturen messen
Die gibt es recht sicher, da gibt es tausende Beiträge im Netz, die das bestätigen. Bei meiner MHI hab ich das auch herausgefunden, dass die sich bei niedrigen Soll-Temperaturen deutlich entspannter regelt, als bei hohen Soll-Temperaturen, auch wenn ich den Sensor so manipuliere, dass schlussendlich die gleiche Ist-Temperatur entsteht. Auch hat es bei meiner MHI Auswirkungen auf die unterste Modulation, die noch erreicht wird.
So, nun ist der heutige Tag fast rum und ich habe das Obergeschoss mit ca. 80m2 durchgängig mit ca. 200W beheizt und das Erdgeschoss mit ca. 100m2 auch mit ca. 200W.
Die Solltemperaturen waren dabei so auf 23 - 24°C gestellt.
Die Außentemperaturen liegen hier in Bremen zur Zeit bei ca. 8-10°C.
Beide Anlagen haben nicht getaktet (nach dem einschalten einmal hochgefahren) und haben zusammen bis jetzt ca. 5KWh verbraucht.
Besser geht’s nicht, oder? Außerdem ist es noch schön muckelig warm mit 22°C real gemessen in den Räumen.
eine Automation habe ich eingebaut, wie schon oben geschrieben, aber ich glaube, die hatte heute gar nicht eingegriffen. Wenn man Glück hat, reicht es einfach nur aus die Solltemperatur hoch genug einzustellen. Das ist dem hohen COP von 4,6 geschuldet, dass die Anlage so oft taktet, da sie nicht weit genug runter modulieren kann. Ist irgendwie paradox, dass die hohe Effizienz der Anlage diese zum Takten verleitet, aber genau das ist ja der Sinn der hinter meinen Ratschlägen steht: Die Innentemperatur muss einfach nur hoch genug eingestellt werden, dann ist die Anlage zufrieden und schnurrt sparsam durch den Tag. Probiert es einfach aus. Kostet ja nichts!
Ist aber zumindest bei den MonoEthereas einfach nicht so, auch wenn es häufig so aussehen mag. Ich weiss dass es überall steht aber mal zwei Beispiele:
Oft wird geschrieben die Panas / häufig Klimas im Allgemeinen könnten in der Ubergangszeit bei zu warmen Außentemperaturen nicht so weit runter modulieren und begründet wird das irgendwie physikalisch. Machen meine Ethereas auch nicht, wenn ich sie laufen lassen, stimmt absolut. Zumindest bei 15° können sie das aber sehr wohl, selbst ausprobiert und es ist tatsächlich so, dass die Ethereas in Abhängigkeit der Auswurftemperatur herunterregeln. Ist diese zu hoch gehen sie nicht weiter herunter auch wenn sie das laut Soll-Ist Differenz tun sollten. Wird es jetzt draussen sehr warm kriegt man die Auswurftemperatur nicht mehr weit genug herunter um auf die niedrigste Stufe zu kommen und es sieht aus als ob sie das generell nicht könnte. Ich bin absolut bereit zu glauben dass es natürlich solch eine physikalische Schwelle geben kann, für unser Heizen hier spielt die aber keine Rolle.
genauso steht überall die Ethereas hätten eine höhere Minimalleistung bei Minusgraden, stimmt genauso wenig und ich bin diesen Winter bei -5° bis Minimalleistung runtergegangen um zu schauen ob das geht. Auch hierfür muss man aber wieder die gemessenen Auswurftemperatur manipulieren und außerdem erhöht das Gerät noch die interne Solltemperatur wenn es kalt ist. Beide Faktoren zusammen führen dann in der Realität dazu, dass die benötigten Vorraussetzungen um so weit herunter zu regeln nie eintreten.
Panasonics können verschiedene Regelungen mit Solltemperaturschwellen haben (ob alle weiss ich nicht, die Mono Ethereas aber aufjedenfall) + es gibt Unterscheidungen in eine Art Aufheiz und konstante Heizphase und außerdem verändert sich die interne Solltemperatur an gewissen Aussentemperaturgrenzen, wodurch es natürlich schnell aussehen kann als ob sie anders regeln würde.
Die Innentemperatur ist im gesamten typischen Heizbereich ein reiner Rechenfaktor für die Regelung mehr nicht, in Extrembereichen wo ansonsten Materialschäden drohen mag es natürlich Ausnahmen geben, von ich sag mal einfach 16-25° bei den Mono Ethereas aber definitiv nicht.
Gib dem Gerät die passende Soll-IST Differenz und die PipeTemp Werte die sie dazu haben will dann reagiert sie im konstanten Heizbetrieb immer gleich.
Die wahre Schwierigkeit liegt eher darin nachvollziehen zu wollen wann Panasonic seine Messwerte wie und vor allem in welcher Abhängigkeit voneinander manipuliert, denn das machen sie die ganze Zeit pausenlos und das lässt deren in Wahrheit unheimlich simpel aufgebaute Regelung dann zigfach komplizierter erscheinen als sie in Wirklichkeit ist
Hab mich nicht ganz richtig ausgedrückt, auch bei den Solltemperaturschwellen bleibt es immernoch die gleiche (simple) Regelung, nur die Kompressordrehzahlen unterscheiden sich ab diesem Grenzwert deutlich
Hat sich der Parameter 58 „Heat mode thermo shift adjustment” im Servicemenü geändert, um dies zu erreichen? Ich frage mich, ob sich ohne Kompensation die minimale Eingangsleistung ändern würde. Ich habe gelesen, dass bei Panasonic-Geräten die minimale Eingangsleistung umso höher ist, je höher die Solltemperatur ist, und dass sie bereits bei niedrigen Solltemperaturen einsetzt.
Das ist richtig. Bei einer Einstellung über 17 Grad Celsius beträgt die Mindestleistung dieser Klimaanlage etwa 300 Watt.
Dieses Ergebnis lässt sich durch Anpassen des Offsets und Verwendung eines externen Thermometers erzielen.
—
Ich erkenne einige der Benutzernamen von akkudoktor von tweakers.net wieder. Offenbar stammen einige auch von hier! Wäre es vielleicht sinnvoll, hier ebenfalls ein separates Thema für ClimateControl zu erstellen?
Ein Vergleich mit meiner Panasonic-TZ-Anlage mit Parameter 58 auf +3. Ohne Climatecontrol, dafür mit ESPHome-Modul und Home-Assistant-Automation, die am heutigen Tag aber im laufenden Betrieb so gut wie gar nicht eingreifen musste, da die von der Klima gemessene Raumtemperatur nie 21 Grad überschritten hat.
Heute war es bei uns eher mild und windstill, daher lief die Anlage überwiegend im Bereich um 240 Watt. Mit Parameter 58 auf 0 würde sie nie bzw. allenfalls kurzzeitig unter 360 Watt gehen und die Räume überheizen (und ohne Home Assistant alle 5 Minuten takten).
Spitze 1 war die Reaktion auf eine Stoßlüftung, Spitze 2 ein Abtauvorgang und Spitze 3 ein Ab- und Anschalten wegen einer vorgenommenen Parameteränderung.