@Cartene1: hast du den nen global Akku oder warum nutzt du da ein pbms-tool v3? Fand die selbst nicht vorteilhaft. Also sieht nett aus, aber std. ist sie nicht. Gängig sind eigentlich v1 (besonders 1.07) oder v2. Und die diese PBMS-Tools sind auch irgendwie super krass unterschiedlich inkl. der einstellbaren Protokolle! Dachte initial auch das das fw abhängig ist, was aus meiner Sicht auch viel mehr Sinn machen würde. Scheint aber von der PBMS Tool abhängig und empfohlen war immer die 1.07 für Einstellungen. Geht aber für Parametersettings auf jedenfall mit v1 und v2. Für Systemsettings (besonders die Kommunikationsprotokolleinstellungen!) ist meine Erfahrung stay with v1!
Deine Fehlermeldung sagt doch aber schon alles -> Warning. Protect is lower than ProtectionRecovery … da braucht es keiner weiteren Erklärung denke ich. Kannst ja nicht dein Packspannung geringer einstellen, als deine freigabespannung nach Protection. ![]()
@Vavuum: die Aussage das der Akku mit dem Pace nie voll geladen wird ist bedingt richtig … Erfahrungsgemäß hängt dies von der Firmware ab … kurz zum Verständnis.
bisher war es so, dass die packfullvoltage auch gleich die CVL ist. Wie aber schon viele hier im Forum berichtet haben, gibt es eine gewisse Spannungsdifferenz zwischen der System-Dc-Spannung und dem Akku. Der akku hat in der Regel die geringer Spannung. Dies führt tatsächlich in dem Fall des PACE BMS dazu, dass er sein CVL nie erreicht! Dies braucht es aber um den Akku als wirklich voll zu deklarieren (siehe offgrid Garage) und danach auch nach dem Laden noch im balancing zu bleiben.
Ich beziehe mich explizit auf die delong hs51200 Akkus, die genau dieses Problem so haben bis einschließlich fw 3.00T. Die fw 3.02T hat dies nicht mehr. Hier ist die CVL fest auf 58V eingestellt. So dass reguläre fullpackvoltages erreicht werden können!
Habe dafür aber auch etwas gebraucht, dies zu verstehen … macht aber voll Sinn und funktioniert auch! Wie gesagt ich habe damit meine 5 packs nach anfänglichen adhs-verhalten mit Geduld und spucke mit der fw sich einschwingen lassen. Wichtig sind hier die Vollzyklen (entladen und vollladen). Das Vollladen hatte via Ladespannungsbegrenzung auf anfänglich ca. 53,8 (im Verlauf steigernd, je nach dem ab wann der drift begann, was anfänglich wirklich schon bei 3,36v losging und die schon bei 3,4v riesen drifts hatten) eingestellt. Danach dann halt mit max. 2A/pack (also mit Ladungsstromstärkenbegrenzung) vollgeladen.
Aber klar, nen aktiver Balancer geht schneller. Die Garantie war mir aber wichtiger. Und wie Andi aka Drbacke schon immer gesagt hat, die Akkus brauchen geduld und auch mal ruhe.
So, aber letztlich wäre nen 3.02T Nachfolger noch schön, um folgendes zu beseitigen:
-
manche packs verharren noch unklar lange im „Full Modus“ ohne weiters balacing oder wiedererlangen der „charge Freigabe“, was zu einer unnatürlichen dysbalance der zyklenzahlen unter den packs führt!!! Bei den anfänglichen massiven zelldrifts kann ich es ja noch verstehen, aber nicht nach dem die annähernd gleich sind!
-
das rs485 Protokoll (von Pylon, den nur dieses zeigt die Eigenschaften aller anderen packs an ohne weitere aufwendige Verkabelung) am gleichnamigen Port hat eine fehlerhafte Kapazitätsangabe. Im Prinzip sind die einzelnen Packkapazitäten fehlerhaft - es werden 40Ah statt 200Ah angezeigt. Summe wird korrekt berechnet aber halt auf der falschen Basis.
So und nun euch allen trotzdem viel Freude mit den Dingern. Grundsätzlich sind die schon ordentliche Bretter. Ähnliche Akkus mit den Leistungsdaten sind aktuell immer noch nicht der Standard! Nun bleibt zu hoffen, dass sie die angegeben 10 Jahre auch mindestens halten.
LG


