Wie hoch schätzt du den StromVerbrauch der Pumpen ein?
Hast du da schon mal geguckt, ob die dauernd laufen oder in der Leistung sogar runter könnten?
(Falls sie einfach einstellbar sind)
Wie hoch schätzt du den StromVerbrauch der Pumpen ein?
Hast du da schon mal geguckt, ob die dauernd laufen oder in der Leistung sogar runter könnten?
(Falls sie einfach einstellbar sind)
25-64 Watt. Sie steht auf Stufe 2 von 4.
Soweit ich das einschätze läuft sie 24/7 bzw. solange wie die Heizung im Tages- oder Nachtabsenkung Modus ist. Aus ist sie auch, wenn die Heizung Warmwasser aufbereitet und die Speicherladepumpe läuft. Sicher optimierbar, aber vermutlich nicht der Auslöser für den „hohen“ Gasverbrauch.
Vielleicht ist der Gasverbrauch auch garnicht zu hoch? Mir fehlen halt Erfahrungswerte zum Haus. Das war der gestrige Tag:
Heizungseinstellung Wochentag:
Warmwassereinstellung Wochentag:
Kessel:
Gasverbrauch:
@win ich würde vorschlagen zu Chris heizung auch ein extra Thema aufzumachen
Was denkst du?
Das wäre klasse! ![]()
Genau.
Meine Frage zielte auf das Optimieren der Pumpen wegen des Stromverbrauchs ab.
Die sind im Haushalt mit auf den ersten drei Plätzen, wenn es um den Stromverbrauch geht.
Ich habe nicht so eine detaillierte Aufschreibung. Mein Gasverbrauch (Handaufschreibung) in den letzten 24 h war 4,8m³ H-Gas, was ca. 53 kWh entspricht, also ziemlich genau die Hälfte von Dir. Unser Jahresverbrauch liegt bei ungefähr 7000 kWh und damit ziemlich niedrig. WW, heizen und kochen läuft bei uns über Gas. Im Sommer macht Solarthermie unser Warmwasser. Meine Verbräuche siehst Du hier: EFH, BJ 1950, Sanierung 2014, ca. 160 m², Göttingen Wenn ihr keine Solarthermie habt, kann es also gut sein, dass ihr wieder so um die 17000 kWh GAS landen werdet. Bei Euch habt ihr jetzt ja Heizung von LLWP + Gas. Ich weiß nicht wie viel die LLWP gebracht haben. Aber ich habe mal auf einer alten Gasrechnung von mir geschaut, wo der Lieferant eine Grafik zur einorndnung des Verbrauches gegeben hat: Für 120m² wird ab 22.000 kWh/Jahr der Verbrauch als “hoch” genannt.
Das sind so viele Sachen die da reinspielen.
Ich kenne "hohe" Verbräuche von 24.000 kWh.
Niedrige von 8.000kWh.
Brennwertheizungen die rund um die Uhr alles auf 20 Grad heizen und damit mehr Verbrauchen als der Nachbar mit dem 30 Jahre alten Gasbrenner, der nur 4 Zimmer warm macht.
Wenn das Haus nicht gedämmt ist, das Dach nicht "Luftdicht" ist und alles mollig warm, sind hohe Verbräuche "normal".
Dann gilt es rauszufinden woran es liegt und was man ändern kann / möchte.
Gute Idee, ich habe mal geschaut, bei Maingau kann man im Kundenpotential den aktuellen Zählerstand mitteilen und eine Simulationsrechnung anfordern, die schaut wie folgt aus:
Vermutlich wird bei dieser Berechnung auch der Ort berücksichtigt. Hier im westlichen Ruhrgebiet wäre der Verbrauch erst ab 25k „hoch“. Also bei der aktuellen Simulation wird mir zumindest nicht schlecht und würde auf eine Gutschrift hinauslaufen. Geplant ist der Abschlag auf 30k… Natürlich wäre das Ziel diese soweit wie möglich zu reduzieren, am liebsten ohne größere Komfortverluste.
Ich werde mal die Tage schauen, ob man mit der Wärmebildkamera weiter kommt.
Falls dich die "Der Energiesparkommissar " sachen interessieren, hier das Video ab 26:13 behandelt Altbauten und Energieverbrauch, oder so ähnlich
Nachtrag:
Als Beispiel für den Vormieterwert:
17.000 kWh / 120qm = 142 kWh / qm
(falls ich mich nicht verrechnet habe)
Der SHK hat es sich nochmal angeschaut nachdem ich mit der Wärmebildkamera mal genauer geschaut habe. Während der WW-Ladung wird der Heizungsrücklauf mit aufgewärmt:
Eine Schwerkraftbremse ist hinter der Heizkreispumpe verbaut, nun würde er noch eine weitere in den Heizungsrücklauf einbauen. Ich hoffe das wird das Problem lösen.
Ansonsten verfügen wir wohl doch um eine Zirkulationsleitung am Warmwasserspeicher. Allerdings ohne eine verbaute Pumpe. Ich hoffe, dass die Energie nicht in der Dimension durch die Zirkulationsleitung entweicht.
Was denkt ihr?
Hast dich noch weiter auf Spurensuche begeben mit der Wärmebildkamera?
Zirkulationsleitung ist bei vielen ein großes Problem, da könnte man genauer hinschauen. Gemini meint, ohne Pumpe, rein durch Schwerkraftzirkulation wäre energetisch eine Katastrophe. Ich hab schon mehrfach von Leuten gelesen, die darüber enorme Energieverluste hatten.
Du heizt damit die Mauern.
Aus eigener Erfahrung, wenn das noch dazu eine Außenwand ist, dann sind das mehrere kWh Wärme pro Tag.
Nur als extra Verluste bei der ständigen Zirkulation.
Nachtrag:
Selbst im Sommer, meine ich, waren es bei mir 1.5 kWh / Tag ?
Da würde ich, wenns meins wär, eine steuerbare Hocheffizienzpumpe mit Rückschlagventil einsetzen lassen. Ich kenne den genauen Fall nicht, aber jenachdem welche Zapfstellen die Zirkulation versorgt (mit Blick auf die Entfernung) macht es dann sicher durchaus Sinn die Zirkulation (gesteuert) beizubehalten.
Wenn jedoch kein Bedarf an einer Zirkulation besteht dann stilllegen lassen.
Steuerbarkeit könnte mit Shellys realisiert werden.
Danke für die vielen Antworten bisher.
Kurzes Update: Wir sind nun dabei, den Einbau einer Zirkulationspumpe zu planen. Eine Steuerung dieser ist über die Viessmann-Heizung kein Problem und lässt sich unabhängig vom Warmwasser steuern/planen. Geplant ist, vor und nach der Zirkulationspumpe je eine Absperrung einzubauen, sowie ein Rückschlagventil. Parallel dazu wird dann auch noch ein Rückschlagventil in den Heizungsrücklauf eingebaut.
Um das Ganze „trackbar“ zu machen, sind mittlerweile auch die bestellten Thermometer (DS18B20) sowie die ESP32 angekommen, die ich (hoffentlich) bald zusammenbaue und an den Rohren des Speicherladekreises und des Heizkreises (jeweils am Vor- und Rücklauf) anbringe.
Würde das aus eurer Sicht so Sinn ergeben?